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	<title>Hubert Schmidbaur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Easyloc am 15. März 2026 um 18:25 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Schmidbaur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1934]] in [[Landsberg am Lech]]) ist ein deutscher Chemiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmidbaur studierte von 1953 bis 1957 [[Chemie]], an der [[Ludwig-Maximilians-Universität]] München und legte 1957 sein Diplomexamen ab. Bereits 1960 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er bei [[Max Schmidt (Chemiker)|Max Schmidt]] über &amp;quot;Alkylsilylester anorganischer Sauerstoffsäuren&amp;quot;. Seine [[Habilitation]] schloss er 1964 in Marburg ab. Er folgte 1965 einem Ruf an die [[Universität Würzburg]] auf ein neu geschaffenes Ordinariat für [[Anorganische Chemie]] und 1973 an die [[Technische Universität München]] (Lehrstuhl für Anorganische und Analytische Chemie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Er ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Akademien und hatte Gastprofessuren an zahlreichen Universitäten, zuletzt an der [[Universität Stellenbosch]] (Südafrika) inne. Er ist [[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis|Leibniz-Preisträger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dfg.de/download/pdf/gefoerderte_projekte/preistraeger/gwl-preis/leibniz_preistraeger_86_10.pdf |titel=PDF-Dokument mit einer Liste der Preisträger (7,52&amp;amp;nbsp;MB) |hrsg=[[Deutsche Forschungsgemeinschaft]] |format=PDF |abruf=2010-10-24 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner zahlreichen wissenschaftlichen Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Im Jahre 2010 erhielt er den [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst|Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bayern.de/Bayerischer-Maximiliansorden-.388.10328871/index.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Träger des Bayerischen Maximiliansordens 2010.&amp;#039;&amp;#039; Bayerische Staatsregierung, 20. Oktober 2010 |wayback=20140222140318}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Universität Münster]] wurde ihm die Ehrendoktorwürde verliehen. Im Jahr 1990 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|447|IDName=hubert-schmidbaur|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=20. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Hubert Schmidbaur war lange Zeit einer der meistzitierten deutschen Chemiker. Er ist Autor von mehr als 900 wissenschaftlichen Artikeln. Er beschäftigte sich unter anderem mit der Chemie des Elements [[Silicium]] (Heterosiloxane, Hydridosilane), des Elements [[Phosphor]] ([[Ylid]]e, [[Phosphorane]]), des Elements [[Beryllium]] (bioanorganische Chemie), Gallium und vor allem mit der Chemie des Elements [[Gold]]. Hier hat er den Begriff der „Aurophilie“ geprägt, eine Wechselwirkung zwischen Goldatomen mit der [[Elektronenkonfiguration]] d&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt; (closed-shell Konfiguration), die durch [[Relativistische Effekte in der Chemie|relativistische Effekte]] verursacht werden. Der Begriff [[Aurophilie]] ist schließlich zum Begriff [[Metallophilie]] erweitert worden, nachdem man erkannt hat, dass auch andere Metalle zu derartigen Wechselwirkungen fähig sind. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch das Ergebnis, dass die Radien von Au(I)-Zentren – ebenfalls wegen relativistischer Effekte – kleiner sind als die des Ag(I). Ein weiteres herausragendes Ergebnis seiner Forschungsarbeit in diesem Bereich ist die durch Röntgenstrukturanalyse belegte fünffache Koordinierung eines Kohlenstoff-Atoms durch Au(I)-Phosphan-Fragmente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ZNaturforsch |Serie=B |Autor=N. W. Mitzel |Titel=Professor Hubert Schmidbaur zum 70. Geburtstag |Jahr=2004 |Startseite=1181 |Endseite=1184 |URL=}} (Lebenslauf im Widmungsband zum 70. Geburtstag)&lt;br /&gt;
* Hubert Schmidbaur: &amp;#039;&amp;#039;From Chemical Craftsmanship to the Art of Gilding Atoms&amp;#039;&amp;#039;. GNT Publishing, Berlin 2024, ISBN 978-3-86225-134-6; e-book: ISBN 978-3-86225-559-7, [[DOI: 10.47261/1559]] (Autobiographie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://l-i-c.org/1134/Hubert-Schmidbaur-biographical-data.pdf Lebenslauf]&lt;br /&gt;
* [https://l-i-c.org/1134/Hubert-Schmidbaur-publications.pdf Publikationsliste]&lt;br /&gt;
* [https://l-i-c.org/1134/Hubert-Schmidbaur-list-of-names.pdf Visiting Professors, Post-Doc and PhD students]&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|80145}}&lt;br /&gt;
* [https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/hubert-schmidbaur/ Hubert Schmidbaur] Eintrag bei der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139629254|LCCN=n98030539|VIAF=160209908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidbaur, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leibnizpreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidbaur, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Easyloc</name></author>
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