<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hottentotten</id>
	<title>Hottentotten - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hottentotten"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hottentotten&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T19:38:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hottentotten&amp;diff=81356&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerdgarding: Schreibfehler. ein Buchstabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hottentotten&amp;diff=81356&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-01T08:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibfehler. ein Buchstabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hottentotten Jagdhund.png|mini|Koloniale Darstellung von „Hottentotten“ auf der Jagd (1857)]][[Datei:Front picture &amp;quot;Hottentotten&amp;quot; (1745) Peter Kolbens.jpg|mini|„Hottentotten“ in der Monografie von Peter Kolbens (1745)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hottentotten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im engeren Sinn ist eine in der [[Kolonialismus|Kolonialzeit]] von den [[Buren]] erstmals verwendete [[Eurozentrismus|eurozentristisch]] geprägte Sammelbezeichnung für die im heutigen [[Südafrika]] und [[Namibia]] lebende Völkerfamilie der [[Khoikhoi]], zu der die [[Nama (Volk)|Nama]], die [[Koranna|Korana]] und [[Griqua]] ([[Orlam]] und [[Baster]]) gehören. Im weiteren Sinne ist es auch eine Bezeichnung für die [[San (Volk)|San]], also zusammen für die [[Khoisan]]. Kulturwissenschaftler gehen heute davon aus, dass die niederländische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hottentot&amp;#039;&amp;#039; seit ihrer Einführung hauptsächlich abwertend [[Rassismus|rassistisch]] und diskriminierend verwendet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Susan Arndt]], [[Antje Hornscheidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Afrika und die deutsche Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 2004, ISBN 3-89771-424-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde das englische Wort &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Hottentots}}&amp;#039;&amp;#039; auf Menschen mit vermeintlich unterlegener Kultur und Mangel an intellektuellen Fähigkeiten übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag zu „Hottentots“ im [[Shorter Oxford Dictionary]]: „one of inferior culture and intellect.“ (Jemand unterlegener Kultur und Intellekts) ISBN 978-0-19-920687-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Auch das [[South African Concise Oxford Dictionary]] bezeichnet das Wort als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|offensive}}&amp;#039;&amp;#039; (d.&amp;amp;nbsp;h. „anstößig, beleidigend, befremdlich, widerwärtig“) ISBN 978-0-19-571804-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Ein Erklärungsversuch geht auf eine Eigenart der [[Khoisan-Sprachen]] zurück. Er geht davon aus, dass diese Sprachen von – für europäische Ohren ungewohnten – [[Klick (Phonetik)|Klick- und Schnalzlauten]], den ingressiven Verschlusslauten, durchsetzt sind. Diese Laute hätten dann die niederländischen Siedler als Gestotter empfunden und die Khoi somit als &amp;#039;&amp;#039;Stotterer&amp;#039;&amp;#039; (im nördlichen Dialekt des [[Afrikaans]]: &amp;#039;&amp;#039;hottentots&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Neue Herder, Band II, S. 1744, Herder-Druckerei Freiburg im Breisgau, 1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hinweis auf die eigentümliche Sprache (jedoch ohne Hinweis auf Stottern) für die Namensherkunft findet sich schon in den ersten Beschreibungen ab 1670.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dapper1670&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Schultze |Titel=Ost-Indische Reyse: Worin erzehlt wird Viel gedenckwürdiges, und ungemeine seltzame Sachen, bluthige See- und Feld-schlachten, wieder die Portugisen und Makasser; Belägerungen, Bestürmungen, und Eroberungen vieler fürnehmen Städte und Schlösser. |Verlag=Jacob von Meurs &amp;amp; Johannes von Sommern |Ort=Amsterdam |Datum=1676 |Seiten=6, 247 |Originaltitel=Wouter Schoutens Oost-indische Voyage; vervattende veel voorname voorvallen en ongemeene vreemde geschiedenissen, bloedige Zer-en Landt-gevechten tegen de Portugeesen en Makassaren; Belegerung, Bestozming, en Verovering van veel voozname Steden en Kasteelen. |Originalsprache=nl |Originaljahr=1676 |Originalort=Amsterdam |Übersetzer=J. D. |Online={{Google Buch |BuchID=rexjAAAAcAAJ |Seite=6 |Hervorhebung=Hottentotten |Linktext=Online}} |Abruf=2016-01-02}}&amp;lt;br /&amp;gt;Seite 6: [In der [[Tafelbucht]], nördlich des Kap der guten Hoffnung] „Wir verwunderten uns aber über nichts mehr, als über die wilde Menschen, welche am Ufer in grosser Anzahl sich sehen liessen. Diese werden Hottentotten, wegen ihrer klucksender Aussprache, genannt, welche sich dem klucksen der Welschen Hahnen gleichet.“&amp;lt;br /&amp;gt;Seite 247: „Noch seltsamer aber war die wilde Lands-art der Inwohner der Cap de bon Esperance [Kap der guten Hoffnung] zu sehen, welche wegen ihrer Unmenschlichkeit, nichts an sich haben, das einen Menschen gleichet: sie sind warlich die elendesten Menschen, die ich jemahls auf der Welt gesehen hab. Sie werden mehrenteils, wegen ihrer seltsamen Sprach, Hottentotten genennet, welche sie nach Art der Welschen Hahnen, gleichsam in der Kehlen formiren; …“&amp;lt;br /&amp;gt;Original: S. 8, 182 {{Google Buch |BuchID=gY9jAAAAcAAJ |Seite=8 |Hervorhebung=Hottentotten |Linktext=Online}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste|Zedler-Lexikon]] (Bd. 13, 1735) sollen die Khoi in fröhlicher Stimmung das Wort „Hottentot“ ausgerufen haben, was dann zur Benennung durch die Holländer führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden sich auch historische Erklärungen, nach denen das Wort Hottentotte auch nordafrikanischen Ursprunges ([[Hadendoa]]) sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Deutsche Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 77 ff, ISBN 3-939102-13-X, {{Webarchiv |url=http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Hottentotten |text=Text des Eintrags auf dem Server der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main |wayback=20070706015240 |archiv-bot=2025-06-28 15:26:19 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Korpus von [[Google Books]] ist das niederländische &amp;#039;&amp;#039;Hottentots&amp;#039;&amp;#039; erstmals 1665 zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Klvcht van Jean de la Roy, of D&amp;#039;ingebeelde Rijke. Gspeelt op d&amp;#039; Amsterdamsche Schouwburgh. |Verlag=Jacob Lescaille |Ort=Amsterdam |Datum=1665 |Seiten=A3a |Online={{Google Buch |BuchID=W3sAAAAAcAAJ |SeitenID=PT4 |Hervorhebung=Hottentots |Linktext=Online}} |Abruf=2016-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach erscheint es in einer zusammengetragenen Reisebeschreibung von [[Olfert Dapper]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olfert Dapper |Titel=Naukeurige Beschrijvinge der Afrikaensche Gewesten van Egypten, Barbaryen, Libyen, [[Biledulgerid]], Negroslant, Guinea, Ethiopiën, Abyssinie: Vertoont in de Benamingen, Grenspalen, Steden, Revieren, Gewassen, Dieren, Zeeden, Drachten, Talen, Rijkdommen, Godsdiensten en Heerschappyen |Band=1 |Verlag=Jacob van Meurs |Ort=Amsterdam |Datum=1668 |Kapitel=Namaquas |Seiten=643 |Online={{Google Buch |BuchID=7SJjAAAAcAAJ |Seite=634 |Hervorhebung=Hottentots |Linktext=Online}} |Abruf=2016-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1670 im gleichen Amsterdamer Verlag in einer deutschen Version herauskam, nun mit &amp;#039;&amp;#039;Hottentotten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dapper1670&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olfert Dapper |Titel=Umbständliche und Eigentliche Beschreibung von Africa, und denen darzu gehörigen Königreichen und Landschaften, als Egypren, Barbarien, Libyen, Biledulgerid, dem Lande der Negros, Guinea, Ethiopien, Abyßina, und den Adrikanischen Insulen: zusamt deren Verschiedenen Nahmen, Grentzen, Städten, Flüssen, Gewächsen, Thieren, Sitten, Trachten, Sprachen, Reichthum, Gottesdienst, und Regierung |Verlag=Jacob von Meurs |Ort=Amsterdam |Datum=1668 |Kapitel=Die Kafferey oder das Land der Kaffer oder Hottentotten |Seiten=602 u.&amp;amp;nbsp;a. |Online={{Google Buch |BuchID=oBs-AAAAcAAJ |Seite=602 |Hervorhebung=Hottentotten |Linktext=Online}} |Abruf=2016-01-02}} „Das Land Kafrarien, oder, wie es Marmol schreibet, die Quefrerie, wird von den [[Kaffer]]n also genennet; welche des Landes eingebohrne seynd, und von den Holländern Hottentotten oder Hottentosen, ihrer anstossenden und ungeschickten Sprache wegen, gemeiniglich benahmet werden.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des deutschsprachigen Wortgebrauchs ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1981-157-15, Deutsch-Südwestafrika, Kriegsgefangene.jpg|mini|[[Kolorieren|Kolorierte]] [[Postkarte]] (1904): „Gruppe kriegsgefangener Hottentotten – Deutsch-Süd-West-Afrika“]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der deutschen Koloniegründung im heutigen Namibia übernahmen die deutschen Siedler Sichtweisen und Wörter ihrer burischen Nachbarn. Eine Auseinandersetzung mit dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Hottentotten&amp;#039;&amp;#039; findet sich im &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kolonial-Lexikon|Deutschen Kolonial-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039; 1920: „Die H. nennen sich selbst Koikoin, was so viel wie Menschen bedeutet. Als Naman fasst man dagegen jetzt am besten alle H.-Stämme von [[Deutsch-Südwestafrika]] zusammen, obwohl diese Bezeichnung ursprünglich wohl nur für die vor 1800 dort vorhandenen Hottentotten galt. Das sonderbare Wort ‚Hottentott‘ hat man meist als einen holländischen Spottnamen bezeichnen wollen,&amp;amp;nbsp;…“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Kolonial-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band II. 1920, ISBN 3-939102-13-X, S. 77ff. ({{Webarchiv |url=http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Hottentotten |text=Text des Eintrags auf dem Server der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main |wayback=20070706015240 |archiv-bot=2025-06-28 15:26:19 InternetArchiveBot}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Begriff – bereits seit der [[Aufklärung|Epoche der Aufklärung]] – in etlichen deutschsprachigen literarischen Werken manifestiert. Bis heute haben sich in Deutschland Redewendungen wie „Hier geht es zu wie bei den Hottentotten!“ oder „Hottentottenmusik“ erhalten. Die Wendungen sollen einen Mangel an räumlicher beziehungsweise musikalischer Ordnung zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck findet sich auch in verschiedenen [[Komposition (Grammatik)|Wortzusammensetzungen (Komposita).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit „Hottentotten“ gebildete Komposita ==&lt;br /&gt;
=== Fauna und Flora ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hottentotta&amp;#039;&amp;#039; ist eine Skorpionsgattung. Dazu gehört zum Beispiel der &amp;#039;&amp;#039;Hottentotta tamulus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die [[Hottentottenente]] (&amp;#039;&amp;#039;Spatula hottentota&amp;#039;&amp;#039;), heute Pünktchenente, ist in weiten Teilen Afrikas beheimatet&lt;br /&gt;
* „Hottentottenfeige“ steht für &amp;#039;&amp;#039;[[Carpobrotus]]&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Pflanzengattung]] der [[Mittagsblumengewächse]]&lt;br /&gt;
* der „Hottentottfisch“ ist eine &amp;#039;&amp;#039;Pachymetopon blochii&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Meerbrassen]]art&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.2989/025776188784379062 Growth, sexual maturity and reproduction in the hottentot Pachymetopon blochii (Val.)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die [[Hottentottenfliege]] ist ein [[Wollschweber]]&lt;br /&gt;
* [[Hottentotten-Goldmull]] (&amp;#039;&amp;#039;Amblysomus hottentotus&amp;#039;&amp;#039;) heißt eine Art der [[Kupfergoldmulle]] aus dem südöstlichen Südafrika&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biologistischer Bezug ===&lt;br /&gt;
* [[Schamlippen#Hypertrophie im historischen Medizindiskurs|Hottentottenschürze]] steht für vergrößerte [[Schamlippen]]&lt;br /&gt;
* „Hottentottensteiß“ verweist auf ein ausladendes menschliches Gesäß ([[Steatopygie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Begriffe entstammen dem 19. Jahrhundert, der Blütezeit der [[Rassentheorie]]n, die unter anderem [[Biologismus|biologistisch]] begründet wurden. Mit der Zuordnung solcher körperlicher Merkmale zu einem afrikanischen Volk verbanden viele damalige europäische Zeitgenossen ein besonderes Maß an [[Wollust]] und [[Laszivität]]. [[Sarah Baartman]] wurde in Großbritannien als &amp;#039;&amp;#039;Hottentot Venus&amp;#039;&amp;#039; und in Frankreich als &amp;#039;&amp;#039;Vénus hottentote&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt. Heute ist bekannt, dass die genannten anatomischen Phänomene auch bei anderen genetisch ähnlichen [[Phänotyp]]en vorkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marion A. Hulverscheidt: [https://www.journal-ethnologie.de/Schwerpunktthemen/Schwerpunktthemen_2007/Weibliche_Genitalbeschneidung/Weibliche_Genitalverstuemmelung_und_die_Hottentottenschuerze/index.html &amp;#039;&amp;#039;Weibliche Genitalverstümmelung und die „Hottentottenschürze“. Ein medizinhistorischer Diskurs des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal Ethnologie.&amp;#039;&amp;#039; 2007. Hrsg. [[Museum der Weltkulturen]], Frankfurt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozio-kultureller Bezug ===&lt;br /&gt;
* „Hottentottendeutsch“ (auch [[Küchendeutsch]] genannt) ist eine veraltete, meist abfällig wertende Bezeichnung für einen stark fehlerhaften Gebrauch der [[Deutsche Sprache|deutschen Sprache]].&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Law: &amp;#039;&amp;#039;Sprachratgeber und Stillehren in Deutschland (1923-1967).&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Studia Linguistica Germanica, Verlag De Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-018363-4, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Wasserzieher: &amp;#039;&amp;#039;Schlechtes Deutsch. Der Kampf gegen das Falsche, Schwerfällige, Geschmacklose und Undeutsche&amp;#039;&amp;#039;. 9. Auflage, besorgt von Dr. Eugen Flad, Ferdinand Dümmlers Verlag, Bonn 1961 (Erstauflage 1920), S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Kuh: &amp;#039;&amp;#039;Adalbert Stifter&amp;#039;&amp;#039;. Tendler &amp;amp; Comp., Wien 1868,  S. 74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Als „Hottentottenwahlen“ ging die [[Reichstagswahl 1907]] in die Geschichte ein. Sie fand unter dem Eindruck des sogenannten „Hottentotten- und Hereroaufstands“ (1904–1908) statt und des von der deutschen [[Schutztruppe]] verübten [[Völkermord an den Herero und Nama|Völkermords an ihren Gegnern]].&lt;br /&gt;
{{siehe auch|The Hottentot}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kämpfe der deutschen Truppen in Südwestafrika. Auf Grund amtlichen Materials bearbeitet von der Kriegsgeschichtlichen Abteilung I des Großen Generalstabes&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Hottentottenkrieg. Mit 47 Abbildungen und 28 Skizzen&amp;#039;&amp;#039;, Ernst Mittler &amp;amp; Sohn, Königliche Hofbuchhandlung Berlin 1907; [https://dds.crl.edu/item/39364 Digitalisat] vom [[Center for Research Libraries]] (CRL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hottentotte}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Der hottentotische Tsu-i-llgoa-b und der griechische Zeus|&amp;#039;&amp;#039;Der hottentotische {{lang|khi|Tsű-ï-ǁgoa-b}} und der griechische {{lang|grc|Ζεῦς}}&amp;#039;&amp;#039; von Theophilus Hahn (1870)}}&lt;br /&gt;
* [[Susan Arndt]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bpb.de/themen/2IQNTS,0,0,Kolonialismus_Rassismus_und_Sprache.html Kolonialismus, Rassismus und Sprache. Kritische Betrachtungen der deutschen Afrikaterminologie]&amp;#039;&amp;#039; auf der Internetseite der [[Bundeszentrale für politische Bildung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Namibia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnophaulismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demonym]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerdgarding</name></author>
	</entry>
</feed>