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	<title>Hosterwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hosterwitz&amp;diff=350768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32X: Linkfix; Kontext</title>
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		<updated>2025-11-02T16:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix; Kontext&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hosterwitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadtteil der Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/0/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/51/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 110&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 220&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01326&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Hosterwitz in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Hosterwitz in Dresden&lt;br /&gt;
| Bild                   = Dresden und die Sächsische Schweiz 021a.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ansicht um 1900&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hosterwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Dresden]]. Es liegt an der [[Elbe]] zwischen [[Niederpoyritz]] und [[Pillnitz]], wurde am 1. Juli 1950 eingemeindet und gehört seit der Neugliederung der Verwaltungsstrukturen zum [[Loschwitz (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Loschwitz]]. Zusammen mit Pillnitz bildet er darin den statistischen Stadtteil [[Hosterwitz/Pillnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0710059 Dresden-Hosterwitz. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|links|Hosterwitz und seine Nachbardörfer auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria am Wasser Hochwasser 20060623.jpg|mini|Kirche Maria am Wasser in Hosterwitz]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr [[1406]] und nennt den Ort &amp;#039;&amp;#039;Hostembricz&amp;#039;&amp;#039;. Es geht wahrscheinlich auf das lateinische „hospes“ zurück und würde den Ort damit als Herbergsort entlang der Straßen und Handelswege in die Lausitz bezeichnen. Ausgrabungen im Ortsbereich zeigen jedoch, dass bereits früher hier eine [[Slawen|slawische]] Fischersiedlung bestanden hat. Vor der genannten Urkunde existierte 1371&amp;lt;!-- Woher ist das so genau bekannt? --&amp;gt; in Hosterwitz ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], das einige Jahrzehnte im Besitz der [[Carlowitz (Adelsgeschlecht)|Familie von Carlowitz]] war, später aber aufgelöst wurde. Der erste Dorfkern entstand direkt am Elbufer, um den herum sich bis zum 17. Jahrhundert neun [[Häusler]] am [[Keppgrund]] und an der Dresdner Straße niederließen. Irgendeine wirtschaftliche Bedeutung des Ortes ergab sich nicht; sie&amp;lt;!-- Wer „sie“? --&amp;gt; gehörte zur Herrschaft Pillnitz der Familie von Loß. Als auf deren Geheiß die [[Frondienst]]e im Jahr 1623 ausgeweitet werden sollten, kam es zum Aufstand und in dessen Folge zu Plünderungen und Zerstörungen im Ort. Auch der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] hinterließ seine Spuren, so dass um 1680 das Dorf fast [[Wüstung|wüst]] fiel. Die Grundherren verkauften 1687 das größte Gut (Laubegaster Straße 2) an Johann Weißkopf. Nicht viel später gelangte das Gut an August Zenker, der daraus eine Plantage machte und mit den Produkten den [[Sächsischer Hofstaat|kurfürstlichen Hof]] versorgte. Außerdem zog der Bildhauer [[Lorenzo Mattielli]] kurzzeitig (im Jahr 1745) in das Anwesen ein, um in seinem Atelier die Heiligenfiguren für die [[Dresdner Hofkirche]] herzustellen. 1749 erwarb Graf [[Heinrich von Brühl]] das Plantagengut und betrieb in den Räumen eine [[Manufaktur]] für Schnupf- und Rauchtabak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1755 wurde das Gut an Graf [[Joseph von Bolza]] übergeben. Er ließ hier eine [[Seidenraupenzucht]] mit Seidenmanufaktur und einer [[Maulbeerbaum]]plantage anlegen, die bis um 1800 bestand. 1763 erfolgte die Verpachtung an Dr. jur. Christian Gottlieb Heindel zur Anlegung einer [[Kattun|Zitz]]fabrik „nach dem Modell der Engländer“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?guid=0fbdc9dc-5180-4555-b7e9-1d136c393242 &amp;#039;&amp;#039;Das zu Anlegung einer Maulberrbaumplantage destinierte vormals mathildische Gut zu Hosterwitz und dessen Übergabe an den Geheimen Rat Graf von Bolza zu Errichtung einer dergleichen Maulbeerbaumschule und eines Filatone (Filanden, Seidenziehereien) gegen gewisse Bedingungen auf 20 Jahre&amp;#039;&amp;#039;], Sächsisches Staatsarchiv, 10025 Geheimes Konsiliumm, [[Hauptstaatsarchiv Dresden]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?guid=32678d9f-f9e2-4a6c-a08a-d87ddc73f212 &amp;#039;&amp;#039;Die im Werk gewesene Verpackung des der Kommerziendeputation eingeräumten vormals mathildischen Guts zu Hosterwitz an Dr. Christian Gottlieb Heindel zu Anlegung einer Zitzfabrik nach dem Model der Engländer, ingleichen was wegen fernerer Überlassung des Guts Hosterwitz an die Kommerziendeputation weiter ergangen&amp;#039;&amp;#039;], Sächsisches Staatsarchiv, 10025 Geheimes Konsiliumm, Hauptstaatsarchiv Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Keppschloss dresdnerstr97.jpg|mini|links|Keppschloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1801 pachtete [[Camillo Marcolini|Graf Marcolini]] das Hosterwitzer Gut und ließ Brühls Wohnsitz am Elbhang zum &amp;#039;&amp;#039;[[Keppschloss]]&amp;#039;&amp;#039; umbauen. Nach dessen Tod 1814 wurden der bis dahin zusammenhängende Besitz aufgeteilt und das Plantagengut aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Teil der Fläche entstand von 1905 bis 1908 das [[Wasserwerk Hosterwitz]]. Es wurde nach den Plänen von Stadtbaudirektor [[Hans Erlwein]] gebaut. Der größte Teil der früheren Gutsfelder dient seither als Obstplantage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert errichteten Bewohner Dresdens in Hosterwitz erste Sommerhäuser, darunter [[Carl Maria von Weber]]. Das von ihm genutzte Wohnhaus kaufte im Juli 1925 der [[Landesverein Sächsischer Heimatschutz]] und gestaltete es zu einer Gedenkstätte um. Mit diesem Erwerb erlangte das als Weber-Haus bezeichnete Gebäude in der Dresdner Straße 44 den Status eines [[Baudenkmal]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?id=9&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19250719-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3 &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von überall – Dresden&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Vossische Zeitung]], 19. Juli 1925, Morgen-Ausgabe, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Haus Wettin|Wettiner]] ließen sich im Ort nieder und erwarben 1864 ein Landhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild 087 Wasserwerk Hosterwitz Rockau.jpg |mini|Wasserwerk Hosterwitz (Mitte) mit Elbe und [[Rockau (Dresden)|Rockau]] (oben)]]&lt;br /&gt;
Der alte Dorfkern mit der Schifferkirche [[Maria am Wasser]], dem Pfarrhaus, der Kantorei und einigen anderen historischen Gebäuden wurde bei der [[Hochwasser in Mitteleuropa 2002#Sachsen|Flut 2002]] stark beschädigt. In kurzer Zeit konnte alles wieder aufgebaut werden. Ein 2017 im Garten des Pfarrhauses gepflanzter [[Lutherbaum Hosterwitz|Lutherbaum]] erinnert zusammen mit seinem Partnerbaum im [[Luthergarten Wittenberg]] an die [[Reformation]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.luthergarten.de/de/baeume/evangelisch-lutherische-gemeinde-dresden-hosterwitz-deutschland-anglikanische-gemeinde-st-john-kenilworth-grossbritannien-und-evangelisch-augsburgische-gemeinde-brenna-grki-polen.html |titel=Baum 345 |werk=Luthergarten.de |sprache=de |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Hosterwitz verläuft die Pillnitzer Landstraße von [[Loschwitz]] bis [[Pillnitz]]. In Hosterwitz befindet sich eines der 3 Dresdner Wasserwerke, die die Trinkwasserversorgung der Stadt gewährleisten ([[Wasserwerk Hosterwitz]]). Es wurde 1908 eingeweiht und ist mit neuer Technologie weiterhin in Betrieb. Außerdem hat der Ortsteil eine eigene Grundschule, einen Lebensmitteldiscounter, eine Bankfiliale und zwei Kapellen: „[[Kapelle Maria am Wege (Dresden)|Maria am Wege]]“ gehört zu der katholischen Kirche und „[[Maria am Wasser]]“ zu der evangelischen. Letztere ist aufgrund ihrer Lage an der [[Elbe]] und der Nähe zum [[Schloss Pillnitz]] eine beliebte Hochzeitskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carlmariavonwebermuseum dresden2.jpg|mini|Carl-Maria-von-Weber-Museum]]&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Bewohnern von Hosterwitz gehörten vor allem [[Romantik]]er wie der Komponist [[Carl Maria von Weber]], dessen Wohnhaus heute als Domizil des [[Carl-Maria-von-Weber-Museum]]s dient, sowie der Universalgelehrte und Maler [[Carl Gustav Carus]] (ein Freund von [[Caspar David Friedrich]]) und [[Ida von Lüttichau]].&lt;br /&gt;
Für die von Weber geschriebene Oper [[Der Freischütz]] diente, neben dem in der Sächsischen Schweiz gelegenen [[Uttewalder Grund]], der nahe wildromantische [[Keppgrund]] als Vorlage der &amp;#039;&amp;#039;Wolfsschluchtszene&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1887 bis 1936 arbeiteten die Glaskünstler [[Glasmodelle der Blaschkas |Leopold Blaschka]] (1822–1895) und sein Sohn Rudolf (1857–1929) in ihrer Werkstatt für Professor [[George Lincoln Goodale]], Gründer des [[Harvard University#Weitere Einrichtungen |Botanischen Museums Harvard]]. Ihre Tätigkeit hatten Goodales frühere Schülerin Mary Lee Ware und ihre Mutter Elizabeth Ware finanziert. Die Blaschkas fertigten über 3000 gläserne Modelle von 847 verschiedenen Pflanzenarten. Außerdem entstanden auch lebensechte Modelle von [[Wirbellose]]n.&lt;br /&gt;
Die Modelle wurden zu Ehren des Ehemanns Charles Eliott Ware in der Harvard-Universität präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hmnh.harvard.edu/glass-flowers Die Glasmodelle der Blaschkas] auf www.hmnh.harvard.edu; abgerufen am 16. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 21. Jahrhundert besuchen jährlich 120.000 Menschen die Sammlung in Harvard, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Boston Area zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Hosterwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hosterwitz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Nordost/Hosterwitz/hosterwitz.html|wayback=20230205141302|text=Hosterwitz}} in dresdner-stadtteile.de&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dresdner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4500658-1|VIAF=237442791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hosterwitz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1406]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;32X</name></author>
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