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	<title>Howard Staunton - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Howard_Staunton&amp;diff=102850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: Link besser gezielt</title>
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		<updated>2025-09-15T18:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link besser gezielt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Staunton.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Howard Staunton, um 1855&lt;br /&gt;
|Voller Name = &lt;br /&gt;
|Land = {{ENG}}&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geburtsort = [[London]]&lt;br /&gt;
|Sterbedatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sterbeort = [[London]]&lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = &lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &amp;lt;!-- Nur nötig, wenn Elo &amp;lt; 2400 oder FideID nicht angegeben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2706 (November 1846) ([[historische Elo-Zahl]])&lt;br /&gt;
|FideID = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Howard Staunton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* April [[1810]] in [[London]]; † [[22. Juni]] [[1874]] ebenda) war ein [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|britischer]] [[Schach]]spieler, Schach[[journalist]] und [[William Shakespeare|Shakespeare]]-Forscher. Er galt zwischen 1843 und 1851 als stärkster Schachspieler der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred van Fondern: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Schachfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. J. Bucher, Luzern/Frankfurt am Main 1980, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean Henri Marlet Das berühmte Schachspiel zwischen Howard Staunton und Pierre Charles Fourrier Saint-Amant 1843.jpg|mini|Jean Henri Marlet: Das berühmte Schachspiel zwischen Howard Staunton und Pierre Saint Amant am 16. Dezember 1843]]&lt;br /&gt;
Geboren als unehelicher Sohn des Grafen von [[Carlisle]], wuchs Staunton in ärmlichen Verhältnissen auf und erlernte das Schachspiel erst mit 20 Jahren, relativ spät für einen großen Schachmeister. Erst ab 1830 tauchte er in den Londoner Schachclubs auf. Zuvor war er als Schauspieler aktiv und trat u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem großen Schauspieler [[Edmund Kean]] in [[William Shakespeare]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kaufmann von Venedig]]&amp;#039;&amp;#039; auf, in dem er sich in der Rolle als &amp;#039;&amp;#039;Lorenzo&amp;#039;&amp;#039; durchaus neben Keans &amp;#039;&amp;#039;Shylock&amp;#039;&amp;#039; behaupten konnte. Daneben beschäftigte sich Staunton jahrelang mit den Werken Shakespeares und wirkte auch als Herausgeber einer von November 1857 bis Mai 1860 in monatlichen Lieferungen erschienenen und von [[John Gilbert (Maler)|John Gilbert]] illustrierten Werkausgabe. Außerdem verfasste er 1865 ein Werk über das englische Bildungswesen mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The great schools of England&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staunton beschäftigte sich eingehend mit der [[Eröffnung (Schach)|Eröffnungstheorie]], was seine beachtlichen Erfolge auf dem Schachbrett beschleunigte. Er wurde zu einem glänzenden [[Analyse (Schach)|Analytiker]] und ihm zu Ehren erhielt die [[Ponziani-Eröffnung]], die er gründlich studiert hatte, die Bezeichnung [[Englische Eröffnung]], wobei diese Bezeichnung später auf den Eröffnungszug 1. c2–c4 überging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Schachzeitung]] Jg. 1874, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Namen erhielt auch eine Variante der [[Holländische Verteidigung|Holländischen Verteidigung]], das [[Staunton-Gambit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staunton wurde schnell zu einem der besten Schachspieler Europas. Im Jahr 1843 forderte er im berühmten Pariser Schachcafé &amp;#039;&amp;#039;[[Café de la Régence]]&amp;#039;&amp;#039; den französischen Meister [[Pierre Charles Fournier Saint Amant|Pierre Saint Amant]] zu einem Wettkampf heraus. Von 21 Partien gewann er elf, verlor sechs und spielte vier Mal unentschieden. Danach galt er als stärkster Spieler der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1841 gab Staunton die Schachzeitung „The Chess Player’s Chronicle“ heraus und leitete sie bis 1852. Sie war nach der französischen Zeitschrift „[[Le Palamède]]“ die zweite Schachzeitung überhaupt. Oft präsentierte er hier eigene Partien, wobei Gewinnpartien überrepräsentiert sein sollen. Aber auch eines der bekanntesten Schachprobleme veröffentlichte er dort, das [[Indisches Problem|Indische Problem]]. Ab 1845 bis zu seinem Tod verfasste Staunton auch die Schachrubrik in der „Illustrated London News“. Hier berichtete er über das sich entwickelnde Schachleben in aller Welt und publizierte Schachprobleme und Partien. Diese Schachrubrik gilt heute als wertvolle Informationsquelle. Außerdem veröffentlichte er mehrere Schachbücher, darunter 1847 sein einflussreiches Lehrbuch, &amp;#039;&amp;#039;The Chess-Player’s Handbook&amp;#039;&amp;#039;. Die von ihm empfohlene Form von [[Schachfigur]]en (&amp;#039;&amp;#039;[[Staunton-Figuren]]&amp;#039;&amp;#039;) wird heute bei fast allen offiziellen Turnieren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1849 heiratete er die verwitwete Frances Carpenter, die einige Jahre älter als er war. Im Alter von 64 Jahren erlag Staunton in der Bibliothek seines Hauses einem [[Herzinfarkt]]. Er wurde auf dem [[Kensal Green Cemetery]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdienste ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Howard Staunton.jpg|mini|hochkant|Howard Staunton im Jahr 1866 (Ausschnitt einer Fotografie)]]&lt;br /&gt;
Große Verdienste erwarb sich Staunton auch dadurch, dass aufgrund seiner Bemühungen 1851 in London zeitgleich zur [[Great Exhibition|Weltausstellung]] das [[Schachturnier zu London 1851|erste große internationale Schachturnier]] zustande kam. Er forderte Schachfreunde in England und den Kolonien zu Spenden auf und lieferte damit die finanzielle Basis für das Turnier. Dem Organisationskomitee gehörten führende Persönlichkeiten der Londoner Gesellschaft an. Der wohlhabende Schachklub St. George richtete Einladungen an die führenden Schachmeister Europas. Das Turnier hatte schließlich sechzehn Teilnehmer, darunter auch [[Adolf Anderssen]] und [[Lionel Kieseritzky]]. Staunton, zuvor als Favorit gehandelt, verlor gegen Anderssen, der unerwartet das Turnier gewann. Staunton wurde lediglich Vierter. [[Bedenkzeit]]en von 12 bis 16 Stunden pro Partie waren in diesem Turnier üblich, da noch ohne [[Schachuhr]] und ohne Zeitbeschränkung gespielt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Misserfolg konnte Staunton nicht verkraften. In seiner Zeitschrift setzte er seine Gegner herab und führte eine angebliche Krankheit als Entschuldigung an. Im Jahr 1853 verlor Staunton einen inoffiziellen Wettkampf gegen [[Tassilo von Heydebrand und der Lasa|von der Lasa]] und zog sich danach aus der internationalen Schachszene zurück. Als der neue aufgehende Stern am Schachhimmel, [[Paul Morphy]] aus den USA, ihn 1858 zu einem Wettkampf aufforderte, wich er einem Zweikampf aus. Seine beste [[historische Elo-Zahl]] betrug 2706. Diese erreichte er im November 1846. Er lag mehr als sechs Jahre auf Platz eins der Weltrangliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.com/books?q=editions:08nQ8ywUkIYsJKXB9z0&amp;amp;id=kDACAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de Digitalansicht der Jahrgänge von &amp;#039;&amp;#039;The Chess Player&amp;#039;s Chronicle&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=fd8CAAAAYAAJ&amp;amp;dq=Howard+Staunton+Chess-player%27s+Handbook&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y The Chess-player&amp;#039;s Handbook: A Popular and Scientific Introduction to the Game of Chess]&amp;#039;&amp;#039;. London 1847 (mehrere Auflagen).&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=_dwCAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=%22Howard+Staunton%22&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y#PPP13,M1 &amp;#039;&amp;#039;The Chess Player&amp;#039;s Companion&amp;#039;&amp;#039;. London 1849]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=_SUCAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PR9&amp;amp;dq=%22Howard+Staunton%22&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y#PPR3,M1 &amp;#039;&amp;#039;The Chess Tournament&amp;#039;&amp;#039;. London 1852]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=nbACAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=%22Howard+Staunton%22&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y#PPR3,M1 &amp;#039;&amp;#039;Chess Praxis: A Supplement to the Chess Player&amp;#039;s Handbook&amp;#039;&amp;#039;. London 1860]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Meier (Hrsg.): [https://books.google.de/books?id=GLEUAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=&amp;amp;hl=de &amp;#039;&amp;#039;Der Schachkampf in Paris, im November und December 1843, zwischen Mr.&amp;amp;nbsp;Staunton und M.&amp;amp;nbsp;de St.-Amant&amp;#039;&amp;#039;], Zürich 1844.&lt;br /&gt;
* [[Raymond Dennis Keene|Raymond Keene]], Richard N. Coles: &amp;#039;&amp;#039;Howard Staunton, the English world chess champion.&amp;#039;&amp;#039; The British Chess Magazine, St. Leonards on Sea 1975, ISBN 0-900846-19-4.&lt;br /&gt;
* Bernd-Peter Lange: &amp;#039;&amp;#039;Modernisierung des aristokratischen Habitus. Howard Staunton als viktorianischer Gentleman, Schachmeister und Philologe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Kulturgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 76 (1994), H. 1, S. 201–229, [[doi:10.7788/akg.1994.76.1.201]].&lt;br /&gt;
* Mario Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Das Schachturnier London 1851.&amp;#039;&amp;#039; ChessCoach, St. Ingbert 2013, ISBN 978-3-944158-00-6, S. 107–124.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|19077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117652725|LCCN=n/79/55580|VIAF=18005056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staunton, Howard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (England)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Schach)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Staunton, Howard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Schachspieler, Schachjournalist und Shakespeare-Forscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=April 1810&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1874&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
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