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	<title>Hospitalkirche (Wetzlar) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:37:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hospitalkirche_(Wetzlar)&amp;diff=1614685&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-04-25T05:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wetzlar Hospitalkirche Norden (02).jpg|mini|hochkant|Hospitalkirche Wetzlar von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar Hospitalkirche (02).jpg|mini|hochkant|Ansicht von Südosten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hospitalkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Wetzlar]] im [[Hessen|hessischen]] [[Lahn-Dill-Kreis]] ist eine [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] [[Predigtkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre evangelisches Leben.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde 1762–1764 im [[Rokoko]]-Stil erbaut und gilt als seltenes und qualitativ hochwertiges Beispiel dieses Baustils unter den lutherischen Predigtkirchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Hessen I.&amp;#039;&amp;#039; 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der fünfachsige [[Saalkirche|Saalbau]] mit [[Fünfachtelschluss]] und westlichem Hauben[[dachreiter]] ist hessisches [[Kulturdenkmal]] mit reicher Innenausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Hospitalkirche befindet sich in der ehemaligen mittelalterlichen Langgässer Vorstadt. In unmittelbarer Nähe fließt die [[Lahn]] und die Langgasse führt über die steinerne [[Alte Lahnbrücke (Wetzlar)|Alte Lahnbrücke]] direkt in die Altstadt. Der Standort für das Hospital wurde gezielt ausgewählt, da man sich vom fließenden Wasser eine Heilwirkung versprach. Zudem diente die Hospitalmühle als Einnahmequelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch lag das Hospital außerhalb der Stadtmauer in der Langgässer Vorstadt, direkt an der [[Cölnische Hohe Heer- und Geleitstraße|Cölnischen Hohen Heer- und Geleitstraße]], die von Antwerpen über Köln nach Frankfurt am Main führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1262 wird hier erstmals ein [[Hospital]] (&amp;#039;&amp;#039;hospitale pauperum&amp;#039;&amp;#039;) zum Heiligen Geist mit einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] aus [[Bruchstein]] erwähnt, die der Versorgung von Armen, Behinderten und Kranken sowie der Beherbergung von Pilgern diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meier3&amp;quot;&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war dem heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] und der heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] geweiht. Mit Einführung der [[Reformation]] wechselte die Kirchengemeinde zum 1555 oder 1563 zum evangelischen Bekenntnis. Das Hospital wurden zum evangelischen Bürgerhospital, das bis 1938 bestand. Aufgrund des [[Restitutionsedikt]]es von 1629 wurde der lutherischen Gemeinde untersagt, in der Stiftskirche Gottesdienste abzuhalten, sodass sie bis 1632 in die Walpurgiuskapelle und die Hospitalkapelle auswich.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre evangelisches Leben.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gotische Hospitalkapelle, ein Saalbau mit hohem [[Dachreiter]], wurde am 30. Januar 1752 wegen Baufälligkeit geschlossen und im Jahr 1755 abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDM&amp;quot;&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=24942|titel=Langgasse 9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das evangelische Personal der städtischen [[Kammer (Gericht)|Gerichtskammer]] trieb einen Neubau des Gotteshauses voran und trug zur Finanzierung entscheidend bei,&amp;lt;ref&amp;gt;Jung: &amp;#039;&amp;#039;Wetzlar. Eine kleine Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, 2010, ISBN 978-3-86680-715-0, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; sodass bereits am 20. Juni 1755 die [[Grundsteinlegung]] für die neue Hospitalkirche erfolgte. Die Entwürfe stammten vermutlich von [[Johann Ludwig Splittdorf]], dem Oberbaudirektor von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot; /&amp;gt; während der herzoglich-nassauische Bauinspektor Wilhelm Sckell aus Weilburg die Bauaufsicht übernahm. Kollekten unter allen evangelischen Reichsständen ergaben Spenden in Höhe von 13.500 Gulden. Die restlichen Kosten von 16.500 Gulden trug der Wetzlarer Magistrat, der das [[Kirchenpatronat]] innehatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meier3&amp;quot; /&amp;gt; Als der [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährige Krieg]] ausbrach und zudem Lahnwasser in die Grüfte unter dem Chor und dem Schiff eindrang, führte dies zu einer Bauunterbrechung und zu einer Planänderung. Erst sechs Jahre später wurden die Grüfte verfüllt und der Bau fortgesetzt. Von Frühjahr bis Herbst 1762 entstand der Rohbau einschließlich der Eindeckung des Daches. Der Innenausbau und die Errichtung des Dachreiters folgten 1763. Am 12. Juni 1764, dem dritten Pfingstfeiertag, fand die Einweihung der Hospitalkirche als evangelisch-lutherische Predigtkirche statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Abicht: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Wetzlar, historisch, statistisch und topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Wetzlar 1836, S. 15, {{Google Buch|BuchID=3_w2AAAAYAAJ|Band=2|Seite=15}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wetzlar eine preußische [[Garnison]]sstadt war, diente die Kirche bis 1877 als [[Garnisonkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Architektur-Bildarchiv: [https://www.architektur-bildarchiv.de/image/Hospitalkirche-Wetzlar-16654.html &amp;#039;&amp;#039;Hospitalkirche Wetzlar&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 9. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde die Kirche elektrifiziert und 1922/1923 renoviert. Die Buntglasfenster der Kirche und das im Süden angrenzende Hospital von 1748 wurden 1944 zerstört. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch ein [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindehaus]] ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre evangelisches Leben.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 204, 320.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde das Kircheninnere von Karl Faulstich begutachtet und anschließend restauriert. Er legte die originale farbige Ausmalung wieder frei. Weitere Bauschäden wurden bis 1995 behoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDM&amp;quot; /&amp;gt; Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums im Jahr 2014 erhielt die Kirche einen neuen Außenanstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar und Februar 2023 wird die Hospitalkirche von der katholischen Domgemeinde genutzt, um die Heizkosten zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar Hospitalkirche (01).jpg|mini|hochkant|Ostportal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar Hospitalkirche (04).jpg|mini|links|Südseite]]&lt;br /&gt;
Der barocke [[Saalkirche|Saalbau]] ist westlich der Lahn unmittelbar an der angrenzenden Langgasse errichtet und entsprechend dem Straßenverlauf nach Südosten ausgerichtet. Die Kirche mit [[Fünfachtelschluss]] und Haubendachreiter ist drei Achsen breit (13,5 Meter) und fünf Achsen lang (53 Meter).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde aus verputztem, ca. 1,1 Meter dickem Bruchsteinmauerwerk errichtet, das im Jahr 2014 apricotfaben gestrichen wurde. Im Südwesten ist ein [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindezentrum]] angebaut, das einen direkten Zugang zur Kirche ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde ursprünglich durch vier mittig angebrachte Portale erschlossen. Im Zuge des Anbaus des Gemeindehauses wurde das Südportal ersetzt und in dem Bereich eine Andachtsecke geschaffen. Die rot gestrichenen [[Gewände]] haben flache Segmentbögen mit [[Schlussstein]]en, die im Osten und Norden mit der Jahreszahl 1764 bezeichnet sind. Die zweiflügeligen Türblätter aus Eichenholz weisen Beschläge aus Schmiedeeisen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meier7&amp;quot;&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Oberlicht hat Segmentbogen mit Schlussstein. Die Fenster gliedern die Wände in zwei Zonen. Die Schmalseiten werden unten durch je zwei und die Langseiten durch vier Segmentbogenfenster mit Wabenverglasung belichtet. Im oberen Bereichen dienen drei hochovale [[Ochsenauge (Architektur)|Ochsenaugen]] an den Schmalseiten und fünf an den Langseiten zur Belichtung der Emporen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der doppelt liegende [[Dachstuhl]] ist bauzeitlich. Das verschieferte [[Satteldach]] ist mit elf Rundgauben bestückt. Im Westen ist ein achtseitiger Dachreiter aufgesetzt, dessen Schaft durch ein Gesims gegliedert ist. In der oberen Hälfte sind vier rundbogige Schallöffnungen für das Geläut eingelassen. Vier Zifferblätter der Turmuhr sind an jeder Seite in Höhe der Traufe angebracht. Die kleine offene [[Laterne (Architektur)|Laterne]] mit Haube wird von einem Turmknauf und einem vergoldeten Kreuz bekrönt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meier7&amp;quot; /&amp;gt; Der Dachreiter beherbergt eine Glocke des 13. oder 14. Jahrhunderts von 0,70 Meter Durchmesser mit einem Marienbild und dem Namen Marias und der vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar - ev Hospitalkirche - Kirche - Innenraum 15.jpg|mini|hochkant|links|Blick Richtung Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar - ev Hospitalkirche - Kirche - Innenraum 4.jpg|mini|hochkant|Innenraum Richtung Kanzelaltar und Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar - ev Hospitalkirche - Kirche - Innenraum 21.jpg|mini|hochkant|Kanzelaltar]]&lt;br /&gt;
Rundsäulen in grauer [[Tempera]]farbe und blau-marmorierter Äderung stützen zwei [[Unterzug (Bauwesen)|Längsunterzüge]] und beziehen die vierseitig umlaufende Empore mit [[Bogen (Architektur)#Korbbogen|Korbbögen]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Emporenbrüstung ist an der Ostseite braun mit türkisfarbenen, kassettierten Füllungen und an den drei anderen Seiten hellgrau mit Füllungen in weiß-blauer Marmorierung. Im Bereich der Säulen sind Bilder von zehn Aposteln angebracht. Nur der mittlere Bereich zwischen den Emporen wird von einer Spiegeldecke mit [[Voute]]n abgeschlossen, wodurch der Eindruck einer dreischiffigen Anlage erweckt wird. Die obere Säulenreihe ist als [[Scheinarchitektur]] auf dem Plafond aufgemalt. Ein Balkenunterzug mit Rundbogen im Osten übernimmt die Funktion eines [[Triumphbogen]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDM&amp;quot; /&amp;gt; Die zwei Deckengemälde von Georg Friedrich Repp (1764) zeigen im Osten die Taufe Christi und im Westen das Pfingstereignis. Die plastische Taube mit großem Strahlenkranz in der Deckenmitte schuf der Limburger Bildhauer Hochstader.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot; /&amp;gt; Über dem Altarbereich wird das [[Auge der Vorsehung]] in einem goldenen Strahlenkranz dargestellt. Die vier [[Spiegelfeld (Architektur)|Spiegelfelder]] werden durch geschweifte [[Stuck]]profile begrenzt. Ein Altargemälde auf der nördlichen Empore zeigt die Verehrung der Trinität durch [[Ignatius von Loyola]] und [[Franz Xaver]]. Es geht auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück und könnte aus der Jesuitenkapelle des Arnsburger Hofes, eines Wirtschaftsgebäudes von [[Kloster Arnsburg]], stammen. Das Gemälde auf der Südempore mit der Auferstehung Christi schuf Ernst von Bresler 1865.&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 31–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Künstlerehepaar Agnes Gensichen und Markus Zink aus Leipzig fertigte im Jahr 2011 den Taufstein und das Lesepult, die sich stilistisch in die barocke [[Kirchenausstattung]] einfügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fußboden ist schachbrettartig mit bauzeitlichen gelben und schwarzen Natursteinen belegt. Unterhalb des [[Kirchengestühl]]s ist ein [[Dielenboden]] verlegt. Gegenüber dem Schiff ist der Altarbereich um drei Stufen erhöht. Der Sockelbereich aus schwarzem [[Lahnmarmor]] hat seitlich zwei Treppen. Die hölzernen Altarschranken haben eine praktische Funktion beim Empfang des Abendmahls und verleihen dem Altarbereich eine entsprechende Würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gruft unter dem Altarbereich wurden mehrere Mitglieder des [[Reichskammergericht]]s in zwei schlichten Räumen bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ostempore, die als Aufstellungsort für die Orgel dient, ist eine Kanzelaltarwand eingezogen, die [[Pfarrstuhl]] und die [[Sakristei]] an der Rückseite der Wand und die Treppenaufgänge zu den Emporen und Logen abtrennt. Der reich gestaltete [[Kanzelaltar]] wird an jeder Seite von zwei weißen Freisäulen mit hohen Basen und korinthischen [[Kapitell]]en flankiert. Auf dem auskragenden Holzwerk über dem Kranzgesims des [[Schalldeckel]]s, das bis zu den Säulenkapitellen reicht, stehen drei bewegte hölzerne Statuen von Hochstader in Polierweiß mit vergoldeten Gewändersäumen: links der gehörnte Mose mit den Gesetzestafeln, erhöht in der Mitte Paulus mit dem aufgeschlagenen Bibel, die den Vers aus {{B|Apg|16|31|LUT}} zeigt, und rechts Johannes der Täufer mit dem in Silber gefassten Lamm Gottes und der Siegesfahne mit dem Spruchband „ECCE AGNUS DEI“ (&amp;#039;&amp;#039;Siehe, das Lamm Gottes&amp;#039;&amp;#039;). Der Schalldeckel ist mit einer roten [[Draperie]] und goldenen [[Quaste]]n verziert und trägt an der Unterseite eine vergoldete Taube in einem Strahlenkranz und oben einen Ehrenkranz aus Palmwedeln und goldenen Rosen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemälde auf der Kanzeltür geht auf den Wetzlarer Maler Cramer zurück und zeigt die Auferstehung Christi. Die Kanzelfelder des polygonalen Kanzelkorbs tragen verzierte Kartuschen mit Darstellungen des [[Salvator mundi]] mit der Weltkugel und der Evangelisten an Schreibpulten mit den [[Evangelistensymbole]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDM&amp;quot; /&amp;gt; Der Bereich um den Kanzelaltar wird durch kräftigere Farben als liturgisches Zentrum hervorgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den [[Befreiungskriege]]n wurden das ursprüngliche bronzene Kruzifix und die Altarleuchter in den 1820er Jahren durch Altargeräte aus Eisenguss ersetzt. Die Altarbibel datiert von 1720.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten der Kanzel sind dreiseitige Logen, die durch die Osttür separat betreten werden konnten, für die Mitglieder des Reichskammergerichts und des Magistrats eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Jung: &amp;#039;&amp;#039;Wetzlar. Eine kleine Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinter der Kanzel wurde 1855 von Kreisbaumeister Wagenführ ein Pfarrstuhl mit kleiner Sakristei eingebaut, der durch eine hölzerne Wendeltreppe im Chorpolygon zugänglich ist. Er ruht auf vier schwarzen [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]], die mit vergoldeten Blechornamenten auf rotem Hintergrund reich verziert sind. Die Vertäfelungen des Pfarrstuhls sind teilweise mit Reliefs aus Stuckguss gefüllt, die [[Groteske (Ornament)|Grotesken]] mit Köpfen, Masken und Akanthusornamenten zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar - ev Hospitalkirche - Orgel - Prospekt 4.jpg|mini|Walcker-Orgel hinter historischem Prospekt von 1766]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar - ev Hospitalkirche - Orgel - Spieltisch 2.jpg|mini|hochkant|Spieltisch der Orgel]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1764 bis 1766 baute [[Johann Andreas Heinemann]] aus [[Laubach]] eine neue [[Orgel]]. Das Werk verfügte über 15 [[Register (Orgel)|Register]], die auf einem [[Manual (Musik)|Manual]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] verteilt waren. Der siebenachsige Prospekt weist Türme unterschiedlicher Form und Breite auf. Der breite Mittelturm mit einem [[Putto|Puttenkopf]] wird von niedrigen Rundtürmen flankiert, auf die Standfiguren mit Trompete spielenden Engeln aufgestellt sind. Den mittelgroßen Spitztürmen schließen sich außen große Harfenfelder an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Bösken |Titel=Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins |Band=Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Das Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Wiesbaden.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z&amp;#039;&amp;#039; |Reihe=Beiträge zur Mittelrheinischen Musikgeschichte |BandReihe=7,2 |Verlag=Schott |Ort=Mainz |Datum=1975 |ISBN=3-7957-1370-6 | Seiten=840}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den figürlichen Schmuck gestaltete der Bildhauer Johann Saleck. 1874 baute [[Knauf (Orgelbauer)|Guido Knauf]] in das alte Gehäuse und unter Einbeziehung von vier Heinemann-Registern ein neues Orgelwerk mit 25 Registern auf zwei Manualen und Pedal. Im Jahr 1907 folgte ein Umbau durch [[Albin Hickmann]], der möglicherweise auf eine pneumatische [[Traktur]] umstellte. Durch die Firma [[E. F. Walcker &amp;amp; Cie.]] wurde die Orgel 1921–1923 auf 30 Register erweitert und das zweite Manual entsprechend dem romantischen Zeitgeschmack zum [[Schwellwerk]] umgebaut. Im Zuge einer größeren Instandsetzung durch Walcker im Jahr 1931 wurde der [[Spieltisch (Orgel)|Spieltisch]] elektrifiziert. 1959 baute Walcker das Instrument ein drittes Mal um, ersetzt 13 Register und arbeitete die anderen Register zum großen Teil um. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] lautet seitdem wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&amp;amp;%250=2045458&amp;amp;LGE=DE&amp;amp;LIJST=lang Orgel der Hospitalkirche Wetzlar], abgerufen am 11. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pommer || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Offenflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Oberwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintatoen || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prästant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachthorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sifflöte || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scharff IV || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bassflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Choralbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rauschpfeife IV || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfe (Orgel)|Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; 3 freie Kombinationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Hospitalkirche gehört zum Bezirk Heilig-Geist der Evangelischen Gemeinde Wetzlar, die dem [[Evangelischer Kirchenkreis an Lahn und Dill|Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill]] in der [[Evangelische Kirche im Rheinland|Evangelischen Kirche im Rheinland]] angeschlossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://evangelisch-an-lahn-und-dill.de/kirchengemeinden/wetzlar/ Evangelischer Kirchenkreis an Lahn und Dill], abgerufen am 11. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird regelmäßig für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Energie-/Heizkrise wird die Hospitalkirche im Januar und Februar 2023 von der katholischen Domgemeinde genutzt. Dies erfolgt nach dem Plan, den die katholische Pfarrei Unsere Liebe Frau und die evangelische Kirchengemeinde Wetzlar vereinbart haben um die Heizkosten zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kilian Abicht]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Wetzlar, historisch, statistisch und topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Wetzlar 1836, S. 14–15, {{Google Buch|BuchID=3_w2AAAAYAAJ|Band=2|Seite=14}}.&lt;br /&gt;
* [[Folkhard Cremer]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Deutschen Kunstdenkmäler, Hessen I: Regierungsbezirke Gießen und Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2008, ISBN 978-3-422-03092-3.&lt;br /&gt;
* Irene Jung: &amp;#039;&amp;#039;Wetzlar. Eine kleine Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, 2010, ISBN 978-3-86680-715-0.&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Denkmalpflege Hessen]] (Hrsg.); Reinhold Schneider (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen. Stadt Wetzlar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;). Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1900-1, S. 283–285.&lt;br /&gt;
* Heinrich Läufer (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeindebuch der Kreissynoden Braunfels und Wetzlar.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von den Kreissynoden Braunfels und Wetzlar. Lichtweg, Essen 1953, S. 105–111.&lt;br /&gt;
* Oda Peter, Siegfried Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wetzlarer Hospitalkirche zum Heiligen Geist. Kirchenführer.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Evangelischen Kirchengemeinde Wetzlar, Wetzlar 2014.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Frank W. Rudolph | Titel=200 Jahre evangelisches Leben. Wetzlars Kirchengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert | Verlag=Tectum | Ort=Marburg | Datum=2009 | ISBN=978-3-8288-9950-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hospitalkirche Wetzlar|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://evangelisch-in-wetzlar.de/ Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar]&lt;br /&gt;
* [https://evangelisch-an-lahn-und-dill.de/kirchengemeinden/wetzlar/ Webpräsenz Evangelischer Kirchenkreis an Lahn und Dill]&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=24942|titel=Langgasse 9}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wetzlar.de/tourismus/entdecken-und-erleben/sehenswertes-in-wetzlar/altstadt-und-dom/haarplatz-hospitalkirche.php Hospitalkirche auf wetzlar.de]&lt;br /&gt;
* [https://my.matterport.com/show/?m=Ea4415MQuXT&amp;amp;kb= 3-D-Version der Hospitalkirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchen in Wetzlar}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50/33/21.7836/N|EW=8/29/52.206/E|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises an Lahn und Dill|Wetzlar Hospitalkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garnisonkirche|Wetzlar Hospitalkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokobauwerk in Hessen|Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Hessen|Wetzlar Hospitalkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhauskirche|Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilig-Geist-Kirche|Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren|Wetzlar, Hospitalkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokokirche|Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Wetzlar, Hospitalkirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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