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	<title>Hubert Armbruster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubert_Armbruster&amp;diff=2818703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International)</title>
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		<updated>2026-04-23T19:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Juristen. Für den gleichnamigen Posthalter und Abgeordneten siehe [[Hubert Armbruster (Politiker)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Hubert Armbruster.jpg|mini|Das Grab von Hubert Armbruster auf dem [[Nordfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert F. Armbruster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1911]] in [[Baden-Baden]]; † [[4. April]] [[1995]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und Professor für [[Öffentliches Recht|Öffentliches]] und [[Völkerrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Armbruster wurde am 12. August 1911 in Baden-Baden geboren. Dort besuchte er zunächst die [[Volksschule]] und das [[Gymnasium]], bevor er das Studium der [[Rechtswissenschaft]]en aufnahm. Seine Zeit als Student verbrachte er an den Universitäten von [[Berlin]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]], mit einem Auslandsaufenthalt in [[Paris]] und an der [[Haager Akademie für Völkerrecht]]. 1935 legte Armbruster das Examen als [[Gerichtsreferendar]] ab und trat in den öffentlichen Dienst ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Armbruster war Herbst 1933 bis 1936 Mitglied in der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/hubert-armbruster.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.587.101).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/421202&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Armbruster 1939 die Tätigkeit als Gerichtsreferendar abgeschlossen hatte, erhielt er einen Lehrauftrag für [[Öffentliches Recht]] an der Universität Freiburg. Zugleich war er Referent bei der [[Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein|IHK Freiburg]]. 1940 war Armbruster kurze Zeit für die [[Bank für Internationalen Zahlungsausgleich]] in Basel tätig. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fand er zunächst eine Anstellung als Leiter der Abteilung Information im Staatssekretariat [[Tübingen]], bevor er im selben Jahr einen Ruf auf eine Professur für Öffentliches Recht und politische Wissenschaften an der [[Johannes-Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] erhielt. 1948/49 war Armbruster als Delegierter für den [[Marshall-Plan]] bei der [[OECD]]. 1950 wurde er Richter am [[Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz]] sowie am rheinland-pfälzischen Landesverwaltungsgericht. Die Tätigkeit als Richter nahm er als Mitglied des [[Verwaltungsgericht der Internationalen Arbeitsorganisation|Verwaltungsgerichts der Internationalen Arbeitsorganisation]] in [[Genf]] auch auf internationaler Ebene wahr. Zudem war er Mitglied der Kontrollkommission der [[Europäische Sozialcharta|Europäischen Sozialcharta]] und Vorsitzender des Überwachungsausschusses der [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Wirken als Jurist ===&lt;br /&gt;
Vorbild für die Lehre Armbrusters im Bereich des [[Staatsrecht (Deutschland)|Staatsrechts]] waren die von [[Charles de Secondat, Baron de Montesquieu|Montesquieu]] entwickelten Gedanken zur [[Gewaltenteilung]]. In seiner Dissertation von 1937 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des Reichshaushaltsrechts&amp;#039;&amp;#039; ordnete er, dem Zeitgeist entsprechend, das Haushaltsrecht dem totalitären Führerwillen unter, wobei die Arbeit zugleich erkennen lässt, dass er das [[Budgetöffentlichkeit|Öffentlichkeitsprinzip]] trotz allem als ein tragendes Element sah.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Schneider |Hrsg=Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften |Titel=Annäherung Hubert Armbruster 1911–1995 |Sammelwerk=Hubert Armbruster (1911–1995) |Reihe=Schriften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |BandReihe=Heft 5 |Verlag=Pressestelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |Ort=Mainz |Datum=1997 |ISBN=3-9802819-2-2 |Seiten=5–9 |Fundstelle=hier S. 8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 erstattete Armbruster im Auftrag des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] ein Gutachten zur Wirtschafts- und Sozialordnung der [[Verfassung für Rheinland-Pfalz|Verfassung]] von Rheinland-Pfalz, in dem der Bezug zu Montesquieu erneut sehr deutlich wird. Dies gilt nicht so sehr in dem von Armbruster hier vertretenen Ansatz der [[Sozialstaat]]lichkeit und seinem Bemühen, mehr Bürgernähe zu schaffen, als vielmehr seine Vorschläge zur Reform des Verwaltungsaufbaus. So findet sich etwa die Idee von [[Regierungsbezirk|Mittelinstanzen]] schon im wohl bekanntesten Werk Montesquieus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles-Louis de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu |Hrsg=Roger Caillois |Titel=De l’Esprit des Lois |Sammelwerk=Oeuvres complètes / Montesquieu. Texte prés. et annoté par Roger Caillois |Reihe=Bibliothèque de la Pleiade |BandReihe= 81 |Verlag=Gallimard |Ort=Paris |Datum=1951 |Kapitel=4 |Seiten=247 |LCCN=50028249 |OCLC=1052710}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Künstler ===&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als Jurist betätigte sich Armbruster auch als Maler. Vorbild hier war [[Julius Bissier]], den Armbruster während seines Studiums in Freiburg kennenlernte. Neben [[Hinterglasmalerei]] fertigte Armbruster auch [[Gouache|Gouache-Bilder]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans-Jürgen Imiela]] |Hrsg=Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften |Titel=Hubert Armbruster – Ein Jurist malt |Sammelwerk=Hubert Armbruster (1911–1995) |Reihe=Schriften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |BandReihe=Heft 5 |Verlag=Pressestelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |Ort=Mainz |Datum=1997 |ISBN=3-9802819-2-2 |Seiten=10–12 |Fundstelle=hier S. 11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seine Glasmalereien eher einfach und schlicht gehalten sind, wählte Armbruster bei seinen Gouachen oftmals einen weitläufigeren Ansatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Jürgen Imiela |Hrsg=Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften |Titel=Hubert Armbruster – Ein Jurist malt |Sammelwerk=Hubert Armbruster (1911–1995) |Reihe=Schriften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |BandReihe=Heft 5 |Verlag=Pressestelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |Ort=Mainz |Datum=1997 |ISBN=3-9802819-2-2 |Seiten=10–12 |Fundstelle=hier S. 12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Titel tragen seine Bilder eher selten. 1991 wurde ein Teil seiner späten Werke in der Galerie des Alten Rathauses in [[Simmern/Hunsrück|Simmern]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schloss sich Armbruster dem [[Karl Färber#Der Freiburger Kreis um Reinhold Schneider und Karl Färber|Färber-Kreis]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Ott: &amp;#039;&amp;#039;Hans Filbinger 1933–1940. Studium und Referendarzeit unter den Bedingungen des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinz Hürten, Wolfgang Jäger, Hugo Ott: &amp;#039;&amp;#039;Hans Filbinger – Der Fall und die Fakten: eine historische und politologische Analyse.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Bruno Heck. v. Hase und Koehler, Mainz 1980, ISBN 3-7758-1002-1, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr aus der Schweiz wurde er 1941 eingezogen und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Emeritierung]] zog sich Armbruster mit seiner Frau in eine Mühle in Simmern zurück. Er war Mitglied des [[Rotary Club]]s sowie der [[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik|Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse (1979)&lt;br /&gt;
* [[Verfassungsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
* Offizier des [[Ordre des Palmes Académiques]] (1960)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des Reichshaushaltsrechts.&amp;#039;&amp;#039; Gatzer &amp;amp; Hahn, Freiburg 1939, Dissertation.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Montan-Union.&amp;#039;&amp;#039; Agenor Druck und Verlags-Gesellschaft, Frankfurt 1953–72.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwurf eines Gesetzes zum Schutze freier Meinungsbildung.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1972, ISBN 3-16-633681-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000001796|Hubert Armbruster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118504002}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/a/hubert-armbruster.html Hubert Armbruster] im Mainzer Professorenkatalog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118504002|VIAF=74643702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Armbruster, Hubert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Verwaltungsgericht der Internationalen Arbeitsorganisation)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Armbruster, Hubert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Armbruster, Hubert F.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Professor für Verwaltungsrecht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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