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	<title>Hubert Rüther - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:19:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_R%C3%BCther&amp;diff=2674461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-12-18T20:00:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hubert Rüther Selbstporträt.jpg|mini|Hubert Rüther Selbstporträt (1916)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinatur Rüther.jpg|mini|Signatur Rüthers auf einem der Wittichenauer Fenster]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Irena Rüther-Rabinowicz Grab Dresden.JPG|mini|Grab von Hubert Rüther auf dem Loschwitzer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Rüther&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. April]] [[1886]] in [[Dresden]]; † [[16. September]] [[1945]] ebenda) war ein [[deutscher]] [[Grafiker]] und [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hubert Rüther begann 1900 eine Lehre als [[Dekorationsmaler]] und besuchte ab 1904 die königliche Zeichenschule in Dresden. Es folgten weitere Ausbildungsjahre an der [[Kunstgewerbeschule Dresden]]. Ab 1911 absolvierte er ein Studium an der [[Akademie der Bildenden Künste Dresden]] und war dort unter anderem Schüler bei [[Oskar Zwintscher]] und 1914 [[Meisterschüler]] bei [[Gotthardt Kuehl]]. Rüther meldete sich freiwillig für den Dienst als [[Krankenpfleger]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und erlitt eine schwere Kopfverletzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 war er in der Dresdner [[Galerie Arnold|Galerie Ernst Arnold]] auf der „Zweiten Ausstellung Dresdner Künstler die im Heeresdienst stehen“ und 1917 mit „straffen farbigen Bildern“ auf der Herbstausstellung der Dresdner Künstlervereinigung vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Herbstausstellung der Dresdner Künstlervereinigung.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsche Kunst und Dekoration, Darmstadt. Band 41 - 1917–1918, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg setzte er 1919 seine künstlerische Arbeit fort und arbeitete im Meisteratelier bei [[Otto Gussmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 heiratete der Katholik Rüther die Jüdin [[Irena Rüther-Rabinowicz|Irena Rabinowicz]], die damals als erste Frau an der Dresdner Kunsthochschule immatrikuliert worden war. Vermittelt durch den Dresdner Architekten [[Robert Witte]], wurde er mit der Neugestaltung der Glasgemälde der katholischen [[St. Mariä Himmelfahrt (Wittichenau)|Pfarrkirche von Wittichenau]] beauftragt. Noch während der Arbeiten für die Fenster in Wittichenau, die Rüther in der Firma &amp;#039;&amp;#039;Beier und Walther&amp;#039;&amp;#039; in Dresden ausführte, begannen die Repressalien gegen Rüther und seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung konnte Rüther sich lediglich 1933 in Dresden an der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsamen Ausstellung 3 Künstlergruppen. Künstlervereinigung, Deutscher Künstlerverband, Dresdner Sezession&amp;#039;&amp;#039; beteiligen. Seine Kunst und die seiner Frau galt den [[Nationalsozialisten]] als [[Entartete Kunst|entartet]]. Irena Rüther-Rabinowicz wurde verhaftet und zur [[Zwangsarbeit]] verpflichtet. Weil Rüther sich weigerte, die sogenannte [[Mischehe (Nationalsozialismus)|Mischehe]] mit einer Jüdin aufzulösen, wurde auch er drangsaliert und mit Berufsverbot belegt. Im Jahr 1944 wurde auch Rüther zur Zwangsarbeit verpflichtet, um seine Hände für weiteres künstlerisches Schaffen unbrauchbar zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüther ist letztmalig 1942 im Dresdner Adressbuch als „Jos. Ant. Hubert Rüther, akad. Maler“ in der Kügelgenstraße 2 vermerkt, nachdem er vorher in der Lüttichaustraße (heute Hans-Dankner-Straße) 24 gewohnt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor dem Hintergrund der jahrelangen Repressalien beging Rüther, der an einem Nervenleiden litt, am 16. September 1945 Selbsttötung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv|url=http://www.juden-in-mittelsachsen.de/shalom/irena_ruether_rabinowicz.html |wayback=20160304103525 |text=Irena Rüther-Rabinowicz}} auf juden-in-mittelsachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auf dem [[Loschwitzer Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Rüthers in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Irena Rüther-Rabinowicz: &amp;#039;&amp;#039;Porträt Hubert Rüther&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/357520/28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nächtliche Alp&amp;#039;&amp;#039; (1927, Öl auf Leinwand, 75,5 × 90 cm; [[Galerie Neue Meister]] Dresden)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/314414 |titel=SKD {{!}} Online Collection |abruf=2022-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paris, Montmartre&amp;#039;&amp;#039; (1935, Öl auf Leinwand, 60 × 80 cm; Galerie Neue Meister Dresden)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/314436 |titel=SKD {{!}} Online Collection |abruf=2022-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marseille, Fort St. Jean&amp;#039;&amp;#039; (1946 auf der [[Kunstausstellung Sächsische Künstler (1946)|Kunstausstellung Sächsische Künstler]])&amp;lt;ref&amp;gt;https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/357520/29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postume Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1946 Dresden, „Kunstausstellung Sächsische Künstler“ (zehn Werke Rüthers im Raum „Opfer des Faschismus“).&amp;lt;ref&amp;gt;https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/357520/8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1987 Freital, Haus der Heimat (Gedächtnisausstellung)&lt;br /&gt;
* 2024 Freital, Schloss Burgk (&amp;quot;Auferstehung – der Künstler Hubert Rüther&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der vom NS-Regime verfolgten Kunstschaffenden der Bildenden Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Holger Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Hubert Rüther – ein vergessener Maler?&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039; 1988, Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hubert Rüther.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Künstler am Dresdner Elbhang.&amp;#039;&amp;#039; Band I. Elbhang-Kurier-Verlag, Dresden, 1999, S. 139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rolf Jessewitsch u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Expressive Gegenständlichkeit. Schicksale figurativer Malerei und Graphik im 20.Jahrhundert: Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider&amp;#039;&amp;#039;, Kettler Kunst 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1077794193|VIAF=22777290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruther, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüther, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Grafiker und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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