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	<title>Hubert Lanz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hubert Lanz during Hostages Trial.jpg|mini|Lanz 1947]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Karl Lanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1896]] in [[Entringen]]; † [[12. Mai]] [[1982]] in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes München II Nr. 2053/1982.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[General der Gebirgstruppe]] in der [[Wehrmacht]]. Bekanntheit errang er als Befehlshaber des [[Massaker auf Kefalonia|Massakers auf Kefalonia]], bei dem über 5000 wehrlose italienische Soldaten erschossen wurden. Lanz wurde 1948 in einem der [[Nürnberger Prozesse#Die zwölf Nürnberger Nachfolgeprozesse|Nachfolgeverfahren der Nürnberger Prozesse]], dem Geiselmordprozess oder [[Prozess Generäle in Südosteuropa|Prozess gegen die Südost-Generale]], wegen [[Kriegsverbrechen]] in Jugoslawien, Albanien und Griechenland zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Er trat der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] bei und war ihr Berater für Militär- und Sicherheitspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hubert Lanz war der Sohn des Forstrates [[Otto Lanz (Förster)|Otto Lanz]] (1867–1929) und dessen Frau Berta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergisches Heer und Reichswehr ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] in [[Cannstatt]] trat er am 20. Juni 1914 als [[Fahnenjunker]] in das [[Infanterie-Regiment „Kaiser Friedrich, König von Preußen“ (7. Württembergisches) Nr. 125]] in [[Stuttgart]] ein. Am 9. September 1914 wurde er schwer verwundet und kam nach mehreren Monaten im Lazarett und der Beförderung zum [[Leutnant]] am 4. Februar 1915 erneut an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zurück. Bei Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er [[Oberleutnant]] und wurde in die [[Reichswehr]] übernommen. 1928 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und anschließend als Generalstabsoffizier im späteren Generalstab des IX. Armeekorps eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
1934 wurde Lanz zum Major befördert, am 1. März 1937 zum [[Oberstleutnant]]. Im November 1938 übernahm er in [[Bad Reichenhall]] das Kommando des [[Gebirgstruppe (Deutschland)|Gebirgsjäger]]-Regiments 100. Am 1. August 1938 wurde er zum [[Oberst]] [[Generalstabsoffizier|i.&amp;amp;nbsp;G.]] befördert, am 26. August 1939 übernahm er die Geschäfte eines Chefs des Generalstabes beim Wehrkreiskommando V in Stuttgart. Ab dem 15. Februar 1940 war er Generalstabschef des [[XVIII. Gebirgs-Korps (Wehrmacht)|XVIII. Armeekorps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 25. Oktober 1940 war er Kommandeur der [[1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|1. Gebirgs-Division]] und wurde am 1. November 1940 zum [[Generalmajor]] befördert. Er nahm mit der Gebirgsdivision am [[Balkanfeldzug]] und am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Morgenstunden des 30. Juni 1941 besetzten Einheiten von Lanz’ Division [[Lemberg]]. Wenige Stunden später war die Stadt Schauplatz wüster Ausschreitungen geworden (siehe auch: [[Massenmorde in Lemberg im Sommer 1941#Lemberger Pogrom|Lemberger Pogrom]]). Ein Offizier der Stadtkommandantur schrieb über den ersten Tag der Besetzung an seine Frau: „Juden werden erschlagen – leichte [[Pogrom]]&amp;amp;shy;stimmung [,] so unter den Ukrainern.“ Doch ganz so spontan, als Akt ukrainischen Volkszorns, wie es diese Zeugnisse nahelegen, hatten sich die Ereignisse nicht entwickelt. Gegen Mittag, nach einer Inspektionsfahrt von Lanz, waren in den Straßen Plakate und Flugblätter der deutschen Besatzer erschienen. Da stand zu lesen, wer für die Morde verantwortlich gewesen sein soll: die „[[Jüdischer Bolschewismus|jüdischen Bolschewiken]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Hannes Heer]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Einübung in den Holocaust: Lemberg Juni/Juli 1941&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=Zeitschrift für Geschichtswissenschaft &lt;br /&gt;
 | Band=&lt;br /&gt;
 | Nummer=49&lt;br /&gt;
 | Datum=2001-05&lt;br /&gt;
 | Seiten=409-427&lt;br /&gt;
 | ISSN=0044-2828&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Hannes Heer&lt;br /&gt;
 | Titel=Blutige Ouvertüre. |TitelErg=Lemberg, 30. Juni 1941: Mit dem Einmarsch der Wehrmachttruppen beginnt der Judenmord&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Die Zeit]]&lt;br /&gt;
 | Nummer=26/2001&lt;br /&gt;
 | Datum=&lt;br /&gt;
 | Seiten=90&lt;br /&gt;
 | Online=https://www.zeit.de/2001/26/200126_a-lemberg.xml&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lanz trug daher Mitverantwortung an den Massakern von Lemberg, die nicht nur durch Vergeltung motiviert waren, sondern eindeutig rassistische Züge trugen.&amp;lt;ref name=meyer &amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=[[Hermann Frank Meyer]]&lt;br /&gt;
 |url=http://www.christian-schmidt-fachbuchhandlung.de/product_info.php?products_id=5311&amp;amp;osCsid=168aa3edf39968033cc31036eb17d37b&lt;br /&gt;
 |titel=Blutiges Edelweiß. Die 1. Gebirgsdivision im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
 |datum=2008&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090513105403/http://www.christian-schmidt-fachbuchhandlung.de/product_info.php?products_id=5311&amp;amp;osCsid=168aa3edf39968033cc31036eb17d37b&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-07-22&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_349474&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |autor=  |hrsg=[[Tagesspiegel]] |url=http://www.tagesspiegel.de/zeitung/die-insel-der-staatsanwalt-und-eine-schreckliche-erinnerung/349474.html |titel=Die Insel, der Staatsanwalt und eine schreckliche Erinnerung |datum=2002-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200806195121/http://www.tagesspiegel.de/zeitung/die-insel-der-staatsanwalt-und-eine-schreckliche-erinnerung/349474.html |abruf-verborgen=1 |abruf=2023-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1942 wurde Lanz zum [[Generalleutnant]] ernannt und am 17. Dezember 1942 in die [[Führerreserve]] versetzt. Am 28. Januar 1943 wurde er zum [[General der Gebirgstruppe]] befördert und mit der Führung der nach ihm benannten [[Armeeabteilung Lanz|Armeeabteilung]] im Raum [[Charkow]] betraut. Zwei Tage zuvor hatte er in einer nächtlichen Lagebesprechung in der [[Wolfsschanze]] von Hitler den Befehl erhalten, [[Schlacht bei Charkow (1943)|Charkow]] unbedingt zu halten. Der Lanz unterstellte SS-Obergruppenführer [[Paul Hausser]] ignorierte jedoch diesen von Lanz wiederholten [[Führerbefehl]] und brach mit seinem [[II. SS-Panzerkorps|SS-Panzerkorps]] nach Südwesten aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Hrsg=Gerd R. Ueberschär&lt;br /&gt;
 | Titel=Paul Hausser&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Hitlers militärische Elite&lt;br /&gt;
 | Band=2&lt;br /&gt;
 | Verlag=Primus-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 | Datum=1998&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-534-12678-1&lt;br /&gt;
 | Seiten=91&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hitler lastete die Nichterfüllung des Befehls Lanz an und versetzte ihn in die Führerreserve zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 25. Juni 1943 befehligte Lanz das [[XXXXIX. Gebirgs-Korps (Wehrmacht)|XXXXIX. Gebirgs-Armeekorps]], ab dem 20. August 1943 das [[XXII. Gebirgs-Korps (Wehrmacht)|XXII. Gebirgs-Armeekorps]] (Nordwesten Griechenland/[[Ioannina|Joannina]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1943 kämpfte die Wehrmacht auf [[Kefalonia]] und auf [[Korfu]] gegen die [[Division Acqui|Divisione “Acqui”]] der [[Geschichte des italienischen Heeres#Königlich-Italienisches Heer (1861–1946)|italienischen Armee]], die sich nach dem Waffenstillstand zwischen Italien und den Alliierten nicht von den Deutschen entwaffnen lassen wollte. Nach Befehlen des [[Oberkommando der Wehrmacht|Oberkommandos der Wehrmacht]] vom 18. und am 23. September 1943 waren  „wegen des gemeinen und verräterischen Verhaltens“ der Italiener keine Gefangenen zu machen. Jeder aufgegriffene italienische Soldat wurde sofort nach seiner Gefangennahme erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Gerhard Schreiber&lt;br /&gt;
 | Titel=Die italienischen Militärinternierten im deutschen Machtbereich 1943 bis 1945. Verraten – Verachtet – Vergessen&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Band=28&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=Beiträge zur Militärgeschichte&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Ort=München&lt;br /&gt;
 | Datum=1990&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-486-55391-8&lt;br /&gt;
 | Seiten=156ff&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heer&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Insel Kefalonia wurden auf Befehl ihrer Vorgesetzten bis zu 5170 Italiener von Angehörigen der [[1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|1. Gebirgs-Division]], der [[104. Jäger-Division]] und der Festungs-Grenadierbataillone 909 und 910 exekutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.gegen-vergessen.de/gegenvergessen/blutigespuren_112003.html | wayback=20070928014600 | text=Blutige Spuren  Vor 60 Jahren hausten deutsche Soldaten in Griechenland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_349474&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. September 1943 landeten Teile der 1. Gebirgs-Division auf der Nachbarinsel [[Korfu]], am Tag darauf nahmen sie den Kommandeur der dort stehenden italienischen Truppen, Oberst [[Luigi Lusignani]], gefangen. Dieser befahl seinen 8000 Männern nach kurzen Verhandlungen, die Waffen niederzulegen. Dennoch wurden von den 280 auf der Insel befindlichen italienischen Offizieren  28 sofort nach ihrer Gefangennahme erschossen, am Folgetag auf Befehl von Lanz auch die restlichen Offiziere. Die Leichen der Offiziere wurden auf Befehl von Lanz „mit dem Schiff auf das Meer hinausgefahren und beschwert an mehreren Stellen versenkt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Attentat auf  Oberstleutnants [[Josef Salminger]] durch Angehörige der griechischen Widerstandsgruppe [[EDES]] forderte Lanz eine schonungslose Vergeltungsaktion in 20 km Umkreis von der Mordstelle. Das Dorf [[Lingiades]] wurde daraufhin am 3. Oktober 1943 mit Artillerie beschossen, beim folgenden Massaker wurden 82 Bewohner getötet, darunter 34 Kinder bis 11 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 1945 kam Lanz in amerikanische Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilter Kriegsverbrecher ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Defendants in the dock and their lawyers during Hostages Trial USHMM 16806.jpg|mini|Die Angeklagten im Nürnberger [[Prozess Generäle in Südosteuropa|Geiselmord-Prozess]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hubert Lanz 1948.jpg|mini|Lanz 1948 bei seiner Verurteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde er im Nürnberger [[Prozess Generäle in Südosteuropa|Geiselmord-Prozess]] wegen des [[Massaker auf Kefalonia|Massakers auf Kefalonia]] und wegen Geiselmorden auf dem Balkan zu zwölf Jahren Haft verurteilt, aber bereits 1951 wegen des einsetzenden [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] aus dem [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Holger Banse&lt;br /&gt;
 |url=https://www.militaerseelsorge-abschaffen.de/texte/holger-banse-im-schatten/&lt;br /&gt;
 |titel=Im Schatten des militärischen Erfolgs&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=Militärseelsorge-Abschaffen.de&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-07-22&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Verteidiger während des Prozesses war [[Fritz Sauter (Jurist)|Fritz Sauter]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Trials of War Criminals Before the Nuernberg Military Tribunals Under Control Council Law No. 10, Nuremberg, October 1946-April, 1949: Case 12 : U.S. v. von Leeb (cont.) Case 7: U.S. v. List (Hostage case) |Verlag=U.S. Government Printing Office |Datum=1949 |Seiten=763}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat in die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] ein und war in der Partei als Berater für militär- und sicherheitspolitische Fragen tätig. 1952 wurde er Ehrenvorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;[[Kameradenkreis der Gebirgstruppe|Kameradenkreises der Gebirgstruppe]]&amp;#039;&amp;#039; und Vorsitzender im Traditionsverband der 1. Gebirgs-Division.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1966 war Lanz Angestellter (II [[Bundes-Angestelltentarifvertrag|BAT]]) des [[Bundesnachrichtendienst]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/bebc0bc3-d406-44e1-9dcd-aa9226667d21/ |titel=Personalakten von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, BND, PERS 101/99107 |werk=bundesarchiv.de |abruf=2024-07-17 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Hubert Lanz.jpg|mini|Das Grab von Hubert Lanz und seiner Ehefrau Gerty geborene Berkemann auf dem [[Waldfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; 1969 als erstes deutsches Medium über den Massenmord auf Kefalonia berichtete,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/haerter-als-ueblich-a-4e41c7ab-0002-0001-0000-000045520345 |titel=Härter als üblich |autor= | hrsg= | werk=Der Spiegel |datum=1969-12-07 |zugriff=2021-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beschwerte sich Lanz darüber in einem Brief an die Chefredaktion des Magazins.&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Iken: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/einestages/kefalonia-1943-massaker-der-wehrmacht-an-italienischen-kriegsgefangenen-a-1227737.html &amp;quot;Alles, was vor die Mündung kommt, wird umgelegt&amp;quot;.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039; (Rubrik &amp;#039;&amp;#039;[[einestages]]&amp;#039;&amp;#039;), 20. September 2018, abgerufen am gleichen Tage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf begann Lanz, [[Autobiografie|autobiographische]] Erinnerungen zu diktieren, in denen er die von ihm verantworteten Verbrechen leugnete und die [[Legende der sauberen Wehrmacht]] pflegte. Sich selbst stilisierte er als Teil des militärischen [[Widerstand gegen Hitler|Widerstands gegen Hitler]]. Seine [[Geschichtsrevisionismus|geschichtsrevisionistische]] Darstellung wurden nicht veröffentlicht, aber 1980 als [[Vorlass]] im [[Hauptstaatsarchiv Stuttgart]] deponiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=6288&lt;br /&gt;
 |titel=Findbuch M 660/025&lt;br /&gt;
 |titelerg=Militärischer Nachlass Hubert Lanz, General der Gebirgstruppe, *1896 +1982&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-08-26&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem stellte Lanz die Aufzeichnungen dem mit ihm befreundeten [[Charles B. Burdick]] zur Verfügung, der sie teils wörtlich, teils dem Sinn nach in seiner unkritischen Biographie von 1988 übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Lanz. General der Gebirgstruppe 1896–1982.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Soldatenschicksale des zwanzigsten Jahrhunderts als Geschichtsquelle. Band 9.&amp;#039;&amp;#039;) Osnabrück 1988, ISBN 3-7648-1736-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Mährle: Diktate eines Kriegsverbrechers. Die Lebenserinnerungen von Hubert Lanz im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. In: Landesarchiv Baden-Württemberg. Archivnachrichten, Nr. 59, 2019, S. 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sonst stütze er sich stark auf Darstellungen von Wehrmachtsgeneralen, deren apologetische Tendenz er weitgehend folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Esther-Julia Howell: &amp;#039;&amp;#039;Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945-1961&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter 2016, hier S. 288–289. {{DOI|10.1515/9783110415391}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste147&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstmedaille (Württemberg)|Goldene Württembergische Militärverdienstmedaille]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste147&amp;quot; /&amp;gt; am 30. August 1915&amp;lt;ref&amp;gt;Otto von Moser: &amp;#039;&amp;#039;Die Württemberger im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Belser, Stuttgart 1928, S. 133&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrichs-Orden|Ritterkreuz des Friedrichs-Ordens]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste147&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Württemberg)|Ritterkreuz des Württembergischen Militärverdienstordens]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste147&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichisches Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste147&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste147&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden Vytautas des Großen]] V. Klasse am 8. September 1933&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse am 22. Mai 1940 bzw. 8. Juli 1940&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 494.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 1. Oktober 1940 als Oberst im Generalstab und Chef des Generalstabes des XVIII. Armee-Korps&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 23. Dezember 1942 (160. Verleihung) als Generalleutnant und Kommandeur der 1. Gebirgs-Division&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Mährle: &amp;#039;&amp;#039;Diktate eines Kriegsverbrechers. Die Lebenserinnerungen von Hubert Lanz im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; In: Landesarchiv Baden-Württemberg. Archivnachrichten, Nr. 59, 2019, S. 10–11 ([https://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/Archivnachrichten_59_web.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Hermann Frank Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Blutiges Edelweiß. Die 1. Gebirgs-Division im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Links, Berlin 2008, ISBN 3-86153-447-9. ([http://books.google.com/books?id=_Hpr-PK39UkC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Online])&lt;br /&gt;
* Hermann Frank Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Kommeno. Erzählende Rekonstruktion eines Wehrmachtsverbrechens in Griechenland.&amp;#039;&amp;#039; Romiosini, Köln 1999, ISBN 3-929889-34-X.&lt;br /&gt;
* [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Hitlers militärische Elite. Von den Anfängen des Regimes bis Kriegsbeginn.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Primus, Darmstadt 1998, ISBN 3-89678-083-2.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Die italienischen Militärinternierten im deutschen Machtbereich 1943 bis 1945. Verraten – Verachtet – Vergessen.&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Militärgeschichte. Band 28.) München 1990, ISBN 3-486-55391-7.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kriegsverbrechen in Italien: Täter – Opfer – Strafverfolgung.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1996, ISBN 3-406-39268-7.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Kephalonia 1943.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orte des Grauens.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2003, ISBN 3-89678-232-0, S. 92–101.&lt;br /&gt;
* Marlen von Xylander: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Besatzungsherrschaft auf Kreta 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; (= [[Einzelschriften zur Militärgeschichte]]. Band 32.) Freiburg 1989, ISBN 3-7930-0192-X.&lt;br /&gt;
* [[Mark Mazower]]: &amp;#039;&amp;#039;Inside Hitler‘s Greece.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven, London 2001, S. 190–200.&lt;br /&gt;
* Martin Zöller; Kazimirz Leszczyński (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fall 7 – Das Urteil im Geiselmordprozeß, gefällt vom Militärgerichtshof V der Vereinigten Staaten von America.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hubert Lanz}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118841335}}&lt;br /&gt;
* [[ttt – titel, thesen, temperamente]]: {{Webarchiv | url=http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,jmzeejxui878t0w6~cm.asp | wayback=20090508095133 | text=&amp;#039;&amp;#039;Blutiges Edelweiß. Die ganze Wahrheit über die Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;}}, WDR, 10. Februar 2008.&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/cc0d3bd7-e69e-47bc-806a-02169c06bfbd/ Nachlass BArch N 562]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118841335|LCCN=n/88/212107|VIAF=32793774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lanz, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesnachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Gebirgstruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Gebirgsjäger-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXII. Gebirgsarmeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Griechenlands 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Württembergischen Militärverdienstordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Württembergischen Militärverdienstmedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (italienische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Jugoslawien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lanz, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lanz, Hubert Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und General der Gebirgstruppe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Entringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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