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	<title>Hubert Schlebusch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:31:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Schlebusch&amp;diff=720307&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-30805-39: Nachzulesen: https://www.google.de/books/edition/Der_Zusammenbruch_des_III_Reiches_die_We/JVJiEQAAQBAJ?hl=de&amp;gbpv=1&amp;dq=Gerhard+Marquordt+Ministerpr%C3%A4sident+eingesetzt&amp;pg=PT169&amp;printsec=frontcover</title>
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		<updated>2025-11-01T10:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nachzulesen: https://www.google.de/books/edition/Der_Zusammenbruch_des_III_Reiches_die_We/JVJiEQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gerhard+Marquordt+Ministerpr%C3%A4sident+eingesetzt&amp;amp;pg=PT169&amp;amp;printsec=frontcover&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchlebuschHubert.jpg|mini|Hubert Schlebusch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Schlebusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1893]] in [[München-Gladbach]]; † [[20. Oktober]] [[1955]]&lt;br /&gt;
in [[Braunschweig]]) war ein deutscher Lehrer, [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]], 1945/46 erster Nachkriegs-Ministerpräsident des [[Land Braunschweig|Landes Braunschweig]] und von 1946 bis 1955 erster Präsident des Verwaltungsbezirks Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Schlebusch besuchte zunächst die Volksschule in Mönchengladbach und anschließend das Lehrerseminar in [[Odenkirchen]]. Danach war er ab 1913 als Lehrer in [[Viersen]] tätig. Er nahm vier Jahre als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und arbeitete nach Kriegsende wieder als Lehrer in [[Gladbach-Rheydt]]. Er erwarb ein Diplom als Berufsberater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SPD-Politiker ==&lt;br /&gt;
Schlebusch trat 1919 der SPD bei. Er wurde 1920 in den Düsseldorfer [[Stadtrat]] gewählt und Fraktionsvorsitzender seiner Partei. 1923 nahm er aktiv am Widerstand gegen die Franzosen im [[Alliierte Rheinlandbesetzung|besetzten Rheinland]] teil.&lt;br /&gt;
Er zog nach der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl am 5. März 1933]] als Abgeordneter des Wahlkreises 23 ([[Düsseldorf|Düsseldorf-West]]) in den Reichstag ein. &amp;lt;!--- vorher nicht ! ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1933 [[Machtergreifung|ergriff]] das [[NS-Regime]] die Macht; [[Adolf Hitler]] wurde [[Reichskanzler]].&lt;br /&gt;
Nach der Reichstagswahl am 5. März 1933 (das NS-Regime hatte zuvor den Wahlkampf der Oppositionsparteien massiv gestört und Grundrechte außer Kraft gesetzt) gehörte Schlebusch dem Reichstag in der achten und damit letzten Legislaturperiode der [[Weimarer Republik]] an. In dieser Eigenschaft stimmte Schlebusch bei der Reichstagssitzung am 23. März 1933 gegen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w8_bsb00000141_00049.html www.reichstagsprotokolle.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933|Ermächtigungsgesetz]]. Daraufhin wurde er als Lehrer aus dem [[Staatsdienst]] entlassen und kurzzeitig zwei Mal inhaftiert. Er wurde am 16. Juli 1933 aus seinem Heimatbezirk ausgewiesen.&amp;lt;!--- Beleg gesucht ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit in Braunschweig ===&lt;br /&gt;
Schlebusch siedelte daraufhin nach Braunschweig über, wo er von 1934 bis 1945 für die [[Swiss Life|Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt]] in Zürich arbeitete. Nebenbei versuchte er, die zersplitterten Braunschweiger SPD-Mitglieder um sich zu sammeln, wofür er von 1933 bis 1935 mehrmals in [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]] genommen wurde. Vom 21. August bis 21. November 1935 war Schlebusch im [[KZ Dachau]] inhaftiert. Auch 1938 und 1939 wurde er verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Nachkriegs-Ministerpräsident des Landes Braunschweig ===&lt;br /&gt;
Nachdem [[Übergabe der Stadt Braunschweig|Braunschweig am 12. April 1945]] von US-Truppen besetzt worden und der noch amtierende [[NSDAP]]-Ministerpräsident [[Dietrich Klagges]] am 13. April inhaftiert worden war, setzte die [[Control Commission for Germany (British Element)|britische Militärregierung]] zunächst [[Gerhard Marquordt]] (DVP), ehemaliger Braunschweigische Ministerpräsident von 1924 bis 1927, als Klagges’ Amtsnachfolger ein. Marquordt wurde allerdings acht Tage später verhaftet. Die britische Militärregierung setzte daraufhin Hubert Schlebusch&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Joachim Krause: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig zwischen Krieg und Frieden. Die Ereignisse vor und nach der Kapitulation der Stadt am 12. April 1945&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1994, ISBN 3-926701-22-6, S. 94–98.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 24. April 1945 bis Mai 1946 als ersten Nachkriegs-Ministerpräsidenten des Landes Braunschweig ein und ernannte ihn am 6. Mai 1945 zum Landesdirektor. Im Herbst 1945 handelte er mit dem [[Oldenburg (Land)|Land Oldenburg]] und dem [[Regierungsbezirk Hannover]] den Vertrag über die &amp;#039;&amp;#039;Länderregierung für Reichsaufgaben in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039; aus – der Vertrag wurde jedoch von der britischen Militäradministration zurückgewiesen. Im Januar 1946 endete Schlebuschs Amtszeit als Ministerpräsident und [[Alfred Kubel]] wurde sein Nachfolger. Insgesamt war er vom 21. Februar 1946 bis 21. November 1946 Mitglied des [[Ernannter Braunschweigischer Landtag|Ernannten Braunschweigischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident des Verwaltungsbezirks Braunschweig ===&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang des alten Landes Braunschweig durch [[Niedersachsen#Geschichte des Landes Niedersachsen|Gründung des Landes Niedersachsen]] wurde Schlebusch im November 1946 zum ersten Präsidenten des Niedersächsischen [[Freistaat Braunschweig#Verwaltungsbezirk Braunschweig|Verwaltungsbezirks Braunschweig]] berufen. Er hatte das Amt bis zu seinem Tod am 20. Oktober 1955 inne und vertrat die Belange des alten Landes im neuen Land nachdrücklich. Im Amt des Verwaltungspräsidenten folgten ihm am 1. Januar 1956 [[Friedrich August Knost]] und 1964 [[Willi Thiele]].&lt;br /&gt;
Ende 1977 wurde der Verwaltungsbezirk im Zuge der [[Gebietsreform in Niedersachsen|niedersächsischen Gebietsreform]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlebusch war auch Aufsichtsratsvorsitzender der Braunschweig-GmbH sowie Aufsichtsratsmitglied der [[PreussenElektra|Preußischen Elektrizitäts AG]] und der Baustoffwerke Bodenwerder GmbH. An der [[Technische Hochschule Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]] hatte er den Kuratoriumsvorsitz der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlebusch war verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3930292289}}&lt;br /&gt;
* Horst-Rüdiger Jarck und Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1996&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 329.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130455172}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130455172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten des Landes und des Freistaates Braunschweig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130455172|VIAF=33105701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlebusch, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Ernannter Landtag Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlebusch, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München-Gladbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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