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	<title>Hotel Geiger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T16:00:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hotel_Geiger&amp;diff=1316277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrZog: /* Hotelbetrieb */ + Bild</title>
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		<updated>2025-07-22T23:21:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hotelbetrieb: &lt;/span&gt; + Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hotel Geiger 13.JPG|mini|Hotel Geiger, Logierhaus (2012)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hotel Geiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein traditionsreiches denkmalgeschütztes&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDenkmalschutz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_172117.pdf &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmäler Bischofswiesen&amp;#039;&amp;#039;: D-1-72-117-57, D-1-72-117-98], Liste vom 22. Oktober 2016, online als PDF-Datei unter &amp;#039;&amp;#039;geodaten.bayern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hotel]] in der oberbayerischen Gemeinde [[Bischofswiesen]] am Ortseingang von [[Berchtesgaden]]. Es wurde 1866 als Pension eröffnet und bis 1924 zu einer Hotelanlage mit einer repräsentativ ausgestatteten Gebäudegruppe im [[Heimatstil]] erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen noch weitere Gebäude hinzu. Die historischen Gebäude des Hotels standen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Blütezeit zählte das zur europäischen Luxusklasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;NationalDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt; gehörende Hotel zu den ersten Adressen der Region und wurde von zahlreichen Mitgliedern der [[Hochfinanz]] und des europäischen [[Hochadel]]s besucht. 1997 musste es wegen Insolvenz geschlossen werden und stand seitdem leer, befand sich aber weiterhin im Eigentum der Familie Geiger. Es gab verschiedene Nachnutzungskonzepte, von denen aber keines zur Umsetzung kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2017 wurde das Gelände vom Berchtesgadener Laborunternehmer und Grünen-Politiker [[Bartholomäus Wimmer|Bartl Wimmer]] ersteigert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;versteigert&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bgland24.de/bgland/region-berchtesgaden/bischofwiesen-hotel-geiger-millionen-euro-versteigert-8458535.html &amp;#039;&amp;#039;Bischofswieser Hotel Geiger für 2,4 Millionen Euro versteigert&amp;#039;&amp;#039;], bgland24.de, 5. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 wurde mit den Abrissarbeiten des Hotels begonnen, im Januar 2019 wurde das letzte Gebäude abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Hotelanlage befand sich in der [[Stanggaß]], einer [[Gnotschaft]] der Gemeinde [[Bischofswiesen]] an der [[Bundesstraße 20]] am Ortseingang zum benachbarten Markt [[Berchtesgaden]]. Die Gebäudegruppe erstreckte sich, zurückgesetzt von der Bundesstraße 20 und um einige Meter erhöht über dem Straßenniveau, über ein weitläufiges, parkähnlich angelegtes Hanggrundstück mit Südorientierung und u.&amp;amp;nbsp;a. Blick zum [[Watzmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Hotelbetrieb ===&lt;br /&gt;
Am 17. August 1865 erwarb der pensionierte königlich bayerische Zollinspektor Hugo Geiger (1828–1874) mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hienleitlehen&amp;#039;&amp;#039; ein Bauernhaus aus dem 18., in Teilen aus dem 15. Jahrhundert,&amp;lt;ref&amp;gt;Eine laut dem derzeitigen Eigentümer von seiner Familie 1957 in Auftrag gegebene Untersuchung nach der [[Radiocarbonmethode]] ergab für die im südwestlichen Teil gelegenen und noch von einem Vorgängerbau stammenden Außenmauern des Bauernhauses das Baujahr 1432.&amp;lt;/ref&amp;gt; das er im folgenden Jahr zur [[Pension (Tourismus)|Pension]] umbaute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm&amp;quot;&amp;gt;A. Helm: &amp;#039;&amp;#039;Das Berchtesgadener Land im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die große Nachfrage nach Unterkünften führte schon 1874 zu einer Erweiterung des Hauses um einen zusätzlichen Flügel mit Gästezimmern an seiner südöstlichen Seite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Hugo Geiger übernahm seine Witwe (1833 od. 1834–1894) die Leitung der bereits „vornehmen Pension“ und ließ ab 1884 insbesondere die zentralen Räume des Hotels repräsentativ und mondän ausgestalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm&amp;quot; /&amp;gt; Unter ihrer Federführung wurde 1890 auch nach Entwürfen des Architekten Wicklein nordwestlich des Hotels an der Stelle des dort befindlichen alten Badehauses ein zusätzliches Gästehaus, das damals so genannte &amp;#039;&amp;#039;Neue Logierhaus&amp;#039;&amp;#039; (später Dependance genannt) errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemaliges Feuerwehrgerätehaus Stanggass 3.jpg|mini|Erhaltenes [[Feuerwehrhaus|Feuerwehrgerätehaus]] bzw. „Feuerlösch-Requisiten-Lokal“ von 1900]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod der Mutter ging die Leitung des Hauses 1894 an den Sohn Franz Geiger (1859–1929; Bürgermeister von Bischofswiesen 1900–1919) und dessen Gattin Nina, geborene Kriß,&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Familie entstammte auch ihr Vater [[Rudolf Kriß]].&amp;lt;/ref&amp;gt; die der Besitzerfamilie des [[Hofbrauhaus Berchtesgaden|Hofbrauhauses Berchtesgaden]] entstammte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm-2&amp;quot;&amp;gt;A. Helm: &amp;#039;&amp;#039;Das Berchtesgadener Land im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von ihm ist um 1900 direkt an der heutigen Bundesstraße unweit der Zufahrt zum Hotel das sogenannte „Feuerlösch-Requisiten-Lokal“ errichtet worden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt; das jahrzehntelang als [[Feuerwehrhaus|Feuerwehrgerätehaus]] der von ihm mitbegründeten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm-2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Freiwilligen Feuerwehr Stanggaß&amp;#039;&amp;#039; diente. 1924 wurde für die Gäste an der Straße unweit der Zufahrt eine hoteleigene Tankstelle mit Waschhaus erstellt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm&amp;quot; /&amp;gt; die vermutlich die erste Tankstelle Bischofswiesens war. Im gleichen Jahr wurde das daran angrenzende sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schneiderhäusel&amp;#039;&amp;#039;, ein in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtetes Handwerkerhaus ausgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm&amp;quot; /&amp;gt; An das Haupthaus wurde 1933 auf der Rückseite ein flacher Küchentrakt angefügt; der einzige alte Bereich, der bereits zuvor teilweise unterkellert gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde auf der südlichen Fläche vor dem Restaurant ein Freibad mit eigener Umkleide und Saunahütte gebaut. 1972 erhielt das inzwischen „europaweit zur Luxusklasse“&amp;lt;ref name=&amp;quot;NationalDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt; zählende Hotel ein eigenes Hallenbad. Zudem wurde 1976 ein weiteres Bettenhaus mit zwei Etagen errichtet, das als letzte größere Baumaßnahme 1982 um ein weiteres Stockwerk erweitert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche prominente Gäste aus dem deutschen und europäischen Hochadel stiegen in dem Hotel ab, darunter Prinz [[Friedrich II. (Anhalt)|Friedrich von Anhalt]] (1881), Prinz [[Maximilian von Baden|Max von Baden]] (1911), Prinz [[Oskar von Preußen (Herrenmeister, 1888)|Oskar von Preußen]] (1926) und die niederländische Königinmutter [[Emma zu Waldeck und Pyrmont]] (1929). Daneben verkehrten dort aber auch Personen aus Kunst und Wissenschaft, so die Schriftsteller [[Ernst von Wildenbruch]] (1887), [[Paul Heyse]] (1890), [[Thomas Mann]] (1904) und der Medizinprofessor [[Ferdinand Sauerbruch]] (1921).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm&amp;quot; /&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente es als Erholungsheim für Offiziere der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], nach Kriegsende wurde es von der [[United States Army|US-Armee]] als Offizierwohnheim genutzt. In dieser Zeit weilte auch der junge Offizier John F. Kennedy einmal im Haus Geiger. Weitere prominente Gäste des Hotels waren in der [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit]] dann noch u. a. Prinz [[Philipp von Hessen (Politiker)|Philipp von Hessen]] (1950) und der kanadische Premierminister [[Pierre Trudeau]] (1975).&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmut Schöner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Ergänzungsband I, Verein für Heimatkunde des Berchtesgadener Landes, Verlag Berchtesgadener Anzeiger sowie Karl M. Lipp Verlag, München 1982, S. 428, 434.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Größen des Showgeschäfts wie Elvis Presley, Donna Summer und Robin Gibb von den Bee Gees u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m. übernachteten im Hotel Geiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Hotelschließung ===&lt;br /&gt;
Am 1. November 1997 musste der Hotelbetrieb nach 132 Jahren Familiengeschichte eingestellt bzw. „das Haus (…) wegen [[Insolvenz]] geschlossen werden“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NationalDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt; Grundstück und Gebäude verblieben aber bis zum 4. Juli 2017 im Besitz der Familie Geiger. Noch bis Sommer 1998 bewacht und beheizt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NationalDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt; diente das Anwesen in den Jahren 1996 bis 1998 als Kulisse für Kinofilme wie &amp;#039;&amp;#039;Der Winterschläfer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wilde Hühner&amp;#039;&amp;#039; sowie für Episoden verschiedener Fernsehserien wie &amp;#039;&amp;#039;Tierarzt Dr. Quirin Engel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Weißblaue Geschichten]]&amp;#039;&amp;#039;. Seither sind insbesondere die Gebäude „Verfall und Vandalismus preisgegeben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NationalDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt; Von mehreren Nachnutzungskonzepten wurde keines verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eines der geplanten Projekte hatte das [[Landkreis Berchtesgadener Land|Landratsamt Berchtesgadener Land]] als [[Bauaufsichtsbehörde]] 2006 sogar den Abriss der Hotelanlage gegen den Willen des [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege]] genehmigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NationalDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt; Der Investor nahm allerdings kurze Zeit später wieder Abstand von seinem Vorhaben, und so unterblieb der Abriss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD-Ov&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://bischofswiesen.sozi.info/index.php?nr=2631&amp;amp;menu=1 | wayback=20070824063651 | text=&amp;#039;&amp;#039;Informationen des SPD-Ortsvereins Bischofswiesen zum „Hotel Geiger“-Areal&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt wurden im Juli 2015 Pläne bekannt, wonach auf dem Hotelgelände ein Zentralgebäude mit vier Chalet-Gebäuden entstehen sollte. Dabei war fraglich, „ob die bestehenden Gebäude saniert oder abgerissen werden,“ wobei davon ausgegangen wurde, dass von den Häusern „höchstens Einzelteile erhalten“ werden könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Xaver Eichstädter: [https://www.bgland24.de/bgland/region-berchtesgaden/bischofswiesen-ort28409/bischofswiesen-grosse-hotelplaene-geiger-kurklinik-5276913.html &amp;#039;&amp;#039;Große Hotelpläne für „Geiger“ und Kurklinik&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Verfall des Hotel Geiger siehe die Fotoserie [https://www.bgland24.de/bgland/region-berchtesgaden/fotos-blick-hinter-kulissen-hotel-geiger-bischofswiesen-5402770.html &amp;#039;&amp;#039;Blick hinter die Kulissen des Hotel „Geiger“&amp;#039;&amp;#039;], online seit 27. August 2015 unter &amp;#039;&amp;#039;bgland24.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch auch dieses Projekt ist nicht verwirklicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Mai 2016 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Schneiderhäusl&amp;#039;&amp;#039; auf Anordnung des Landratsamtes Berchtesgadener Land kontrolliert zum Einsturz gebracht. Das Landratsamt hatte in seiner Funktion als [[untere Denkmalschutzbehörde]] laut dem Eigentümer diesen Abbruch gefordert, nachdem bereits zuvor Sicherheitsmaßnahmen gegen abbröckelnde Gebäudeteile notwendig geworden waren und „das Risiko eines unkontrollierten Einsturzes zu groß gewesen sei“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kilian Pfeiffer: [https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/region+lokal/landkreis-berchtesgadener-land/berchtesgaden_artikel,-Schneiderhaeusl-kontrolliert-abgerissen-_arid,270447.html &amp;#039;&amp;#039;»Schneiderhäusl« kontrolliert abgerissen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berchtesgadener Anzeiger]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Mai 2016, online unter &amp;#039;&amp;#039;berchtesgadener-anzeiger.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 2016 brach im Erdgeschoss des 1976 errichteten Bettenhauses ein Feuer aus, das sich über den hölzernen Balkon bis in den Dachstuhl&lt;br /&gt;
ausbreitete,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bgland24-1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bgland24.de/bgland/region-berchtesgaden/bischofswiesen-ort28409/bischofswiesen-ehemaliges-hotel-geiger-bischofswiesen-weiterhin-vollbrand-6865180.html &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliges Hotel Geiger: Brand unter Kontrolle&amp;#039;&amp;#039;], Meldung vom 20. Oktober 2016, online unter &amp;#039;&amp;#039;bgland24.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; das die oberen zwei der drei Stockwerke des Gebäudes zerstörte. Da der Strom seit 1997 abgeschaltet war, kommt laut Polizei für den Brand als Ursache nur Fahrlässigkeit oder Brandstiftung in Frage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BAZ-2&amp;quot;&amp;gt;Kilian Pfeiffer: [https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/region+lokal/landkreis-berchtesgadener-land/bischofswiesen_artikel,-Brand-entfacht-durch-Menschenhand-_arid,301104.html &amp;#039;&amp;#039;Brand entfacht durch Menschenhand.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgadener Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 27. Oktober 2016, online unter &amp;#039;&amp;#039;berchtesgadener-anzeiger.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2017 wurde das Anwesen auf Betreiben der [[Sparkasse Berchtesgadener Land]] für 2,4&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;Euro zwangsversteigert, Höchstbietender war der Arzt und Politiker [[Bartholomäus Wimmer|Bartl Wimmer]] aus Berchtesgaden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;versteigert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2018 begann der Abriss einzelner neuerer Gebäudeteile,&amp;lt;ref&amp;gt;Kilian Pfeiffer: [https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/startseite_artikel,-abriss-des-hotel-geiger-in-vollem-gange-_arid,387118.html &amp;#039;&amp;#039;Abriss des Hotel &amp;quot;Geiger&amp;quot; in vollem Gange.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgadener Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 1. Februar 2018, online unter &amp;#039;&amp;#039;berchtesgadener-anzeiger.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; bis März war auch das Haupthaus abgerissen. Nur das Logierhaus blieb zunächst stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kilian Pfeiffer |url=https://www.bgland24.de/bgland/region-berchtesgaden/bischofswiesen-ort28409/abriss-vollendet-hotel-geiger-steht-nicht-mehr-9685584.html |titel=Abriss vollendet: Hotel &amp;quot;Geiger&amp;quot; steht nicht mehr |werk=BGLand24.de |hrsg= |datum=2018-03-12 |zugriff=2019-02-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2019 wurde mit dem Abriss auch dieses Gebäudeteils begonnen, obwohl es als Teil des ehemaligen Hotels Geiger unter Denkmalschutz stand. Doch nach Aussage von Bartl Wimmer war „das Gebäude nach über 20 Jahren Leerstand nicht mehr zu erhalten“, da „die Bausubstanz [...] erheblich gelitten“ hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kilian Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Komplettabriss trotz Denkmalschutz&amp;#039;&amp;#039; in Passauer Neue Presse (Berchtesgadener Land) vom 23. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dessen Abriss ließ Wimmer auf dem Anwesen den &amp;#039;&amp;#039;Kulturhof Stanggaß&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturhof.bayern/ &amp;#039;&amp;#039;Website von Kulturhof Stanggaß&amp;#039;&amp;#039;], online unter &amp;#039;&amp;#039;kulturhof.bayern&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; errichten, der im November 2021 wiederum als Hotel u.&amp;amp;nbsp;a. mit Restaurant und Festsaal für 250 Personen eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulli Kastner: [https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/region-und-lokal/lokales-berchtesgadener-land/bischofswiesen_artikel,-ein-ort-zum-reden-und-durchatmen-kulturhof-stanggass-mit-250-festgaesten-eroeffnet-_arid,663363.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Ort zum Reden und Durchatmen – »Kulturhof Stanggass« mit 250 Festgästen eröffnet&amp;#039;&amp;#039;], Bericht im [[Berchtesgadener Anzeiger]] vom 6. November 2021, online unter &amp;#039;&amp;#039;berchtesgadener-anzeiger.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Der historische Bestand des Hotels umfasste das Haupthaus mit seinem Seitenflügel, das 1890 errichtete &amp;#039;&amp;#039;Neue Logierhaus&amp;#039;&amp;#039; („Dependance“) sowie die unmittelbar an der Berchtesgadener Straße errichtete Häusergruppe aus Tankstelle, Wäscherei, Feuerwehrgerätehaus. Bis 2016 gehörte dazu noch das neben Tankstelle und Waschhaus gelegene &amp;#039;&amp;#039;Schneiderhäusl&amp;#039;&amp;#039;. Zu den zwischen 1960 und 1982 in dem der Straße abgewandten Bereich errichteten Bauten gehörten ein Wohn- und Garagengebäude, ein Freibad, ein Hallenbad und ein weiteres Bettenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelgebäude ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Haupthaus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haupthaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus, auch als „Altes Haus“ bezeichnet, war ein dreigeschossiger [[Satteldach]]bau mit Lauben und [[Zwerchhaus|Zwerchhäusern]]. Der sich im Südosten anschließende Seitenflügel war ebenfalls dreigeschossig mit Satteldach. Haupthaus und Seitenflügel wurden im [[Heimatstil]] errichtet. Die regionaltypischen flachen Satteldächer waren ursprünglich mit roten Pfannen gedeckt, wurden aber nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso regionaltypisch mit Zinkblech gedeckt und grün gestrichen. Die schlichten Fassaden wurden durch einheitlich angeordnete umlaufende Fensterreihen gegliedert. Der Fassade waren große zwei- bzw. dreigeschossige hölzerne Balkonvorbauten mit ausladend aufgesetzten Satteldächern vorgestellt. Deren Erscheinungsbild bestimmten aus Laubsägearbeiten gefertigte Geländer mit historisierenden Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Neues Logierhaus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neues Logierhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue Logierhaus entstand 1890 als Bettenhaus und war im gleichen Stil gehalten wie das Haupthaus. Es wies zwei Geschosse mit einem [[Schopfwalmdach]] sowie Zwerchhäuser, [[Gaube]]n, Balkone und [[Zierfachwerk]] auf. Im Westen hatte das Neue Logierhaus ein ebenfalls zweigeschossiges Querhaus mit Schopfwalmdach, Balkon und Zwerchgiebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modernes Bettenhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1976 errichtete und 1982 um ein weiteres Stockwerk erweiterte Bettenhaus war ein dreigeschossiger Satteldachbau. Jedes Stockwerk hatte an der Frontseite einen durchgehenden Balkon. Die oberen beiden Stockwerke wurden 2016 durch einen Brand zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BAZ-2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Geiger 3 (2012).JPG|mini|Hotel Geiger 2012, links das 2016 abgerissene Schneiderhäusl]]&lt;br /&gt;
{{Anker|Handwerkerhaus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handwerkerhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 2016 kontrolliert zum Einsturz gebrachte ehemalige Handwerkerhaus war auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schneiderhäusel&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Es lag an der heutigen Bundesstraße direkt links neben der Hotelzufahrt. Das Schneiderhäusel war ein zweigeschossiges verputztes Gebäude mit einem flachen, mit Legschindeln gedeckten Satteldach. Auf der Straßenseite hatte es einen von einem [[Schleppdach]] überdachten Holzbalkon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tankstelle mit Waschhaus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tankstelle mit Waschhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemals als Tankstelle mit Waschhaus genutzte Gebäude lag an der Straße links neben dem ehemaligen Schneiderhäusel. Es war ein Putzbau mit zwei Geschossen und einem flachen Satteldach und hatte einen eingeschossigen gedeckten Werkstattanbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Feuerwehrgerätehaus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feuerwehrgerätehaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuerwehrgerätehaus, auch als „Feuerlösch-Requisiten-Lokal“ bezeichnet, liegt an der Straße links neben dem ehemaligen Tankstellenstandort. Es ist ein erdgeschossiger Holzständerbau mit einem vorkragenden Satteldach, auf das früher noch ein [[Schlauchturm]] gesetzt war. Es ist das einzige noch erhaltene Gebäude des Ensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architekturgeschichtliche Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Das Hotel Geiger war laut den vom [[Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz|Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz]] herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Denkmalschutz Informationen&amp;#039;&amp;#039; (4/2006)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NationalDenkmalschutz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nationalkomitee.de/denkmalschutz/denkmalschutzinfo_4_2006.pdf | wayback=20070817185932 | text=&amp;#039;&amp;#039;Sofortiger Abbruch des Traditionsträgers Geiger im Berchtesgadener Land durch Landratsamt genehmigt&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalschutz Informationen.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Dezember 04/2006, herausgegeben vom [[Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz|deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz]], PDF-Datei S. 41–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein „herausragendes Zeugnis des frühen Tourismus der Region Berchtesgaden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts“. Während ansonsten vornehmlich Villen und Pensionen für die Touristen errichtet wurden, gehörte das Hotel Geiger zu den wenigen größeren Hotels aus dieser Zeit. Der Hotel-Anlage kommt „eine besondere Stellung in der Geschichte Berchtesgadens und überdies eine überregional bedeutende Denkmalqualität zu“, die Ausstattung der großen Repräsentationsräume mit „hochwertigen Wand- und Deckenvertäfelungen“ hat im „Zusammenhang mit der repräsentativen Fassadengestaltung im Stil des [[Historismus]] einen herausragenden Zeugniswert für die qualitätvolle Tourismuskultur des späten 19. Jahrhunderts“. Die Architektur dieses Gebäudeensembles knüpfte an das „regionaltypische Bauen“ an und ist um eine Einbindung in die Landschaft bemüht. Das Gesamterscheinungsbild der Hotelanlage war laut Denkmalschutz Informationen zum damaligen Zeitpunkt trotz unumgänglicher Renovierungsarbeiten und Erweiterungsbauten im rückwärtigen Bereich mit ihrer landschaftsgebundenen Bauweise vollständig erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmalschutz ===&lt;br /&gt;
Die historischen zum Hotelkomplex gehörenden Einzelgebäude waren in der Liste des [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege]] unter [[Liste der Baudenkmäler in Bischofswiesen#D-1-72-117-57|D-1-72-117-57]] als Baudenkmal eingetragen. Dazu gehörten insbesondere das Haupthaus, das Neue Logierhaus, die Tankstelle mit Waschhaus und das daneben liegende Handwerkerhaus. Als eigenständiges Baudenkmal ist weiterhin unter [[Liste der Baudenkmäler in Bischofswiesen#D-1-72-117-98|D-1-72-117-98]] das ehemalige Feuerwehrgerätehaus aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDenkmalschutz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Zustand 2012&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hotel Geiger 03.JPG|Logier- und Haupthaus&lt;br /&gt;
Hotel Geiger 12.JPG|Seitenflügel Haupthaus&lt;br /&gt;
Hotel Gieger 17.JPG|Rückansicht Logierhaus&lt;br /&gt;
Hotel Geiger 10.JPG|Seitenansicht Logierhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Simone Wolfrum: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Hotel Geiger in Stanggaß vor dem Abriss.&amp;#039;&amp;#039; In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmalpflege Informationen]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 137, Juli 2007.&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Schöner]] (Hrsg.), [[Eugen Fischer (Historiker)|A. Helm]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Berchtesgadener Land im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Reprint von 1929. Verein für Heimatkunde des Berchtesgadener Landes. Verlag Berchtesgadener Anzeiger sowie Karl M. Lipp Verlag, München 1973, S. 101–102.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hotel Geiger (Bischofswiesen)|Hotel Geiger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.627715 |EW=12.989391 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Hotel in Bayern|Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bischofswiesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotelbau in Bayern|Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotelbau in Europa|Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Berchtesgadener Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Baudenkmal in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bischofswiesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Bischofswiesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Berchtesgadener Land)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrZog</name></author>
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