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	<title>Howaldtswerke Hamburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ErikDunsing: Bild und Commonscat ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-11T05:44:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Commonscat ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bushaltestelle roßweg hdw hamburg.jpg|mini|Ehemaliger Eingangsbereich der Howaldtswerke am Roßweg, Mai 2012]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren eine der [[Werften in Hamburg|Großwerften]] auf der ehemaligen Elbinsel &amp;#039;&amp;#039;Ross&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Hamburg-Steinwerder|Steinwerder]] im [[Hamburger Hafen]]. Sie entstand 1930 während der [[Weltwirtschaftskrise]] durch Aufkauf von Betriebsteilen der insolventen Werften [[Vulkanwerft (Hamburg)|Vulkan]] und [[Janssen &amp;amp; Schmilinsky]] durch die Kieler [[Howaldtswerke]]. Bis 1939 war die Werft als &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke AG Kiel, Abteilung vormals Vulcan&amp;#039;&amp;#039; Betriebsteil des Kieler Unternehmens. Nach dem Kauf der Kieler Werft durch das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurde Hamburg 1939 Stammsitz der &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke AG&amp;#039;&amp;#039; und übernahm ihrerseits Mitte 1943 den Kieler Betrieb (Howaldtswerke Kiel). 1952 wurden beide Standorte im Zuge der [[Alliierter Kontrollrat|alliierten]] [[Entflechtung (Unternehmen)|Entflechtungspolitik]] unternehmerisch wieder getrennt. Die Hamburger Werft firmierte bis 1968 als &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke Hamburg A.G.&amp;#039;&amp;#039;, nach dem Zusammenschluss mit der [[Deutsche Werft|Deutschen Werft]] zum 1. Januar 1968 wurde sie innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;[[Howaldtswerke-Deutsche Werft|Howaldtswerke – Deutsche Werft A.G.]], Hamburg und Kiel&amp;#039;&amp;#039; (HDW) zum Betriebsteil &amp;#039;&amp;#039;Werk Ross&amp;#039;&amp;#039;. Dieses wurde 1985 durch [[Blohm + Voss]] erworben und bis zu seiner endgültigen Schließung 1988 als &amp;#039;&amp;#039;Ross Industrie GmbH&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Howaldtswerke Hamburg.jpg|mini|350px|Gelände der ehemaligen Howaldtswerke Hamburg (2009):&amp;lt;br /&amp;gt;1 zugeschütteter Vulkanhafen&amp;lt;br /&amp;gt;2 Rest des [[Kohlenschiffhafen|Kohlenschiffhafens]], ehemalige Köhlbrandmündung&amp;lt;br /&amp;gt;3 Köhlbrand&amp;lt;br /&amp;gt;4 Rosshafen&amp;lt;br /&amp;gt;5 Tollerort, heute Containerterminal CTT&amp;lt;br /&amp;gt;(6 Werfthafen Blohm + Voss)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbedingungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem wachsenden Platzbedarf des Hamburger Hafens gegen Ende des 19. Jahrhunderts bezog man das westliche &amp;#039;&amp;#039;Steinwerder&amp;#039;&amp;#039; in die Hafenausbaupläne ein. Auf der zwischen [[Reiherstieg]] und [[Köhlbrand]], beides Verbindungsarme von [[Süderelbe]] und [[Norderelbe]], gelegenen Elbinsel &amp;#039;&amp;#039;Ross&amp;#039;&amp;#039; wurden etwa ab 1900 die [[Liste Hamburger Hafenanlagen|Hafenbecken]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kohlenschiffhafen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ellerholzhafen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rosshafen&amp;#039;&amp;#039; angelegt. Nach der Eröffnung des Hamburger Zweigbetriebs der Stettiner Werft [[AG Vulcan Stettin|AG&amp;amp;nbsp;Vulcan]] im Jahr 1909 dienten die Kaianlagen des in &amp;#039;&amp;#039;Vulkanhafen&amp;#039;&amp;#039; umbenannten &amp;#039;&amp;#039;Kohlenschiffhafens&amp;#039;&amp;#039; zur Ausrüstung der dort gebauten Schiffe. Mit den im [[Hamburger Hafen#Die Köhlbrandverträge|Dritten Köhlbrandvertrag]] festgelegten wasserbaulichen Maßnahmen wurde zwischen 1908 und 1911 parallel dazu der Mündungsbereich des &amp;#039;&amp;#039;Köhlbrand&amp;#039;&amp;#039; um 500 Meter elbabwärts verlegt und die ehemalige Köhlbrandmündung als neuer &amp;#039;&amp;#039;Kohlenschiffhafen&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rosshafen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Travehafen&amp;#039;&amp;#039; fungierten als [[Binnenschifffahrt|Binnenschiffhäfen]] für die Anbindung des Hamburger Hinterlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1911 und 1926 war die &amp;#039;&amp;#039;Vulkanwerft&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;Blohm &amp;amp; Voss&amp;#039;&amp;#039; die zweitgrößte Werft in Hamburg. Nach erheblichem Rückgang der Auftragslage Mitte der 1920er Jahre wurde das Unternehmen Teil der 1926 gegründeten [[Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft]] (Deschimag). Zwei Jahre später verkaufte der Bremer Konzern den schiffbaulichen Teil an die &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke Kiel&amp;#039;&amp;#039;; die auf dem östlichen Areal am &amp;#039;&amp;#039;Hachmannkai&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Rosshafens&amp;#039;&amp;#039; gelegenen Maschinenbauhallen der Werft wurden Anfang der 1930er Jahre abgebrochen. Dort baute die [[MAN]]-Tochterfirma &amp;#039;&amp;#039;[[Motorenwerk Hamburg|Motorenwerk Hamburg GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; ab 1938 in sechs großen Werkshallen einen modernen Betrieb auf. Zusätzlich zu Werftanlagen der ehemaligen Vulkanwerft übernahmen die &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke Kiel&amp;#039;&amp;#039; die auf dem nördlichen Ross am &amp;#039;&amp;#039;Tollerort&amp;#039;&amp;#039; gelegene insolvente Werft &amp;#039;&amp;#039;Janssen &amp;amp; Schmilinsky&amp;#039;&amp;#039;. Beide Betriebe wurden gemeinsam als &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke AG Kiel, Abteilung vormals Vulcan&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] Hitlers und der [[NSDAP]] Ende Januar 1933 kam den Hamburger Großwerften eine besondere Bedeutung zu. Zum einen sollten Arbeitsplätze im strukturschwachen Hamburg gesichert werden, zum anderen wurde auch die [[Aufrüstung der Wehrmacht]] forciert. Bereits 1934 wurde die Produktion der Howaldtswerke zu nahezu 75 Prozent durch staatliche Zuschüsse finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Weinhauer: &amp;#039;&amp;#039;Handelskrise und Rüstungsboom. Die Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-903-1, Seite 195&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Haupteigentümer der beiden Howaldtswerke, [[Heinrich Diederichsen]], verkaufte im März&amp;amp;nbsp;1937 seine Aktienanteile an die staatlichen [[Deutsche Werke|Deutschen Werke]], damit war das Deutsche Reich alleiniger Aktionär. Der Firmensitz wurde 1939 nach Hamburg verlegt und beide Betriebsteile bis 1943 der [[Kriegsmarine]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Kieler Stadtarchiv: Howaldtswerke |url=http://www.kiel.de/kultur/stadtarchiv/erinnerungstage/index.php?id=39 |wayback=20121214185159 |archiv-bot=2018-04-15 08:45:56 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 22. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 147-1215, Kdf-Schiff &amp;quot;Robert Ley&amp;quot;.jpg|mini|Das Kraft-durch-Freude-Schiff &amp;#039;&amp;#039;Robert Ley&amp;#039;&amp;#039;, Stapellauf 1938]]&lt;br /&gt;
Der bedeutendste Bau bis 1939 war der Auftrag der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] für das [[Kraft durch Freude|K.d.F.]]-Kreuzfahrtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Robert Ley (Schiff)|Robert Ley]]&amp;#039;&amp;#039;, das im März 1938 vom [[Stapellauf|Stapel lief]]. Danach war die Werft einzig auf den Rüstungsbau ausgerichtet und spezialisierte sich im [[U-Boot]]-Bau der [[U-Boot-Klasse VII|Typen VII C und VII C/41]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Uboote&amp;lt;!-- Wort ist im Titel so geschrieben ! --&amp;gt; und ihre Werften&amp;#039;&amp;#039;, S. 216, Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, Koblenz 1990, ISBN 3-7637-5879-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1940 wurde auf dem Werftgelände am südwestlichen Ende des &amp;#039;&amp;#039;Vulkanhafens&amp;#039;&amp;#039; der [[U-Boot-Bunker]] [[Elbe&amp;amp;nbsp;II]] errichtet, der nach seiner Fertigstellung 1941 der Ausrüstung der neuen Schiffe vor ihrer Indienststellung diente und von &amp;#039;&amp;#039;Howaldt&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Blohm &amp;amp; Voss]]&amp;#039;&amp;#039; genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1941 setzten die Howaldtswerke verstärkt [[NS-Zwangsarbeit im Raum Hamburg|Zwangsarbeiter]] ein; insgesamt handelte es sich um weit über tausend Menschen aus ganz Europa. Nachgewiesen sind die Unterbringung in acht von der Firma betriebenen Lager oder deren Beteiligung daran, drei davon waren Unterkünfte in der Stadt (in [[Övelgönne]], in der St.-Pauli-Hafenstraße und in der Kirchenallee), die Beteiligung am Lager &amp;#039;&amp;#039;Waltershof&amp;amp;nbsp;IV&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Blohm &amp;amp; Voss&amp;#039;&amp;#039;, die Beteiligung an den Lagern in den Schuppen 43 und 44 am &amp;#039;&amp;#039;[[O’Swaldkai]]&amp;#039;&amp;#039;, ein firmeneigenes Lager am &amp;#039;&amp;#039;Langen Morgen&amp;#039;&amp;#039;, Hohe Schaar in Wilhelmsburg und die Beteiligung am [[Arbeitserziehungslager]] der [[Gestapo]], ebenfalls am &amp;#039;&amp;#039;Langen Morgen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Krieges wurde die Werft durch Bombenangriffe schwer getroffen, insbesondere der U-Boot-Bunker erhielt mehrere Treffer und wurde am 8.&amp;amp;nbsp;April 1945 teilweise zerstört. Kurz vor der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|deutschen Kapitulation]] wurden aufgrund des [[Regenbogen-Befehl]]s von [[Karl Dönitz|Admiral Dönitz]] vier U-Boote des damals neuesten [[U-Boot-Klasse XXI|Typs XXI]] im bzw. vor dem Bunker von der eigenen Besatzung versenkt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg, Gesprengter U-Boot-Bunker -- 1981 -- 0035.jpg|mini|Vulkanhafen mit der Ruine des Bunkers [[Elbe&amp;amp;nbsp;II]], 1981]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende sprengten die britischen [[Royal Engineers]] die Anlage mitsamt den drei dort noch liegenden U-Boot-Wracks. Die Bunkerruine und Teile der Wracks blieben im Gelände sichtbar, insbesondere bei [[Gezeiten|Niedrigwasser]], bis der Vulkanhafen im Jahr 2003 zugeschüttet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu ausführlich und mit vielen Bildern: Christel Grube: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsspuren.de (vormals lostplaces.de). U-Boot-Bunker in Hamburg&amp;#039;&amp;#039; [https://www.geschichtsspuren.de/content/view/168/33/], abgerufen am 14. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1948 begann der Wiederaufbau der Werft, 1952 wurden die Hamburger und Kieler Werften selbstständige Firmen: der Standort Ross wurde zur &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke Hamburg A.G.&amp;#039;&amp;#039; (HWH); der andere Betrieb wurde zur &amp;#039;&amp;#039;Kieler Howaldtswerke AG, Kiel&amp;#039;&amp;#039;. In den [[Wirtschaftswunder]]jahren verzeichneten die HWH ein beachtliches Wachstum, gegen Ende der 1950er Jahre waren etwa 10.000 Arbeiter und Angestellte dort beschäftigt. Neben dem Werftgeschäft wurde der [[Maschinenbau]] und der Bau von Tankanlagen betrieben. Insbesondere aber war das Unternehmen bekannt durch seine Großbauten von [[Tanker|Tankschiffen]] wie den damals weltweit größten &amp;#039;&amp;#039;[[Tina Onassis (Schiff)|Tina Onassis]]&amp;#039;&amp;#039; (Stapellauf 23.&amp;amp;nbsp;Juli 1953) und &amp;#039;&amp;#039;[[Al-Malik Saud Al-Awal]]&amp;#039;&amp;#039; (Stapellauf 3.&amp;amp;nbsp;Juni 1954).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusion zur HDW ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg- Docks der Howaldtswerft - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 114012c.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Tian Shui&amp;#039;&amp;#039; im Dock der HDW,  1979]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Finkenwerder Fähranleger Rüschpark (1).jpg|mini|Das HDW-Hochhaus in Finkenwerder, ehemaliges Verwaltungsgebäude der HDW ab Ende der 1960er Jahre, Mai&amp;amp;nbsp;2023]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlagerung des Schiffbaus nach [[Asien]] führte in den 1960er Jahren zu massivem Auftragsrückgang, der sogenannten [[Werftenkrise]], von der die Howaldtswerke massiv betroffen waren. Im November 1967 beschlossen das [[Bundesschatzministerium]] als Eigentümer der &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg und Kiel sowie die [[Gutehoffnungshütte]] (GHH) als Eigentümer der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Werft|Deutschen Werft]]&amp;#039;&amp;#039; den Zusammenschluss der drei Unternehmen zu den &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerken Deutsche Werft AG&amp;#039;&amp;#039; (HDW). Die Hamburger HDW umfasste darin neben dem &amp;#039;&amp;#039;Werk Ross&amp;#039;&amp;#039; die Betriebsteile &amp;#039;&amp;#039;Werk Finkenwerder&amp;#039;&amp;#039;, der ehemalige Hauptstandort der Deutschen Werft, und das &amp;#039;&amp;#039;Werk Reiherstieg&amp;#039;&amp;#039;, der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Reiherstiegwerft]]&amp;#039;&amp;#039;, die bereits 1927 von der Deutschen Werft übernommen worden war. Im &amp;#039;&amp;#039;Werk Ross&amp;#039;&amp;#039; wurden vor allem Turbinentanker und [[Containerschiff]]e gebaut. Spektakulär war der Aufbau der [[Bohrinsel]] &amp;#039;&amp;#039;Transocean 4&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
=== Schließung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg - Vulkanhafen 1980.jpg|mini|Umfangreicher Reparaturbetrieb 1980 (im Vordergrund der gesprengte Bunker Elbe&amp;amp;nbsp;II)]]&lt;br /&gt;
Doch auch die Fusion hielt den Niedergang nicht auf. Von den drei HDW-Standorten in Hamburg wurden bereits im Jahr 1973 der Schiffsneubau eingestellt und das &amp;#039;&amp;#039;Werk Finkenwerder&amp;#039;&amp;#039; geschlossen und im Jahr 1979 der Reparaturbetrieb im &amp;#039;&amp;#039;Werk Reiherstieg&amp;#039;&amp;#039; eingestellt. Das &amp;#039;&amp;#039;Werk Ross&amp;#039;&amp;#039; blieb mit 4600 Arbeitern zunächst bestehen. 1982&amp;amp;nbsp;und 1983 wurden mit der [[C-Klasse (Schiffstyp)|&amp;#039;&amp;#039;Rebecca Wesch&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Karsten Wesch&amp;#039;&amp;#039;]] zwei moderne 18.750&amp;amp;nbsp;BRT Mehrzweck-Containerschiffe gebaut. Doch im März 1983 gab die Geschäftsleitung die Entlassung von rund 2400 Beschäftigten bekannt. 1983&amp;amp;nbsp;wurde der Schiffsneubau endgültig eingestellt und das Werftgelände um 100.000 Quadratmeter verkleinert. Zahlreiche Proteste begleiteten diesen Prozess, sie gipfelten in einer spektakulären [[Betriebsbesetzung|Besetzung]] des Betriebsgeländes vom 12.&amp;amp;nbsp;bis zum 20.&amp;amp;nbsp;September 1983.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Lange]], Henning Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Hafenführer Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1999, ISBN 3-932844-31-9, Seite 147&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1985 wurde das Werk Ross als letzter Hamburger Betrieb der Howaldtswerke aus dem Werftenverbund ausgegliedert und sollte verselbstständigt werden. Doch am 21.&amp;amp;nbsp;November 1985 wurde die HDW rückwirkend zum 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1985, also dem Datum der Ausgliederung, an Blohm + Voss verkauft und zu deren [[Tochtergesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Ross Industrie GmbH&amp;#039;&amp;#039; umgewidmet. Zu diesem Zeitpunkt waren noch etwa 2200 Arbeiter auf der Werft beschäftigt. In der Folgezeit kam es zu weiteren Entlassungen und ab Januar 1986 zur Kurzarbeit. Im Oktober 1987 wurde der Betrieb endgültig eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachgeschichte ===&lt;br /&gt;
Über Jahrzehnte waren im Vulkanhafen die Bunkerruinen und U-Boot-Wracks bei Niedrigwasser sichtbar. Erst mit der Erweiterung des Containerhafens wurden im Oktober 1995 die Boxen mit Elbsand zugespült und ab dem Jahr 1999 das gesamte Becken des Vulkanhafens verfüllt. Im Sommer 2003 konnten die letzten noch sichtbaren Reste mit einer Erdschicht überdeckt und eine Abstellfläche für Container des benachbarten [[Containerterminal Tollerort|Containerterminals Tollerort]] geschaffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christel Grube: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Bunker in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, 9. April 2008, [https://www.geschichtsspuren.de/content/view/168/33/ Homepage Geschichtsspuren.de] (vormals lostplaces.de), abgerufen am 29. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsbauten der Howaldtswerke Hamburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cuxhaven 2006 Wappen von Hamburg (ship, 1965).jpg|mini|Seebäderschiff &amp;#039;&amp;#039;Wappen von Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Stapellauf 1965]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferry1000058.JPG|mini|HADAG Fähre &amp;#039;&amp;#039;Max Brauer&amp;#039;&amp;#039;, Stapellauf 1980]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astoria Kiel 1.jpg|mini|Kreuzfahrtschiff &amp;#039;&amp;#039;Astoria&amp;#039;&amp;#039;, Stapellauf 1981]]&lt;br /&gt;
Im Verlauf ihrer Existenz haben die &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke Hamburg&amp;#039;&amp;#039; vor allem Frachtschiffe und Tankschiffe bis zu einer Größe um die 10.000&amp;amp;nbsp;BRT gebaut, ab 1953 auch einige größere Turbinen-Tanker ab 25.000&amp;amp;nbsp;BRT, daneben einige Fischdampfer und Fahrgastschiffe. Zwischen April 1941 und 1945 war die Werft ausschließlich für die Kriegsmarine tätig. In den 1960er Jahren erstellte sie 22&amp;amp;nbsp;Landungsboote für die Bundesmarine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auswahl bekannter Schiffe ist im Folgenden aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke AG Kiel, Abteilung vormals Vulcan&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Bäderschiff [[Königin Luise (Schiff, 1934)|&amp;#039;&amp;#039;Königin Luise&amp;#039;&amp;#039;]], 1934, für die [[Hamburg-Amerika-Linie]]&lt;br /&gt;
* Passagierschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Robert Ley (Schiff)|Robert Ley]]&amp;#039;&amp;#039;, 1938, für die [[Deutsche Arbeitsfront]]&lt;br /&gt;
* 33 U-Boote [[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|Typ VII C]], 1940 bis 1944, für die deutsche Kriegsmarine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke Hamburg A.G.&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Turbinentanker &amp;#039;&amp;#039;[[Tina Onassis (Schiff)|Tina Onassis]]&amp;#039;&amp;#039;, 1953, für A.S. Onassis, New York&lt;br /&gt;
* Turbinentanker &amp;#039;&amp;#039;AI-Malik Saud AI-Awal&amp;#039;&amp;#039;, 1954, für A.S. Onassis, New York&lt;br /&gt;
* Motorfrachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Cap-San-Klasse (1961)|Cap San Nicolas]]&amp;#039;&amp;#039;, 1961, für die [[Hamburg Süd|Hamburg-Südamerikanische D.G.]], Hamburg, 1982 in [[Gadani]] verschrottet&lt;br /&gt;
* Motorfrachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Cap-San-Klasse (1961)|Cap San Antonio]]&amp;#039;&amp;#039;, 1961, für die Hamburg-Südamerikanische D.G., Hamburg, 1986 in [[Huangpu]] verschrottet&lt;br /&gt;
* Fahrgastschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Helgoland (Schiff, 1963)|Helgoland]]&amp;#039;&amp;#039;, 1963, für die HADAG, Hamburg, war als [[Hospitalschiff]] in [[Vietnam]]&lt;br /&gt;
* Fahrgastschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Wappen von Hamburg (Schiff, 1965)|Wappen von Hamburg]]&amp;#039;&amp;#039;, 1965, für die HADAG, Hamburg, von November 2010 bis Januar 2011 in [[Esbjerg]] verschrottet&lt;br /&gt;
* 22 Landungsboote [[Klasse 520]], 1965 bis 1966, für die Bundesmarine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Howaldtswerke – Deutsche Werft A.G., Hamburg und Kiel&amp;#039;&amp;#039; (HDW):&lt;br /&gt;
* Bohrinsel &amp;#039;&amp;#039;Transocean 4&amp;#039;&amp;#039;, 1977, für die Transocean Drilling Co.&lt;br /&gt;
* Fahrgastschiff &amp;#039;&amp;#039;Max Brauer&amp;#039;&amp;#039;, 1980, für die [[HADAG Seetouristik und Fährdienst AG|HADAG]], Hamburg, ab April 2015 in [[Papenburg]] verschrottet&lt;br /&gt;
* Fahrgastschiff &amp;#039;&amp;#039;Adolph Schönfelder&amp;#039;&amp;#039;, 1981, für die HADAG, Hamburg, seit 2007 als &amp;#039;&amp;#039;[[Adler Vineta]]&amp;#039;&amp;#039; in  [[Peenemünde]]&lt;br /&gt;
* Fahrgastschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Saga Pearl II|Astor]]&amp;#039;&amp;#039;, 1981, für die HADAG, 2022 in Aliağa verschrottet&lt;br /&gt;
* Mehrzweck-Containerschiffe der [[C-Klasse (Schiffstyp)|C-Klasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Diercks]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus. Wirtschaft, Zwangsarbeit und Widerstand&amp;#039;&amp;#039;; herausgegeben von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 2008 (Das Heft basiert auf der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; im Hamburger Rathaus vom 25.&amp;amp;nbsp;Januar bis zum 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2008 und weiterer Termine.)&lt;br /&gt;
* [[Arnold Kludas]], Dieter Maass, Susanne Sabisch: &amp;#039;&amp;#039;Hafen Hamburg. Die Geschichte des Hamburger Freihafens von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1988, ISBN 3-8225-0089-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ralf-thorein.de/Howaldt_1958.jpg Die Howaldtswerke Hamburg in den 1950er Jahren. Im Vordergrund der Vulkanhafen mit dem gesprengten U-Boot-Bunker Elbe II am rechten Bildrand]&lt;br /&gt;
* [http://www.ralf-thorein.de/html/howaldtswerke_hamburg.html Howaldtswerke Hamburg] Private Homepage eines ehemaligen HWH/HDW-Mitarbeiters mit vielen Fotos und vollständigen Baulisten&lt;br /&gt;
* [https://de.labournet.tv/video/6013/gewinner-waren-wir-nicht-aber-wir-haben-gekaempft Video: Gewinner waren wir nicht – aber wir haben gekämpft u.&amp;amp;nbsp;a. Holger Mahler, der damalige Betriebsratsvorsitzende, berichtet über die Betriebsbesetzung 1983]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/011461|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.525373|EW=9.95033|type=landmark|dim=1000|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Howaldtswerke Hamburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Howaldt (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Werft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Steinwerder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1985]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ErikDunsing</name></author>
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