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	<title>Hubert Roer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:46:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jü: Form</title>
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		<updated>2023-09-22T16:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Franz Maria Roer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1926]] in [[Heessen]]; † [[17. November]] [[2002]] in [[Villiprott|Wachtberg-Villiprott]]) war ein deutscher Biologe, Entomologe, Fledermausforscher und Naturschützer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Hubert Roer war der Sohn eines Regierungs-Oberbauinspektors und besuchte von 1933 bis 1936 die Katholische Volksschule in [[Hamm]], anschließend ab 1937 die Graf-Adolf-von-der-Mark-Oberschule, ebenfalls in Hamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Einberufungen als [[Flakhelfer]] im Februar 1943, dann zum [[Reichsarbeitsdienst]] und zum Wehrdienst, folgten ein Fronteinsatz im Osten und sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]] bis zum 18. September 1945. Daher konnte Roer erst 1946 die Reifeprüfung ablegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Nach der Abiturprüfung absolvierte Hubert Roer eine Ausbildung zum Gärtner in [[Münster]], und ein Studium des Gartenbaus an der [[TH München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 legte er sein Diplom mit einer Arbeit über Grenzen und Möglichkeiten des [[Vogelschutz]]es im Rahmen der biologischen [[Schädlingsbekämpfung]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein Doktorandenstudium an der [[Universität Bonn]] bei dem [[Phytomedizin]]er [[Hans Blunck]], für die Doktorarbeit wurde ihm ein Arbeitsplatz am [[Museum Koenig]] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956, nach der Promotion zum Dr. agr., trat Roer mit einem Forschungsstipendium der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] in das Wissenschaftler-Kollegium des [[Museum Koenig|Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 beschloss der Direktor des [[Museum Koenig]], [[Martin Eisentraut]], die Zentralstelle für Fledermaus-Beringung am Museum Koenig einzurichten. Die damit verbundenen Aufgaben übertrug er Hubert Roer, zunächst finanziert durch ein Forschungsstipendium der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1963 war Hubert Roer als Kurator der Käfersammlung wissenschaftlicher Angestellter des Museums, betreute aber weiterhin die Zentralstelle für Fledermaus-Beringung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Tätigkeit ging auch ein Rundbrief für Fledermaus-Beringer hervor, aus dem später mit der [[Myotis (Zeitschrift)|Myotis]], herausgegeben vom Museum Koenig, die weltweit zweite Zeitschrift für Fledermauskunde wurde. Die Herausgabe dieser Zeitschrift oblag Hubert Roer bis 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. April 1987 bis zum 30. Juni 1989 war Hubert Roer kommissarischer Direktor des Museum Koenig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Arbeit ==&lt;br /&gt;
Hubert Roers Dissertation behandelte Probleme der [[Insektenwanderung]]en, vorrangig der Schmetterlinge. Auch im Rahmen seiner folgenden Tätigkeit am Museum Koenig beschäftigte er sich mit der Erforschung von [[Wanderfalter|Schmetterlingswanderungen]], hierzu verwendete er unter anderem Markierungen aus Aluminiumfolie auf den Flügeln der Tiere, um deren Beobachtung zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit war die Erforschung von [[Schwärzkäfer]]n der Gattung [[Onymacris]] ([[Coleoptera]]: [[Tenebrionidae]]) aus Wüstengebieten Südwestafrikas, die wegen ihrer periodischen Wanderungen Roers Interesse gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 140 wissenschaftliche Publikationen aus den Bereichen [[Entomologie]] und [[Fledermauskunde]] wurden von Hubert Roer während seines Berufslebens und danach verfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Aus Hubert Roers Tätigkeit als Leiter der Beringungs-Zentrale für Fledermäuse und als Herausgeber der Myotis erwuchs eine umfangreiche Arbeit zum Schutz und Erhalt der [[Fledermäuse]] in Deutschland. Roer konnte zahlreiche bedrohte Fledermaus-Kolonien durch sein Engagement vor der Vernichtung bewahren. Auch diese Tätigkeit übte er bis in den Ruhestand aus und wurde zu einem der bedeutendsten Fledermausforscher und -schützer in Deutschland und Europa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ruhestand ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung 1991 setzte Hubert Roer seine wissenschaftliche Arbeit als Herausgeber der Zeitschrift Myotis bis 1997 und als Autor wissenschaftlicher Veröffentlichungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubert Roer starb am Vormittag des 17. November 2002 in seinem Heimatort, als er Raupen des [[Admiral (Schmetterling)|Admirals]] sammelte, um deren weitere Entwicklung in seinem Garten beobachten zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Hubert Roer war Träger des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] und des [[Verdienstorden des Großherzogtums Luxemburg|Verdienstordens des Großherzogtums Luxemburg]]. Zudem wurde ihm vom [[Landschaftsverband Rheinland]] der [[Rheinlandtaler]] verliehen. Mehr als zwanzig Insektenarten wurden ihm zu Ehren benannt (Liste in &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Zum Tod von Hubert Franz Maria ROER.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner zoologische Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; 51 (2002), Heft 1, S. 79–86. ([https://www.zoologicalbulletin.de/BzB_Volumes/Volume_51_1/079_086_BZB51_1_Schmitt_Michael.PDF online]; PDF; 928&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1078421935|VIAF=44743567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roer, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lepidopterologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschützer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Großherzogtums Luxemburg (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roer, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Roer, Hubert Franz Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Biologe, Entomologe, Fledermausforscher und Naturschützer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heessen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Villiprott|Wachtberg-Villiprott]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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