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	<title>Hubert Pfoch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T13:58:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Pfoch&amp;diff=1386734&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mö1997: /* Weblinks */ ORF Archivlink gesetzt</title>
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		<updated>2025-07-11T20:03:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; ORF Archivlink gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Pfoch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1920]] in [[Wien]]; † [[10. Juli]] [[2008]] ebenda) war ein Wiener Kommunalpolitiker ([[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]), Vizebürgermeister der Stadt Wien (1973–1978) und Präsident des [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands]] (DÖW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hubert Pfoch wurde am 25. Juni 1920 in Wien-[[Ottakring]] geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen, in einer sechsköpfigen Familie in einer Zimmer-Küche-Wohnung auf. In Ottakring erlernte Pfoch den [[Tischler]]beruf. Sein politisches Engagement startete Pfoch bei den „[[Rote Falken|Roten Falken]]“ und führte es nach 1934 in illegalen sozialdemokratischen Jugendzirkeln fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klusacek&amp;quot;&amp;gt;Christine Klusacek, Kurt Stimmer: &amp;#039;&amp;#039;Ottakring. Vom Brunnenmarkt zum Liebhartstal.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Mohl, Wien 1983, ISBN 3-900272-37-9, S.&amp;amp;nbsp;192ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1938 fuhr Pfoch mit zwei Freunden mit dem Fahrrad über [[München]] nach [[Dachau]], um sich der dortigen Missstände zu vergewissern. Nach seiner Rückkehr erhielt er Drohungen von Bekannten, „mit einer solchen grauenhaften [[Propaganda]] aufzuhören“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicht am Heldenplatz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.doew.at/erinnern/biographien/erzaehlte-geschichte/anschluss-maerz-april-1938/hubert-pfoch-nicht-am-heldenplatz |titel=Hubert Pfoch: &amp;#039;&amp;#039;Nicht am Heldenplatz&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes |zugriff=2019-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, da er von leeren Auslagen in deutschen Fleischhauereien und Misshandlungen im [[KZ_Dachau|KZ-Dachau]] berichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicht am Heldenplatz&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Reichsarbeitsdienst|Arbeitsdienst]] wurde Pfoch 1940 als [[Pionier (Militär)|Pionier]] zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Im Sommer 1942 fotografierte Pfoch heimlich den Transport von Warschauer Juden in das [[Vernichtungslager Treblinka]] in Polen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubert Pfoch: ... dann könnten wir uns Treblinka von innen anschauen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.doew.at/erinnern/biographien/erzaehlte-geschichte/widerstand-1938-1945/hubert-pfoch-dann-koennten-wir-uns-treblinka-von-innen-anschauen |titel=Hubert Pfoch: &amp;#039;&amp;#039;... dann könnten wir uns Treblinka von innen anschauen&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes |zugriff=2019-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fotos&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubert Pfoch: ... dann könnten wir uns Treblinka von innen anschauen&amp;quot;/&amp;gt; und Pfochs Tagebuchaufzeichnungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Soldat Hubert Pfoch beschreibt um den 23. August 1942 die Verladung der Juden von Siedlce in den Deportationszug nach Treblinka&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://die-quellen-sprechen.de/09-122.html |titel=Die Quellen sprechen, Dok. 09-122, &amp;quot;Der Soldat Hubert Pfoch beschreibt um den 23. August 1942 die Verladung der Juden von Siedlce in den Deportationszug nach Treblinka&amp;quot; |hrsg=Bayerischer Rundfunk / Hörspiel und Medienkunst in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte und der Edition &amp;#039;&amp;#039;Judenverfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; |zugriff=2019-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; fanden später als Beweismittel beim [[Treblinka-Prozesse|Düsseldorfer Prozess]] gegen den NS-Verbrecher [[Franz Stangl]] Verwendung. 1945 [[Fahnenflucht|desertierte]] Hubert Pfoch aus der Wehrmacht und kehrte nach Wien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Wien war Hubert Pfoch am Aufbau der sozialdemokratischen Bezirksorganisation Ottakring und der [[Sozialistische Jugend Österreich|Sozialistischen Jugend]] maßgeblich beteiligt, deren erster Obmann er wurde. Beruflich trat er als [[Bibliothekar]] in den Dienst der Gemeinde Wien. 1949 wurde Pfoch in den [[Wiener Landtag und Gemeinderat|Wiener Gemeinderat]] gewählt, 1962 zum Obmann der SPÖ-Bezirksorganisation Ottakring (bis 1987). Am 19. Dezember 1964 erfolgte seine Wahl zum [[Wiener Stadtsenat und Wiener Landesregierung|amtsführenden Stadtrat]] für öffentliche Einrichtungen in Wien. Von 1969 bis 1973 war er Wiener Stadtrat für Hochbau, 1973 bis 1979 Stadtrat für Wohnen und Liegenschaftswesen. In seiner Amtszeit gab es wesentliche Fortschritte in Wohnbau, Spitalsbau und Infrastruktur. In der Zeit von 1973 bis 1978 war Pfoch außerdem Vizebürgermeister. Im Jahr 1979 erfolgte seine Wahl zum Ersten Präsidenten des [[Wiener Landtag und Gemeinderat|Wiener Landtags]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klusacek&amp;quot; /&amp;gt; Dieses Amt hatte er bis 1984 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner politischen Karriere wurde Pfoch 1984 zum Präsidenten des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) gewählt. Bis zu seinem Tod am 10. Juli 2008 war Hubert Pfoch Ehrenvorsitzender der SPÖ-Bezirksorganisation Ottakring und Ehrenpräsident des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands. Er wurde am [[Ottakringer Friedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; (2003)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bürger ehrenhalber der Stadt Wien|Bürger der Stadt Wien]] (1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|seite/pfoch-hubert}}&lt;br /&gt;
* [http://www.doew.at/erinnern/biographien/erzaehlte-geschichte/widerstand-1938-1945/hubert-pfoch-dann-koennten-wir-uns-treblinka-von-innen-anschauen Artikel &amp;quot;Hubert Pfoch: ... dann könnten wir uns Treblinka von innen anschauen&amp;quot;] mit Treblinka-Fotos von Hubert Pfoch beim DÖW&lt;br /&gt;
* [https://wiev1.orf.at/stories/292065/ „Ex-Vizebürgermeister Hubert Pfoch gestorben“], [[Österreichischer Rundfunk|ORF]]&lt;br /&gt;
* [http://die-quellen-sprechen.de/09-122.html Die Quellen sprechen, Dok. 09-122, &amp;quot;Der Soldat Hubert Pfoch beschreibt um den 23. August 1942 die Verladung der Juden von Siedlce in den Deportationszug nach Treblinka&amp;quot;], ein Tagebucheintrag verfügbar als Audio und Skript beim Bayerischer Rundfunk / Hörspiel und Medienkunst in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte und der Edition ‚Judenverfolgung 1933–1945‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landtagspräsidenten von Wien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031361723|LCCN=no/93/37534|VIAF=296883523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfoch, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsführender Stadtrat und Mitglied der Landesregierung (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann-Stellvertreter (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizebürgermeister (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Ottakring)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmachtsdeserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sozialistischen Jugend Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfoch, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pfoch, Hubert Hans Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (SPÖ), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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