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	<title>Hottenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hottenbach&amp;diff=220596&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: /* Jüdisches Leben */ wikilink</title>
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		<updated>2026-04-28T12:40:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Jüdisches Leben: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Hottenbach COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 49/49/29.58/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 7/17/53.17/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Hottenbach in BIR.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Birkenfeld&lt;br /&gt;
| Verbandsgemeinde = Herrstein-Rhaunen&lt;br /&gt;
| Höhe             = 432&lt;br /&gt;
| PLZ              = 55758&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 06785&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 07134044&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE HBT&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Brühlstraße 16&amp;lt;br /&amp;gt;55756 Herrstein&lt;br /&gt;
| Website          = [https://hottenbach.de/ hottenbach.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Hartmut Schmieden&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hottenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Birkenfeld]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Hottenbach liegt am Ebesbach im [[Hunsrück]] südöstlich des [[Idarwald]]es.&lt;br /&gt;
Zu Hottenbach gehört auch der [[Wohnplatz]] Hottenbacher Mühlen.{{GemeindeverzeichnisRP| Stand=2022| Seiten=29| Ref=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Siedlungsspuren finden sich bereits in vorgeschichtlicher Zeit. So stieß man im Vierherrenwald auf ein Steinbeil aus der jüngeren [[Steinzeit]] (ca. 3500–1800 v. Chr.). Die meisten Bodenfunde stammen jedoch aus der [[Römerzeit]]. Beim Abriss der Hottenbacher Kirche (1903) entdeckte man römisches Ziegelmauerwerk, Sandsteinquader und eine Fußbodenheizung (Hypokaustanlage), die auf eine &amp;#039;&amp;#039;[[villa rustica]]&amp;#039;&amp;#039; hinweisen. Auf Langmes, unweit eines alten Fernweges von der Nahe zur Mosel, wurde ein Gräberfeld mit 60 bis 70 Brandgruben gefunden. An der Grenze zur Gemarkung [[Oberhosenbach]] stand ein kleiner Tempel. Das römische Leben endete vermutlich mit dem Germanensturm im Jahre 275/76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Dorf wird erstmals im Jahre 1181 als &amp;#039;&amp;#039;Hattinbach&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Die Bezeichnung leitet sich von dem Personennamen Hatto ab und wird mit dem Gaugrafengeschlecht der [[Hattonen]] (756–843) in Verbindung gebracht. Keimzelle des Dorfes waren die beiden Fronhöfe unter- und oberhalb der Kirche. Sie befanden sich im Besitz der Hunsrücker Adelsfamilie von [[Wildburg (Sargenroth)|Wiltberg]], die auch über die Ortsherrschaft und das Kirchenpatronat verfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert kam es aufgrund mehrerer Verkäufe zu einem Besitzerwechsel der Höfe, an die auch die grundherrlichen Rechte gebunden waren. Das Dorf besaß von nun an vier Herren: Den [[Erzbischof von Trier]], die [[Wild- und Rheingrafen]], die Vordere [[Grafschaft Sponheim]] und die Herren [[Cratz von Scharfenstein]]. Nachdem die Cratz von Scharfenstein 1718 im Mannesstamm ausgestorben waren, übernahm [[Kurtrier]] deren Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert gab es in Hottenbach zahlreiche Auswandererfamilien. Ziele der Auswanderer waren Amerika, West- und Ostpreußen und später Galizien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1794 war Hottenbach von den Franzosen besetzt. Am 17. Dezember 1795 wurde der Ort während der Kämpfe zwischen französischen und österreichischen Truppen geplündert. Im Jahre 1800 erhob man die ehemalige Unterschultheißerei Hottenbach zum Sitz einer [[Mairie]], die aus den Dörfern Hottenbach, [[Hellertshausen]], [[Asbach (Hunsrück)|Asbach]], [[Weiden (Landkreis Birkenfeld)|Weiden]], [[Schauren (bei Idar-Oberstein)|Schauren]], [[Bruchweiler]], [[Kempfeld]], [[Breitenthal (Hunsrück)|Breitenthal]], [[Wickenrodt]] und [[Oberhosenbach]] bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang auf Preußen 1815 wurde Hottenbach Teil der [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]] Rhaunen im neu gebildeten [[Landkreis Bernkastel|Kreis Bernkastel]], [[Regierungsbezirk Trier]]. 1867 erreichte die Hottenbacher Bevölkerung mit 917 Einwohnern ihren Höchststand. Die Schließung der nahen Asbacher Eisenhütte (1872) führte jedoch in den nächsten Jahren zu Abwanderungen ins Saarland und Auswanderungen nach Amerika.&lt;br /&gt;
Bei der rheinland-pfälzischen Gebietsreform von 1969/70 kam Hottenbach mit der [[Verbandsgemeinde Rhaunen]] zum [[Kreis Birkenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hottenbach-Malereien.jpg|mini|Gotische Fresken im Turm]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelische Kirche (Hottenbach)|titel1=Evangelische Kirche Hottenbach}}&lt;br /&gt;
Die  ist eine [[Jugendstil]]kirche mit einem [[Romanik|romanischen]] Tur. Sie hatte mehrere Vorgängerkirchen und wurde auf den Ruinen einer römischen villa rustica erbaut. Im Turm befinden sich frühgotische [[Fresko|Fresken]] und ein so genannter Viergötterstein, der bei den Abrissarbeiten 1903 entdeckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche besitzt eine 1904 stark veränderte [[Stumm (Orgelbauerfamilie)|Stumm-Orgel]] von 1782.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdisches Leben ===&lt;br /&gt;
Die Ansiedlung von sogenannten [[Schutzjuden]] in der Wild- und Rheingrafschaft ist bereits im 14. Jahrhundert nachweisbar, was auch den relativ hohen jüdischen Bevölkerungsanteil in manchen Hunsrückdörfern erklärt. Vor 1700 lebten die Juden des Amtes Wildenburg&amp;amp;nbsp;– über 20 Familien&amp;amp;nbsp;– ausschließlich in Hottenbach. Als mit den Franzosen ein neuer, liberaler Geist einzog, durften die Juden in Hottenbach eine [[Synagoge]] bauen, die über ein [[Mikwe|rituelles Bad]] verfügte und gleichzeitig als jüdische [[Cheder|Elementar- und Religionsschule]] genutzt wurde. Außerdem gab es einen eigenen [[Jüdischer Friedhof|Friedhof]] außerhalb des Ortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jhottenbach&amp;quot;&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/hottenbach_synagoge.htm Bericht und Bilder bei Alemannia-Judaica.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1808 lebten in Hottenbach 116 jüdische Männer, Frauen und Kinder. Damit besaß das Dorf die größte jüdische Gemeinde im heutigen Kreis Birkenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 umfasste die Zahl der jüdischen Einwohner über 17 Prozent der Hottenbacher Bevölkerung. Hottenbach und Stipshausen bildeten eine gemeinsame [[Kehillah|jüdische Gemeinde]]. 1875 gehörten zum Synagogenbezirk auch die Juden in Bruchweiler, [[Sensweiler]] und [[Wirschweiler]]. Die Aufsicht führte der Oberrabbiner von [[Trier]]. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wanderten viele jüdische Bürger nach Amerika aus oder gingen in die Idar-Obersteiner Schmuckindustrie. Als die jüdische Gemeinde 1932 aufgelöst wurde, lebten noch 16 Juden in Hottenbach. Am 3. März 1940 gelang der letzten jüdischen Familie die Flucht in die USA. Das Gedenkbuch &amp;#039;&amp;#039;Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchives]] nennt 16 Namen von jüdischen Bürgern, die entweder in Hottenbach geboren sind (14 Personen) bzw. dort lebten (zwei Personen) und dem [[Holocaust]] zum Opfer fielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gedenkbuch&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html Gedenkbuch des Bundesarchives]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Synagoge (Hottenbach)|Synagoge]] ist heute als Wohnhaus in Privatbesitz. Der jüdische Friedhof wird durch die Ortsgemeinde Hottenbach verwaltet und gepflegt. Der [[Jüdischer Friedhof (Hottenbach)|jüdische Friedhof von Hottenbach]] liegt östlich des Ortes an der Straße nach Sulzbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hottenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0713404044&amp;amp;tp=1479 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2020-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 605&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 853&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 588&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 597&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 617&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 646&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 667&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 707&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 710&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 676&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 614&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 587&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07134044}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Hottenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Fuchs (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/747/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000042984861-OL-747-2024-26-26-0 |titel=Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Hottenbach am 9. Juni 2024 |werk=Unsere Heimat VG Herrstein-Rhaunen, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-21 |abruf=2025-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Hartmut Schmieden wurde am 12.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Hottenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Fuchs (Erster Beigeordneter) |url=https://ol.wittich.de/titel/747/ausgabe/27/2024/artikel/00000000000043085808-OL-747-2024-27-27-0 |titel=Öffentliche Bekanntmachung der konstituierenden Sitzung des Ortsgemeinderates Hottenbach |werk=Unsere Heimat VG Herrstein-Rhaunen, Ausgabe 27/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-27 |abruf=2025-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-hr.de/wir-fuer-sie/ortsgemeinden/hottenbach/ |titel=Hottenbach |hrsg=Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen |abruf=2025-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit 73,0 % gegen eine Mitbewerberin durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1340504400 |titel=Hottenbach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Hottenbach |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor war das Amt gut ein Jahr vakant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vera Müller, Lena Reuther |url=https://www.rhein-zeitung.de/lokales/nahe-zeitung/in-rhaunen-entscheidet-eine-stimme-yannick-bares-loest-manfred-klingel-ab-maechtel-in-bundenbach_arid-2661918.html |titel=In Rhaunen entscheidet eine Stimme: Yannick Bares löst Manfred Klingel ab – Mächtel in Bundenbach gewählt |titelerg=Hottenbach hat nach Vakanz mit Hartmut Schmieden einen neuen Ortsbürgermeister |werk=Nahe-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-06-10 |abruf=2025-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hans-Joachim Brusius hatte das Amt am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 übernommen. Da bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 kein Bewerber angetreten war, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß Gemeindeordnung dem Rat. Dieser entschied sich für Brusius und wählte ihn für eine fünfjährige Amtszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1340000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Herrstein-Rhaunen, Verbandsgemeinde, 22. Ergebniszeile |abruf=2020-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Wirkung zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2022 trat Brusius jedoch aus persönlichen Gründen vorzeitig zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Nitsch |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/nahe-zeitung_artikel,-hottenbach-ist-ohne-ortsbuergermeister-brusius-tritt-aus-rein-privaten-gruenden-zurueck-_arid,2491655.html |titel=Hottenbach ist ohne Ortsbürgermeister – Brusius tritt aus „rein privaten Gründen“ zurück |werk=Nahe-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2023-01-12 |abruf=2023-03-04 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da für eine am 26.&amp;amp;nbsp;März 2023 angesetzte Neuwahl kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl gemäß Gemeindeordnung wieder dem Rat der Ortsgemeinde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Fuchs |url=https://ol.wittich.de/titel/747/ausgabe/7/2023/artikel/00000000000035396646-OL-747-2023-7-7-0 |titel=Öffentliche Bekanntmachung der Ortsgemeinde Hottenbach |titelerg=Keine zugelassenen Wahlvorschläge für die Direktwahl der Ortsbürgermeisterin / des Ortsbürgermeisters |werk=Unsere Heimat, Ausgabe 7/2023 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2023-02-16 |abruf=2023-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der jedoch bis zur regulären Neuwahl keinen Bewerber finden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl_2024&amp;quot; /&amp;gt; Der Vorgänger von Brusius als Ortsbürgermeister, Horst Kreischer, hatte 2019 nicht mehr für dieses Amt kandidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/747/ausgabe/29/2019/artikel/00000000000016266718-OL-747-2019-29-29-0 |titel=Hottenbacher Rat wählt neue Gemeindespitze |werk=Unsere Heimat, Ausgabe 29/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2020-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In geteiltem Schild oben in Rot ein erniedrigter silberner Balken belegt mit einer silbernen Figur mit schwarzem Hintergrund, die Merkur darstellt, auf silbernem Stein; unten in Gold ein wachsender blaubewehrter und -gezungter roter Löwe.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Wahrzeichen des Dorfes ist die historische evangelische Kirche mit ihrem um 1290 errichteten Turm, wahrscheinlich erbaut auf den Ruinen eines alten [[Römische Militärlager|Römerkastells]]. Zahlreiche Funde belegen dies, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der römische [[Viergötterstein]] mit den Figuren der [[Juno (Mythologie)|Juno]], der [[Minerva]], des [[Herakles|Hercules]] und des [[Mercurius]]. Einzigartig für den Hunsrück sind die spätromanischen [[Deckenmalerei]]en mit vielfältigen christlichen Motiven, in deren Mittelpunkt [[Christus]] steht. Sie befinden sich in dem frühgotischen Gewölbe des Ostturmes, Werk eines anonymen Meisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Schmuckstück der Kirche stellt die Orgel aus dem Jahre 1782 dar, erbaut von der berühmten Orgelbauerfamilie [[Stumm (Orgelbauerfamilie)|Stumm]] aus dem benachbarten [[Sulzbach (Hunsrück)|Sulzbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutendster [[Profanbau]] ist ein 1792 erbautes langgestrecktes Wohn- und Verwaltungsgebäude, das nach 1797&amp;amp;nbsp;– als das ganze linke Rheinufer an Frankreich gefallen war&amp;amp;nbsp;– Sitz eines Bürgermeisteramtes (Mairie) wurde, zu dem ab 1800 acht Dörfer gehörten. Heute ist das restaurierte Gebäude in privater Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative KAFF („Kultur auf Feld und Flur“) hat über die Jahre viele bekannte Künstler, ob Folk, Rock, Jazz oder Kabarett, in den Saal Dahlheimer geholt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/hierzuland/hzl-hottenbach-ringstrasse,broadcastcontrib-swr-5564.html &amp;#039;&amp;#039;Ringstraße in Hottenbach&amp;#039;&amp;#039;] aus der {{Webarchiv|url=http://swr.de/landesschau-rp |wayback=20140222133804 |text=SWR Landesschau Rheinland-Pfalz |archiv-bot=2023-06-01 10:20:12 InternetArchiveBot }} aufgerufen am 29. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Hottenbach]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der landwirtschaftlich geprägte Ort ist mit seinen edelstein- und schmuckverarbeitenden Betrieben ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung, welche reich an Sehenswürdigkeiten verschiedener Art ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Idar-Oberstein]] ist ein Bahnhof der [[Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken]]. Im Norden befinden sich die [[Bundesstraße 50]] und der [[Flughafen Frankfurt-Hahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Hackenberg]] (1852–1912), preußischer Landtagsabgeordneter und von 1879 bis 1912 in Hottenbach amtierender Pfarrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1800 wurde von allen Hottenbacher Juden durch [[Johannes Bückler|Schinderhannes]] ein Schutzgeld erpresst.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel im Schinderhannesturm, Simmern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joachim Glatz&lt;br /&gt;
   |Titel=Hottenbach bei Rhaunen im Hunsrück&lt;br /&gt;
   |Reihe=Rheinische Kunststätten&lt;br /&gt;
   |BandReihe=403&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuss&lt;br /&gt;
   |Datum=1994}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hilde Weirich&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Förderkreis Synagoge Laufersweiler&lt;br /&gt;
   |Titel=Juden in Hottenbach und Stipshausen. Eine Spurensuche&lt;br /&gt;
   |Ort=Laufersweiler&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |DNB=957155565}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erik Zimmermann&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Geschichte der evangelischen Gemeinden Hottenbach und Stipshausen. Eine Hunsrücker Kirchenchronik&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schriftenreihe des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte&lt;br /&gt;
   |BandReihe=165&lt;br /&gt;
   |Verlag=Habelt&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=2004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-hr.de/wir-fuer-sie/ortsgemeinden/hottenbach/ Hottenbach auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13404044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Birkenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4406048-8|VIAF=125741421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hunsrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1181]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
	</entry>
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