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	<title>Hrungnir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:24:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hrungnir&amp;diff=143863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RStehn: /* Quellen und Interpretationen */</title>
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		<updated>2025-12-12T12:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen und Interpretationen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hrungnir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hrugner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;der [[Lärm]]er&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Germanische Mythologie|germanischen Mythologie]] ein [[Riese]], der [[Odin]] in einem [[Wettkampf]] herausfordert und von [[Thor]] erschlagen wird. Von besonderer Bedeutung für die Forschung ist der Zweikampf mit Thor, die Konfrontation der Steinwaffe ([[Wetzstein]]) des Riesen mit dem [[eisen|eisern]]en [[Hammer]] des Gottes, sowie dessen Herz aus Stein.&amp;lt;ref&amp;gt;Simek: S.&amp;amp;nbsp;205&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung der nordisch-mythologischen Texte ==&lt;br /&gt;
Hrungnir trifft auf [[Odin]] und gerät mit ihm in einen [[Streit]], wer von ihnen beiden das schnellere [[Pferde|Pferd]] besitze. Odin gewinnt zwar auf [[Sleipnir]] den Wettkampf, aber Hrungnirs Pferd Gullfaxi ist immerhin so schnell, dass es nach [[Asgard (Mythologie)|Asgard]] stürmt, wo Hrungnir eingeladen von den Göttern an einem [[Gelage]] teilnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese, der sich [[betrunken|betrinkt]], beginnt im [[Rausch]] zu prahlen, er wolle [[Freyja]] und [[Sif]] entführen, [[Walhall]] nach [[Jötunheim]] tragen, Asgard versenken und sämtliche [[Ase]]n töten. Diese, der Beleidigungen durch Hrungnir müde, rufen [[Thor]] zu Hilfe. Thor [[Drohung|droh]]t Hrungnir sofort, da dieser aber unbewaffnet ist, einigt man sich auf einen Zweikampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thor trifft, begleitet von seinem [[Diener]] [[Thialfi und Röskwa|Thialfi]], am Ort des Kampfes auf Hrungnir mit seinem dreizackigen [[Stein]][[herz]]en, unterstützt vom künstlichen [[Lehm]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;riesen [[Mökkurkalfi]] mit dem Herzen einer [[Stute]]. Thialfi warnt Hrungnir aus List, dass Thor diesen von unten her angreifen werde, der Riese stellt sich zum Schutz auf seinen [[Schild (Schutzwaffe)|Schild]]. Thor schleudert daraufhin seinen Hammer, der Riese schleudert einen Wetzstein, der ihm zur Waffe dient, welcher an dem Hammer jedoch zersplittert. Der Hammer zerschmettert Hrungnirs [[Kopf|Haupt]], er fällt zu Boden. Thialfi tötet den Lehmriesen. Thor jedoch wurde durch einen der [[Splitter (Fremdkörper)|Splitter]] des Wetzsteines schwer verwundet, der Splitter drang in seinen [[Schädel]] ein. Hrungnir findet den Tod; Thor wird vom Bein des Fallenden behindert, er liegt unter ihm und kann sich nicht befreien. Sein Sohn [[Magni und Modi|Magni]], drei Jahre alt, leistet seinem Vater Abhilfe und erhält zum Dank Hrungnirs Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Seher]]in &amp;#039;&amp;#039;Gróa&amp;#039;&amp;#039; versucht durch [[Zauberspruch|Zaubersprüche]] Thor von dem Splitter in seinem Kopf zu erlösen. Bei dieser Handlung vergisst sie aus Freude über die Erzählung von ihren Mann [[Aurvandill]] die für die Behandlung nötigen Zaubersprüche. Thor behält daraufhin den Splitter im Kopf bis zu seinem Ende im [[Ragnarök]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Interpretationen ==&lt;br /&gt;
[[Snorri Sturluson]] berichtet im [[Prosa-Edda|Prosaeddischen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Skáldskaparmál]]&amp;#039;&amp;#039; in Form einer [[Mythen]][[novelle]] über Hrungnir, wohingegen [[Skalde]]n zuvor den Mythos in knapper Form darstellten, namentlich &amp;#039;&amp;#039;[[Þjóðólfr ór Hvini|Þjóðólf]]s&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Thjodolfr&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;von Hvin&amp;#039;&amp;#039;) Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Haustlǫng]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die gewaltsame Auseinandersetzung mit Thor ist ein Thema, das im ganzen [[skandinavien|skandinavischen Raum]] bekannt und beliebt war, wie neben der Edda besonders die [[Skaldik|skaldische Dichtung]] und die verwendeten [[Kenningar]] bezeugen. In der [[Lieder-Edda]] wird auf Hrungnir im [[Hárbarðslióð]], im [[Hymiskviða]] und in der [[Lokasenna]] Bezug genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auf [[Bildstock|Bildstein]]en wird durch die Darstellung des dreizackigen [[Hrungnir-Herz]]es verdeutlicht, wie tief dieser Mythos in der Bevölkerung verwurzelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der enthaltenen unverkennbar älteren Elemente des Mythos, welche aus der Zeit vor der [[Widerspruchsfreiheit|konsistent]]en [[mündliche Überlieferung|mündlichen Überlieferung]] und schließlichen [[Niederschrift]] stammen, hat die Forschung des beginnenden&amp;amp;nbsp;20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts unterschiedliche [[Deutung]]s&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;ansätze unternommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat unter anderen [[Wolfgang Golther]] den Kampf zwischen den [[Gewittergott]] Thor und den Bergriesen Hrungnir naturmythologisch gedeutet. Nach [[Rudolf Simek]] wird diese Deutung jedoch den [[Urzeit|archaisch]]en vorliterarischen Elementen nicht im vollen Umfang gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Simek hatte der französische Mythenforscher [[Georges Dumézil]] einen anderen Ansatz; dieser deutete jene alten vorschriftlichen Elemente aus dem durch Snorri überlieferten Text als Reste eines [[Initiationsritus]]’. An dieser Deutung ist jedoch die [[Literarische Figur|Figur]] des Initianten Thjalfi problematisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Simek: S.&amp;amp;nbsp;206, Sp.&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine deutliche Parallele hat der Kampf zwischen Thor und Hrungnir mit dem Kampf, den der indische Gott [[Indra]] mit einem dreiköpfigen [[Ungeheuer]] ausgetragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die Edda (Simrock 1876)/Snorra-Edda/Aus der Skalda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jötunn (Mythologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RStehn</name></author>
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