<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hubert_Ritter</id>
	<title>Hubert Ritter - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hubert_Ritter"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Ritter&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T18:04:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Ritter&amp;diff=984432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Geisler: /* Bauten und Entwürfe */ Link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Ritter&amp;diff=984432&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-24T16:37:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauten und Entwürfe: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:StadtAL 0563 BA 2018 45399.jpg|mini|Hubert Hans Ritter (etwa 1925)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Hans Ritter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1886]] in [[Nürnberg]]; † [[25. Mai]] [[1967]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekt]], [[Stadtplanung|Stadtplaner]] und [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hubert Ritter stammte väterlicherseits aus einer Nürnberger Künstlerfamilie, sein Großvater war der Maler und Kupferstecher [[Lorenz Ritter]], sein Vater der Kunstmaler [[Paul Ritter der Jüngere]]. Ritters Großvater mütterlicherseits war der Psychiater [[Bernhard von Gudden]], der mit [[Ludwig II. (Bayern)|König Ludwig II.]] im [[Starnberger See]] ertrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters 1888 zog die Mutter mit ihren zwei Kindern nach München. Dort besuchte Hubert Ritter nach der [[Grundschule an der Herrnstraße|Volksschule an der Herrnstraße]] das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische]] [[Wilhelmsgymnasium München|Wilhelmsgymnasium]], wo er sein Abitur 1905&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht über das K. Wilhelms-Gymnasium zu München. {{ZDB|12448436}}, 1904/05&amp;lt;/ref&amp;gt; mit „sehr gut“ bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritter studierte Architektur an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]]. Auf Empfehlung seines Lehrers [[Friedrich von Thiersch]] trat er schon als Student in den akademischen Architektenverein München ein. Seine Diplom-Hauptprüfung bestand er 1909 „mit Auszeichnung“. Im selben Jahr verlobte er sich mit Margarethe Krauß, der Tochter des Direktors einer [[Hypothekenbank]], die er im Sommer 1911 in der Münchner [[Abtei St. Bonifaz (München)|Basilika St. Bonifaz]] heiratete. Im Sommer 1909 begann Ritter in Thierschs [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]er Büro, dort arbeitete er an der Planung von [[Festhalle (Frankfurt am Main)|Festhalle]] und Erweiterung des [[Kurhaus Wiesbaden|Kurhauses Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung der Staatsprüfung musste er als Baupraktikant in die [[Lokalbaukommission]] sowie die Oberste Baubehörde München wechseln. Nebenbei entwarf er das Gebäude für ein [[Kasper]]ltheater in München. Nach Genehmigung der [[Oberste Baubehörde|Obersten Baubehörde]] durfte er neben seiner Amtstätigkeit ein Privatbüro eröffnen. Dort führte er Ende 1910 seinen ersten großen Auftrag in München aus, einen [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplan]]. Im April 1911 machte Ritter seine erste [[Italien]]reise. Im Sommer 1912 wurde sein ältester Sohn Hubert jr. geboren. Ebenfalls 1912 legte er das zweite [[Staatsexamen]] zum Regierungsbaumeister mit der Note 1 ab. Anschließend arbeitete er im Kreisbaureferat bei der Regierung von [[Oberbayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1913 bis 1924 war er als Stadtbaumeister in der kommunalen Hochbauverwaltung der Stadt [[Köln]] tätig. Dort war eine seiner ersten Arbeiten die Umbauplanung des [[Gürzenich]], dabei bekam er Kontakt zum damaligen Finanzdezernenten [[Konrad Adenauer]], der von Ritters finanzieller Gliederung des Gebäudekomplexes begeistert war und bei seinem Onkel, dem Kölner Oberbürgermeister [[Max Wallraf]], die Betrauung Ritters mit dem Umbau des [[Rathaus Köln|Kölner Rathauses]] durchsetzte, der bis Mitte 1916 andauerte. Am 27. März 1914 wurde die Tochter Lieselotte geboren. 1917 übernahm Ritter die Leitung des Baureferats der Kriegsamtsstelle in [[Koblenz]]. Am 24. August 1918 wurde Ritters Tochter Martha geboren, und am 10. Februar 1922 starb die erst acht Monate alte Tochter Emma an einer [[Lungenentzündung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1923 erfolgte Ritters Ernennung zum [[Baubeamter#Baurat|Baurat]] auf Lebenszeit. Am 27. Juli 1924 wurde der jüngste Sohn Hans Georg geboren. In dieser Zeit wollte Ritter eine Dissertation zum Thema „Die Kölner Verkehrsprobleme“ schreiben. Die Zustimmungen vom Rektor der Universität und vom Verkehrsdezernenten lagen bereits vor, als auf Veranlassung des Leiters des Stadterweiterungsamtes der nunmehrige Oberbürgermeister Adenauer dieses Vorhaben untersagte. Daraufhin bewarb sich Ritter um die gerade ausgeschriebenen Stellen je eines Stadtbaurates in Nürnberg und in [[Leipzig]]. Da Leipzig zuerst reagierte, stellte er sich dort vor und trat schließlich am 21. November 1924 seinen Dienst in Leipzig an. Zu seinen ersten Aufgaben gehörte die Erstellung eines Generalbebauungsplanes. Dazu ließ er im Maßstab 1:5000 einen aus 52 Tafeln bestehenden [[Luftbildplanwerk|Luftbildplan]] erstellen, der eine Gesamtfläche von 409&amp;amp;nbsp;km² mit einer Höchstfehlergrenze von 1&amp;amp;nbsp;mm je Tafel abdeckte. In diesem Kontext entwickelte Ritter zudem das Konzept der [[Ringcity (Leipzig)|Ringcity]]. 1925 zog dann auch Ritters Familie von Köln nach Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie kurzzeitig in der Südstraße (heute [[Karl-Liebknecht-Straße (Leipzig)|Karl-Liebknecht-Straße]]) wohnten, bezogen sie das Erdgeschoss eines vom Architekten Riedel neu erbauten Hauses in der Rückertstraße 18. In Leipzig initiierte Ritter die im März 1927 stattfindende „Siedlungswoche“. Dort diskutierten Vertreter der Städte [[Amsterdam]], [[Berlin]], [[Hamburg]], [[Karlsruhe]], Köln, Leipzig, [[London]], [[Wien]], [[Zürich]] sowie von Städten aus den USA über modernen [[Wohnungsbau|Wohnungs- und Siedlungsbau]]. Zu dieser Zeit wurde Ritter Mitglied der [[Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen]]. Dort war er zusammen mit [[Walter Gropius]] Mitglied im Ausschuss für [[Stahlbau]]weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Ende von Ritters Wahlperiode im November 1930 verlangten [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] die Ausschreibung der Stadtbauratsstelle, und es kam überraschend zu einer [[Hetzkampagne]] gegen ihn. Die NSDAP machte mit einem Plakat Stimmung gegen ihn, die SPD stellte sich in Zeitungsartikeln gegen Ritters Wiederwahl. So wurde er in der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordnetensitzung]] im Dezember 1930, in der es tumultartige Szenen gegeben haben soll, mit 34 zu 24 Stimmen nicht wiedergewählt. Als [[Stadtbaurat]] für die nächsten sechs Jahre wurde [[Moritz Wolf (Baubeamter)|Moritz Wolf]] aus dem oberschlesischen [[Zabrze|Hindenburg]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Protokolle der Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung Leipzig, 34. Sitzung vom 17. Dezember 1930, Blätter 1469–1475 (Stadtarchiv Leipzig)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestandteil des Ritterschen Generalbebauungsplans von 1924 war auch das Universitäts-[[Medizinisch-Naturwissenschaftliches Viertel|Klinikviertel]], so dass er sich damals mit den Chefs dieser Kliniken in Verbindung setzen musste und ab 1927 auch an den Kongressen der Internationalen Krankenhausgesellschaft teilnahm. So stieg er 1931 als [[Freischaffender|freischaffend]]er Architekt in den [[Krankenhausbau]] ein. Sein erster freier Auftrag war die Fertigstellung des Neubaus des Leipziger [[St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig|St. Elisabeth-Krankenhauses]]. Ritter wurde 1932 schließlich von der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;„Der Krankenhausbau der Gegenwart im In- und Ausland. Wirtschaft, Organisation und Technik“&amp;#039;&amp;#039; mit Auszeichnung zum [[Dr.-Ing.]] promoviert. Anschließend war er im Ausschuss des [[Deutscher Städtetag|Deutschen Städtetages]] als [[Sachverständiger|Gutachter]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1936 erhielt Ritter aufgrund einer Verfügung des sächsischen [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gauleiters]] [[Martin Mutschmann]] keine öffentlichen Aufträge mehr. Wahrscheinlich durch Vermittlung eines Studienfreundes erhielt der parteilose Ritter dann doch 1940 den Auftrag für den Generalbebauungsplan der Stadt [[Krakau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1941 wurde ihm das Amt des Stadtbaurats in [[Luxemburg (Stadt)|Luxemburg]] angeboten, verbunden mit der Aufgabe, den Generalbebauungsplan für die Stadt Luxemburg auszuarbeiten. Weil Ritter das [[Großherzoglicher Palast (Luxemburg)|Großherzogliche Palais]] vor der Beschlagnahme durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] schützte, genoss er ein großes Ansehen in Luxemburg. Im November 1944 verließ er als letzter deutscher Zivilist Luxemburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 1945 besorgte sich Ritter in [[Bad Ems]] einen der ersten US-amerikanischen [[Passierschein (Dokument)|Passierschein]]e, um als ehemaliger Leipziger Stadtbaurat beim Wiederaufbau der Krankenhäuser mitzuarbeiten, woran die Leipziger Stadtverwaltung jedoch kein Interesse hatte. Als dann Leipzig auf die [[Sowjetische Besatzungszone]] überging, wurde er von der Besatzungsmacht verpflichtet, russische Militärkrankenhäuser zu bauen. Nachdem Ritters städtebaulichen Vorschläge in Leipzig nicht auf Interesse gestoßen und seine Vorplanung für ein [[Hotel]] am [[Leipzig Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;„Die von Ihnen in Ihrer Skizze vorgeschlagene Form wird jedoch keinesfalls Anwendung finden, denn wir wollen in unseren Bauten das kulturelle Erbe und nicht formalistische Formen verwirklicht sehen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Ministeriums für Aufbau der Deutschen Demokratischen Republik, Hauptabteilung Städtebau, Hoch- und Tiefbau, vom 1. August 1951 an Hubert Ritter (Archiv Hans Ritter, München)&amp;lt;/ref&amp;gt; abgelehnt worden war, entschloss er sich, am 26. Oktober 1952 zu seinen Kindern nach München zurückzukehren. Dort beschäftigte er sich im Büro seines Sohnes Hans Ritter vor allem mit dem Wiederaufbau von Krankenhäusern, wie dem [[Klinikum rechts der Isar]], der [[Universitätsklinikum Köln|Universitätsklinik Köln]] oder 1956 dem Erweiterungsbau des St. Elisabeth-Krankenhauses in [[Straubing]]. Seine letzte Arbeit war das Vorprojekt für das St. Elisabeth-Krankenhaus in [[Bad Kissingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Vollendung seines 81. Lebensjahres starb Hubert Ritter 1967 an Herzversagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in München:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1910: Kasperltheater Birkenmeyer&lt;br /&gt;
* 1910–1911: Wohnhäuser in der [[Widenmayerstraße]]&lt;br /&gt;
* 1911–1912: Wohnanlage in der Winzerstraße&lt;br /&gt;
* 1912: Wohnhaus Nymphenburger Straße Ecke Landshuter Allee&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in Köln:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1913–1916: Umbau des Rathauses Köln&lt;br /&gt;
* 1920: Stadtverordnetensaal im Spanischen Bau des Kölner Rathauses&lt;br /&gt;
* 1922–1923: Volksschule am Sülzgürtel (später: „Theodor-Heuss-Realschule“)&lt;br /&gt;
* 1922–1923: Frauen-Altersheim, Jakobstraße&lt;br /&gt;
* 1925–1926: Wagenfabrik Heinrich Scheele (Entwurf: 1924, später Fuhramt der Stadt Köln)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinische-industriekultur.com/seiten/objekte/orte/koeln/objekte/elektromobil_Scheele.html |titel=Beschreibung bei Rheinische Industriekultur |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in Leipzig:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1925–1929: [[Grassimuseum|Neues Grassimuseum]], [[Johannisplatz (Leipzig)|Johannisplatz]] 5–11 (städtebaulicher Vorentwurf und Gesamtleitung; Architekten: Carl William Zweck, [[Hans Voigt (Architekt)|Hans Voigt]])&lt;br /&gt;
* 1925: Fleischgroßmarkthalle auf dem städtischen [[Schlachthof (Leipzig)|Vieh- und Schlachthof]] (mit [[Carl James Bühring]]; abgebrochen)&lt;br /&gt;
* 1925–1926: Planetarium (zerstört)&lt;br /&gt;
* 1925–1926: Umbau samt Verkürzung um 7 Meter des 1907/1908 errichteten 65 Meter hohen Wasserturms, Tauchaer Straße 14 (zusammen mit Carl James Bühring)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mockau&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mockau. Eine historische und städtebauliche Studie.&amp;#039;&amp;#039; Pro Leipzig, Leipzig 1999, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926: Wohnbebauung mit 216 Typenwohnungen, Mockauer Straße 32–76, Friedrichshafner Straße 69, 70, Gontardweg 137 (wegen ihres [[porphyr]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;farbenen Putzes im Volksmund „Rote Front“ genannt)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mockau&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926–1927: Kesselhaus der Kinderklinik, Eilenburger Straße, und Mehrfamilienhauszeile in der [[Zschochersche Straße|Zschocherschen Straße]] 86; 88; 90; 92; 94&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu [[Liste der Kulturdenkmale in Plagwitz (Leipzig), L–Z]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1927: Pfeilerhalle im Grassimuseum&lt;br /&gt;
* 1927: Dermatologische Klinik des Städtischen Krankenhauses St. Jakob, [[Liebigstraße (Leipzig)|Liebigstraße]] 19–21&lt;br /&gt;
* 1927: Planung des „Leipziger Schultyps“&lt;br /&gt;
* 1928–1929: 31. Volksschule (heute: Berufliches Schulzentrum 1), Crednerstraße 1 und 55. Volksschule (heute: 55. Schule), Ratzelstraße 26&lt;br /&gt;
* 1928–1929: IV. Höhere Mädchenschule „Max-Klinger-Schule“ (heute: Schule am [[Palmengarten (Leipzig)|Palmengarten]]), [[Karl-Heine-Straße]] 22&lt;br /&gt;
* 1927–1930: [[Kohlrabizirkus|Großmarkthalle]], An den Tierkliniken 40 (Ingenieur: [[Franz Dischinger]])&lt;br /&gt;
* 1928–1930: [[Westbad (Leipzig)|Westbad]] in Leipzig-[[Lindenau (Leipzig)|Lindenau]], Odermannstraße 15&lt;br /&gt;
* 1929: Umbau der Feuerwehr-Hauptwache, [[Goerdelerring]] 7&amp;lt;ref&amp;gt;Ansgar Scholz, &amp;#039;&amp;#039;Die Schlafsäle gehören der Vergangenheit an. Zur Baugeschichte der Leipziger Hauptfeuerwache&amp;#039;&amp;#039;, in [[Leipziger Blätter]], Heft 81, 2022, ISBN 978-3-95415-133-2, S. 89–91&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1929–1930: Seuchenhaus (Quarantänestation) für das [[Jacobshospital (Leipzig)#Krankenhaus St. Jakob|Krankenhaus St. Jacob]], Philipp-Rosenthal-Straße (nach 2006 abgebrochen)&lt;br /&gt;
* 1929–1930: Siedlung „[[Rundling (Leipzig)|Rundling]]“ in Leipzig-[[Lößnig]], Siegfriedplatz 1–16, Nibelungenring 1–93 (auch Nibelungensiedlung genannt)&lt;br /&gt;
* 1930: Wohnanlage Rosenowstraße 31–57 in [[Mockau]] (Straßenseite mit ungeraden Hausnummern) im Stil des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]] errichtet&lt;br /&gt;
* 1930–1931: [[St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig|St. Elisabeth-Krankenhaus]] in Leipzig-[[Connewitz]], Biedermannstraße 84 (Bauaufsicht nach Planung des Architekten Carl Fischer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;130&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; caption=&amp;quot;Bauten von Hubert Ritter&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Theodor-Heuss-Realschule Köln-Sülz.jpg|Köln: Theodor-Heuss-Realschule (2009)&lt;br /&gt;
 AHW Wohnanlage Rundling Leipzig 1930.jpg|Leipzig: Rundling (1930)&lt;br /&gt;
 Westbad.jpg|Leipzig: Westbad (2009)&lt;br /&gt;
 AHW Fleischgrosshandelshalle Schlachthof Leipzig 1926.jpg|Leipzig: Fleischgroßmarkthalle (1926)&lt;br /&gt;
 AHW Kesselhaus Kinderkrankenhaus Ostsr Leipzig 1927.jpg|Leipzig: Kesselhaus der Kinderklinik (1927)&lt;br /&gt;
 StadtAL 0563 BA 1978 6704.jpg|Leipzig: Grassimuseum (1929)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kölner Bauprobleme. Gürzenich, Heumarkt, Neubau d. Kölner Rathauses, Dom-Umbauung.&amp;#039;&amp;#039; Hoursch &amp;amp; Bechstedt, Köln 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Stadtbaukunst]]. Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Ernst Hübsch Verlag, Berlin, Leipzig, Wien, 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnung, Wirtschaft, Gestaltung. Ein Querschnitt durch die Leipziger Siedlungswoche März 1927 und dem anschließenden Lehrgang über das deutsche Siedlungswesen in Stadt und Land.&amp;#039;&amp;#039; F. E. Hübsch, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Krankenhausbau der Gegenwart im In- und Ausland. Wirtschaft, Organisation und Technik.&amp;#039;&amp;#039; J. Hoffmann, Stuttgart 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Ritter nahm an den [[Kunstwettbewerbe bei den Olympischen Spielen|Kunstwettbewerben]] in der Disziplin Architektur der [[Olympische Sommerspiele 1928/Kunstwettbewerbe|Olympischen Sommerspiele 1928]] in Amsterdam teil. Sein Projekt eines Stadions in Leipzig wurde 1926 durch drei Ausstellungsstücke präsentiert: ein Modell, eine Perspektivzeichnung des Hauptgebäudes und eine Zeichnung der Spielfelder. Diese Pläne wurden jedoch niemals umgesetzt. Die an dieser Stelle bestehende Sportanlage wurde 1936 eingeebnet. Heute befindet sich dort das Trainingszentrum von [[RB Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|language=en |url=https://www.olympedia.org/athletes/920702 |title=Hubert Ritter |work=Olympedia |accessdate=2020-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sächsisches Staatsministerium des Innern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hubert Ritter und die Baukunst der zwanziger Jahre in Leipzig&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe für Baukultur, Architektur, Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, Reihe A, Band 1). Staatsministerium des Innern, Dresden 1993, ISBN 3-930380-00-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;«Eine Wohnung für alle», Geschichte des kommunalen Wohnungsbaus in Leipzig 1900—2000.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, Pro Leipzig e.&amp;amp;nbsp;V., 2000, ISBN 3-9807201-1-X, S. 52–70.&lt;br /&gt;
* Stefan Heinz, &amp;#039;&amp;#039;Der andere Ritter – Über den wichtigen Leipziger Baurat in den Jahren nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Blätter&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 68 (2016), S. 19–21. [https://www.academia.edu/38981205/Der_andere_Ritter_%C3%9Cber_den_wichtigen_Leipziger_Baurat_in_den_Jahren_nach_1933_In_Leipziger_Bl%C3%A4tter_68_2016_S_19_21 Artikel]&lt;br /&gt;
* Wolfram Hagspiel, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kölner Architekten. Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Wien / Köln 2022, ISBN 978-3-412-52447-0, S. 168f.&lt;br /&gt;
* [[Michel Pauly]]: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Bebauungspläne von Hubert Ritter&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Stadt Luxemburg in 99 Objekten.&amp;#039;&amp;#039; Capybara Books, Mersch 2022, ISBN 978-99959-43-46-2, S. 334–337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119348497}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|915}}&lt;br /&gt;
* [https://www.architekturmuseum.de/wp-content/uploads/2021/04/2020-student-project-branca-Nigratschka.pdf Ungebautes Projekt von Hubert Ritter: Historisches Museum Köln (1924)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119348497|LCCN=nr/95/22376|VIAF=45109660}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ritter, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbaurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbaumeister (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ritter, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ritter, Hubert Hans (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Stadtplaner und Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Geisler</name></author>
	</entry>
</feed>