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	<title>Hosín - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:30:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hos%C3%ADn&amp;diff=2629128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: Tippfehlerkorrektur, Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-08-27T19:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehlerkorrektur, Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:hosin znak.jpeg|111px|Wappen von Hosín]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = Hosin CB CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = České Budějovice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 3097&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/544523/Hosin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 486&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 544523&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 373 41&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Borek u Českých Budějovic|Borek]] – [[Hluboká nad Vltavou]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke České Budějovice–Veselí nad Lužnicí|České Budějovice–Veselí nad Lužnicí]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen České Budějovice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jan Řičánek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Hosín 116&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 373 41 Hluboká nad Vltavou&lt;br /&gt;
| Website            = www.hosin.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/02/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/28/32/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hosín&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hosin&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Hosyn&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sieben Kilometer nördlich von [[České Budějovice]] in [[Südböhmen]] und gehört zum [[Okres České Budějovice]]. Wahrzeichen des Ortes ist die am höchsten Punkt des Dorfes erhaben über dem Moldautal thronende dreitürmige Kirche St. Peter und Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Hosín befindet sich rechtsseitig über dem [[Moldau (Fluss)|Moldautal]] am Abfall der Lischauer Schwelle zum Budweiser Becken. Das Dorf erstreckt sich am Südhang der Račice (508&amp;amp;nbsp;m) beiderseits des Tales des Hosínský potok, der westlich in die Opatovická stoka mündet. Im Osten erhebt sich der Jalovcový vrch (454&amp;amp;nbsp;m). Westlich und nördlich wird der Ort von der [[Bahnstrecke České Budějovice–Veselí nad Lužnicí]] umfahren, in der Umgebung von Hosin liegen der Bahnhof Hluboká nad Vltavou-Zámostí und der Haltepunkt Hosín. Im Osten von Hosín verläuft die [[Dálnice 3]] (ein Teil der [[Europastraße 55]]), allerdings ohne Anschlussstelle für die Gemeinde. Weitere Landstraßen im Gemeindegebiet sind die Silnice II/146 und Silnice II/603. Östlich des Dorfes betreibt der Aeroklub České Budějovice den Sportflugplatz Hosín.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Nová Obora und Dobřejovice im Norden, [[Chotýčany]] und Lhotice im Nordosten, Chyňava, Jednota und Červený Újezdec im Osten, Jelmno, [[Libníč]] und [[Borek u Českých Budějovic|Borek]] im Südosten, [[Hrdějovice]] und Trögrův Dvůr im Süden, Bavorovice im Südwesten, Opatovice, [[Schloss Ohrada|Ohrada]] und Vondrov im Westen sowie Podskalí, [[Hluboká nad Vltavou]] und Zámostí im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hosín - kostel 2.jpg|mini|links|hochkant|Silhouette der Kirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
Belege einer frühzeitlichen Besiedlung stellen mehrere [[bronzezeit]]liche Hügelgräber aus der Zeit der slawischen Burghügelkultur in der Umgebung des Ortes dar. Bauliche Untersuchungen des ältesten Teils der Kirche ergaben, dass diese zwischen 1050 und 1200 erbaut und im 13. Jahrhundert durch einen neuen größeren Bau im gotischen Stil ersetzt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1262 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Waldes &amp;#039;&amp;#039;Hosyn&amp;#039;&amp;#039;. Der erste schriftliche Nachweis des zur [[Schloss Hluboká nad Vltavou|Froburg]] gehörigen Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Hossing&amp;#039;&amp;#039; und der Kirche erfolgte 1330 im Zusammenhang mit dem [[Leutpriester|Pleban]] Ulrich. Hosín bildete das geistliche Zentrum für die Dörfer in den Höhen östlich der Moldau und war immer der Frauenburg untertänig, die hier einen herrschaftlich Hof unterhielt. König [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|Vladislav II. Jagiello]] erteilte 1489 dem Aufseher Jiřík besondere Privilegien und befreite ihn als Gegenleistung für die Aufsicht über die landesherrlichen Wälder von den Abgaben an die Frauenburg und die Kirche von &amp;#039;&amp;#039;Hosyn&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1599 werden die Matriken geführt. 1684 setzte die Herrschaft zur Unterstützung des Pfarrers einen Kaplan in Hosyn ein. Im Jahre 1699 gründete sich mit der Schwarzenbergischen Jagdbrüderschaft Hosyn die erste [[Jagdgenossenschaft]] im Königreich Böhmen. Nach finanziellen Spekulationen und der Beteiligung am Ständeaufstand von 1618 wurden die Güter der [[Malowetz (Adelsgeschlecht)|Malovec von Malovice]] konfisziert und die Herrschaft 1623 an [[Baltasar von Marradas]] übereignet, der sie rekatholisieren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Besitzern gehörten die Böhmische Krone, die Herren [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|von Lobkowicz]], [[Pernstein (Adelsgeschlecht)|von Pernstein]], [[Neuhaus (Adelsgeschlecht)|von Neuhaus]], Malovec von Malovice, von Marradas und letztlich ab 1661 die Fürsten [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Josephinischen Reformen wurde 1781 der alte Friedhof an der Kirche aufgehoben und nach außerhalb des Ortes verlegt. Anlässlich eines Besuchs bei [[Joseph II. (Schwarzenberg)|Johann Joseph Fürst zu Schwarzenberg]] stattete der russische Zar [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]] am 19. Oktober 1815 dem [[Meierhof]] Hosyn eine Visite ab. Auf der Fahrt nach Frauenberg sah der Zar den Häusler Lorenz Vajtl bei der Feldarbeit auf einem Kartoffelacker am Dobřejovicer Wald. Der Zar bat um Übernahme des Pflugs, zog eine Furche und dankte Vajtl mit sechs [[Louis d’or|Louisdors]]. Im Jahre 1840 bestand &amp;#039;&amp;#039;Hosin&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Hosyn&amp;#039;&amp;#039; aus 39 Häusern mit 350 Einwohnern. Im Dorf bestand eine Pfarrkirche, Pfarrhaus, Schule und ein Wirtshaus. &amp;#039;&amp;#039;Hosin&amp;#039;&amp;#039; war Pfarrort für Dobřegitz (&amp;#039;&amp;#039;Dobřejovice&amp;#039;&amp;#039;), [[Chotýčany|Schmiedtgraben]], Lhotitz (&amp;#039;&amp;#039;Lhotice&amp;#039;&amp;#039;), [[Hrdějovice|Hartowitz]] und Opatowitz (&amp;#039;&amp;#039;Opatovice&amp;#039;&amp;#039;) sowie mehreren zu Zamost (&amp;#039;&amp;#039;Zámostí&amp;#039;&amp;#039;) gehörigen [[Einschicht]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]] &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen, Bd. 9 Budweiser Kreis, 1840, S. 44&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1854 brannte das ganze Dorf nieder. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer der Herrschaft Frauenberg untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Letiště Hosín 05.jpg|mini|links|Sportflugplatz Hosín]]&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Hosin&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Hosyn&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 mit dem Ortsteil [[Borek u Českých Budějovic|Bída]] eine Gemeinde im [[Bezirk Budweis]]. Seit den 1870er Jahren betrieb das Unternehmen [[Koh-i-Noor Hardtmuth]] in der Lokalität Orty Kaolinstollen. 1910 lebten in der Gemeinde 681 tschechischsprachige Einwohner, der Ortsteil Hosín hatte 522 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://jihogen.wz.cz/borek.jpg |wayback=20070818043940 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Münchner Abkommen]] siedelten sich 1938 in der Gemeinde tschechische Flüchtlinge aus dem [[Sudetenland]] an; zum Ende des Zweiten Weltkrieges diente der Ort auch zahlreichen [[České Budějovice|Budweiser]] Familien als Zuflucht vor den Bombenangriffen der Alliierten. Am 16. Mai 1954 wurde Borek abgetrennt und bildete eine eigene Gemeinde. Das neu geschaffenen Kataster Borek wurde auch aus Teilen der Fluren Hrdějovice und Úsilné gebildet. Am 14. Juni 1964 erfolgte die Eingemeindung von Dobřejovice. Der 1957 angelegte Sportflugplatz war 1978 Austragungsort der Weltmeisterschaften im Kunstflug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Hosín besteht aus den Ortsteilen Dobřejovice (&amp;#039;&amp;#039;Dobschejowitz&amp;#039;&amp;#039;) und Hosín (&amp;#039;&amp;#039;Hosin&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/544523/Obec-Hosin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zugleich auch Katastralbezirke bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/544523/Obec-Hosin&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Hosín gehören außerdem die Wohnplätze Chyňava (&amp;#039;&amp;#039;Chiniawa&amp;#039;&amp;#039;), Jednota, Nová Obora und Těšín.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1869 !! 1880 !! 1890 !! 1900 !! 1910 !! 1921 !! 1930 !! 1950 !! 1961 !! 1970 !! 1980 !! 1991 !! 2001 !! 2011 !! 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 851 || 975 || 1011 || 964 || 989 || 1001 || 961 || 782 || 819 || 661 || 612 || 610 || 670 || 783 || 902&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://csu.gov.cz/produkty/historicky-lexikon-obci-1869-az-2015 |titel=Historický lexikon obcí České republiky - 1869 - 2011 |hrsg=[[Český statistický úřad]] |datum=2015-12-21 |sprache=cs |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zensus 2021, [[Český statistický úřad]], abgerufen am 22. Juli 2025 (tschechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Neoromanische Pfarrkirche St. Peter und Paul, erbaut 1898–1900 nach Plänen von [[Jan Sedláček (Architekt)|Jan Sedláček]] anstelle eines romanischen Kirchleins aus dem 12. Jahrhundert, das als Seitenkapelle erhalten blieb. Die darin erhaltenen gotischen Wandmalereien wurden 1901 restauriert.&lt;br /&gt;
* Barockes Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Bildstock mit dem Wappen von [[Baltasar von Marradas]] aus dem Jahre 1636&lt;br /&gt;
* Naturdenkmal Orty, System von Kaolinstollen an der Flurgrenze zu Borek und Hrdějovice, es gilt als Fledermausrückzugsgebiet&lt;br /&gt;
* Giebelhöfe im südböhmischen Bauernbarock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hosín - hřbitov 2.jpg|Friedhof&lt;br /&gt;
Hosín - kostel 1.jpg|St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
Hosín čp42.jpg|Gehöft Nr. 42&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://selskebaroko.unas.cz/hosin/hosin.htm Präsentation auf selskebaroko.unas.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres České Budějovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hosin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1262]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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