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	<title>Hossingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:53:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hossingen&amp;diff=912679&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS86 am 11. Dezember 2025 um 17:43 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T17:43:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Hossingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Meßstetten&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Hossingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Heinstetten&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48.189322&lt;br /&gt;
| Längengrad = 8.922243&lt;br /&gt;
| Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe = 897&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche =&lt;br /&gt;
| Einwohner = 720&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1971-09-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 =&lt;br /&gt;
| Lagekarte =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild = Hossingen und Baienberg, Zollernalbkreis.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Hossingen vor dem Baienberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hossingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Meßstetten]] im [[Zollernalbkreis]] in [[Baden-Württemberg]]. Der Ort liegt auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] nordwestlich von Meßstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Keramikfunde deuten auf eine spätkeltische Ansiedlung in Bereich der Albrechtstraße hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Sigrid Hirbodian]], [[Andreas Schmauder]], Manfred Waßner |Titel=Die Geschichte von Meßstetten |TitelErg=Eine Stadt im Wandel |Reihe=Gemeinde im Wandel |BandReihe=19 |Ort= |Datum=2019 |Seiten=45 |Fundstelle=().}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hossingen, das zur [[Scherragrafschaft]] und später zur [[Grafschaft Hohenberg]] gehörte, wurde 1347 an Heinrich [[Tierberg (Adelsgeschlecht)|von Tierberg]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-32240 Bestand A602 Nr. 6595 = WR 6595] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 1370 kam die Herrschaft [[Meßstetten]] an die [[Burg Wildentierberg|Wildentierberger Linie]]. Durch die Heirat einer Wildentierberger Tochter Anna von der Wildentierberg mit Conrad [[Burg Hölnstein|von Hölnstein]] kam die Herrschaft Meßstetten an diesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Krauß |Hrsg=Orgelfonds-Pfarrer Peter Gall |Titel=Orts und Kirchengeschichte von Meßstetten |TitelErg=75-jähriges Bestehen der Kirche |Ort=Meßstetten |Datum=1989 |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1418 verkauft Konrad von Hölstein Tieringen, Meßstetten und Hossingen, behält aber sein Haus mit [[Hofreite]] in Tieringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-32301 Bestand A602 Nr. 6627=WR6627] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Württemberg wurde das Dorf vom [[Oberamt Balingen|Amt Balingen]] verwaltet. 1477 werden fünf Herdstätten mit Mannen und ein lediger Knecht beurkundet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Foth&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Foth |Hrsg=Heimatkundliche Vereinigung |Titel=Das Herdstättenverzeichnis |TitelErg=Heimatkundliche Blätter 1960 |Ort=Balingen |Datum=Dezember 1960}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der Musterungsliste ab dem Jahre 1521 obliegt den Hossinger [[Württembergische Armee|Milizsoldaten]] die Sicherung der [[Burg Hossingen]] nach Unterdigisheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hossinger Bauern waren am [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-515714 Bestand A44 U96] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-515718 Bestand A44 U98] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Hossingen verübte eine Gruppe von 20 Reitern 1647 aus [[Konstanz]] einen Überfall und führte den Vogt sowie elf Pferde und Fohlen weg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Fritz |Hrsg=Heimatkundliche Vereinigung |Titel=Zwischen  Württemberg |TitelErg=Heimatkundliche Blätter Nr.6 |Ort=Balingen |Datum=20. Juni 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1806 gehörte das dem [[Oberamt Balingen]] unterstellte Hossingen zum neu errichteten [[Königreich Württemberg]] und ab 1919 zum gleichnamigen [[Volksstaat Württemberg|Volksstaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 werden im Gemeindebrief Heimatklänge Namenslisten alteingesessener Familien aus den Kirchbüchern des Jahres 1583 veröffentlicht. In Hossingen sind alteingesessene Familien schon im Anfang in den Kirchenbüchern 1525, zum Teil noch früher genannt: Eppler, Göhring 1600, Kiesinger 1604, Roth 1650, Bodmer Kanton Zürich 1654, Scherle 1760, Merz 1784, Narr 1807, Mundle 1825, Strölin 1825.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Th. Brandin |Hrsg=Verlag und Druck des Christlichen Zeitschriftenvereins Berlin |Titel=Aus Meßstetten und Hossingen – Gemeindebrief Heimatklänge Meßstetten |TitelErg=Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Meßstetten |Ort=Meßstetten |Datum=1907}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hossingen kam 1934 zum Kreis Balingen, ab 1938 [[Landkreis Balingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1971 wurde Hossingen nach Meßstetten eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=525}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kapellen und Friedhöfe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikolauskirche in Hossingen, Meßstetten.jpg|mini|Evangelische Nikolauskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgkapelle gehörte wie die 1404 erstmals erwähnte Hossinger St. Nikolauskapelle bis zur Reformation zur [[Ebingen|Ebinger]] [[Martinskirche (Ebingen)|Martinskirche]]. Dort befand sich längere Zeit der Friedhof für Hossingen. Alle Einwohner, Manns- und Weibspersonen, Junge und Alte, zu Hossingen gehören von alters her tot und lebendig in die Pfarrei Ebingen. Doch werden sie jetzt 1564 von einem Pfarrer zu Meßstetten versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Dreher |Hrsg=Evangelische Kirchengemeinde |Titel=Gemeindebrief Heimatklänge |TitelErg=Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Meßstetten |Ort=Meßstetten |Datum=1909}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sargträger umrundeten laut Alb-Guide Helmut Meng Hossingen und wählten wahrscheinlich den im Originalzustand erhalten Siebenkreuzlesweg ({{Coordinate|NS=48.20386154478238|EW=9.020145535469055 |type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Parkplatz 2. Haarnadelkurve}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gottlob Hummel |Hrsg=Genossenschaftsdruckerei |Titel=Die Geschichte der Stadt Ebingen 1923 |Datum= |Seiten=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spuren des Absturzes&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://m.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-spuren-des-absturzes.6c35c63f-f5a1-4ae6-8296-3a685a99f3d7.html Absturz].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]].&amp;#039;&amp;#039; 7. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seitdem beim Ebinger Kreuz eine römische Siedlung entdeckt wurde, wird ein römischer Ursprung der Rinnen nicht mehr ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Stettner |Titel=Ebingen – Die Geschichte einer württembergischen Stadt |Verlag=Jan Thorbecke |Ort=Sigmaringen |Datum=1986 |Seiten=190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Albguide Helmut Meng:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alb-Guide&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mit-dem-alb-guide-auf-dem-kreuzle-weg.7286ee5d-cdfb-47c9-b909-26a5e2258530.html Alb-Guide].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]]&amp;#039;&amp;#039;,7 August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; vermutet einen von den in der Gegend [[Reformatorischer Bildersturm|Wüstgläubigen]] genannten Reformatoren zerstörten [[Stationenweg Wirzenborn|Stationenweg]] auf dem Weg der Toten der Kirchspielgemeinden Heinstetten und Hossingen zum Ebinger Friedhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burg&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-eigene-burg-zwischen-blindgaengern.3148eded-d863-432a-b6c3-a9cb7976b49b.html Burg].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]].&amp;#039;&amp;#039; 25. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stationenwege mit sieben Stationen sind durchaus üblich. Ein Abzweig führt in einer Kurve zu einer Sandgrube in Richtung Meßstetten. In diesem Abzweig wurden 2016 weitere Ausgrabungen vorgenommen. Gefunden wurde eine Doppelspur mit 1,05 Metern Spurweite. Die Ortsgruppe Ebingen des Schwäbischen Albvereins führt derzeit (2015) wissenschaftliche Forschungsarbeiten durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rätsel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-raetsel-ist-ungeloest.254d2ab8-e1a8-4bf3-b9d1-3a40c9e590c1.html Rätsel].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden in Hossingen alte Grabfelder gefunden:&lt;br /&gt;
* Gräber Bohl TK 25 7819, r. 3494230, h. 5339200. Die Fundstelle liegt 75 m nordwestlich der Kirche am Westrand des Ortskernes. Nach einem Bericht samt Karte von 1891 wurden dort zu einem unbekannten Zeitpunkt „sehr alte Skelette … aber bis jetzt keinerlei Inlagen“ aufgedeckt. Hof aus dem fortgeschrittenen 7. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Gräber Ob der Gasse TK 25 7819, r. 3494250, h. 5339410. Die Fundstelle liegt etwa 200 m nördlich des alten Ortskerns an einem Südwesthang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1957 wurden Gräber aus der [[Merowinger]]zeit aufgedeckt. Weitere Gräber sollen seinerzeit noch unberührt im Boden gelegen haben. Aufgrund des topografischen Lagebezugs zum alten Ortskern wird es sich bei diesen Gräbern am ehesten um das merowingerzeitliche Ortsgräberfeld handeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Alamannen im Zollernalbkreis&amp;quot;&amp;gt;Georg Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Alamannen im Zollernalbkreis.&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv |url=http://ubm.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2006/907/pdf/diss.pdf |text=Online |wayback=20120213193134 |archiv-bot=2018-04-15 07:58:04 InternetArchiveBot}} PDF, 5,8&amp;amp;nbsp;MB). Inauguraldissertation Uni Mainz 1989, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1275 wirkte Heinrich von Tieringen als Pfarrer. 1360 stiften die Tierberger eine Jahrzeit in der Kirche [[Lambert von Lüttich|St. Lamprecht]] zu Meßstetten, in deren [[Krypta]] etliche Tierberger begraben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Württembergische Regesten aus Bestand: A602 / 1301-1500 |Hrsg=Landesarchiv |Titel=Weltl. und geistliche Ämter |Ort=Meßstetten |Datum= |Kommentar=Balingen G. V. Bestellsignatur: A 602 Nr. 6747 = WR 6747 * 1250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-32426 Bestand A 602] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Jahr 1337 ist eine der umstrittenen religiösen Urkunden, ein [[Ablassbrief]] aus Avignon erhalten: Wer am Altarpatronizium in der Wolfgangskapelle auf dem benachbarten [[Burg Altentierberg]] teilnimmt, dem soll laut Bischof Paulus Fluginens ein 40-tägiger [[Ablass]] der Sünden zuteilwerden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-398185 Dep. 38 T 1 Nr. 1350] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Lichtmess 1535 wurde die Reformation in Württemberg eingeführt. Der für Hossingen zuständige Pfarrer Magister Johann Tierberger weigerte sich zunächst seine Pfarrei aufzugeben, die ihm sein Halbbruder Hans Konrad von Tierberg, der Patronatsinhaber der Ebinger Martinskirche verliehen hatte. Hans Tierberger war ein unehelicher Sohn von Melchior von Tierberg. Hans Tierberger hatte 1494 in Freiburg zu studieren begonnen und wechselte dann nach Tübingen über, wo er 1500 den Magistergrad erlangte. Da die [[Herren von Tierberg|Tierberger]] am alten Glauben festhielten, wollte Herzog Ulrich den Pfarrer nicht länger dulden. 1554 erfolgt ein Tausch: Die Herzöge werden Patronatsherren, traten dagegen das Patronat der Frohnstetter Kirche ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Stettner |Titel=Ebingen – Die Geschichte einer württembergischen Stadt |Verlag=Jan Thorbecke |Ort=Sigmaringen |Datum=1986 |Seiten=266}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
In Hossingen wird ein [[Schwäbische Dialekte|schwäbischer Ortsdialekt]] des [[Oberdeutsch]]en gesprochen.&lt;br /&gt;
Die seltenen auf den Felsköpfen neben dem Hochalbpfad wachsenden [[Gewöhnliche Kuhschelle|Küchenschellen]] werden im örtlichen Dialekt Hosenglocka genannt, es gibt ein Vorkommen von etwa 50 Blüten auf dem Triebfels bei Hossingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Keppler Lehrgehilfe |Titel= Fragebogen volkskundliche Überlieferung |Verlag=Landesamt für württ. Volkskunde |Ort=&amp;gt;Meßstetten |Datum=1900 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftspflege-Triebfels&amp;quot;&amp;gt;Winfried Groh (whg): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-an-allen-orte-wird-emsig-gehegt.f61890a2-05b2-4c1b-a040-ba79c1277310.html schwarzwaelder-bote.de]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]]&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochdeutschen wäre die Übertragung Hossenglocke = Hirtenglocke, vergleichbar Nachthosser = Nachthirte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Christof von Schmid |Hrsg=Schweizerbart |Titel=Schwäbisches Wörterbuch |Ort=Stuttgart |Datum=1832 |Seiten=288}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Blumennamen sind [[Echte Schlüsselblume|Schlüsselblumen]] Baddenga, [[Hanf]] Sohmboringer Reiste und Hanuf und der [[Wundklee]]  Katzendapen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Keppler Lehrgehilfe – Fragebogen volkskundliche Überlieferung |Verlag=Landesamt für württ. Volkskunde |Ort=Meßstetten |Datum=1900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde Hossingen von der Textilindustrie dominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Schwarzwälder Bote, Oberndorf, Germany |url=http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-goela-areal-soll-verwertet-werden.aee11f95-cf95-4cb4-b73f-ff93cab56ff2.html |titel=Göla - Schwarzwälder Bote |abruf=2018-03-03 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedingt durch den Strukturwandel in der Branche ist ein Großteil der Arbeitsplätze in diesem Bereich weggefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Höhenlage verfügte die Landwirtschaft in Hossingen Ende des 19. Jahrhunderts über eine eigene Baumschule und zahlreiche hochstämmige Obstbäume.&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Beschreibung des Oberamts Balingen/Kapitel A 5#A5 31|Obstbautabelle Seite 171, Beschreibung des Oberamts Balingen]], 1880.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Heimatlied ===&lt;br /&gt;
Johannes Strölin hat ein Heimatlied gedichtet. Die Zeichnung mit der Handschrift ist im Hossinger Heimatmuseum archiviert. Melodie: Wohl ist die Welt so groß und weit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=p_8LnrL3s7w |titel=Wohl ist die Welt so groß und weit |abruf=2021-10-23 |upload=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.instagram.com/heimatmuseum_hossingen/p/CSWjw7LjBbF/ Heimatmuseum Insta]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Sport ===&lt;br /&gt;
Hossingen verfügt über mehrere Vereine:&lt;br /&gt;
* Der TSV Hossingen ist vor allem für die [[Handball]]abteilung bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.tsv-hossingen-wird-100-grosses-jubilaeum-mit-einem-jahr-verzug.c515a57d-2033-441d-9030-34c071a69b06.html TSV]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Schwäbischer Albverein|Schwäbische Albverein]] e.&amp;amp;nbsp;V., Ortsgruppe Hossingen, unterhält in Hossingen ein Heimatmuseum und mehrere  kostenlose, unbewirtschaftete Schutzhütten und [[Grillplatz|Grillplätze]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwaebische.de/regional/zollernalb/messstetten/scherle-tritt-zurueck-das-ist-das-neue-team-beim-hossinger-albverein-2688298 Albverein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen ===&lt;br /&gt;
==== Der Geist vom Gräbelesberg ====&lt;br /&gt;
Auf dem Gräbelesberg begegnet den Leuten ein Geist mit dem Kopf unter dem Arm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hagenlocher Lehrer – Fragebogen volkskundliche Überlieferung Verlag=Landesamt für württ. Volkskunde |Ort=Laufen |Datum=1900-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Spuk an der Hossinger Leiter ====&lt;br /&gt;
Bei der Hossinger Leiter am Lauterbach geht ein Geist mit den Leuten bis zum Ort. Der Mann soll vor vielen Jahren sein Weib in der Säge totgeschlagen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hagenlocher Lehrer – Fragebogen volkskundliche Überlieferung Verlag=Landesamt für württ. Volkskunde |Ort=Laufen |Datum=1900-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Muislochhöhle ====&lt;br /&gt;
In der Muislochhöhle wohnte ein Mann mit dem Spitznamen Mui. Ohne es zu wollen, verriet ihn seine Frau, die von den [[Königlich Württembergisches Landjägerkorps|Landjägern]] beobachtet wurde, als sie ihm abends einen Korb mit Essen brachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verräterin&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-die-verraeterin-war-die-eigene-ehefrau.5991d5a3-6c9f-4b69-9d8d-83b65612ba4f.html Verräterin].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gegend ist jedoch belegt, dass Waren bis 1835 für Händler über die von Landjägern bewachten Zollgrenzen geschmuggelt wurden; Ausgangspunkt und Warenlager des nächtlichen Schmuggels und Diebstahls sollen Höhlen gewesen sein. Kaffeeschmuggler Haux wurde am 21. Juli 1831 im Pfaffental von einer Kugel des Meßstetter Landjägers getroffen und starb. Lange Zeit war der Kaffee wegen der hohen Steuern das Schmuggelgut Nummer eins. Kein Zollbeamter konnte es wagen, einen Sarg zu öffnen, in dem ein Cholera- oder Pockentoter lag. Ungezählte Menǵen von Schmuggelkaffee passierten auf diese makabere Weise die Zollgrenzen. Es gab Schneider, die sich auf Kleidung spezialisiert hatten, mit der man ohne großes Risiko Zollware transportieren konnte. Äußerlich schien es ein Buckliger oder Hinkender mit Klumpfuß zu sein. Aber schon um die nächste Ecke entpuppte sich der Buckel oder die Behinderung als geschickt getarntes Versteck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Igmar Gutberlet |Hrsg=Tchibo |Titel=Faszination Kaffee |TitelErg=Eine Reise durch die Welt des Kaffees |Verlag=Companions |Ort=Hamburg |Datum= |Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Steige nach Ebingen gab es eine zu umgehende österreichische Zollstation im Hohenberger Forst. [[Bibelverbot|Bibeln]] sowie Gesang- und Gebetbücher wurden über schmale Pfade in entlegenste Gebiete geschmuggelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.swp.de/suedwesten/landespolitik/unterwegs-auf-den-alten-pfaden-der-bibelschmuggler-23566017.html |wayback=20200610160057 |text=Bibelschmuggel |archiv-bot=2022-11-16 03:21:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1698 wurde knapp eine Tonne Stahlmasseln geschmuggelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Stettner |Hrsg=Jan Thorbecke Sigmaringen |Titel=Ebingen – Die Geschichte einer württembergischen Stadt |Datum=1986 |Seiten=95}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1750 kaufte der Eselmüller von der [[Winterlingen|Winterlinger]] Bannmühle 130 Scheffel Dinkel aus Meßstetten und Hossingen auf und ließ ihn über die Grenze in die Schweiz schmuggeln. Da auch aus Hechingen 1000 Scheffel aufgekauft und geschmuggelt wurden, kam es zu einem Kornmangel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Stettner |Hrsg=Jan Thorbecke Sigmaringen |Titel=Ebingen – Die Geschichte einer württembergischen Stadt |Datum=1986 |Seiten=147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhmacher ====&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit wurde ein Schuhmacher aus Hossingen vom Gericht der Herrschaft angeklagt. Seine Hinrichtung schien unabwendbar. Man einigte sich auf ein [[Gottesurteil]] in Form eines einseitigen Ordals. Der angeklagte Schuhmacher hatte auf dem Schuhmacherfels in schwindelerregender Höhe über dem Abgrund ein paar Schuhe anzufertigen. Dabei durfte er nichts vom abgezählten Material verlieren. Die tadellos gefertigten Schuhe und die Tatsache, dass er nicht abstürzte, wurde damals vor Gericht als Beweis seiner Unschuld angesehen. Während in den amtlichen Karten bei einer Felsnadel bei der Muislochhöhle der Name &amp;#039;&amp;#039;Schuhmacherfels&amp;#039;&amp;#039; eingetragen ist, soll das Ordal laut mündlicher Überlieferung auf der rechten Talseite bei der Hossinger Leiter stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Des Schimmelreiters heimliche Liebschaften ====&lt;br /&gt;
Eine alte Sage berichtet von dem Schimmelreiter, der sich mit seiner Geliebten heimlich beim [[Weichenwang]] trifft. Manchmal in stürmischen Herbstnächten soll nämlich auf dem alten [[Burg Hossingen|Schloss Burtel]] bei Hossingen, von dem noch wenige Reste vorhanden sind, ein Schimmelreiter sichtbar werden, der gegen den Weichenwang (Heiligenwang) herüber reite. Heute steht auf dem Weichenwang in Meßstetten eine Radaranlage der Bundeswehr. Das Gelände ist nicht mehr zugänglich. Bei den Liebespaar handelt es sich um eine standesgemäße Beziehung zwischen einem edlen Ritter und der Tochter des Hossinger Burgherrn. Ihre Wohnorte sollen die Burgen Hossingen und Tierberg sein. Emil Schweizer bindet 1898 die bekannte Version dieser Sage in seinen Artikel aus den Balinger Bergen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emil Schweizer |Hrsg=Schwäbischer Albverein Stuttgart |Titel=Albvereinsblätter 10/1/1898 von den Balinger Bergen |Datum= |Seiten=11–13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stadt Wangen ====&lt;br /&gt;
Sagenhafte Erinnerungen weiß man von abgegangenen Orten.&lt;br /&gt;
Eine Stadt Wangen sei zwischen Hossingen und Meßstetten verschwunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Bitzer Studienrat |Hrsg=Statistisches Landesamt Baden-Württemberg |Titel=Der Landkreis Balingen |TitelErg=Amtliche Kreisbeschreibung |Datum=1960 |Seiten=483}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der 1477 genannt Ort Neu-Wangenhausen (Nüwenghausen) konnte bisher keinem anderen Ort im Oberamt zugeordnet werden. Beim Bau einer Kandel (Wassergraben) fand der Meßstetter Pfarrer Oetinger einen Bronzekessel und Scherben im Aushub. Unter höhnischem Gelächter der Bauarbeiter sicherte er die Funde und gab sie zur Auswertung in fachkundige Hände. Das Gebiet wurde um 1850 öfters von [[Raubgrabung]]en heimgesucht. Alfred Ludwig Oetinger (von 1856 bis 1868 Pfarrer in Meßstetten und Hossingen) ließ zunächst auf eigene Rechnung, später auf Rechnung der Staatssammlung vaterländischer Alterthümer umfangreiche Grabungen durchführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alterthumsverein-1875&amp;quot;&amp;gt;Alfred Ludwig Oetinger: [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/swa1869_1875/0043/scroll?sid=d8059a14534b525b0cb879550d016368 &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen über die Untersuchung ….&amp;#039;&amp;#039;] auf digi.ub.uni-heidelberg.de, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1875.&amp;#039;&amp;#039; S. 38–52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zufallsfund wurde durch systematische Nachgrabungen ergänzt. Die umfangreichen Funde von Grabbeigaben deuten auf eine frühe Besiedlung im Bereich Wangen unterhalb des Weichenwangs hin. Im Jahre 1869 war eine exakte zeitliche Zuordnung der Funde technisch noch nicht möglich, deshalb wurden in der damaligen Zeit die zu den Gräbern gehörenden Siedlungen sehr groß angenommen. Ein Grab mit kunstvoll bearbeiteten Holzteilen wurden damals, passend zu Sage, der Oberschicht einer nach kurzer Nutzung zerstörten keltischen Stadt zugeordnet.&lt;br /&gt;
2019 berichtet Christoph Morrissey im Heimatbuch: Unbekannt ist bisher noch die zu den Gräbern bei Hossingen (Gewann Wangen) gehörende Siedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg= [[Sigrid Hirbodian]], Andreas Schmauder und Manfred Waßner |Titel=Gemeinde im Wandel |TitelErg=Band 19 Eine Stadt im Wandel Die Geschichte von Meßstetten |Nummer=19 |Ort=Tübingen |Datum=2019 |Seiten=33 |Fundstelle=(1500 Exemplare der Stadt Meßstetten)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedkurier.de/region/linzgau/kreis-sigmaringen/Heimathistorie-von-Messstetten-als-Buch-veroeffentlicht;art372548,10369818 Heimathistorie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute werden die bedeutendsten Grabfunde der Hallstattzeit in Wangen wie folgt beschrieben: Über mehrere Generationen hinweg scheinen hier sozial hochstehende Menschen bestattet worden sein. Die Gräber der einfachen Bevölkerung darf man in einfachen Grabgruben vermuten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg= [[Sigrid Hirbodian]], Andreas Schmauder und Manfred Waßner |Titel=Gemeinde im Wandel |TitelErg=Band 19 Eine Stadt im Wandel Die Geschichte von Meßstetten |Nummer=19 |Ort=Tübingen |Datum=2019 |Seiten=37 |Fundstelle=(1500 Exemplare der Stadt Meßstetten)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die späten Kelten haben ihre Toten nicht mehr bestattet, sondern lapidar gesagt-in die Bäume gehängt, vielleicht auf Totenbetten platziert. Wir sprechen dann von [[Himmelsbestattung]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kelten&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= Christa Sigg im Gespräch mit Holger Wendling |Seiten =14| Herausgeber= Zollern Alb Kurier Schwäbische Zeitung | Titel=Die Kelten als große Trinker| TitelErg= Kultur| Ort=München | Datum=2024-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Derzeit finden auf dem benachbarten Lochen Grabungen statt. [[Gerhard Bersu]] erkannte 1923 eine kontinuierliche Abfolge von der Bronze- in die Eisenzeit, eine [[Stratigraphie (Archäologie)|Stratigraphie]].&lt;br /&gt;
[[Martin Bartelheim]] und Marc Heise sind 2024 erfolgreich:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/archiv-attempto-online/archivfullview-attempto/article/archaeologische-denkmalpflege/ Archäologische Denkmalpflege]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Keramik, Spinnwirbel und Fragmenten von Glasperlen fanden sie zahlreiche [[Fibel (Schließe)|Fibeln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausgrabungen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=  |Seiten =15| Herausgeber= Zollern Alb Kurier Schwäbische Zeitung | Titel=Ausgrabungen auf dem Lochenstein| TitelErg= Lokales| Ort=Balingen | Datum=2024-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2025 wird an verschiedenen Stellen des Plateaus das archäologische Potential überprüft und eine gültige chronologische Entwicklung herausgearbeitet. Das wird zum einen durch die Analyse des Fundmaterials (Keramik- und Metallfunde) erreicht, sowie durch naturwissenschaftliche Datierungen an organischen Materialien wie zum Beispiel Knochen. Ermöglicht werden die Untersuchungen durch die Unterstützung der Gemeinde, des Regierungspräsidiums sowie des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Hossingen liegt an der K 7143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV ===&lt;br /&gt;
Der öffentliche Nahverkehr wird durch den [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (NALDO) mit Zubringerbussen zur [[Bahnstrecke Tübingen–Sigmaringen]] gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wander- und Radwege ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Historischer Fußweg Hossinger Leiter (Schwäbische Alb).jpg|mini|Historischer Fußweg &amp;#039;&amp;#039;Hossinger Leiter&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hossingen besitzt ein ausgedehntes [[Wanderweg]]enetz, das vom [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albverein]] angelegt wurde. Der [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg]] sowie Rundwanderwege und Radwege sind ausgeschildert. Der Premiumwanderweg Hossinger Hochalb startet im Dorf. Bereits 1896 wurden siebentägige Wanderungen in Kombination mit Bahnfahrten beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz, Saager, Widenmann |Hrsg=Schwäbischer Albverein Stuttgart |Titel=Albvereinsblätter 7-tägige Wanderung |Datum= |Seiten=362–363}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute werden die Wanderparkplätze Heimatmuseum ({{Coordinate|NS=48.190824|EW=8.922548|type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Heimatmuseum Hossingen}}) Heimberg, [[Gräbelesberg]] ({{Coordinate|NS=48.201601|EW=8.917345|type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Gräbelesberg, Heimberg, Grillplatz}}), Oberbuch ({{Coordinate|NS=48.190929|EW=8.944961|type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Oberbuch Parkplatz Grillplatz}}) und [[Burg Hossingen]] ({{Coordinate|NS=48.183960|EW=8.920232|type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Parkplatz Burg Hossingen}}) auch mit dem Auto angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Wais beschreibt im Jahre 1901 die Aussicht vom [[Burg Gräbelesberg|Gräbelesberg]] wie folgt: „Der Blick in die Umgebung hat etwas hochgebirgsmäßiges.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Wais |Hrsg=Union Deutsche Verlagsgesellschaft Stuttgart |Titel=Albführer |Datum= |Seiten=361}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bergweg|„Alpine“ Wanderpfade]] führen zur Muislochhöhe ({{Coordinate|NS=48.197913|EW=8.935619 |type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Muislochhöhlen}}), Aussichtspunkt Schuhmacherfels ({{Coordinate|NS=48.196306|EW=8.931730 |type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Schuhmacherfels laut mündlicher Überlieferung}}), Muisloch und rechts von der Hossinger Leiter zum Lauterbachbrunen ({{Coordinate|NS=48.194963|EW=8.928730 |type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Lauterbach}}). Dabei handelt es sich um den ungesicherten mittelalterlichen Pfad der Hossinger Leiter vor dem Bau der Stahlbrücken.&lt;br /&gt;
Ab 1940 nutzte die privat einquartierte [[4. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|Enziandivision]] die Schießbahnen im Truppenübungsplatz. Da das Gelände für Gebirgstruppen zu flach ist, wurden 1940/41 schmale Pfade zum Trauf in Hossingen ausgebaut, um die Tragtiere an die Höhe zu gewöhnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.swp.de/suedwesten/landkreise/zollernalb/muli-weg-ist-altersschwach-19779723.html |wayback=20190302210319 |text=Muliweg |archiv-bot=2022-11-16 03:21:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein 1,7 Kilometer langer Zug aus Tragtieren war täglich mit verlasteten Geschützen unterwegs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schwäbischer Albverein Hossingen |Hrsg=Stadt Meßstetten |Titel=Amtsblatt der Stadt Meßstetten 58. Jahrgang/Nr. 8 |TitelErg=Hossingen |Ort=Meßstetten |Datum=2019-02-22 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgehend von diesen Pfaden wurden Wanderwege beschildert und beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wanderinstitut.de/premiumwege/baden-wuerttemberg/hossinger-leiter/ Traufweg zum Gräblesberg 1940/41 ausgebaut]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bekannt ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Hossinger Leiter]]&amp;#039;&amp;#039;, ein historischer Fußweg von Hossingen zum Bahnhof Lautlingen. Die kürzeste Verbindung von Oberdigisheim und Hossingen zur Zollernalbbahn wurde früher von zahlreichen Bahnpendlern täglich genutzt. Als Besonderheit ist zu vermerken, dass der Aufstieg von Lautlingen her mit Hilfe zweier Leitern überwunden wurde, seit 1900 Stufentreppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Notburg Geibel |Hrsg=Verlagshaus Daniel |Titel=Stadt Meßstetten |TitelErg=Sonderbeilage des Zollern -Alb-Kuriers zur Stadterhebung am 1.Juli 1978 |Ort=Balingen |Datum= |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist die Hossinger Leiter ein Wanderweg mit Schutzhütte und Grillplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitznamen ===&lt;br /&gt;
Am 21. Mai 1901 schrieb Lehrgehilfe Keppler aus Meßstetten über den Nachbarort: „Die Hossinger sind Schmalzköpfe, die Oberdigisheimer werden Maufanger (Mondf.) und Zoddler ? genannt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Keppler Lehrgehilfe – Fragebogen volkskundliche Überlieferung |Verlag=Landesamt für württ. Volkskunde |Ort=Meßstetten |Datum=1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Schmauder erforschte Meßstetten im hohen und späten Mittelalter und berichtet über Hossingen: Der Pfarrei Ebingen wurde gezehnt, die auch den Kleinzehnt bezog, für diesen jedoch seit Ausgang des Mittelalters 18 Maß Schmalz erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Sigrid Hirbodian, Andreas Schmauder und Manfred Waßner |Titel=Gemeinde im Wandel |TitelErg=Band 19 Eine Stadt im Wandel Die Geschichte von Meßstetten |Nummer=19 |Ort=Tübingen |Datum=2019 |Seiten=105}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Göhring]] (1876–1948), Publizist und Politiker.&lt;br /&gt;
* Friederich Wilhelm Wendel (1908–1993), Künstler&amp;lt;ref&amp;gt;[https://buch-sauermann.de/shop/item/9783927249158/wilhelm-friedrich-wendel-1908-1993-von-adolf-smitmans Buch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.wo-christus-mensch-bleibt-ein-einmaliger-anblick-bietet-sich-in-der-messstetter-lamprechtskirche.cb64b549-6e49-42b7-bd1a-889670c49f9c.html Christus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pascal Bodmer]]  (1991), Sportsoldat und Skispringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Balingen |Titel=Hossingen |Seite=405–410 |Wikisource=Kapitel B 13}}&lt;br /&gt;
* Adolf Klek: &amp;#039;&amp;#039;Der Friedhof in Hossingen – heute und früher.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://www.heimatkundliche-vereinigung.de/userfiles/files/HKB-pdf/%20Heimatkundliche%20Blaetter%2010_1963%20%20S.437-484.pdf Heimatkundliche Blätter für den Kreis Balingen, 1962, Nr. 2, S. 394 f.]&lt;br /&gt;
* Adolf Klek: &amp;#039;&amp;#039;Hossinger Kirchen- und Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Kirchengemeinde, Hossingen 1963.&lt;br /&gt;
* Adolf Klek: &amp;#039;&amp;#039;Die Hossinger Leiter: Eine heimatkundliche Betrachtung&amp;#039;&amp;#039;. In: Schwarzwälder Hausschatz 1966, S. 106–109.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Lazi]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Zollernalbkreis.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-8062-0205-2, S.&amp;amp;nbsp;301–302.&lt;br /&gt;
* [[Maren Kuhn-Rehfus]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://personendatenbank.germania-sacra.de/files/books/NF%2030%20Kuhn-Rehfus%20Wald.pdf Das Zisterzienserinnenkloster Wald]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Germania Sacra]]&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge 30, &amp;#039;&amp;#039;Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Konstanz, Band 3&amp;#039;&amp;#039;). Walter de Gruyter, Berlin &amp;amp; New York 1992, ISBN 3-11-013449-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Meßstetten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7823342-2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Meßstetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Zollernalbkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
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