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	<title>Hualewjonken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hualewjonken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [auf Amrum: {{IPA|ˈhua̯laʊ̯ˌjoŋkən}}] ([[Fering]]/[[Öömrang]]; deutsch: „Halbdunkeln“) ist ein Brauch der [[Nordfriesen]] auf den Nordseeinseln [[Föhr]] und [[Amrum]]. Er entstand in privat organisierten Seefahrtsschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Grönlandfahrt]], als zahlreiche Föhrer und Amrumer Seeleute im Sommerhalbjahr als [[Walfang|Walfänger]] arbeiteten, entstanden vor allem auf Föhr mehrere Seefahrtsschulen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oldsum&amp;quot;&amp;gt;[http://oldsum-auf-foehr.de/historie/brauchtum/hualewjonken/ Hualewjonken in Oldsum auf Föhr], abgerufen am 8. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden überwiegend von unverheirateten Männern besucht. Die erste private Seefahrtsschule auf Föhr gründete der Pastor [[Richardus Petri]] (1597–1678) von [[St. Laurentii (Süderende)|St. Laurentii]] in [[Süderende]], der selbst nie zur See gefahren war.&amp;lt;ref&amp;gt;Volkert I. Faltings: &amp;#039;&amp;#039;Föhrer Grönlandfahrt im 18. und 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Jens Quedens, Amrum 2011, ISBN 978-3-924422-95-0, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Seefahrtsschulen gab es etwa in [[Oevenum]], wo Ocke Tückis (1688–1769) hunderte Seeleute unterrichtete und unter seinem hollandisierten Namen &amp;#039;&amp;#039;Ariaan Teunisz&amp;#039;&amp;#039; zwei überregional verbreitete Lehrbücher zur [[Navigation]]slehre verfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;Volkert I. Faltings: &amp;#039;&amp;#039;Föhrer Grönlandfahrt im 18. und 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Jens Quedens, Amrum 2011, ISBN 978-3-924422-95-0, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Oldsum]]er [[Hinrich Braren|Hinrich Brarens]] (1751–1811) unterrichtete neben mathematisch orientierten Themen wie Navigation und [[Astronomie]] auch Aspekte wie [[Betriebswirtschaft]] und [[Personalführung]]. Weitere Seefahrtsschulen entstanden etwa auf [[Sylt]] – durch einen von Föhr stammenden Pastor – und auf dem Festland in [[Fahretoft]], wo [[Hans Momsen]] die Schule führte. Die Schulen waren privat organisiert und wurden vor allem im Winterhalbjahr betrieben. Die Gebühren waren niedrig. Die Schulen wurden meist von ehemaligen Commandeuren oder Pastoren geleitet, die Schüler kamen aber auch ohne Lehrer zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oldsum&amp;quot; /&amp;gt; Die Seefahrtsschulen trugen dazu bei, dass die Zahl der hochqualifizierten Seefahrer auf den Inseln sehr hoch war. So gab es 1789 auf Föhr 110 Schiffsführer und 74 Steuerleute.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jakob Tholund]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Insel Föhr.&amp;#039;&amp;#039; In: Margot und Nico Hansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Föhr. Geschichte und Gestalt einer Insel.&amp;#039;&amp;#039; Hansen &amp;amp; Hansen, Münsterdorf 1971, ohne ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenkünfte der ledigen Seefahrer am dämmrigen Nachmittag wurden &amp;#039;&amp;#039;Hualewjonken&amp;#039;&amp;#039; genannt. Mit dem Niedergang des Walfangs um diese Zeit und der Schließung der Schulen durch die [[Preußen|preußischen]] Machthaber nach 1867&amp;lt;ref&amp;gt;Volkert I. Faltings: &amp;#039;&amp;#039;Föhrer Grönlandfahrt im 18. und 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Jens Quedens, Amrum 2011, ISBN 978-3-924422-95-0, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt; änderte sich auch das Hualewjonken zu einem Treff der Landwirte später am Abend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oldsum&amp;quot; /&amp;gt; Im Vordergrund stand die Geselligkeit. Zum Hualewjonken gehörte auf Föhr der Brauch des &amp;#039;&amp;#039;Üütjschiten&amp;#039;&amp;#039; („Ausschießens“). Ein unverheirateter Mann, der zum siebenten Mal bei einer Frau in deren Haus angetroffen wurde, wurde von den Mitgliedern des &amp;#039;&amp;#039;Hualewjonken&amp;#039;&amp;#039; nach einigen Schüssen in die Luft vor die Wahl gestellt, sich mit der Frau zu verloben und die übrigen Mitgliedern zum [[Umtrunk]] einzuladen oder in der Karre durch das Dorf gefahren zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.jswis.de/Foehr/ueuetjschiten.php |wayback=20141203004114 |text=Föhrer Bräuche bei www.jswis.de |archiv-bot=2025-07-09 19:59:53 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 14. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Föhr und Amrum gibt es bis heute Hualewjonken-Gruppen von Männern, die sich wegen der Geselligkeit treffen. Die Gruppen in [[Oldsum]] und [[Borgsum]] auf Föhr sind als Vereine organisiert und bestehen aus [[Konfirmation|konfirmierten]], unverheirateten Männern unter 30 Jahren. Die Oldsumer Gruppe besteht formell seit 1885.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-07 |url=http://www.shz.de/nachrichten/lokales/der-inselbote/artikeldetails/artikel/oldsums-hualewjonken-bewahrt-die-tradition.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Oldsums Hualewjonken bewahrt die Tradition&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2025-07-09 19:59:53 InternetArchiveBot}} bei www.shz.de am 20. April 2010, abgerufen am 14. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Föhrer Gruppen gibt es in [[Alkersum]] und [[Oevenum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;oldsum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordfriesische Volksgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Föhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Amrum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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