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	<title>Hostenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hostenbach&amp;diff=63635&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21276-77: /* Söhne und Töchter des Orts */</title>
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		<updated>2026-04-06T20:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter des Orts&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wadgassen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Hostenbacher Wappen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Wappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/15/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/48/50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 187&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4691&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Wadgassen |url=https://www.wadgassen.de/rathaus-service/die-gemeinde-frueher-und-heute/strukturdaten/ |titel=Strukturdaten |abruf=2022-09-15 |archiv-datum=2022-09-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220915172732/https://www.wadgassen.de/rathaus-service/die-gemeinde-frueher-und-heute/strukturdaten/ |offline=ja |archiv-bot=2025-06-28 13:08:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 66787&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06834&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hostenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der größte Ortsteil (Gemeindebezirk) der Gemeinde [[Wadgassen]] im [[Landkreis Saarlouis]] ([[Saarland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Hostenbach liegt im Südwesten des [[Saarland]]es und am nördlichen Rand der [[Warndt]]-Region. Es erstreckt sich zwischen der L271 (Provinzialstraße) im Westen und der [[Saar]] und Autobahn [[A620]], die den Ort im Norden und Osten umklammern.&lt;br /&gt;
Im Südosten ist die Gemeinde begrenzt durch die Schlackenhalden der [[Völklinger Hütte]], an die sich der [[Völklingen|Völklinger]] Stadtteil [[Wehrden (Saar)|Wehrden]] anschließt. Im Norden grenzt der Ort an die Gemeinde [[Wadgassen]] und jenseits der Provinzialstraße im Westen liegt [[Schaffhausen (Saar)|Schaffhausen]].&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Städte sind [[Saarlouis]] mit 7,4&amp;amp;nbsp;km und Völklingen mit 3,5&amp;amp;nbsp;km Entfernung. Die [[Bist]] fließt durch das Dorf und mündet hier in die Saar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde der Gräfin Hedwig von [[Zweibrücken]] aus dem Jahr [[1225]]. Und aus Hostenbach stammt der älteste vollwertige [[Brief]] Wadgassens vom 17. Januar 1791&amp;lt;ref name=&amp;quot;albr&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle |url=http://museum.academia-wadegotia.de/synapsecore.php5/noSidebar/synWiki/AeltesteBrief |titel=Abbildung ältester Brief der Gemeinde sowie weitere Ausführungen; Original befindet sich im Gemeindearchiv. |abruf=2014-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Hosten&amp;#039;&amp;#039; leitet sich aus &amp;#039;&amp;#039;Hausten&amp;#039;&amp;#039; ab, das vom mundartlichen &amp;#039;&amp;#039;Hau&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Heu&amp;#039;&amp;#039;) kommt. &amp;#039;&amp;#039;Hausten&amp;#039;&amp;#039; waren Holzgestelle zum Trocknen des Heus. Hostenbach gehörte bis 1792 zur [[Abtei Wadgassen]].&lt;br /&gt;
Hostenbach wurde im Zuge der Saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform am 1. Januar 1974 zusammen mit [[Differten]], [[Schaffhausen (Saar)|Schaffhausen]] und [[Werbeln]] in die Gemeinde Wadgassen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://wadgassen.de/kultur/historie.html | wayback=20140131090552 | text=Webpräsenz der Gemeinde Wadgassen}}, abgerufen am 24. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=808}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ehemalige Grube ===&lt;br /&gt;
In Hostenbach wurde seit Anfang des 17. Jahrhunderts Kohle gegraben. Zunächst war die Grube im Besitz der [[Abtei Wadgassen]]. Seit 1725 gab es einen Streit mit den Saarbrücker Grafen um die Abbaurechte, der erst 1759 von Fürst [[Wilhelm Heinrich (Nassau-Saarbrücken)|Wilhelm Heinrich]] beigelegt wurde, in dem die Abtei Wadgassen bis zu ihrer Auflösung 1790 die Abbaurechte behalten durfte. Mit der Auflösung der Abtei ging die Grube in den Besitz des französischen Staates über.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sites.google.com/site/wadgasserhefte43/grube-hostenbach Wadgasser Hefte 43], abgerufen am 29. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1798 wurde die Hostenbacher Grube von [[Nicolas Villeroy]] bei einer Versteigerung erworben und von seinem Bruder Pierre Villeroy verwaltet. Im Laufe des gleichen Jahrhunderts wurde sie von [[Richard Vopelius]] aus [[Sulzbach/Saar|Sulzbach]] gekauft, der sie für sein Glaswerk nutze. 1815 wurde mit dem ersten Tiefbauschacht mit einer Zehn-PS-Dampfmaschine in Hostenbach der Beginn des Tiefbaus an der Saar eingeläutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.delfslotta.de/download/themen/bergbau/2011-Flyer_Chronologie_Saarbergbau.pdf Die wechselvolle Geschichte des Saarbergbaus], abgerufen am 1. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer anderen Quelle waren das die ersten Tiefbauschächte (Schachtbau statt Stollenbau) in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.memotransfront.uni-saarland.de/industriearchitektur.shtml Gerhild Krebs: „Industrie- und Gewerbearchitektur“], abgerufen am 22. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 heiratete [[Carl Röchling (Industrieller)|Carl Röchling]] Alwine Vopelius. Als Mitgift erhielt das Paar Anteile an der Grube, die zunächst noch mehrheitlich der Vopeliusfamilie gehörte. Carl übernahm kurze Zeit später die Führung und war ab 1899 alleiniger Geschäftsführer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.roechling.com/fileadmin/downloads/Roechling%20Gruppe/Roechling%20Magazin/370_35_RoechlingMagazine-3-2002.pdf | wayback=20140416180513 | text=Magazin der Röchlinggruppe 3/2002}}, abgerufen am 15. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war die Grube in den Besitz der Familie Röchling aus [[Völklingen]] übergegangen, die die Kohle für die Eisen- und Stahlerzeugung einsetzte. Sie war damals eine von zwei saarländischen Gruben in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde sie durch den französischen Staat in Besitz genommen und 1932 stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=416 Artikel von Hans Herkes in Saarland-Lese über die Grube Hostenbach], aufgerufen am 19. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit des [[Völkerbund]]-Mandats über das [[Geschichte des Saarlandes#Saargebiet (1920 bis 1935)|Saargebiet]] (1920–1935) bestand in Hostenbach eine [[Domanialschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://files.melusine-literatur.org/digitales-kolloquium/Ilgemann__Arnold_-_Franzosenschulen.pdf | wayback=20190904140933 | text=Arnold Ilgemann: &amp;#039;&amp;#039;»Franzosenschulen«. Die französischen Domanialschulen in der Völkerbundszeit&amp;#039;&amp;#039;}}, Vortragsmanuskript vom 22. Juni 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Privatgrube Hostenbach hatte 18 Schächte, die in der Zeit von 1805 bis 1917 in die [[Teufe]]n von 24 bis 338 Meter niedergebracht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.glueckauf-saarland.de/?id=48 Webpräsenz des Berg- und Hüttenarbeitervere &amp;quot;ins Bous], abgerufen am 23. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1850 war das Konzessionsfeld der Grube noch 707 [[Hektar|ha]] groß, 1910 bereits 1069 und 1913 schließlich sogar 1247.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=20OP0xuqMDsC&amp;amp;pg=PA128&amp;amp;lpg=PA128&amp;amp;dq=hostenbach+grube&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=8zChj_vYmZ&amp;amp;sig=rzrQLUpnC4DM_lYcOp0C_ZL33oI&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ko4cVJL6LobFOZ2ygIgF&amp;amp;ved=0CFIQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=hostenbach&amp;amp;f=false Ralf Banken: „Die Industrialisierung der Saarregion“ Seite 46], abgerufen am 19. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 wurde als erster Tiefbauschacht der Union-Schacht abgeteuft. 1872 erhielt die Grube Hostenbach als erste Grube im Saarland eine [[Fahrkunst]]. Sie wurde im Karl-Schacht der Union-Schachtanlage eingebaut. Die Fahrkunst war bis 1906 im Betrieb und wurde dann durch eine [[Seilfahrt]] ersetzt.&lt;br /&gt;
1873 wurde in der Grube eine unterirdische [[Schmalspurbahn]] in Betrieb genommen(ebd. S. 83). 1874 wurde eine eingleisige Schmalspurbahn vom Union-Schacht zur Saar in Betrieb genommen, die nach Errichtung der [[Kohlenwäsche]] 1904 um eine zweite Spur erweitert wurde. Die Strecke führte am Hostenbacher Friedhof entlang parallel zur Bachstraße bis zur Saar. 1919 gab es einen Unfall mit der Grubenbahn, bei dem der Lokführer so schwer verletzt wurde, dass er kurze Zeit später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Flötze in Hostenbach stark [[Störung (Geologie)|gestört]] waren, war der Abbau aufwändig und die wirtschaftliche Situation der Grube prekär (ebd. S. 70).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1925–1927 wurden im Schnitt jeden Monat zwischen 12.000 und 18.000 Tonnen Kohle mit einer Belegschaft zwischen 600 und 1000 Mitarbeitern gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.werbeln.de/app/download/14507599/Grube+Hostenbach+1927.pdf Technische Ausrüstung Grube Hostenbach], abgerufen am 20. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es waren zu dieser Zeit die Schachtanlagen &amp;#039;&amp;#039;Union&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Karl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Werbeln&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Barbara&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lorely&amp;#039;&amp;#039; im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnern nur noch die Abraumhalden der ehemaligen Grube (&amp;#039;&amp;#039;Grubenkipp&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=490 &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Bergbaus&amp;#039;&amp;#039; von Hans Herkes], abgerufen am 17. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; an die lange Geschichte des Bergbaus in Hostenbach. In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren gab es dort (in der Verlängerung der Puhlstraße) auch eine Aufbereitungsanlage, die den Abraum für die kommerzielle Nutzung bearbeitete. Die Anlage wurde in den 1970er Jahren stillgelegt und dann abgerissen. Später diente die &amp;#039;&amp;#039;Kipp&amp;#039;&amp;#039; als illegale Mülldeponie. Heute sind die Hügel durch Wanderwege erschlossen. Dort lassen sich noch Versteinerungen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite im benachbarten Ortsteil [[Schaffhausen (Saar)|Schaffhausen]] befindet sich heute noch das Fördermaschinenhaus des sogenannten Karl-Schachts der Grube Hostenbach, das aus dem Jahre 1870 stammt. Es steht heute unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.saarland.de/dokumente/thema_denkmal/TDL-LKSLS_16.12.2013.pdf | wayback=20140407080123 | text=Offizielle Denkmalliste des Landkreises Saarlouis}}, abgerufen am 17. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das ehemalige Blechwalzwerk ===&lt;br /&gt;
1893 begann der Bau des [[Warmwalzwerk]]es in Hostenbach durch [[Rudolf Weber (Unternehmer)|Rudolf Weber]], einem Industriellen aus dem Siegerland. 1895 wurde die Produktion aufgenommen. Zunächst wurde [[Halbzeug]] aus [[Lothringen|lothringischen]] Hüttenwerken verarbeitet, später wurden der Stahl aus dem eigens dafür erbauten [[Siemens-Martin-Ofen|Siemens-Martin-Stahlwerk]] mit vier Öfen gewalzt.&lt;br /&gt;
1912 verkauf Weber sein Werk an die [[Burbacher Hütte]], die zu [[ARBED]] gehörte. Der neue Besitzer gestaltete die Anlage um und konnte so die Produktion von 3000 auf 8000 Tonnen Bleche monatlich steigern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://delibra.bg.polsl.pl/Content/18618/P-770_1937-1_2.pdf Eingescanntes Exemplar der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Stahl und Eisen&amp;#039;&amp;#039; 14. Januar 1937], abgerufen am 18. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Stilllegung des [[Stahlwerk]]s 1924 wurde Stahl aus [[Burbach (Saarbrücken)|Burbach]] verarbeite.&lt;br /&gt;
In den Jahren 1943 bis zur Evakuierung im Oktober 1944 war dem Blechwalzwerk ein Zwangsarbeiterlager für ca. 50 sowjetische Deportierte zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.juse.deepweb.de/jugendjsp/gsf/content.jsp?jsessionid=0865E9E70458F045EB37BC17177C67CC&amp;amp;region=jugendserver&amp;amp;kontext=Kontext_1737&amp;amp;auswahl=6313 | archive-is=20140415202357 | text=Quelle Zwangsarbeitslager}}, abgerufen am 15. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden erhebliche Teile des Werkes zerstört, so dass die Produktion erst im Jahre 1948 wieder aufgenommen werden konnte. In den 1950er Jahren wurden jährlich um die 100 000 Tonnen [[Blech]]e gewalzt mit einer Beschäftigtenzahl von etwa 350. 1972 wurde das Werk aufgrund veralteter Produktionstechnik und fehlenden [[Rohstahl]]kapazitäten geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saar-nostalgie.de/Walzwerke.htm Artikel &amp;#039;&amp;#039;Hostenbacher Blechwalzwerk&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 20. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Kommunalwahlen 25. Mai 2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://wadgassen.de/politik/wahlen/ortsratswahlen.html | wayback=20140606233247 | text=Webpräsenz der Gemeinde Wadgassen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei/Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei/Demokratische Partei Saar|FDP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 7 || 3 || 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Derzeitiger Ortsvorsteher ist Axel Martin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://wadgassen.de/politik/gremien/ortsraete.html | wayback=20140227233825 | text=Seite Gemeindebezirk Hostenbach}}, abgerufen am 21. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hostenbacher Wappen.png|mini|hochkant=0.7|Wappen Wadgassen-Hostenbach]] Mit Stand 2014 gehört Hostenbach zu den drei der insgesamt fünf Gemeindeteilen der Großgemeinde Wadgassen, die nicht über ein eigenes, offizielles Wappen verfügen. Jedoch gibt es zwei inoffiziell genutzte Wappenentwürfe, die auch in der Gemeinde regelmäßig Verwendung finden, so auch bei Publikationen. Sie unterscheiden sich dabei lediglich in der Couleur der Wappen. Meist findet die Variante, die in den 1990ern auf dem Gemeindeteller abgebildet wurde, Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blasonierung der Variante in Silber-Blau. „Den Schild in Blau und Silber. Im silbernen Schildhaupt die rote Rose mit grünen Kelchblätter und goldenem Butzen. Auf Blau in Silber das Gezähe über der gestürzten Zange.“. In einer neueren Fassung des Wappenvorschlages abzuändern in: „Auf Blau in Silber das Gezähe über der gestürzten Zange, eine silberne Ähre auf beiden Seiten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blasonierung des Wappens, das so auch auf dem Gemeindeteller zu finden ist. „Den Schild in Rot und Silber. Im roten Schildhaupt die silberne Rose mit grünen Kelchblätter und goldenem Butzen. Auf Silber in Schwarz das Gezähe über der Zange.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkurstube&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://museum.academia-wadegotia.de/synapsecore.php5/noSidebar/synWiki/Hostenbach |titel=Hostenbach, Abschnitt Hostenbacher Wappen |abruf=2014-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Dorf ==&lt;br /&gt;
Einige kulturelle Veranstaltungen wie das alljährliche Dorffest finden auf dem Marktplatz statt.&lt;br /&gt;
Zentrum der dörflichen Gemeinschaft ist die Mehrzweckhalle &amp;#039;&amp;#039;Glück-auf-Halle&amp;#039;&amp;#039;. In ihr befindet sich auch eine Bergmannsstube mit bergmännischem [[Gezäh]] und Bergbaumotiven.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://wadgassen.de/freizeit/freizeit-und-naherholung/heimatstuben.html | wayback=20140419015943 | text=Webpräsenz der Gemeinde Wadgassen}}, abgerufen am 17. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herz-Jesu-Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hostenbah Kirche 2.JPG|mini|Hostenbach Kirche mit Anbau und denkmalgeschütztem Kirchturm]]&lt;br /&gt;
1899 wurde ein [[Kirchenbauverein]] in Hostenbach gegründet. Wunsch war es, für die wachsende Gemeinde ein eigenes Gotteshaus zu bauen, um sich den langen Fußweg nach Wadgassen zu ersparen und auch die Wadgasser Kirche zu entlasten.&lt;br /&gt;
1914 waren die Pläne für die Kirche fertig, der Bau wurde allerdings durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs zurückgestellt.&lt;br /&gt;
1920 wurde die Kirchengemeinde von Wadgassen unabhängig und bekam eine eigene Vermögensverwaltung. In den Jahren 1922–1923 wurde das Gotteshaus nach Entwürfen des Trierer Architekten [[Peter Marx (Architekt)|Peter Marx]] gebaut und auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Herz-Jesu-Kirche|Herz Jesu Kirche]] Hostenbach&amp;#039;&amp;#039; geweiht.&lt;br /&gt;
Die Kirche ist einer [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] nachempfunden. Sie sollte ursprünglich im [[barock]]en Stil erbaut werden, allerdings musste man sich aufgrund der Inflation mit einem bescheideneren Bau zufriedengeben. Es reichte nur für das Haupthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm kam erst 1954/55 hinzu und ist vom Haupthaus abgesetzt. Er ist 45 Meter hoch und hat 5 Glocken. Er gehört heute als einziges Bauwerk in Hostenbach zu den denkmalgeschützten Gebäuden. In den 1960er Jahren wurde das Kirchenschiff aus Platzgründen erweitert. Die halbrunde [[Apsis]] wurde zu einem großzügigen Altarraum mit Seitenflügeln ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/dillingen/Ilgi-Ich-lebe-gern-in-Wadgassen-Hostenbach-Pfarrkirche-Kirche;art2809,3289233 Archiv der Saarbrücker Zeitung], abgerufen am 19. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzkegelhalden „Hermann und Dorothea“ ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hostenbach Schlackenhalde mit Hungerturm.JPG|mini|Abgesprengter Hungerturm (Gipfel rechts)]]&lt;br /&gt;
Beim Ort liegen drei, sich teilweise überlagernde künstlich aufgeschüttete Abraumhalden. Die gesamte Ablagerungsfläche beträgt 76 [[Hektar|ha]]. Die Berge haben eine Höhe zwischen 90 und 130 Metern. Die Halden wurden nacheinander seit 1912&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voelklingen-im-wandel.de/gebaeude-huette-1911-1940.php Webpräsenz Völklinger Hütte], abgerufen am 23. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; über mehrere Jahrzehnte mit [[Schrägaufzug|Schrägaufzügen]] und [[Kipplore]]n aufgeschüttet und bestehen aus Schlacken der [[Völklinger Hütte]] und Kraftwerksresten. Die rund 100&amp;amp;nbsp;m hohe westliche Halde wurde von 1910 bis 1931 betrieben und die nördliche Halde von 1931 bis 1952. Die südliche Halde, die seit 1951 aufgeschüttet wurde, verlor mit Stilllegung der Hütte ihre Bedeutung. Der Dampf, der aus den Halden aufsteigt, zeugt bis heute von der großen Hitze, die noch im Innern herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufschüttung erfolgte über einen im Jahre 1910 errichteten 60 Meter hohen Eisenturms (im Volksmund „Hungerturm“ genannt), der später noch auf 110 Meter erhöht wurde. Der Turm war die Entladestation für die Seilbahn, die den Abraum zur Spitze des aufzuschüttenden Kegels transportierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Dezember 1929 gab es auf der Halde eine Explosion, bei der sich Erdmassen lösten und auf die Schmalspurlok wälzten, die Kohle zur Kohlenwäsche brachte. Der Maschinist der Lok kam dabei ums Leben. Um solche Unglücke zukünftig zu vermeiden, wurde die Betonmauer um die Halde gebaut [Kaufmann, 2009, S. 45].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus der Halde herausragende Spitze des Eisenturm wurde 1970 aus Sicherheitsgründen gesprengt. Dazu mussten die Häuser der in der Nähe der Halde gelegenen Straßenzüge vorübergehend evakuiert werden. Eine erste Sprengung war nicht erfolgreich. Deshalb musste noch ein zweites Mal gesprengt werden. Bei der zweiten Sprengung wurde mindestens ein Wohnhaus von Eisenträgern beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Halde allein besteht aus 4 Millionen Kubikmeter Schlacke und Schutt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hostenbach Schlackenhalde Alte Mauer.JPG|mini|Alte Mauer um die Schlackenhalde]]&lt;br /&gt;
Die Schlackenhalden, die vollständig von einer Betonmauer umgeben bzw. eingezäunt sind, sind heute durch Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern im Rahmen von Umweltschutz- und Landschaftsintegrationsmaßnahmen begrünt und bieten vielen Pflanzen und Tieren Lebensraum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://wadgassen.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/bergbau-denkmaeler.html | wayback=20140407085547 | text=Webpräsenz der Gemeinde Wadgassen}}, abgerufen am 1. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Sekundärbiotop]] ist das Areal in jüngster Zeit Gegenstand wissenschaftlicher Studien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.blam-hp.eu/Herzogia_19/H19-John.pdf | wayback=20140419012320 | text=Volker John: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlackenhalden bei Hostenbach im mittleren Saartal als Sekundärbiotop für Flechten&amp;#039;&amp;#039;}}, abgerufen am 17. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Hermann und Dorothea]]&amp;#039;&amp;#039; wurde zu Ehren von [[Hermann Röchling]] und seiner Frau Theodora vergeben und ist eine Anspielung auf das gleichnamige [[Epos]] von [[Goethe]]. Im Volksmund werden die Berge &amp;#039;&amp;#039;Hostenbacher Alpen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.iflis.de/index.php/saarland/anker-der-identitaet/bergbau-und-industrie#kegelhalden |wayback=20160621193250 |text=Artikel des Instituts für Landeskunde im Saarland |archiv-bot=2023-06-01 08:14:23 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 20. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spitzkegelhalden waren auf einer Briefmarke des Saargebiets abgebildet. Die Post ging davon aus, dass es sich bei der Halde um Abraum der Hostenbacher Grube handelte. Als sich der Irrtum aufklärte, wurde die Briefmarke eingestampft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.initiative-voelklinger-huette.de/cms/images/stories/IVH-INFO/ivh-info-02-2009.pdf | wayback=20140324231245 | text=Publikation der Initiative Völklinger Hütte}}, abgerufen am 24. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
* Grundschule Hostenbach&lt;br /&gt;
* Freiwillige Ganztagsschule Hostenbach&lt;br /&gt;
* Bisttalschule Wadgassen – Standort Hostenbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.gesamtschule-wadgassen.de:80/ | wayback=20081205120244 | text=Webpräsenz der Bisttalschule}}, abgerufen am 15. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
* 1880 wurde Hostenbach durch die [[Bahnstrecke Völklingen–Thionville]] erstmals an das Schienennetz angebunden. Die Strecke wurde bis [[Bous (Saar)|Bous]] weitergeführt. Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Brücke nach Bous zerstört und nicht wieder aufgebaut. Damit verlor die Strecke ihre Anbindung über die [[Rosseltalbahn]] zur [[Saarstrecke]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voelklingen-im-wandel.de/verkehr-sb-hostenbach.php Webpräsenz zur Geschichte Völklingens], abgerufen am 28. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1976 wird der Personenverkehr zwischen Saarbrücken und Hostenbach eingestellt.&lt;br /&gt;
* 2000 wird die Stilllegung des Streckenabschnitts [[Fürstenhausen]] bis Hostenbach genehmigt.&lt;br /&gt;
* 2003 pachtet das Automobillogistikunternehmen Mosolf den Streckenabschnitt Hostenbach–[[Überherrn]] für den Transport von Neuwagen.&lt;br /&gt;
* Am 13. Mai 2010 stand der aufgelassene Bahnhof in Hostenbach in Flammen und wurde danach abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voelklingen-im-wandel.de/verkehr-bahnhof-hostenbach.php Webpräsenz zur Geschichte Völklingens], abgerufen am 28. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Hostenbach ist in den Busverkehr der [[Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis]] eingebunden. Eine Linie verbindet [[Saarlouis]] mit Hostenbach. Zusätzlich fährt eine Linie des [[Saar-Pfalz-Bus]] von [[Saarbrücken]] über Hostenbach bis [[Bisten]]. Zwischen 1956 und 1964 war der Ort durch ein [[Oberleitungsbus]]system an Völklingen und Saarlouis angebunden (siehe [[Oberleitungsbus Völklingen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
* Saaraue: Im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;RheinNetz-Projektes&amp;#039;&amp;#039; wurde 2005 ein rund 5&amp;amp;nbsp;ha großes Gebiet zwischen der Autobahn [[A620]] und der [[Saar]] als Biotop und Naherholungsgebiet angelegt und damit die Saaraue reaktiviert. Dazu wurden die bisherige Aufhöhungsfläche um 4,5 Meter abgesenkt und durch zwei Durchlässe zur Saar geöffnet. Damit steht die Fläche zur Überflutung zur Verfügung und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Die Kosten der Maßnahme beliefen sich auf 1,5 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://iksms.de/servlet/is/411/Umsetzung%202001_2005%20Aktionsplan%20Hochwasser.pdf?command=downloadContent&amp;amp;filename=Umsetzung%202001_2005%20Aktionsplan%20Hochwasser.pdf |wayback=20140419181228 |text=Offizielle Webpräsenz der Internationalen Kommission zum Schutz der Saar und Mosel, Aktionsplan 2001–2005 |archiv-bot=2025-06-28 13:08:58 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 19. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://museum.academia-wadegotia.de/synapsecore.php5/noSidebar/gal/HostenbachAue Hostenbach Aue], abgerufen am 21. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Spurker Wald: Circa 2&amp;amp;nbsp;ha große Fläche entlang der Autobahn A620. Schutzzweck ist die Erhaltung und Sicherung einer Feuchtwiesenbrache im Übergang zu einem Vorwaldstadium sowie eines naturnah ausgeprägten Eichen-Birken-Hainbuchenwaldes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wadgassen.de/uploads/media/Verordnung_geschuetzte_Landschafsteil_Spurker_Wald.pdf | wayback=20140420024529 | text=Verordnung, bereitgestellt auf der Webpräsenz der Gemeinde Wadgassen}}, abgerufen am 19. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Feldrain Stumpfbirken und Feldrain Neuland/Lambertstros: Seit 1989 liegt nordwestlich des Feldweges, der vom Wohngebiet Wehrden-Rauenhübel (Hochhäuser) nach Werbeln führt. Länge etwa 220&amp;amp;nbsp;m, Breite etwa 5&amp;amp;nbsp;m. Schutzzweck ist die Erhaltung von Feldrändern mit alten Schlehenhecken, Baumhecken sowie den dazugehörigen Säumen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wadgassen.de/uploads/media/Verordnung_geschuetzte_Landschaftsteile_Stumpfbirken_NeulandLambertstros.pdf | wayback=20140420031057 | text=Verordnung, bereitgestellt auf der Webpräsenz der Gemeinde Wadgassen}}, abgerufen am 19. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Kraftsport: Der Kraftsport hat in Hostenbach sehr große Bedeutung. Der KSV Hostenbach hat viele überregional erfolgreiche Sportler hervorgebracht.&lt;br /&gt;
* Beachtennis: Der „Tennisclub Bisttal“ besitzt einen eigenen Beachtennisplatz. Dieser Tennisplatz war in den vergangenen Jahren Schauplatz der Saarlandmeisterschaften im [[Beachtennis]]. Diese Sportart ist in Hostenbach sehr beliebt, besonders bei den Hostenbacher Jugendlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Liste der Baudenkmäler in Wadgassen]]&lt;br /&gt;
* Kath. Pfarrkirche Herz Jesu, 1922–1923 von Peter Marx erbaut, 1954 Glockenturm (Einzeldenkmal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen des Krieges am Marktplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hostenbach Marktplatz.JPG|Marktplatz mit Kirche im Hintergrund&lt;br /&gt;
Hostenbach Schlackenhalde Kirchturm.JPG|Schlackenhalden und Kirchturm&lt;br /&gt;
Hostenbach Ehrenmal.JPG|Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs&lt;br /&gt;
Hostenbach Lok vor Bisttalschule.JPG|Grubenlok vor Bisttalschule&lt;br /&gt;
Hostenbach Grundschule.JPG|Grundschule&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Orts ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Jagow]], Spanienkämpfer und Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung.&lt;br /&gt;
* [[Gerd Kennel]] (* 1952), Gewichtheber&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|01000051743|Gerd Kennel|Abruf=2024-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Reiner Stutz]] (* 1958), Klassikgitarrist, Lehrauftrag für Gitarre an den Universitäten Köln und Koblenz und Leiter des &amp;#039;&amp;#039;Saarländischen Zupforchesters&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stutz-gitarre.de/de/gitarre Biografie Webpräsenz Rainer Stutz], abgerufen am 17. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Andreas Kiefer (*1965) Pathologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Nicolas Villeroy]] (1759–1843), Fabrikant und Besitzer der [[Steinkohlenbergbau|Kohlengrube]] Hostenbach.&lt;br /&gt;
* [[Carl Röchling (Industrieller)|Carl Röchling]] (1827–1910), Industrieller und Geschäftsführer der Grube Hostenbach.&lt;br /&gt;
* [[Richard Vopelius]] (1843–1911), Fabrikant und Besitzer der Kohlengrube Hostenbach.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Weber (Unternehmer)|Rudolf Weber]] (1856–1932), Unternehmer, der das hostenbacher [[Walzwerk]] gründete.&lt;br /&gt;
* [[Peter Marx (Architekt)|Peter Marx]] (1871–1958), deutscher Architekt aus [[Trier]], nach dessen Plänen die Pfarrkirche Herz Jesu erbaut wurde.&lt;br /&gt;
* [[Eugen Hach]] (* 1960), Fußballtrainer in Hostenbach&lt;br /&gt;
* [[Egbert Ulrich]] (* 1962), deutscher Politiker, der seit 1996 dem Vorstand der [[CDU]] Hostenbach angehört.&lt;br /&gt;
* [[Sambo Choji]] (* 1977), ehemaliger [[nigeria]]nischer Fußballspieler, der für Hostenbach spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Wadgassen Löschbezirk Hostenbach&lt;br /&gt;
* KSV Hostenbach (Kraftsportverein)&lt;br /&gt;
* Orchesterverein Hostenbach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* TV Hostenbach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Dorfgemeinschaft-Hostenbach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Sportfreunde Hostenbach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stollen und Schächte im Steinkohlenbergbau an der Saar (16). Grube Hostenbach, Teil 1 + 2.&amp;#039;&amp;#039; Nach allen erreichten Unterlagen (Akten, Literatur, Rissen) zusammengestellt von Karl Heinz Ruth, Dudweiler. Beilage zur Konzernzeitschrift Saarberg, Ausgabe 5/1993.&lt;br /&gt;
* Paul Otto Berend, Die privaten Kohlenbergwerke des Saarlandes. Saarbrücken 1947, Minerva Verlag.&lt;br /&gt;
* Josef Burg: &amp;#039;&amp;#039;Die Grube Hostenbach. Kohlengraben im Gebiet der Prämonstratenserabtei Wadgassen&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend&amp;#039;&amp;#039;, 36. Jahrgang 1988.&lt;br /&gt;
* Harald Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039;Hostenbach und sein Blechwalzwerk 1895–1972.&amp;#039;&amp;#039; 1997.&lt;br /&gt;
* Harald Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039;Hostenbach – wie es einmal war.&amp;#039;&amp;#039; Hostenbach 1994, Selbstverlag.&lt;br /&gt;
* Harald Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039;Grube Hostenbach.&amp;#039;&amp;#039; Dudweiler 2009.&lt;br /&gt;
* Villeroy &amp;amp; Boch. Ein Vierteljahrtausend europäische Industriegeschichte 1748–1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/SET=1/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=hostenbach&amp;amp;MATCFILTER=N&amp;amp;MATCSET=N&amp;amp;NOABS=Y Literatur über Hostenbach in der Saarländischen Biografie]&lt;br /&gt;
* [http://museum.academia-wadegotia.de/synapsecore.php5/noSidebar/synWiki/Hostenbach Bilder und Videos] zum Alten Bahnhof, dem Ehrendenkmal, der Saaraue und zum Dorf Hostenbach selbst bei museum.academia-wadegotia.de&lt;br /&gt;
* [http://www.unser-wadgassen.de/html/hostenbach-bilder.html Hostenbachbilder]&lt;br /&gt;
* [http://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=416 &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Grube Hostenbach&amp;#039;&amp;#039; von Hans Herkes]&lt;br /&gt;
* [http://www.iflis.de/index.php/saarland/anker-der-identitaet/bergbau-und-industrie#kegelhalden &amp;#039;&amp;#039;Die Spitzkegelhalden „Hermann und Dorothea“ bei Hostenbach&amp;#039;&amp;#039; von Delf Slotta]&lt;br /&gt;
* [http://www.saar-nostalgie.de/Walzwerke.htm &amp;#039;&amp;#039;Das Hostenbacher Blechwalzwerk&amp;#039;&amp;#039; von Karl Presser]&lt;br /&gt;
* [http://www.hostenbach-saar.de/ Hostenbachseite von Jörg Schröder]&lt;br /&gt;
* [http://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=490 &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Bergbaus&amp;#039;&amp;#039; von Hans Herkes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4358461-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Saarlouis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wadgassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Saarlouis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saar]]&lt;/div&gt;</summary>
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