<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hrotovice</id>
	<title>Hrotovice - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hrotovice"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hrotovice&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T06:18:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hrotovice&amp;diff=1712759&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hrotovice&amp;diff=1712759&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-11-27T17:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Hrotovice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Hrotovice znak.png|111px|Wappen von Hrotovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Kraj Vysočina&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Třebíč&lt;br /&gt;
| Fläche             = 2123&lt;br /&gt;
| Höhe               = 417&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/06/24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/03/43/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 590673&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 675 55&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = J&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Jaroměřice nad Rokytnou]] – [[Ivančice]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Hana Škodová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2013&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = nám. 8. května 1&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 675 55 Hrotovice&lt;br /&gt;
| Website            = www.hrotovice.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:8th May Square in Hrotovice, Třebíč District.jpg|mini|Marktplatz in Hrotovice]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hrotovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hrottowitz&amp;#039;&amp;#039;, älter auch &amp;#039;&amp;#039;Ruthwitz&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;L. Hosák, R. Šrámek, Místní jména na Moravě a ve Slezsku I, Academia, Praha 1970, II, Academia, Praha 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Stadt in [[Tschechien]]. Sie liegt 17 Kilometer südöstlich von [[Třebíč]] und liegt im [[Okres Třebíč]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Hrotovice befindet sich rechtsseitig des Flüsschens Rouchovanka am Bach Milačka im südlichen Teil der [[Böhmisch-Mährische Höhe|Böhmisch-Mährischen Höhe]]. Nördlich der Stadt liegen an der Rouchovanka drei kleinere Stauseen, die Bewässerungszwecken dienen. Die Teiche Horní Nový rybník und dolní Nový rybník südlich von Hrotovice werden für die Erholung genutzt. Südöstlich liegt das [[Kernkraftwerk Dukovany]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Valeč u Hrotovic|Valeč]] und [[Dalešice]] im Norden, [[Kramolín]] im Nordosten, [[Slavětice]] im Osten, Nové Dvory und [[Rouchovany]] im Südosten, Boříkovský Dvůr, [[Přešovice]] und [[Litovany]] im Süden, [[Bačice]] und Udeřice im Südwesten, [[Krhov u Hrotovic|Krhov]] und [[Račice u Hrotovic|Račice]] im Westen sowie [[Odunec]] und Hubertův Dvůr im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich liegt die Wüstung Mstěnice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Hrutovici&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahre 1228 in einer Urkunde [[Ottokar I. Přemysl]]s für das [[Zisterzienserinnenabtei Oslavany|Zisterzienserinnenkloster „Vallis S. Mariae“]] in [[Oslavany]]. Gegründet wurde das Dorf zu dieser Zeit wahrscheinlich von Dietrich Theodoricus Hrut, jedoch befand sich vor 1200 bereits eine Ansiedlung an dieser Stelle. 1330 befand sich in &amp;#039;&amp;#039;Hrutovice&amp;#039;&amp;#039; eine Pfarre und eine vom Komtur Rhymbot geleitete Kommende des [[Deutscher Orden|Deutschritterordens]]. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wechselten sich verschiedene Adels- und [[Vladike]]ngeschlechter als Besitzer des Ortes ab. Nachdem Ulrich von Doubravice 1420 die Güter erwarben hatte, blieben sie bis 1561 im Besitz der [[Osovští z Doubravice]]. Nachfolgende Grundherren wurden die Zahrádecký von Zahrádka. Zum herrschaftlichen Hof gehörte seit 1562 auch eine Brauerei. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wurden die Güter des Kammerherrn [[Friedrich V. (Pfalz)|Friedrichs V.]], Georg Zahrádecký von Zahrádka, konfisziert und 1626 an Georg/Jíří Březnický von [[Náchod (Adelsgeschlecht)|Náchod]] verkauft. Ihm folgte Georg von Widmer und ab 1672 Andreas Roden von Hirzenau auf Hagendorf. Die Pfarre in Hrotovice war seit dem Dreißigjährigen Krieg erloschen. Hrotovice bestand im Jahre 1667 aus 26 Wohnhäusern. 1826 kaufte Hubert Graf d’Harnoncourt die Herrschaft von der Familie Roden. Wenig später wurde [[Georg Simon von Sina]] Besitzer von Hrotovice. Er brachte im Schloss ab 1845 seine Sammlung von 500 Gemälden unter, die von seinen Erben später in das Schloss [[Myslibořice]] und nach [[Velehrad]] verbracht wurde. 1834 hatte das Dorf 734 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Hrotovice ab 1850 eine politische Gemeinde im Bezirk [[Moravský Krumlov|Krumlau/Krumlov]] und war Sitz eines Gerichtsbezirkes. Von den Freiherren von Sina erwarb der Marquis de Castrics das Schloss. Im Jahre 1881 erhob Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] Hrotovice zum Markt und erteilte das Privileg zur Abhaltung von vier Jahrmärkten. 1882 erwarb der Brauereiunternehmer [[Anton Dreher junior]] Hrotovice mit den angeschlossenen Gütern Myslibořice, [[Krhov u Hrotovic|Krhov]], [[Dalešice]], [[Valeč u Hrotovic|Valeč]] und [[Slavětice]]. Das Schloss wurde fortan zu Büro- und Wohnzwecken genützt. Im Jahre 1900 war die Einwohnerzahl auf 1239 angewachsen. 1913 wurde in Hrotovice wieder eine Pfarre eingerichtet. Ab 1930 entwickelte sich Hrotovice zu einer Sommerfrische. 1930 hatte Hrotovice 1499 Einwohner. Bei der infolge des [[Münchner Abkommen]]s erfolgten Abtretung der Bezirke [[Znojmo|Znaim]] und [[Moravský Krumlov|Mährisch Kromau]] an das Deutsche Reich wurden sämtliche tschechoslowakischen Ämter nach Hrotovice verlegt und die der Tschechoslowakei verbliebenen Dörfer an den Gerichtsbezirk Hrotovice angeschlossen, der sich dadurch auf 65 Dörfer vergrößerte. 1940 erreichte Hrotovice mit 2260 Menschen seine höchste Bevölkerungszahl. Nach der Einnahme der Stadt durch die [[Rote Armee]] kam es am 8. Mai 1945 auf dem Markt von Hrotovice zu einem Blutbad, als ein sowjetischer Pilot irrtümlich die Siegesfeier bombardierte. Bei den Explosionen starben 114 Einwohner und 36 Rotarmisten. Am 1. Jänner 1950 wurde der Gerichtsbezirk Hrotovice aufgelöst und die Gemeinde dem [[Okres Třebíč]] zugeordnet. Ein Teil der Einwohner der für den Bau des Kernkraftwerkes Dukovany aufgelösten Dörfer [[Heřmanice (Rouchovany)|Heřmanice]], Lipňany und Skryje wurde in den 1970er Jahren nach Hrotovice umgesiedelt. Später arbeiteten auch die meisten Einwohner von Hrotovice im Kraftwerk. Am 1. Juli 1994 wurde Hrotovice zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Stadt Hrotovice sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:World War II memorial in Hrotovice, Třebíč District.jpg|mini|Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
* Schloss Hrotovice, errichtet als Feste für die Osovští z Doubravice. Unter den Zahrádecký von Zahrádka erfolgte zum Ende des 16. Jahrhunderts der Umbau zu einem vierflügeligen Renaissanceschloss. Im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts wurde es barock umgestaltet.&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Laurentius, der ehemals romanische Bau ist seit 1263 nachweisbar. Er erhielt sein heutiges Aussehen beim Umbau von 1835.&lt;br /&gt;
* Denkmal für František Bohumír Zvěřina&lt;br /&gt;
* Zvěřina-Museum&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges&lt;br /&gt;
* Wüstung Mstěnice, drei Kilometer südlich an der Rouchovanka. Das 1468 während des ungarisch-böhmischen Krieges erloschene Dorf mit Resten einer Feste und Wassermühle ist eine archäologische Fundstätte und wurde seit 1960 untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Zveřina|František Bohumír Zvěřina]] (1835–1908), Maler&lt;br /&gt;
* [[Silvestr Prát]] (1895–1990), Botaniker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hrotovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Třebíč}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1228]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>