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	<title>Hubert Reuter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Urgelein: lf RPF</title>
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		<updated>2025-11-17T21:24:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf RPF&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Reuter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1927]] in [[Borler]], [[Rheinland-Pfalz]]) ist ein deutscher Agrarwissenschaftler und Ministerialbeamter, der viele Impulse im Bereich der [[Zucht#Tierzucht|Tierzucht]], vor allem [[Pferdezucht]] und [[Pferderennen|-rennen]] setzte. Er war an Anpassungen des [[Tierzuchtgesetz|Tierzuchtrechts]] in Europa und nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] im neu gegründeten Bundesland [[Brandenburg]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Reuter wuchs als erstes von 3 Kindern in Borler auf. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] bis zur 5. Klasse wechselte er als Internatsschüler des &amp;#039;&amp;#039;Bischöflichen Konviktes&amp;#039;&amp;#039; in die [[Jahrgangsstufe|Quarta]] (heute: 7. Klasse) des [[Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Trier)|Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums]] in Trier. Die Schulausbildung wurde durch die Heranziehung des Jahrganges zum Dienst als [[Luftwaffenhelfer]] ab März 1943, mit Einsatz in Trier und Trier-Ehrang erschwert und nach Verlegung der [[Batterie (Militär)|Batterie]] nach [[Mannheim]] unterbrochen. Im November 1944 erfolgte die Einberufung zum [[Reichsarbeitsdienst]], im Januar 1945 zur [[Wehrmacht]]. Nach Aufenthalt als [[Kriegsgefangene]]r im berüchtigten [[Goldene Meile (Kriegsgefangenenlager)|Rheinuferlager]] der US-Amerikaner bei [[Remagen]] wurde er in ein Lager nach Südfrankreich bei [[Marseille]] verlegt und von dort im Juli 1946 nach Hause entlassen. Nach Wiederaufnahme in seine alte Schule schloss Reuter die Schullaufbahn 1947 mit dem Abitur ab. 1947–1949 absolvierte er eine Landwirtschaftslehre auf 2 Betrieben und an der [[Landwirtschaftsschule]] in [[Adenau]]. Mit dem WS 1949/50 begann er ein Studium der [[Agrarwissenschaften|Agrar-]] und [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] und wählte später im Hauptstudium den Schwerpunkt &amp;#039;&amp;#039;Tierzucht&amp;#039;&amp;#039;. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Assistent am Institut für Tierzucht der Universität Bonn und war als [[Referendar]] zuerst bei der [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammer Rheinland]] in [[Krefeld]], dann beim Tierzuchtamt [[Neuwied]] und der Landwirtschaftskammer Rheinland-Nassau in Koblenz tätig. Im Juni 1956 legte er die Große Staatsprüfung ab. Ebenfalls 1956 schloss er seine Promotion zum Dr. ing. agr. bei [[Heinrich Havermann]] über ein Thema der [[Geflügel]]zucht ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/480100853 Dissertation] in der Deutschen Nationalbibliothek, d-nb.info&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufstätigkeit ==&lt;br /&gt;
Nach der Staatsprüfung wurde er als [[Assessor|Tierzuchtassessor]] bei der Landwirtschaftskammer Rheinland in Bonn eingestellt und 1962 nach Beförderung zum Landwirtschaftsrat in das Verhältnis eines Beamten auf Lebenszeit berufen. 1964 wechselte er als Referent für Tierzucht an das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] in Düsseldorf. 1965–1968 war er als Sachverständiger für die Harmonisierung der Rechtsvorschriften im Bereich „Tierzucht und Tierhaltung“ zur [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|EWG]]-Kommission in [[Brüssel]] abgestellt. 1969 erfolgte die Beförderung zum [[Ministerialrat]]. Nach seiner [[Pension (Altersversorgung)|Pensionierung]] 1992 wurde er im Rahmen eines Abkommens zwischen dem Land Land NRW und dem Land Brandenburg zur raschen Eingliederung nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] bzgl. der EU-Harmonisierung von Gesetzen und Verordnungen beauftragt, die Anpassung der Tierzuchtgesetze und den Aufbau der Tierzuchtverwaltung zu begleiten. In gleicher Funktion war er auch 1992 für Polen, 1994 für Ungarn und 1997 für Rumänien vor deren EU-Beitritt tätig. Von 1998 bis 2004 war er Vorstandsvorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Zentralverbandes für Traberzucht und -Rennen (ZVT) e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; in Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Neben seiner Berufstätigkeit war Reuter in vielen tierzüchterischen Organisationen und Kommissionen ehrenamtlich tätig, so z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft]], der World’s Poultry Science Association, im Direktorium für Vollblutzucht und -rennen, bei der [[Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft|DLG]], im [[Deutsches Olympiade-Komitee für Reiterei|Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei]], der Europäischen Vereinigung für Tierzucht, des [[Lipizzaner]]-Zuchtverbandes Deutschland. Ebenso war er in einer Kommission zur Änderung des [[Rennwett- und Lotteriegesetz]]es lange Jahre tätig. Auch ein Schwerpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten war der Austausch mit [[Japan]], so war Reuter von 1985 bis 1993 in der Arbeitsgruppe „Tierzucht“ der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Tierproduktion und betreute 1985–1998 den Austausch von Auszubildenden, Studienfahrten und Seminare mit dem Japan Agricultural Exchange Council in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1974 bis 1983 war Reuter Beisitzer des Disziplinarsenats beim [[Oberverwaltungsgericht|OVG]] Münster, sowie 1993 bis 2001 ehrenamtlicher Richter am [[Verwaltungsgericht (Deutschland)|Verwaltungsgericht]] Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Gründungsmitglied und über 14 Jahre im Vorstand des Bürger- und Heimatvereins [[Niederkassel (Düsseldorf)|Düsseldorf-Niederkassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für seine langjährigen Tätigkeiten wurde Reuter vielfach durch Verbände und Organisationen geehrt. Er ist u.&amp;amp;nbsp;a. Träger der [[Adolf-Köppe-Nadel]] der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dgfz-bonn.de/adolf_koeppe.html Liste der Geehrten] auf dgfz-bonn.de&amp;lt;/ref&amp;gt; der Gustav-Rau-Medaille und des Deutschen Reiterkreuzes in Silber der [[Deutsche Reiterliche Vereinigung|Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.&amp;amp;nbsp;V.]], der [[Max-Eyth-Denkmünze|Max-Eyth-Denkmünze in Silber]] der [[Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft|DLG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm wurde die Verdienstmedaille der [[Polen|Republik Polen]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuter wurde für sein jahrzehntelanges Engagement in der katholischen Kirche 2002 mit dem päpstlichen Orden [[Pro Ecclesia et Pontifice]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Januar 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuter ist verheiratet und hat zwei Kinder, lebt in Düsseldorf. Er ist seit 1950 Mitglied der [[KDB Rheno-Guestphalia]] zu Bonn und zudem [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Bandphilister]] der KDB Rheno-Silesia zu Düsseldorf, beide im [[Ring Katholischer Deutscher Burschenschaften|RKDB]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hanno Dockter, Markus Dockter |Titel=Ring-Angehörigen-Verzeichnis des RKDB und des RKAB |Ort=Bonn |Datum=2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Klaus-Dieter Dötsch |Titel=Dr. Hubert Reuter zum 75. Geburtstag |Sammelwerk=H.E.A.T. |Nummer=62 |Datum=2002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103476523X|VIAF=301995134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reuter, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens Pro Ecclesia et Pontifice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in katholischer Burschenschaft (RKDB/RKAB)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reuter, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarwissenschaftler und Ministerialbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Borler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Urgelein</name></author>
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