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	<title>Hubert Leclaire - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Leclaire&amp;diff=1950328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 28. Dezember 2025 um 21:27 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-28T21:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Wilhelm Leclaire&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Mai]] [[1906]] in [[Mariadorf]]; † [[19. Februar]] [[1996]] in [[Düsseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Düsseldorf Nr. 1281/1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Polizist und als [[SS-Sturmscharführer]] (SS-Nummer 388.218)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/115687&amp;lt;/ref&amp;gt; Leiter des Erkennungsdienstes der [[Politische Abteilung (KZ)|Politischen Abteilung]] des [[KZ Buchenwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leclaire trat 1926 in Münster als Polizeianwärter in den Polizeidienst ein. Nach dem Abschluss eines Lehrgangs an der Provinzial-Reitschule in [[Krefeld]] wurde Leclaire als Kriminalsekretär Angehöriger der [[Aachen]]er [[Schutzpolizei]] bei der berittenen Abteilung. Ab Anfang Januar 1938 arbeitete er bei der Aachener [[Kriminalpolizei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juni 1939 wurde Leclaire in das KZ Buchenwald zur Politischen Abteilung versetzt und unterstand dort als Leiter des Erkennungsdienstes dem Abteilungsleiter [[Wilhelm Frerichs]]. Leclaire war durch seine Misshandlungen während der Verhöre unter den KZ-Häftlingen sehr gefürchtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräfe553f&amp;quot;&amp;gt;Marlis Gräfe, Bernhard Post und Andreas Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im NS-Gau Thüringen 1933 – 1945. Quellen zur Geschichte Thüringens&amp;#039;&amp;#039;. II. Halbband, herausgegeben von: Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, unveränderte Neuauflage 2005, S. 553f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Eugen Kogon]], Häftling im KZ Buchenwald, berichtet darüber folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Mitten in der Nacht kam Kriminalassistent Leclaire von der Politischen Abteilung. Der [gefolterte und nackte] Häftling wurde mit kaltem Wasser zu Bewusstsein gebracht und vorgeführt. Zur Auffrischung des Gedächtnisses verabreichte Leclaire zuerst ein paar Schläge mit dem [[Ochsenziemer]] über den Kopf. &amp;#039;&amp;#039;Das du nie mehr hier lebend herauskommst, darüber bist du dir doch im Klaren, nicht wahr? Und wenn du lügst, bekommst du Hiebe, bis du lachst!&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;in &amp;#039;&amp;#039;[[Der SS-Staat]]&amp;#039;&amp;#039;. Zitiert bei: Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]: Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 360f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1945 wechselte Leclaire zur Abteilung Kriminalpolizei bei der [[Sicherheitspolizei (Nationalsozialismus)|Sicherheitspolizei]] Thüringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräfe553f&amp;quot;/&amp;gt; Am 12. Dezember 1945 sagte der letzte Leiter der Staatspolizeistelle Weimar [[Hans Helmut Wolff]] aus, dass Leclaire an der Erschießung dreier Einwohner aus [[Nýrsko|Neuern]] kurz vor dem Einmarsch der [[United States Army|US-Armee]] beteiligt gewesen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräfe526&amp;quot;&amp;gt;Marlis Gräfe, Bernhard Post und Andreas Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im NS-Gau Thüringen 1933 – 1945. Quellen zur Geschichte Thüringens&amp;#039;&amp;#039;. II. Halbband, herausgegeben von: Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, unveränderte Neuauflage 2005, S. 526.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende tauchte Leclaire unter und lebte unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Herbert Mäder&amp;#039;&amp;#039; an wechselnden Orten. Seine Frau, Marianne Leclaire geb. Schweinsburg&amp;lt;ref&amp;gt;Landesverlag Thüringen, 1948: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsblatt für das Land Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt; reichte deshalb 1948 in Weimar die Scheidung ein. Leclaire zog 1952 aus Frankreich wieder in die [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] und nahm wieder den Namen Hubert Leclaire an. Ab Anfang Oktober 1954 war Leclaire als Kriminalsekretär bei der Kreispolizeibehörde in [[Düsseldorf]] beschäftigt und danach als [[Polizeimeister|Kriminalmeister]] in [[Bochum]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Martin Sommer (SS-Mitglied)|Martin Sommer]], dem „Henker von Buchenwald“, hatte Leclaire Häftlinge bis zur Bewusstlosigkeit gefoltert,&amp;lt;ref&amp;gt;Gewerkschaft Holz und Kunststoff, Hauptvorstand, 1958: &amp;#039;&amp;#039;Holzarbeiter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt; deshalb wurde er angeklagt. Im November 1958, sprach die Erste Große Strafkammer in Düsseldorf den 52-jährigen Kriminalsekretär Leclaire zunächst „lediglich in drei Fällen für schuldig“. Am Ende erfolgte jedoch ein Freispruch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leclaire wechselte 1959 von Bochum zur Kreispolizeibehörde nach Aachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee360&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David A. Hackett: &amp;#039;&amp;#039;Der Buchenwald-Report: Bericht über das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60356-3, S. 61.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]: Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* Marlis Gräfe, [[Bernhard Post]] und Andreas Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im NS-Gau Thüringen 1933–1945. Quellen zur Geschichte Thüringens.&amp;#039;&amp;#039; II. Halbband, herausgegeben von: [[Landeszentrale für politische Bildung Thüringen]]. Unveränderte Neuauflage 2005, ISBN 3-931426-83-1. [http://www.thueringen.de/imperia/md/content/lzt/lzt_band2_polizei.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
* Horst Gobrecht, Hans Eiden, Bildungs- und Solidaritätswerk Anna Seghers e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Das war Buchenwald.&amp;#039;&amp;#039; Pahl-Rugenstein Verlag,  1995, ISBN 978-3-891-44204-3, S. 246.&lt;br /&gt;
* [[Walter Bartel]] (Red.):  &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald. Mahnung und Verpflichtung. Dokumente und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag der Fédération Internationale des Résistants, des Victimes et des Prisonniers du Fascisme (FIR) von dem Internationalen Buchenwald-Komitee und dem Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer in der DDR. Röderbergverlag, Frankfurt am Main 1960, S. 60, 457, 509.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leclaire, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalpolizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leclaire, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leclaire, Hubert Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leiter der Politischen Abteilung im KZ Buchenwald und KZ Sachsenhausen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mariadorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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