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	<title>Hostie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hostie&amp;diff=50192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Franz Nikolasch; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-19T22:16:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Franz Nikolasch; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die katholische Tradition, für die slowakische Gemeinde siehe [[Hostie (Slowakei)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hostia i komunikanty.JPG|mini|Zelebrationshostie und gewöhnliche Hostien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hostieneisen Roscheider Hof.jpg|mini|hochkant|[[Hostieneisen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hostie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;hostia&amp;#039;&amp;#039;}} ‚Vergeltung‘, ‚Opfer‘, ‚Opferlamm‘, ‚Opfertier‘ oder ‚Opfergabe‘) bezeichnet in den Kirchen der [[Katholizität|katholischen]] Tradition des Westens, der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] und der [[Armenische Apostolische Kirche|armenisch-orthodoxen]] Kirche sowie in einigen [[evangelisch]]en Kirchen das zur [[Eucharistie]] beziehungsweise zum [[Abendmahlsgottesdienst|Abendmahl]] verwendete [[Brot]]. In den [[Ostkirche]]n wird die Hostie (traditionell &amp;#039;&amp;#039;Lamm&amp;#039;&amp;#039; genannt) aus Weizenmehl und Wasser, dem [[Sauerteig]] beigemengt wird, bereitet.&lt;br /&gt;
== Lehre ==&lt;br /&gt;
Die in der [[Transsubstantiation|Wandlung]] der [[Heilige Messe|heiligen Messe]] [[Konsekration|konsekrierte]] Hostie ist nach dem Glauben der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] der [[Leib Christi]]. In den meisten anderen [[Liturgie]]n wird bei der [[Kommunion|Austeilung]] des heiligen Mahles die Hostie ebenfalls als „Leib Christi“ gereicht, wobei zwischen den Konfessionen Uneinigkeit über Art und Dauer der [[Realpräsenz]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich handelte es sich dabei um Alltagsbrot, das von den Gläubigen zur Feier des Herrenmahles mitgebracht wurde. Am weitesten verbreitet war ein mit Kreuzkerbe teilbares rundliches Brot (&amp;#039;&amp;#039;panis quadratus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;panis decussatus&amp;#039;&amp;#039;). Die Kreuzkerbe deutete man bald als christliches Symbol und forderte diese Verzierung.&amp;lt;ref&amp;gt;so bei [[Gregor der Große|Gregor dem Großen]]; [[Josef Andreas Jungmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band, 5. Aufl. Nova &amp;amp; Vetera, Bonn und Herder, Wien-Freiburg-Basel 1962, S. 42 Anm. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brauch, bei der Eucharistiefeier [[Oblate]]n aus Weizenmehl und Wasser zu verwenden, entwickelte sich in der westlichen Kirche seit [[Karolinger|karolingischer]] Zeit (8./9. Jahrhundert) und wurde mit dem ungesäuerten Brot (der [[Matze]]) des jüdischen [[Seder]]s begründet, ferner aus Sorge vor Verunehrung der [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Eucharistie]] bei der Verwendung des leichter bröselnden gesäuerten Brotes, von dem während der Verteilung [[Partikel (Hostie)|Partikel]] verloren gehen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LThK|[[Franz Nikolasch]]|Brot. II. Liturgisch|3|2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies löste wegen des biblischen Gleichnisses vom [[Sauerteig]] ({{B|Mt|13|33–35}}) den [[Azymenstreit]] mit der gesäuertes Brot verwendenden byzantinischen Kirche aus, der zu einem der Vorwände für das [[Morgenländisches Schisma|Große morgenländische Schisma]] von 1054 wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich begann man in der [[Lateinische Kirche|lateinischen Kirche]] mit dem Backen von dünnen Oblaten (von lat. &amp;#039;&amp;#039;oblata&amp;#039;&amp;#039; „Opfergaben“) zum Austeilen an die Gläubigen, um das vielfache Brechen des Brotes zu vermeiden. Diese wurden in einer Metallform, dem [[Hostieneisen]], gebacken. Auf den etwas größeren Hostien für den [[Priester (Christentum)|Priester]] brachte man eine schmückende Prägung an, vorzugsweise eine Darstellung [[Jesus Christus|Christi]] oder des Gekreuzigten und zunehmend andere Darstellungen, auch In- und Umschriften (&amp;#039;&amp;#039;imago Domini cum litteris&amp;#039;&amp;#039;, „Bildnis des Herrn mit Text“). Auch [[Franz von Assisi]] sorgte sich um schöne Hostieneisen in den Kirchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Andreas Jungmann: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band, 5. Aufl. Nova &amp;amp; Vetera, Bonn und Herder, Wien/Freiburg/Basel 1962, S. 46f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Backen der Hostien unterlag strengen Vorschriften. Zeitweise durften sie nur von [[Kleriker]]n gebacken werden, die liturgische Gewänder trugen; das Backen hatte unter Stillschweigen oder begleitet von Psalmengesang zu erfolgen. Die Sorge für die Einhaltung der kirchlichen Vorschriften hat in der Neuzeit dazu geführt, dass Hostien in der Regel in Frauenklöstern bereitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Andreas Jungmann: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band, 5. Aufl. Nova &amp;amp; Vetera, Bonn und Herder, Wien/Freiburg/Basel 1962, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die größte Hostienbäckerei Österreichs befindet sich im [[Missionshaus St. Gabriel]] in Maria Enzersdorf und besteht seit 1926.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gaby Schätzle-Edelbauer |url=https://www.noen.at/moedling/saison-fuer-hostien-top-4405083 |titel=Saison für Hostien |werk=[[Niederösterreichische Nachrichten]] |datum=2014-04-09 |abruf=2026-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Materie zur Herstellung der Hostien für die Eucharistiefeier in der [[Lateinische Kirche|lateinischen Kirche]] muss neben Wasser aus reinem Weizenmehl bestehen, das Brot „frisch und nach dem alten Brauch der lateinischen Kirche ungesäuert sein“. Da die Zeichenhaftigkeit verlange, dass die Materie der Eucharistiefeier tatsächlich als Speise erkennbar sei, soll sie so beschaffen sein, dass der Priester bei einer Gemeindemesse die Zelebrationshostie „wirklich in mehrere Teile brechen und diese wenigstens einigen Gläubigen reichen kann“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Einführung in das römische Messbuch&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 320–321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
In der römisch- und der alt-katholischen Kirche wird das [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligste]] streng von den unkonsekrierten Hostien unterschieden und im [[Tabernakel]] verwahrt, vor allem für die Kommunion für Kranke und Sterbende als [[Sterbekommunion|Wegzehrung]], aber auch zur stillen [[Eucharistische Anbetung|Anbetung]] der Gläubigen. Diese Form der Aufbewahrung ist Ausdruck des Glaubens an die [[Transsubstantiation]], der zufolge der gewandelten Hostie – als dem wahren [[Leib Christi]] – höchste Ehrfurcht entgegenzubringen sei. Die besondere Verehrung kommt auch bei der [[Fronleichnamsprozession]] zum Ausdruck, bei der das Allerheiligste in einer [[Monstranz]] von einem [[Priester (Christentum)|Priester]] oder einem [[Diakon]] zu Außenaltären getragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] unterschied, der Lehre von der [[Eucharistie]] entsprechend, zwischen konsekrierten und unkonsekrierten Hostien, verwarf aber die Verwendung zu anderen Zwecken als dem des unmittelbaren Empfangs. In manchen Gemeinden der [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche|Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche]] werden übriggebliebene Hostien vom Pfarrer am Altar oder in der [[Sakristei]] sofort zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Annahme einer bei Krankheiten wirksamen Heilkraft fanden unkonsekrierte Hostien früher &amp;lt;!--wann?--&amp;gt; auch als Arzneimittel Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hymen Saye: &amp;#039;&amp;#039;Holy wafers in medicin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the History of Medicine&amp;#039;&amp;#039; 3, 1935, S. 165–167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der römisch-katholischen Kirche müssen Hostien Weizenmehl und somit [[Gluten]] enthalten, der Glutenanteil darf jedoch sehr gering sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Joseph Ratzinger]] |url=https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030724_pane-senza-glutine_ge.html |titel=Rundschreiben an die Präsidenten der Bischofskonferenzen über den Gebrauch von Brot mit niedrigem Glutenanteil und von Most als Materie für die Eucharistie |hrsg=[[Dikasterium für die Glaubenslehre|Kongregation für die Glaubenslehre]] |datum=2003-07-24 |abruf=2019-06-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hostienfrevel]]&lt;br /&gt;
* [[Azyma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Panis angelorum – Das Brot der Engel. Kulturgeschichte der Hostie&amp;#039;&amp;#039;, Oliver Seifert (Hrsg.), Thorbecke, Ostfildern 2004, ISBN 978-3-7995-0134-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hosts|Hostie}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Pascal Morche: [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/11036080 &amp;#039;&amp;#039;Auch der Meßwein ist kein Grand Cru.&amp;#039;&amp;#039;] SPIEGEL special, Nr.&amp;amp;nbsp;4/1999, S.&amp;amp;nbsp;104.&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y5Z_a67rvoU&amp;amp;feature=plcp Video: Besuch einer Gläsernen Hostienbäckerei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4328843-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige Messe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eucharistie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fladenbrot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feine Backware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Christentum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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