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	<title>Hu-Guang Huiguan in Chongqing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-16T20:20:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Chongqing Huguang Huiguan 2014.04.21 13-14-42.jpg|mini|Hu-Guang Huiguan in Chongqing]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hu-Guang Huiguan in Chongqing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=重慶湖廣會館|v=重庆湖广会馆|p=Chóngqìng Hùguǎng Huìguǎn}}) sind die Versammlungshäuser (&amp;#039;&amp;#039;[[Huiguan]]&amp;#039;&amp;#039;), die von den [[Migrant]]en und Kaufleuten aus [[Hunan]], [[Hubei]] sowie [[Guangdong]] im 18. und 19. Jahrhundert in [[Chongqing]] errichtet und benutzt wurden. Sie sollten nicht mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Pekinger Huguang-Gildenhalle|Hu-Guang Huiguan]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Peking]] ({{zh|kurz=1|t=北京湖廣會館|v=北京湖广会馆|p=Běijīng Hùguǎng Huìguǎn}}) oder anderen Städten verwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chongqinger &amp;#039;&amp;#039;Hu-Guang Huiguan&amp;#039;&amp;#039; ist als &amp;#039;&amp;#039;Zuwanderer-Huiguan&amp;#039;&amp;#039;, ein Versammlungshaus bzw. Treffpunkt der Zuwanderer, entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der [[Ming-Dynastie|Ming-]] und zu Anfang der [[Qing-Dynastie|Qing]]-Periode war durch Kriegswirren, Seuchen und Naturkatastrophen die Einwohnerzahl [[Sichuan]]s stark zurückgegangen. Befördert durch politische und wirtschaftliche Maßnahmen setzte eine Migrationsbewegung innerhalb Chinas ein, die in der [[Geschichte Chinas|chinesische Geschichte]] als „Hu-Guang tian Sichuan“ ({{zh|kurz=1|t=湖廣填四川|v=湖广填四川|p=Hú-Guǎng tián Sìchuān|b=das Auffüllen Sichuans durch Hunan, Hubei sowie Guangdong, Guangxi}}), die „Wiederbevölkerung Sichuans durch Population aus Hunan, Hubei sowie Guangdong, Guangxi“, bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;孙晓芬: “清代前期的移民填四川”, 四川大学出版社1997年2月第1版 (SUN Xiaofen: &amp;#039;&amp;#039;Qingdai qianqi de yimintian Sichuan&amp;#039;&amp;#039; Sichuan daxue chubanshe 1997 nian 2 yue di 1 ban) SUN Xiaofen: &amp;#039;&amp;#039;Zuwanderung nach Sichuan zu Beginn der Qingdynastie&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Universität Sichuan, Chengdu, Februar 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;CHEN Jiaqi, ZHONG Gang: &amp;#039;&amp;#039;Analysis of historical formation of agricultural areas in Sichuan basin and geographical factors&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Chinese Geographical Science&amp;#039;&amp;#039;. Band 7, Nr. 1, 1997 年 3 月, S. 30–38, Published by: Science Press, co-published with Springer-Verlag GmbH, 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das von Gebirgen umgebene [[Sichuan-Becken|Sichuanbecken]] führten nur wenige schlechte Straßen. Der [[Jangtsekiang|Jangtse-Fluss]] war deshalb der bevorzugte Migrationsweg nach Sichuan. Chongqing, die direkt am Jangtse-Fluss gelegene Stadt, war aus diesem Grunde die erste und wichtigste Anlaufstelle für die Zuwanderer. Die Stadt hatte 1812 bereits mehr als 2,3 Millionen Einwohner, wovon 85 Prozent Migranten waren.&amp;lt;ref&amp;gt;隗瀛涛 (主编): “近代重庆城市史” 四川大学出版社1991年, 第1版 (KUI Yingtao (Zhubian): &amp;#039;&amp;#039;Jindai Chongqing chengshi li&amp;#039;&amp;#039; Sichuan daxue chubanshe, 1991 nian, di 1 ban) KUI Yingtao (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moderne Stadtgeschicht von Chongqing&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Universität Sichuan, Chengdu, 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erklärt auch die große Zahl von &amp;#039;&amp;#039;Huiguan&amp;#039;&amp;#039;, die es in der Stadt gab. Für das Jahr 1892 werden in Chongqing neun &amp;#039;&amp;#039;Huiguan&amp;#039;&amp;#039; genannt, die Bevölkerungsgruppen von 12 der 18 Provinzen des damaligen Chinas repräsentierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtkultur&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.stadtkultur-international.de/pubgui/Long_Bin_ch.pdf |text= |archivebot=2018-04-15 09:06:06 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit hatte sich im Bereich des heutigen Stadtteils [[Yuzhong (Chongqing)|Yuzhong]] am linken Steilufer des Jangtse-Flusses ein sehr großer &amp;#039;&amp;#039;Huiguan-Komplex&amp;#039;&amp;#039; herausgebildet, der allgemein als „&amp;#039;&amp;#039;Hu-Guang Huiguan&amp;#039;&amp;#039;“ ({{zh|kurz=1|t=湖廣會館|v=湖广会馆|p=Hùguǎng Huìguǎn}}) bezeichnet und von den Migranten und Kaufleuten aus Hunan, Hubei sowie Guangdong genutzt wurde. Er bestand aus mehreren Versammlungshäusern, Tempeln, Theatern, Wohnhöfen usw. Es war ein Komplex, der in seiner architektonischen Vollkommenheit weder in Chongqing noch in Sichuans Provinzhauptstadt Chengdu seinesgleichen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfall ==&lt;br /&gt;
Dauerbombardements und Feuersbrünste in der Stadt Chongqing während der [[Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg|japanischen Invasion]], [[Chinesischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]], Barbarei während der sog. „[[Kulturrevolution]]“ und unsachgemäße Nutzung, der in der Neuzeit ihrer Funktion beraubten &amp;#039;&amp;#039;Huiguan&amp;#039;&amp;#039;, führten zum allmählichen Verfall der Anlagen. Der ungebremste Bauboom in der Stadt drohte darüber hinaus die Anlage endgültig verschwinden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Restaurierung ==&lt;br /&gt;
Die Abteilung der Stadtverwaltung, die für den Erhalt des kulturellen Erbes zuständig ist, hat in enger Zusammenarbeit mit der Universität Chongqing, dem italienischen Unternehmen „ARS Progetti“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARS Progetti&amp;quot;/&amp;gt;, das seit Jahrzehnten auf die Restaurierung von Kulturdenkmälern spezialisiert ist, der [[Weltbank]] und dem „Italian Trust Fund for Culture and Sustainable Development“ zusammengearbeitet und für die Restaurierung des „&amp;#039;&amp;#039;Hu-Guang Huiguan&amp;#039;&amp;#039;“ und seiner Umgebung gesorgt sowie für seine nachhaltige moderne Nutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.china-entdecken.com/chinareisen-chongqing02.htm |text= |archivebot=2018-04-15 09:06:06 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Bewegung des 21. Jahrhunderts – zur Rückbesinnung auf die traditionelle chinesische Kultur“ – sind die Relikte der &amp;#039;&amp;#039;Hu-Guang Huiguan&amp;#039;&amp;#039; ein einzigartiges Beispiel für die Geschichte und die Kultur der Stadt Chongqing und sollten deshalb erhalten und in die Neugestaltung des alten Stadtteils einbezogen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtkultur&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Chongqinger „&amp;#039;&amp;#039;Hu-Guang-Huiguan-Komplex&amp;#039;&amp;#039;“ liegt auf dem mit etwa mit 30 Grad geneigten Steilhang des linken Jangtse-Ufers. Seine Front weist in Richtung Fluss, rückwärtig wird er von der Stadtmauer begrenzt. Der erhalten gebliebene und restaurierte Komplex besteht aus mehreren regionalen &amp;#039;&amp;#039;Huiguan&amp;#039;&amp;#039; (Versammlungshäuser) – dem „Guangdong Gongsuo“ ({{zh|kurz=1|t=廣東公所|v=广东公所|p=Guǎngdōng Gōngsuǒ}}) – benannt nach der Provinz Guangdong, dem „Qi&amp;#039;an Gongsuo“ ({{zh|kurz=1|t=齊安公所|v=齐安公所|p=Qí’ān Gōngsuǒ}}) – benannt nach einem alten Namen der Stadt [[Huanggang]] in der Provinz Hubei – und dem „Yu Wang Gong“ ({{zh|kurz=1|t=禹王宮|v=禹王宫|p=Yǔ Wáng Gōng}}) bzw. „Yu Wang Miao“ ({{zh|kurz=1|t=禹王廟|v=禹王庙|p=Yǔ Wáng Miào}}) – einem großen Tempel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtkultur&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Teil-Huiguan sind als Vier-Seiten-Höfe ([[Siheyuan]]) konzipiert. Es wurden alle traditionellen Baumethoden angewendet und der Hanglage angepasst. Dabei kam es zu einer intensiven Verquickung lokaler und auswärtiger Stilelemente. Man kann verschiedene traditionelle Dachformen, Pavillons, Terrassen, mehrstöckige Gebäude, Mansarden, Hallen, Wandelgänge und vielgestaltige Brandschutzwände beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;#039;&amp;#039;Huiguan&amp;#039;&amp;#039; befanden sich Arbeits-, Wohn- und Versammlungsräume, Tempel, Theaterbühnen und Teehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der heutigen, vorwiegend musealen Nutzung soll den Besuchern die Geschichte und Kultur der &amp;#039;&amp;#039;Huiguan&amp;#039;&amp;#039; vermittelt werden. Neben der [[Chinesische Architektur|Architektur]] können die Besucher die Aufführungen lokaler [[Chinesische Oper|Opern]], z.&amp;amp;nbsp;B. das Sichuan-Oper ({{zh|kurz=1|t=川劇|v=川剧|p=chuānjù}}), genießen. Ein Museum gibt einen Einblick in die Geschichte der Migrationsbewegungen und das Leben der Migranten. Außerdem werden traditionelle Handwerksprodukte und Kunsterzeugnisse zum Kauf angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARS Progetti&amp;quot;&amp;gt;&amp;quot;ARS Progetti - Ambiente Risorse Sviluppo Progetti&amp;quot;: {{Webarchiv|url=http://www.arsprogetti.it/eng/open.asp?pag=Company%20presentation&amp;amp;lang=eng |wayback=20161113142953 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-18 01:17:34 InternetArchiveBot }} - Abgerufen am 31. März 2017 - arsprogetti.it - Online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chongqing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Volksrepublik China]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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