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	<title>Hoyren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:57:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hoyren&amp;diff=120171&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39428-45: Stadtteil lautet Hoyren und der Berg ist der Hoyerberg. Verwirrend und auch von Lindauern oft falsch verwendet.</title>
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		<updated>2025-12-09T19:32:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stadtteil lautet Hoyren und der Berg ist der Hoyerberg. Verwirrend und auch von Lindauern oft falsch verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hoyren&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lindau (Bodensee)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/34/0/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/40/43/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 420&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1704&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtlindau.de/media/custom/2715_4837_1.PDF?1637759745 |titel=Endbericht Lindauer Logistikkonzept (LiLo) |hrsg=Stadt Lindau (Bodensee) |seiten=15 |format=PDF; 9,3 MB |abruf=2024-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1922-02-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 88131&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08382&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Lindau Ortsteile und Nachbarn.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Hoyren liegt im Südwesten des Stadtgebiets von Lindau&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte-alex-001-cut-w050-h050.jpg|mini|Lindau-Hoyren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hoyren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[bodenseealemannisch|mundartlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Hojrə&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Loeffler&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Löffler (Germanist)|Heinrich Löffler]]: Stadt- und Landkreis Lindau. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Band 6, München, 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt [[Lindau (Bodensee)]] im [[Landkreis Lindau (Bodensee)|gleichnamigen Landkreis]] im [[Bayern|bayerischen]] [[Schwaben (Bayern)|Regierungsbezirk Schwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Hoyren liegt am Fuß des Hoyerbergs, einem [[Eiszeitalter|eiszeitlichen]] [[Moräne]]nhügel der sich etwa 70 Meter über das Niveau des Bodensees erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil befindet sich zwischen den Lindauer Stadtteilen [[Bad Schachen|Schachen]] im Süden und [[Schönau (Lindau)|Schönau]] im Norden, die zur früheren Gemeinde Hoyren (bis 1922) gehörten und noch zur gegenwärtigen [[Gemarkung]] Hoyren gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten und Südosten liegen die Stadtteile [[Hochbuch (Lindau)|Hochbuch]] und [[Aeschach]] (frühere Gemeinde und aktuelle Gemarkung Aeschach). Im Westen grenzt Hoyren an die Gemeinde [[Bodolz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wird teils unterirdisch verborgen von zwei Wasseradern durchzogen, dem Wolfsbach und dem Tobelbach, der anfänglich in einem gut 10 Meter tiefen, steilen Einschnitt in der Landschaft erstmals sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Die Namensherleitung ist umstritten. Diskutiert werden [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsche]] (&amp;#039;&amp;#039;hohun rain&amp;#039;&amp;#039; = höhergelegenes, nicht bewaldetes Gebiet oder &amp;#039;&amp;#039;horwin au&amp;#039;&amp;#039; = sumpfige Niederung) und [[Spätlatein|spätlateinische]] (&amp;#039;&amp;#039;horrei&amp;#039;&amp;#039; = Schuppen, Lager, Vorratskammern) Wurzeln. Die [[Römisches Reich|römischen]] Siedlungsreste im angrenzenden [[Aeschach]], sowie die Vermutung, dass zu dieser Zeit wegen der schwierigen topographischen Verhältnisse am Bodenseeufer keine Straßenverbindung nach [[Bregenz]] bestand, könnte die zweite Annahme etwas stützen.&amp;lt;ref&amp;gt; Karl Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der ehemaligen Gemeinde Aeschach&amp;#039;&amp;#039;. Neujahrsblatt 35 des Museumsvereins Lindau 1995. S. 13 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1275/78 wird der Name &amp;#039;&amp;#039;Hoyren&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Im Jahre 1818 verliert die Stadt Lindau ihr Landgebiet, und Hoyren wird eine [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|selbständige Gemeinde]].&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1922 kommt es dann zur Wiedereingliederung der Gemeinde Hoyren nach Lindau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=513}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1914 wurde das Krankenhaus in Hoyren eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosmarie Auer: [https://www.digishelf.de/objekt/bsz408063912_1988/14/ Ärzte und Krankenpflege im Lindauer Heilig-Geist-Spital]. In: Jahrbuch des Landkreises Lindau 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cafe Hoyerberg Lindau.jpg|mini|Hoyerberg-Schlössle (2011)]]&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Baudenkmäler in Lindau (Bodensee)#Hoyren|Liste der Baudenkmäler in Hoyren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hoyerberg&amp;#039;&amp;#039; als Wahrzeichen weist der Ort ein sehr markantes Profil in der Landschaft auf. Er dient der Trinkwasserversorgung der Stadt Lindau weiterhin als [[Hochbehälter|Hochspeicher]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Hoyerberg selbst ist ein sehr guter Aussichtspunkt auf die Lindauer Insel, den Bodensee und die Alpen. Er diente deshalb schon in der Vergangenheit immer wieder Malern als beliebter Arbeitsplatz und wird in heutiger Zeit von Hobby- wie auch Profi-Fotografen gerne besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sonnigen Hänge des Hoyerbergs sind insbesondere in der Neuzeit mit entsprechenden Villen bebaut worden, während sie vor der Epoche der [[Reblaus]] vor allem mit [[Wein]] bepflanzt waren, wovon ein historischer [[Kelter|Torkel]] am unteren Hangende des Hügels Zeugnis ablegt. In heutiger Zeit sind die verbliebenen Grünflächen teils in privater Hand und parkartig gestaltet, reine Kuhweiden oder mit Obstbäumen bepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoyerberg-Schlössle bzw. Gruber-Schlösschen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoyerberg 1860.jpg|mini|Blick vom Hoyerberg auf die Lindauer Insel (um 1860)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hoyerbergschlössle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte „Gruberschlösschen“ ist eine Villa auf dem Gipfel des Hoyerbergs.&lt;br /&gt;
Nachdem Adolf Gruber das [[Bad Schachen#Lindenhof-Villa, -Park und -Bad|Lindenhof-Gut]] 1850 von seinem Bruder geerbt hatte, erwarb er den Weinberg – den östlichen Teil des Hoyerbergs. Dora Gruber ließ sich 1854 vom Architekten Christoph Kunkler aus St. Gallen eine Villa auf diesem Aussichtspunkt errichten. Das Haus weist Ähnlichkeiten mit dem Schweizerhaus im Lindenhofpark auf und der fast 15 Meter hohe freistehende Aussichtsturm wurde im italienischen Stil mit Flachdach und einem offenen obersten Geschoss erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31.&amp;amp;nbsp;Januar 1918 wurde der Hoyerberg mit dem Schlösschen von der Familie Gruber an die Gemeinde Hoyren verkauft, heute ist es in Besitz der Stadt Lindau. Bis Ende 2012 war in dem Schlösschen ein Gourmet-Restaurant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.schwaebische.de/region_artikel,-%E2%80%9EDie-Stadt-hat-das-Schloessle-vergammeln-lassen%E2%80%9C-_arid,5444877_toid,441.html|titel=„Die Stadt hat das Schlössle vergammeln lassen“|autor=|hrsg=Schwäbische Zeitung|werk=|datum=28. Mai 2013|sprache=de|zugriff=1. April 2016|archiv-datum=2016-04-01|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160401100901/http://www.schwaebische.de/region_artikel%2C-%E2%80%9EDie-Stadt-hat-das-Schloessle-vergammeln-lassen%E2%80%9C-_arid%2C5444877_toid%2C441.html|offline=ja|archiv-bot=2025-07-09 18:36:32 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bismarck-Denkmal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindau Bismarck.jpg|mini|Bismarck-Denkmal auf dem Hoyerberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Südseite im unteren Drittel des Hoyerbergs ist ein weithin sichtbares Denkmal für [[Otto von Bismarck]] errichtet – eine etwa zehn Meter hohe Steinadler-Figur.&lt;br /&gt;
Ursprünglich war 1910 von patriotisch gesinnten Lindauer Bürgern ein Denkmal auf der Spitze des Hoyerbergs geplant, worauf Hoyren von der Familie Gruber ein Stück Land an der Südostflanke des Hügels als Schenkung erhielt und dort das Denkmal mit großem Bismarck-Relief im Sockel der dortigen Plattform aufstellen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Hoyren ist im Nahverkehr durch den [[Stadtbus Lindau]] erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
;Kindergarten Hoyren&lt;br /&gt;
:im Erdgeschoss des alten Lehrerhauses der Schule&lt;br /&gt;
;Grundschule Lindau-Hoyren&lt;br /&gt;
:Hoyren hat eine eigene Grundschule, in die auch Kinder der Nachbargemeinde Bodolz und des Stadtteils Schönau gehen. Das Gebäude stammt aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts und wird heute durch einen Kindergarten (im ehemaligen Rats- und Lehrerhaus) sowie eine Turnhalle begleitet, die als Schulturnhalle sowie vom Turnverein Hoyren genutzt wird.&lt;br /&gt;
; Hauptschule [[Aeschach]]-Hoyren&lt;br /&gt;
:Im Schulgebäude sind traditionell auch mehrere der unteren Klassen der Hauptschule Aeschach-Hoyren untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kliniken ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet von Hoyren finden sich das Lindauer Krankenhaus mit 110 Betten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
In Hoyren befindet sich die Feuerwache West der Feuerwehr Lindau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rundfunk- und Mobilfunksender ===&lt;br /&gt;
Auf der vorderen Hälfte des Gipfelplateaus des Hoyerbergs befindet sich heute der weithin sichtbare [[Sender Hoyerberg|Rundfunk- und Mobilfunksender Hoyerberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Industrielle oder großtechnische Produktion findet sich nicht im Stadtteil, dafür ein paar kleinere Handwerksbetriebe und Kunsthandwerk sowie gastronomische Betriebe und Vermieter von Gästezimmern oder Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Es gibt mehrere landwirtschaftliche Anwesen, teils auch mit Milchvieh oder auch am biologischen Landbau orientiert, von denen einige auch Direktvertrieb ihrer Produkte betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jeannine Le Brun]] (1915–1977), Fotografin&lt;br /&gt;
* [[Reiner Fischer]] (* 1959), Koch und Hotelier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Hölz und Markus Traub: Weite Blicke – Landhäuser und Gärten am bayerischen Bodenseeufer, ISBN 978-3-422-06800-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Lindau (Bodensee)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10079862-7|VIAF=474148269679905230000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lindau (Bodensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lindau (Bodensee))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lindau (Bodensee))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1275]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1922]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39428-45</name></author>
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