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	<title>Hotel (2001) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hotel_(2001)&amp;diff=1057132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sprachraum: Lemma-Fix im Rotlink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hotel_(2001)&amp;diff=1057132&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-12T02:58:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lemma-Fix im Rotlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = Hotel&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Hotel&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = Großbritannien, Italien&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Englisch, Italienisch, Französisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 2001&lt;br /&gt;
| Länge            = 114&lt;br /&gt;
| FSK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Mike Figgis]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         =&lt;br /&gt;
* Mike Figgis&lt;br /&gt;
* [[Heathcote Williams]]&lt;br /&gt;
| Produzent        =&lt;br /&gt;
* Mike Figgis&lt;br /&gt;
* [[Annie Stewart]]&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[Metro-Goldwyn-Mayer]]&lt;br /&gt;
| Musik            =&lt;br /&gt;
* Mike Figgis&lt;br /&gt;
* [[Anthony Marinelli]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Patrick Alexander Stewart]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Adam Barton (Filmeditor)|Adam Barton]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Saffron Burrows]]: Prinzessin von Malfi&lt;br /&gt;
* [[Salma Hayek]]: Charlee Boux&lt;br /&gt;
* [[Lucy Liu]]: Kawika&lt;br /&gt;
* [[Burt Reynolds]]: Manager&amp;lt;br /&amp;gt;der Flamenco-Tänzer&lt;br /&gt;
* [[Julian Sands]]: Reiseleiter&lt;br /&gt;
* [[David Schwimmer]]: Jonathan Danderfine&lt;br /&gt;
* [[John Malkovich]]: Omar Jonnson&lt;br /&gt;
* [[Rhys Ifans]]: Trent Stoken&lt;br /&gt;
* [[Max Beesley]]: Antonio&lt;br /&gt;
* [[Fabrizio Bentivoglio]]: Facharzt&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Cavallotti]]: entführter Hotelgast&lt;br /&gt;
* [[Valentina Cervi]]: Hotelangestellte&lt;br /&gt;
* [[Brian Bovell]]: Kardinal&lt;br /&gt;
* [[George DiCenzo]]: Boris&lt;br /&gt;
* [[Andrea Di Stefano (Schauspieler)|Andrea Di Stefano]]: Attentäter&lt;br /&gt;
* [[Nicola Farron]]: Hotelgast&lt;br /&gt;
* [[Christopher Fulford]]: Steve Hawk&lt;br /&gt;
* [[Valeria Golino]]: Italienische Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Jeremy Hardy]]: Administrator der Flamenco-Truppe&lt;br /&gt;
* [[Danny Huston]]: Hotelmanager&lt;br /&gt;
* [[Jason Isaacs]]: Australischer Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Chiara Mastroianni]]: Hotelangestellte&lt;br /&gt;
* [[Mía Maestro]]: Cariola&lt;br /&gt;
* [[Laura Morante]]: Greta&lt;br /&gt;
* [[Ornella Muti]]: Flamenco-Ansagerin&lt;br /&gt;
* [[Stefania Rocca]]: Sophie&lt;br /&gt;
* [[Danny Sapani]]: AJ&lt;br /&gt;
* [[Mark Strong]]: Ferdinand&lt;br /&gt;
* [[Heathcote Williams]]: Bosala&lt;br /&gt;
* [[Eva Yerbabuena]]: Flamenco-Tänzerin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine experimentelle [[Vereinigtes Königreich|britisch]]-[[italien]]ische [[Filmkomödie]] von [[Mike Figgis]] aus dem Jahr 2001, in der unter anderem [[Saffron Burrows]], [[Salma Hayek]], [[Lucy Liu]], [[Burt Reynolds]], [[Julian Sands]] und [[David Schwimmer]] auf der Besetzungsliste stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Die Handlung spielt in [[Venedig]] in der Zeit des Karnevals. Ein britisches Filmteam, das sich in einem heruntergekommenen [[Art déco|Art-déco]]-Hotel aufhält, soll unter Regie von Trent Stoken das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;[[Die Herzogin von Malfi|The Duchess of Malfi]]&amp;#039;&amp;#039; von [[John Webster]] verfilmen. Die Crew ist bemüht nach der strengen Dome-Schule des Filmemachens vorzugehen: Man dreht mit der [[Videokamera#Bauformen|Handkamera]], eine spezielle Beleuchtung hält man für unnötig. Figgis will eine Dramatisierung des Stücks dadurch erreichen, dass Regisseur Stoken, der eine Affäre mit der Schauspielerin hat, die die Herzogin von Malfi spielt, von einem Attentäter angeschossen wird. Dabei fällt Stoken in ein [[Koma]], in dem er alles hören und sehen kann, was um ihn herum vor sich geht, ohne auch nur die geringste Bewegung ausführen zu können. Figgis meint dazu, das sei der ultimative Albtraum für einen Regisseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wendung tritt ein, als Kannibalen und Vampire, sämtlichst Mitglieder des Hotelpersonals, anfangen die Filmcrew zu betrügen. Auch bizarre sexuelle Aktivitäten werden in den Bildern nicht ausgespart. Omar Jonnson fällt den Kannibalen zum Opfer. Charlee Boux und Kawika, rivalisierende Reporterinnen, sind in einen grausamen Katzenkampf verwickelt. Die geteilten Bilder erfordern hohe Aufmerksamkeit, da sie alle Sinne beanspruchen und äußerst komplex sind. An einer Stelle wird das Publikum gleich mit drei sehr unterschiedlichen Szenen konfrontiert: Einmal wird eine Nachtfahrt auf dem [[Canal Grande]] in Venedig gezeigt, während ein anderes Bild die Wiederbelebung des im Koma liegenden Regisseurs zeigt und im dritten Bild &amp;#039;&amp;#039;der Doppelgänger&amp;#039;&amp;#039;, eine Figur des Films, Lieder von Schubert intoniert. Figgis erklärt zur Verblüffung vieler, dass das alles für ihn durchaus einen Sinn ergebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unglückliche Burrows wird bei seinem Versuch gezeigt, die [[Dogma (Film)|Dogma-Bewegung]] zu verspotten, indem er versucht, Kostümszenen auf dem [[Markusplatz]] zu drehen, der übersät von Touristen ist, um damit den erbarmungslosen Wettbewerb um Macht, Geld und Sex anzuprangern, der eine Folge des Aufeinanderprallens gigantischer Egos ist. Regisseur Trent Stoken, oft dem Wahnsinn nahe, wird letztlich von seinem Produzenten Jonathan Danderfine ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charlee Boux, eine überschwängliche, aber eher dümmliche Unterhaltungsreporterin, ist damit befasst, hinter den Kulissen einen Dokumentarfilm über diese Dreharbeiten zu erstellen, um die Arbeit der Filmcrew zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
=== Produktionsnotizen ===&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Produktion von Moonstone Entertainment, Hotel Productions, Cattleya, Red Mullet Productions und Channel 4 Television Corporation. Der Film wurde in [[Venedig]] gedreht, dort entstanden auch Aufnahmen im Hotel „Hungarian Palace“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://imdb.com/title/tt0278487/locations Filming locations für &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;] in der IMDb, abgerufen am 9. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tom Brook von &amp;#039;&amp;#039;[[BBC News]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb, Figgis habe die unheimliche Fähigkeit, Top-Hollywood-Schauspieler für sehr wenig Geld an seinen Filmen teilnehmen zu lassen mit dem Versprechen, sich selbst einbringen zu können. Salma Hayek beispielsweise war überrascht, wie große die kreative Freiheit war, die Figgis ihr zugestand und darüber, dass sie oft aus der Situation heraus ohne Vorbereitung agieren musste. Figgis verwendet ungewöhnliche Dreh- und Schnitttechniken, womit er eigenwillige Arbeiten kreiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tom&amp;quot;&amp;gt;Tom Brook: [http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/1913197.stm &amp;#039;&amp;#039;Figgis unlocks Hotel’s secrets&amp;#039;&amp;#039;] s.S. bbc.co.uk, 6. April 2002 (englisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Premiere des Films wurden einige Änderungen vorgenommen, &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039; bleibt aber ein Film mit begrenztem kommerziellen Potential, der Mühe mit dem Vertrieb hatte, auch wenn Figgis viele Bewunderer für seine experimentelle Arbeit und seine Bemühungen hat, das Kino mit moderner Technologie neu zu definieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tom&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hintergrund ===&lt;br /&gt;
Im Film wird mehrere Male der Dogme 95-Stil des Filmemachens erwähnt, womit auch der Film beschrieben wird. David Schwimmer äußerte, er habe es geliebt, dass Figgis eine Vielzahl von Bildern gleichzeitig verwendet habe. Er denke, der Regisseur experimentiere mit einer neuen Kunstform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tom&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[John Webster]]s Tragödie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Herzogin von Amalfi|The Duchess of Malfi]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1613 oder 1614 im [[Globe Theatre]] in London uraufgeführt und 1623 erstmals veröffentlicht. Das Stück gilt als eines der Meisterwerke der englischen Dramatik der [[William Shakespeare|Shakespeare]]-Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soundtrack ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charlee Boux&amp;#039;&amp;#039;, improvisiert und ausgeführt von Max Beesley und Salma Hayek&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Different Places&amp;#039;&amp;#039;, geschrieben von Geoffrey Woolley und Michael Feltham, Vortrag: Kscope&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schwanengesang (Schubert)|Der Doppelgänger]]&amp;#039;&amp;#039; (1828) von [[Franz Schubert]], orchestriert von Mike Figgis, Vortrag: Mía Maestro und Anthony Marinelli&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hunger&amp;#039;&amp;#039;, geschrieben von Mike Figgis und [[Skin (Sängerin)|Skin]], Vortrag: Skin, produziert von Anthony Marinelli&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Matthäus-Passion (J. S. Bach)|Matthäus-Passion]]&amp;#039;&amp;#039; (1727) von [[Johann Sebastian Bach]], Arrangement von 1841 für die [[Thomaskirche (Leipzig)|Thomaskirche]] in Leipzig von [[Felix Mendelssohn Bartholdy]], Vortrag: Das Neue Orchester und der Chorus Musicus geleitet von [[Christoph Spering]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walzer No. 15 in A-flat major (Lullaby), Op. 39&amp;#039;&amp;#039; (1865) von [[Johannes Brahms]], erklingt mehrmals während des Films, meist in den Koma-Szenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung, Erfolg ===&lt;br /&gt;
Der Film hatte Weltpremiere&lt;br /&gt;
* am 12. September 2001 auf dem [[Toronto International Film Festival]] in Kanada, danach wurde er auf zahlreichen anderen Filmfestivals aufgeführt, so&lt;br /&gt;
* am 19. November 2001 auf dem [[London Film Festival]] in Großbritannien,&lt;br /&gt;
* am 25. Januar 2002 auf dem AFM International Independent Film Festival in der Türkei,&lt;br /&gt;
* am 26. Januar 2002 auf dem [[International Film Festival Rotterdam]] in den Niederlanden,&lt;br /&gt;
* am 2. Februar 2002 auf dem Filmfestival in Belgrad in Serbien,&lt;br /&gt;
* am 11. März 2002 auf dem Mar del Plata Film Festival in Argentinien,&lt;br /&gt;
* am 5. April 2002 im Vereinigten Königreich,&lt;br /&gt;
* am 30. April 2002 auf dem Jeonju International Film Festival in Südkorea,&lt;br /&gt;
* am 5. Juni 2002 auf dem Atlanta Film Festival in den USA,&lt;br /&gt;
* am 26. Juni 2002 auf dem Moskau Film Festival in Russland,&lt;br /&gt;
* am 7. Juli 2002 auf dem [[Internationales Filmfestival Karlovy Vary|Karlovy Vary International Film Festival]] in der Tschechischen Republik,&lt;br /&gt;
* am 20. September 2002 auf dem Helsinki International Film Festival in Finnland,&lt;br /&gt;
* am 4. Oktober 2002 auf dem [[Internationales Filmfestival Warschau|Warschau Film Festival]] in Polen,&lt;br /&gt;
* am 11. Oktober 2002 auf dem Titanic International Filmpresence Festival in Ungarn,&lt;br /&gt;
* am 18. Oktober 2002 auf dem Bergen International Film Festival in Norwegen,&lt;br /&gt;
* am 30. März 2003 auf dem [[Copenhagen International Film Festival|NatFilm Festival]] in Dänemark,&lt;br /&gt;
* am 25. Juli 2003 in limitierten Kinos der USA,&lt;br /&gt;
* am 30. August 2003 in Tokio in Japan,&lt;br /&gt;
* am 17. Juni 2004 in Portugal,&lt;br /&gt;
* am 10. Dezember 2004 in Dänemark&lt;br /&gt;
sowie in Bulgarien unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Хотел&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://imdb.com/title/tt0278487/releaseinfo Premierendaten für &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;] in der IMDb, abgerufen am 9. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde in den USA in zwei Kinos gezeigt, in denen er knapp 13 Tsd. [[US-Dollar]] einspielte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://imdb.com/title/tt0278487/business Box office / business für &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;] in der IMDb, abgerufen am 9. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039; letztes Jahr zum ersten Mal auf dem Toronto Film Festival gezeigt worden war, schrieb der Kritiker der Fachzeitschrift der Filmindustrie &amp;#039;&amp;#039;[[The Hollywood Reporter]]&amp;#039;&amp;#039;, der Film sei ein schmerzhaft protziges großes Stück totalen Unsinns.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tom&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elvis Mitchell]] von der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; stellte fest, dass das neueste konfessionell-improvisatorische Werk des Regisseurs Mike Figgis mit den Talenten seiner Darsteller stehe und falle, wobei Rhys Ifans mit einer Meile Vorsprung gewinne. Der vielschichtige Film sei eine Mischung aus Handlung, Filmemachen und Effekten. Obwohl &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039; schließlich doch von einer arrangierten Müdigkeit überwältigt werde, sei der Film nicht weniger faszinierend und breche in Multiscreen-Szenerien wie Mr. Figgis 2000er-Experiment [[Timecode (Film)|Timecode]] ein. […] [[Luchino Visconti]] scheine für Herrn Figgis genauso ein Prüfstein zu sein wie [[Jean-Luc Godard]], meinte Mitchell. Faszinierend und vielleicht sogar verrückt, scheine Hotel immer im Fluss zu sein, was für sich genommen schon eine Errungenschaft sei. Mitchell verglich den Film mit Wein in der Flasche, den man beobachte, wobei der Film auch dessen subtilen Geschmack, der sich von Minute zu Minute ändere, habe. In einem Sommer, in dem man hinter den Kulissen fast den Seufzer der Langeweile hören könne, sei das eine lohnende Beschäftigung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Elvis Mitchell]]: [http://movies2.nytimes.com/2003/07/25/movies/25HOTE.html &amp;#039;&amp;#039;Movie Review „Hotel“&amp;#039;&amp;#039;] In: [[The New York Times]], 25. Juli 2003 (englisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manohla Dargis]] schrieb in der &amp;#039;&amp;#039;[[Los Angeles Times]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Juli 2003, die [[Erzähltheorie|narrative]] Seite des Films beinhalte nichts Neues oder Interessantes. Der Film wurde mit dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Timecode (Film)|Timecode]]&amp;#039;&amp;#039; von Figgis verglichen; er sei ein „&amp;#039;&amp;#039;fader Versuch der experimentellen Erzählart&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.calendarlive.com/movies/reviews/cl-et-hotel25jul25,2,4332329.story &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;] s.S. calendarlive.com, 25. Juli 2003 (englisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roger Ebert]] schrieb in der &amp;#039;&amp;#039;[[Chicago Sun-Times]]&amp;#039;&amp;#039;, Figgis sei ein mutiger Experimentator, dessen Filme oft konventionelle Wege verlassen würden, um ihre Wirkung zu erzielen. Zwar werde der Film die meisten Zuschauer nicht zufriedenstellen. Die Frage sei aber, bei was der Film nicht erfolgreich sei. Ihn selbst erinnere der Film an eine Jazzimprovisation, in der die Musiker in einem Song verschiedene Stile mischen würden, was durchaus Freude bereiten könne, da der Song dadurch lebendig gehalten werde. Der Film müsse sinnlos sein, um irgendeinen Sinn zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roger Ebert]]: [https://www.rogerebert.com/reviews/hotel-2001 &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;] s.S. rogerebert.com, 26. September 2003 (englisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valery Kichin von der russischen Seite &amp;#039;&amp;#039;film-ru&amp;#039;&amp;#039; schrieb, dies sei der ungewöhnlichste Film aus der Filmindustrie der letzten Jahre. Es sei wie eine Komödie, aber auch schwer, es sei irgendwie erotisch, aber düster, es sei wie ein Kostümdrama, aber schamlos, er sei wie ein ‚Film übers Kino‘, aber mit einer Verhöhnung dieser ‚Avantgarde‘, zu der er formal gehöre. Der Film vermittele den Eindruck einer reich verzierten Leere, der ästhetische Eindrücke mit reinen, von anderen Aufgaben nicht getrübten Übungen vermische.&amp;lt;ref&amp;gt;Valery Kichin: [https://www.film.ru/articles/videozal-vse-my-nemnogo-mutanty &amp;#039;&amp;#039;«Отель» Великобритания-Италия, 2001&amp;#039;&amp;#039;] s.S. film.ru, 20. Oktober 2003 (russisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Brook von &amp;#039;&amp;#039;[[BBC News]]&amp;#039;&amp;#039; verwies darauf, dass Regisseur Mike Figgis durch die Verwendung von digitalem Video, Nachtsichtlinsen und geteilte Bildschirme die Grenzen des filmischen Storytelling zu erweitern suche. Unterstützt werde er bei seiner Arbeit von einer All-Star-Besetzung, zu der Salma Hayek, Burt Reynolds und David Schwimmer gehören. Die Geschichte, die er erzähle, sei allerdings wieder alles andere als Mainstream […] und nicht jedermanns Sache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tom&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scott Weinberg von &amp;#039;&amp;#039;DVD talk&amp;#039;&amp;#039; konnte dem Film nichts abgewinnen und führte aus: Das fiktive, langweilige und protzige Hotel von Mike Figgis ist ein glasklares Beispiel dafür, was passiert, wenn sich Schauspieler und Filmemacher mit zu viel Zeit versammeln. Wer jemals einen Film von Mike Figgis gesehen habe, werde wahrscheinlich wissen, was ihn erwarte: Improvisation, schlechte Beleuchtung und schlechter Sound, Nabelschau-Divergenzen und ein Haufen Schauspieler, die, wenn man es richtig anstelle, verdammt dumm aussehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Weinberg:&lt;br /&gt;
[https://www.dvdtalk.com/reviews/17079/hotel/ &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;] s.S. dvdtalk.com, 26. Juli 2005 (englisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joe Bowman von &amp;#039;&amp;#039;Fin de cinéma&amp;#039;&amp;#039; sah das völlig anders und meinte, &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039; sei, als würde man Urlaub machen, aber einen besonderen an einem wunderschönen europäischen Ort, dessen Sprache man nicht spreche und wo man sich nicht wirklich um etwas kümmern müsse. Figgis Film kehre zu den digitalen Experimenten von &amp;#039;&amp;#039;Timecode&amp;#039;&amp;#039; zurück. Die Magie von &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;, eines stark verschachtelten Films, liege in der anfänglichen Blindheit zu seinen seltsamen und beunruhigenden Provokationen. Ein Film, der die Sinne herausfordere, auch wenn das Endresultat chaotisch sei. Einen Sinn in dem Film finden zu wollen, sei wohl sinnlos, aber es sei einen Versuch wert, sich damit nicht zufriedenzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Joe Bowman: [https://reassurance.blogspot.de/2006/07/digital-pretentions.html &amp;#039;&amp;#039;Digital Pretentions – Hotel – Mike Figgis&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;br /&amp;gt;s.S. reassurance.blogspot.de, 25. Juli 2006 (englisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite &amp;#039;&amp;#039;Flick notes&amp;#039;&amp;#039; heißt es, man schaue sich das DVD-Cover an und denke, wow, starke Besetzung, muss wohl ziemlich gut sei. Sei der Film aber nicht, nicht einmal annähernd. Es sei schwer, überhaupt über diesen Film zu sprechen, weil er keine Handlung habe, keine wirkliche Geschichte und, wie man inzwischen weiß, auch kein Skript. Der Film scheitere kläglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://flick-notes.com/2009/10/17/hotel_2001/ &amp;#039;&amp;#039;Hotel (2001)&amp;#039;&amp;#039;] s.S. flick-notes.com, 17. Oktober 2009 (englisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;[[British Broadcasting Corporation|BBC]]&amp;#039;&amp;#039; Home war man der Ansicht, Figgis habe dieses Jahr das originellste und markanteste Stück des Kinos geschaffen. Er experimentiere mit den unendlichen Möglichkeiten des digitalen Videos und verwende ähnliche Techniken, wie er sie in &amp;#039;&amp;#039;Timecode&amp;#039;&amp;#039; gezeigt habe, aber auch viele andere neue Tricks, wie Nachtsichtlinsen, Scope, Slowmo und überlagerte Bilder. Der Effekt sei erschreckend. &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039; ziehe die Konventionen des konventionellen Filmemachens direkt vor unsere Augen und gebe einen Einblick in die Zukunft des narrativen Kinos. Abschließend hieß es, auch wenn Tempo und Skurrilität des Verfahrens verwirren könnten, begebe man sich auf eine Reise, die man so bald nicht vergessen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bbc.co.uk/films/2002/03/26/hotel_2002_review.shtml &amp;#039;&amp;#039;Hotel&amp;#039;&amp;#039;] s.S. bbc.co.uk, 28. Oktober 2014 (englisch). Abgerufen am 16. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* Salma Hayek wurde im Jahr 2002 für den [[MTV Movie Award]] nominiert.&lt;br /&gt;
* Mike Figgis wurde 2002 auf dem Jeonju Film Festival für den Daring Digital Award in der Kategorie „Digitales Spektrum“ nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0278487}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|hotel_2003}}&lt;br /&gt;
* {{Metacritic|hotel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Mike Figgis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomödie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sprachraum</name></author>
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