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	<title>Hubert Matuschek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:26:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Matuschek&amp;diff=2606762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2024-10-20T08:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Hubert Matuschek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1902]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[10. Juli]] [[1968]] in [[Gmunden]]) war ein österreichischer [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hubert Matuschek war der Sohn des Architekten Franz Matuschek (1874–1935), der in Budapest tätig war. Da dort für den Sohn keine Möglichkeit zum Besuch einer deutschsprachigen Schule bestand, übersiedelte die Familie nach [[Wien]], wo Matuschek aufwuchs. Hier schloss er 1922 die [[Staatsgewerbeschule]] ab. Es folgte ein Praxisjahr bei seinem Vater und bei anderen Architekten, ehe er von 1923 bis 1926 an der [[Akademie der bildenden Künste Wien]] bei [[Peter Behrens]] studierte. Er schloss das Studium mit Diplom ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren arbeitete Matuschek im Büro seines Vaters mit. Außer einigen kleineren Arbeiten war diese Zeit wirtschaftlich nicht erfolgreich. Lediglich durch die Teilnahme an Wettbewerben konnte er sich profilieren, denen aber keine Aufträge folgten. 1935 trat er dem [[Künstlerhaus Wien]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters erlangte er einen ersten Erfolg durch die Neugestaltung der Stiegenanlage [[Am Gestade]] in Wien. 1938 trat Matuschek der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei und wurde in die [[Reichskammer der bildenden Künste|Reichskulturkammer]] aufgenommen, worauf er mehrere Wohn- und Industriebauten realisieren konnte, ehe er zum Militärdienst eingezogen wurde. 1945 folgten Haft und ein kurzer [[Entnazifizierung]]sprozess. Seine Parteimitgliedschaft führte zum Zerwürfnis mit seinem ehemaligen Studienkollegen [[Ernst Plischke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matuschek übersiedelte nach Gmunden, wo er nach einiger Zeit wieder die Zulassung zum Zivilarchitekten erlangte. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Studienkollegen Anton Ubl verwirklichte er in den Nachkriegsjahren zahlreiche öffentliche und private Bauten, vor allem in Oberösterreich. Es entstanden aber auch in Wien noch einige [[Gemeindebau]]ten. Erfolgreich war die Teilnahme bei Wettbewerben zum Bau des Kaiserpalastes und des Rathauses in [[Addis Abeba]], bei denen das Duo jeweils den 3. Preis gewann. Die Entwürfe wurden aber nicht verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubert Matuschek starb in Gmunden, er wurde aber auf dem [[Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf|Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf]] in Wien begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren stand Matuscheks Tätigkeit im Schatten seines Vaters. Lediglich durch die Teilnahme an Wettbewerben konnte er auf sich aufmerksam machen. Vor allem sein Entwurf für das sogenannte Novadom-Kleinhaus bestach durch seine funktionalistische und klare Formensprache im Anschluss an die Bauweise der Wiener [[Werkbundsiedlung Wien|Werkbundsiedlung]]. Bei seinen Bauten der Kriegs- und Nachkriegszeit nahm Matuschek zunehmend traditionelle Formelemente und Materialien auf, die dem ländlichen Raum entstammten und sich in deren Umgebung einfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandbreite der von Matuschek errichteten Bauten ist groß. Er schuf sowohl große kommunale Wohnbauten wie auch Einfamilienhäuser, Kirchen, Schulen und Industriebauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MariaG01.jpg|mini|Am Gestade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laxenburger Straße 32.JPG|mini|Siedlung Wienerfeld (1953–1956)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platzgestaltung und Stiegenanlage&amp;#039;&amp;#039; [[Am Gestade]], Wien 1 (1937)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hannakenbrunnen]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1 (gemeinsam mit [[Rudolf Schmidt (Bildhauer)|Rudolf Schmidt]]) (1937)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eisengießerei der Firma Meller&amp;#039;&amp;#039;, Wien-Liesing (1937)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volkssiedlung&amp;#039;&amp;#039;, [[Vöcklabruck]] (1938–1941)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausbau und Umbau der Säcke- und Jutefabrik Flatz&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2 (1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kindergarten&amp;#039;&amp;#039;, [[Maria Enzersdorf]] (1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Militär- und Industriebauten&amp;#039;&amp;#039; in [[Laa an der Thaya]], [[Heidenreichstein]] und [[Gänserndorf]] (1941)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einfamilienhaus&amp;#039;&amp;#039;, Schlagenstraße 12, Gmunden (1949)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umbau des Stadttheaters&amp;#039;&amp;#039; in Gmunden (gemeinsam mit Anton Ubl) (1949)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volksschule&amp;#039;&amp;#039;, [[Pinsdorf]] (gemeinsam mit Anton Ubl) (um 1950)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siedlung Wienerfeld&amp;#039;&amp;#039;, Laxenburger Straße 140–142 und 203–207, Wien 10 (gemeinsam mit Anton Ubl) (1953–1956)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umbau Segelflugschule&amp;#039;&amp;#039;, [[Zell am See]] (gemeinsam mit Anton Ubl) (1958)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnhausanlage der Gemeinde Wien Johann-Kaps-Hof&amp;#039;&amp;#039;, Jägerstraße/Stromstraße, Wien 20 (gemeinsam mit Anton Ubl) (um 1958)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mädchenhauptschule&amp;#039;&amp;#039;, [[Ebensee]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Pfarrkirche Ebensee|Evangelische Kirche]], Ebensee&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leichenhalle&amp;#039;&amp;#039;, Ebensee (gemeinsam mit Anton Ubl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugendherberge&amp;#039;&amp;#039;, bei Bundesportschule [[Obertraun]] (gemeinsam mit Anton Ubl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochgebirgsschule Gjaid-Oberfeld&amp;#039;&amp;#039;, Obertraun (gemeinsam mit Anton Ubl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seilbahnstation Krippenbrunn&amp;#039;&amp;#039;, Obertraun (gemeinsam mit Anton Ubl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kontrollturm&amp;#039;&amp;#039;, [[Flughafen Linz|Linz-Hörsching]] (gemeinsam mit Anton Ubl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bundesheerbauten&amp;#039;&amp;#039;, [[Wels (Stadt)|Wels]] (gemeinsam mit Anton Ubl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grünberg-Restaurant&amp;#039;&amp;#039;, Gmunden (gemeinsam mit Anton Ubl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnhäuser&amp;#039;&amp;#039;, [[Lederergasse (Linz)|Lederergasse]], [[Linz]] (gemeinsam mit Anton Ubl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Weihsmann: &amp;#039;&amp;#039;In Wien erbaut&amp;#039;&amp;#039;. Lexikon der Wiener Architekten des 20. Jahrhunderts. Promedia, Wien 2005, ISBN 3-85371-234-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|741}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Matuschek, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Matuschek, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gmunden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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