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	<title>Hubert Gomerski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:03:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Gomerski&amp;diff=1773557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha am 2. Februar 2026 um 19:27 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-02T19:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hubert Gomerski, Johann Niemann, tour guide, and driver.jpg|mini|Hubert Gomerski, [[Johann Niemann]], Reiseführer und Fahrer in Urlaub (1943)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Gomerski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1911]] in [[Schweinheim (Aschaffenburg)]]; † [[28. Dezember]] [[1999]] in [[Frankfurt am Main]]) war als deutscher [[SS-Unterscharführer]] an der „[[Aktion T4]]“ und der „[[Aktion Reinhardt]]“ beteiligt. Gomerski wurde aufgrund seiner im [[Vernichtungslager Sobibor]] begangenen Verbrechen im August 1950 zu lebenslanger Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gomerski, Sohn eines Werkzeugmachers, wuchs mit acht Geschwistern auf. Er erlernte nach seiner Schulzeit ab 1927 den Beruf eines Eisendrehers. Er trat zum 1. Dezember 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 760.774)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11481423 es existiert noch eine NSDAP-Karteikarte mit Eintritt zum 1. April 1931, aber Gomerski gibt in seinen SS-Unterlagen immer die spätere Nummer an&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1931 der [[Schutzstaffel|SS]] bei. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er im November 1939 zu den [[SS-Totenkopfverbände|SS-Totenkopfstandarten]] militärisch ausgebildet und im Januar 1940 zur Berliner Polizei versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urteil Gomerski&amp;quot;&amp;gt;Sobibor-Prozess (Frankfurt) – Urteil:  {{Webarchiv|text=LG Frankfurt am Main vom 25. August 1950, 52 Ks 3/50 |url=http://www.holocaust-history.org/german-trials/sobibor-urteil-frankfurt.shtml |wayback=20100924050545   }} auf www.holocaust-history.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1940 wurde Gomerski im Rahmen der „Aktion T4“ zum Dienst in der [[NS-Tötungsanstalt Hartheim]] verpflichtet, wo er Bürotätigkeiten verrichtete und später als Leichenbrenner tätig war. Zwischenzeitlich wurde er zur [[Zentraldienststelle T4]] versetzt, da ihm bei der Leichenverbrennung übel wurde. Danach wurde er in die [[NS-Tötungsanstalt Hadamar]] versetzt und war wieder mit der Leichenverbrennung der Vergasungsopfer beschäftigt. Nach der Einstellung der Morde in Hadamar wurde Gomerski im Rahmen der „[[Aktion Reinhardt]]“ im April 1942 in das Vernichtungslager Sobibor versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkstätte Hadamar&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gedenkstaette-hadamar.de/webcom/show_article.php/_c-679/_lkm-652/i.html &amp;#039;&amp;#039;„Brenner“ Hubert Gomerski&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort führte er ebenso wie [[Werner Dubois]] die Aufsicht im Waldkommando. Er galt unter den Häftlingen als grausam: &amp;#039;&amp;#039;„Gomerski tötete die Gefangenen mit einem Stock, in den Nägel eingelassen waren.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Distel: Sobibór. S. 389 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deathcamps.org/reinhard/work_commandos_de.html Jüdische Arbeitskommandos in den Vernichtungslagern] auf www.deathcamps.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Aufstand von Sobibor|Aufstandes von Sobibor]] befand sich Gomerski auf Urlaub.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.deathcamps.org/sobibor/sobibor_de.html Sobibor] auf www.deathcamps.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der „Aktion Reinhardt“ wurde Gomerski im Spätherbst 1943, wie auch der Großteil des Personals der „Aktion Reinhardt“, zur [[Operationszone Adriatisches Küstenland]] nach [[Triest]] versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkstätte Hadamar&amp;quot;/&amp;gt; Hier war er Angehöriger der „[[Sonderabteilung Einsatz R]]“, die der „Judenvernichtung“, der Konfiszierung jüdischen Vermögens und der [[Partisan|Partisanenbekämpfung]] diente. Im Zuge des nahenden Kriegsendes zogen sich Ende April 1945 die Einheiten der „Sonderabteilung Einsatz R“ aus Norditalien zurück und Gomerski gelangte wieder nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Gomerski wegen der „Euthanasiemorde“ in Hadamar im sogenannten [[Hadamar-Prozess]] am 21. März 1947 von der [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zum [[Mord]] freigesprochen. Aus der Untersuchungshaft wurde Gomerski am 2. Juli 1947 entlassen. Anschließend war er als Kraftfahrer beschäftigt. Gomerski war verheiratet und Vater zweier Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urteil Gomerski&amp;quot;/&amp;gt; Aufgrund einer Aussage [[Josef Hirtreiter|Josef Hirtreiters]], der bereits 1946 aufgrund des Ermittlungsverfahrens bezüglich der Tötung Behinderter in der „Euthanasie“-Anstalt [[NS-Tötungsanstalt Hadamar|Hadamar]] festgenommen und 1951 im ersten [[Treblinka-Prozess]] zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ermittelte die Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen Gomerski und [[Johann Klier]], der ebenfalls in Sobibor eingesetzt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Kerstin Freudiger: &amp;#039;&amp;#039;Die juristische Aufarbeitung von NS-Verbrechen&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2002, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verhandlung vor dem [[Landgericht Frankfurt am Main]] beinhaltete als Verfahrensgegenstand die Teilnahme an Massentötungen in Sobibor. Im Einzelnen betraf dies die Selektion der Insassen von eintreffenden Bahntransporten sowie die Misshandlung und Erschießung von Juden. Das Verfahren endete am 25. August 1950 mit der Urteilsverkündung. Während Klier freigesprochen wurde, erhielt Gomerski wegen Mordes in einer unbestimmten Anzahl von Fällen eine lebenslange [[Zuchthaus]]strafe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/Tatkdeufr.htm |wayback=20081021191616 |text=&amp;#039;&amp;#039;Justiz und NS-Verbrechen&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-18 01:44:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil wurde 1972 durch den [[Bundesgerichtshof|BGH]] aufgehoben. Nach seiner Entlassung wurde 1977 durch das Schwurgericht Frankfurt am Main der Tatvorwurf gegen Gomerski auf „Beihilfe zu gemeinschaftlichem Mord“ reduziert. Auch dieses Urteil hob der BGH auf. Eine dritte Verhandlung wurde 1981 wegen Verhandlungsunfähigkeit Gomerskis vorübergehend und 1984 endgültig eingestellt. Gomerski starb am 28. Dezember 1999 in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Heike Kleffner]], [[Miriam Rürup]]: [http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2003/11/sobibor.htm &amp;#039;&amp;#039;Das vergessene Vernichtungslager Sobibor: Überblick über die juristische Verfolgung der NS-Täter und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.&amp;#039;&amp;#039;] auf www.klick-nach-rechts.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Lilienthal: &amp;#039;&amp;#039;Personal einer Tötungsanstalt. Acht biographische Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hadamar. Heilstätte – Tötungsanstalt – Therapiezentrum.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Uta George, Georg Lilienthal, Volker Roelcke, Peter Sandner, Christina Vanja. Jonas-Verlag, Marburg 2006 (Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen: Quellen und Studien, Band 12), ISBN 3-89445-378-8, S. 283–285.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Distel]]: &amp;#039;&amp;#039;Sobibor.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]], Barbara Distel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Riga, Warschau, Vaivara, Kaunas, Płaszów, Kulmhof/Chełmno, Bełżec, Sobibór, Treblinka.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57237-1, S. 376 ff.&lt;br /&gt;
* Informationsmaterial des Bildungswerks [[Stanislaw Hantz]] e.V.: &amp;#039;&amp;#039;Schöne Zeiten – Materialsammlung zu den Vernichtungslagern der Aktion Reinhardt Belzec, Sobibor, Treblinka&amp;#039;&amp;#039;, Reader&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Frankfurt am Main, 25. August 1950&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. VII, bearbeitet von Adelheid L Rüter-Ehlermann, H. H. Fuchs und [[C. F. Rüter]]. University Press, Amsterdam 1971, Nr. 233, S. 275–88 [https://web.archive.org/web/20020302171703/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd233.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deathcamps.org/sobibor/perpetrators.html Foto von Hubert Gomerski]&lt;br /&gt;
* Sobibor-Prozess (Frankfurt) – Urteil: [http://www.holocaust-history.org/german-trials/sobibor-urteil-frankfurt.shtml LG Frankfurt am Main vom 25. August 1950, 52 Ks 3/50] auf www.holocaust-history.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133888835|VIAF=15973599}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gomerski, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aktion T4)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im Vernichtungslager Sobibor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sonderabteilung Einsatz R)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gomerski, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Unterscharführer, beteiligt an der „Aktion T4“ und der „Aktion Reinhardt“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schweinheim (Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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