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	<title>Hubert Grouven - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hejkal: /* Leben und Wirken */ +</title>
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		<updated>2026-01-28T22:34:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Grouven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1831]] auf [[Burg Gudenau]] bei [[Bonn]]; † [[16. Dezember]] [[1884]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Agrikulturchemie|Agrikulturchemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubert Grouven, Sohn eines Landwirts, studierte Naturwissenschaften in [[Karlsruhe]], [[Bonn]] und [[Heidelberg]]. In Karlsruhe wurde er Mitglied im [[Corps Franconia Karlsruhe|Corps Franconia]].&amp;lt;ref&amp;gt;F. L. Staub: &amp;#039;&amp;#039;Corps-Liste des Weinheimer SC von 1821 bis 1906&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1906, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erwarb den Doktortitel, doch sind Ort, Datum und Thema der Promotion nicht bekannt. Sein Interessensgebiet war die [[Agrikulturchemie]]. Nach dem Studium richtete er auf dem Landgut seiner Eltern in [[Bickendorf]] bei Köln ein agrikulturchemisches Laboratorium ein. Von 1854 bis 1858 hielt er im Auftrag des Landwirtschaftlichen Vereins zu Köln Vorträge vor Landwirten. In dieser Zeit entstand sein bekanntestes Werk „&amp;#039;&amp;#039;Vorträge über Agricultur-Chemie mit besonderer Rücksicht auf Thier- und Pflanzen-Physiologie&amp;#039;&amp;#039;“ (1859, mehrere Auflagen), ein Buch in dem besonders der lebendig geschriebene, mit persönlichen Bewertungen gewürzte Abschnitt über die Geschichte der Agrikulturchemie als ein hochinformatives Zeitdokument zu bewerten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1859 bis 1866 war Grouven Leiter der [[Salzmünde|Agrikulturchemischen Versuchsstation Salzmünde]] (Provinz Sachsen). Die Ergebnisse der unter seiner Leitung dort durchgeführten Fütterungs- und Düngungsversuche hat er 1862, 1864 und 1868 in drei umfangreichen Sammelbänden („&amp;#039;&amp;#039;Berichte über die Arbeiten der agriculturchemischen Versuchsstation zu Salzmünde&amp;#039;&amp;#039;“) veröffentlicht. Besonders der dritte Band gilt aus heutiger Sicht als ein wichtiges Dokument zur Geschichte des [[Feldversuch]]swesens. Grouven hat hier die damals bestehenden methodischen Probleme bei der Durchführung von Düngungsversuchen mit Zuckerrüben beschrieben und Vorschläge unterbreitet, wie der Feldversuch zu einer wissenschaftlich fundierten Untersuchungsmethode weiterentwickelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1870 suchte Grouven nach Wegen, neue [[Düngemittel|Stickstoffdüngemittel]] zu produzieren. Erste Überlegungen dazu hat er in seiner Schrift „&amp;#039;&amp;#039;Ueber die Ersatzfrage des Peru-Guano&amp;#039;&amp;#039;“ (1873) veröffentlicht. 1874 richtete er in seiner Wohnung in Leipzig ein chemisches Laboratorium ein und entwickelte ein Verfahren, aus dem organisch gebundenen Stickstoff der [[Moor|Bruchmoore]] [[Ammoniumsulfat]] herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptschriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorträge über Agricultur-Chemie mit besonderer Rücksicht auf Thier- und Pflanzen-Physiologie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Assenheimer &amp;amp; Co. Köln 1859; 2. Aufl. Verlag Hassel Köln 1862; 3. Aufl. ebd. 1872 (Bd. 1) u. 1882 (Bd. 2); 4. Aufl. 2 Bde. ebd. 1889.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berichte über die Arbeiten der agriculturchemischen Versuchsstation zu Salzmünde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wiegandt &amp;amp; Hempel Berlin, 3 Bde. 1862, 1864 u. 1868.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritische Darstellung aller Fütterungs-Versuche und der daraus für den praktischen Gebrauch resultirenden chemischen Fütterungs-Normen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hassel Köln 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salzmünde. Eine landwirthschaftliche Monographie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wiegandt &amp;amp; Hempel Berlin 1867.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Besuch in Asnières und Kritik der dort seit einem Jahr versuchten Methode zur Reinigung des Pariser Cloakenwassers&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wiegandt, Hempel und Parey Berlin 1867.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Ersatzfrage des Peru-Guano&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Heinrich Schmidt Leipzig 1873.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Illustriertes Landwirtschafts-Lexikon. Herausgegeben von Guido Krafft, Verlag von Paul Parey Berlin 1884, S. 428–429.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://lhhal.gbv.de/DB=1/LNG=DU/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Hubert+Grouven&amp;amp;offset=0 Literatur von Hubert Grouven] im Katalog der [[Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116879262}}&lt;br /&gt;
* {{Kalliope|Person|116879262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116879262|LCCN=no2023024252|VIAF=155248401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grouven, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrikulturchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Fünferbundes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grouven, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrikulturchemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1831&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burg Gudenau]] bei [[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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