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	<title>Horumersiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horumersiel&amp;diff=724349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tosi F: /* Fremdenverkehr und Kurbetrieb */ +EN</title>
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		<updated>2025-11-10T16:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fremdenverkehr und Kurbetrieb: &lt;/span&gt; +EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Horumersiel&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wangerland&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/41/03/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/00/38/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 2 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 2&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 10&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 602&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/S/s-r-3-2012.pdf?m=1502439856&amp;amp; |titel=Gemeinde Wangerland – Statistik Report 3-2012 |seiten=6 |format=PDF; 5.4 MB |abruf=2023-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26434&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04426&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horumersiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Teil des Ortsteils Horumersiel-[[Schillig]], ist ein [[Nordsee]]-[[Heilbad]] in der Gemeinde [[Wangerland]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Friesland]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortslage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa zwei Kilometer südlich der äußersten Nordost-Spitze der [[Ostfriesland|ostfriesischen]] [[Halbinsel]], an der [[Innenjade]], rund 20&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich von [[Wilhelmshaven]], zwei Kilometer südlich von Schillig und vier Kilometer östlich von [[Minsen]]. Vorgelagert sind die Inseln [[Mellum]] und [[Minsener Oog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname Horumersiel, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Horumer Syhl&amp;#039;&amp;#039; genannt, setzt sich aus den Worten Horum und [[Siel]] zusammen. Horum steht im Sinnzusammenhang mit Horn, womit die Lage an der Landecke gemeint ist, an der der Ort liegt. Mit Siel ist hier der Deichdurchlass eines Flusses in das Meer gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Der Ort entstand etwa um 1542. Damals siedelten sich Menschen an diesem Ort an, als das Kastensiel von der Stumpenser Mühle zum Horumer-Siel verlegt wurde. Daraus entstand ein [[Siel]]ort mit einem Küstenhafen. Mit den von Schiffen angelandeten Waren wurde das Hinterland versorgt. Trotz des Hafens gab es in Horumersiel keine Fischereiflotte. Ursache war das zu geringe Absatzgebiet im Hinterland, außerdem verfügten die Nachbarhäfen [[Carolinensiel]] und [[Hooksiel]] über Fischereirechte. Die Blütezeit des [[Sielhafen]]s hielt nur bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts an. Danach ging der Schiffsverkehr zurück, da die Weservertiefung andere Häfen für größere Schiffe attraktiver machte. Konkurrenz beim Warenverkehr entstand auch durch den Straßen- und den Eisenbahnbau. 1889 entstand eine Eisenbahnlinie nach Carolinensiel, 1914 eine nach Schillig, die an Horumersiel vorbeiführte. Um 1900 fanden auf dem Meer vor Horumersiel und Schillig Flottenparaden der [[Kaiserliche Marine|kaiserlichen Marine]] statt. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war der Ort [[Marinestützpunkt]] zur Verteidigung der Schifffahrtsrinne zum südlich gelegenen Kriegshafen Wilhelmshaven. In Horumersiel bestand zum Schutz des Kriegshafens in [[Wilhelmshaven]] eine Festungsanlage, die sogenannte [[Sielbatterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturmfluten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horumersiel Kolk.jpg|mini|hochkant=1.8|Kolk im Ort und rechts Erläuterungstafel neben dem Kolk]]&lt;br /&gt;
Durch seine Lage nahe der nordöstlichen Ecke der [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Halbinsel war Horumersiel bei [[Sturmflut]]en stark gefährdet. Seit dem [[15. Jahrhundert]] gingen dadurch mehrere [[Deich]]e und Ländereien verloren, die später wieder zurückgewonnen wurden. Die [[Weihnachtsflut 1717]] riss in den Seedeich zwischen [[Schillig]] und Horumersiel einen [[Kolk]] von 82 m Breite und 7 m Tiefe, der heute in die Kuranlagen einbezogen ist. Die [[Sturmflut 1962|Orkanflut 1962]] vernichtete fast die gesamten Strandanlagen. Gegenwärtig wird im Rahmen des Bau- und Finanzierungsprogramms für Küstenschutz 2021 auch die Seedeichanlage zwischen Horumersiel und Schillig instand gesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presse_und_offentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/kustenschutz-in-niedersachsen-200665.html |titel=Küstenschutz in Niedersachsen {{!}} Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |abruf=2021-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdenverkehr und Kurbetrieb ==&lt;br /&gt;
Der Badebetrieb begann bereits 1856, nachdem eine [[Sturmflut]] den Urlaubsort auf Wangerooge zerstört hatte. Die Inselbewohner wurden teilweise in Horumersiel angesiedelt. Ihre Erholungsgäste brachten sie mit und begründeten so den Fremdenverkehr. Nach ihrer Rückkehr auf die Insel wurde in Horumersiel der Fremdenverkehr von Geschäftsleuten weiter betrieben. Nach der Gründung eines Seebadevereins führte der Ort ab 1900 die Zusatzbezeichnung Nordseebad. 1952 übernahm die Gemeinde Minsen die Fremdenverkehrsverwaltung und baute die Strand- und Badeanlagen mit Einrichtung des Campingplatzes weiter aus. Der Campingplatz, einer der größten in Deutschland, vergrößerte sich auf rund 3.000 Stellplätze durch Aufspülung des Geländes in den 1970er Jahren. Im Ort gibt es heute ein großes Angebot an Ferienwohnungen- und Häusern bzw. Appartements mit rund 6.000 Gästebetten. Seit 1985 ist Horumersiel als Nordseeheilbad staatlich anerkannt. Hier werden auch [[Mutter-Kind-Kur]]en angeboten. An Erholungseinrichtungen gibt es ein Kurmittelhaus, ein Haus des Gastes, ein Freizeitbad &amp;#039;&amp;#039;(Friesland-Therme)&amp;#039;&amp;#039; mit [[Sole]]wasser aus einem 160&amp;amp;nbsp;m tiefen Brunnen, einen [[Sportboot]]hafen und ein Kinderspielhaus. Im Ort gab es im Jahre 2007 nur noch einen Fischer, der mit seinem [[Krabbenkutter]] im Hafen festmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral im Ort ist seit 1985 das 30 m lange [[Küstenwache|Küstenwachboot]] 19 (&amp;#039;&amp;#039;[[Küstenwach-, Sicherungs- und Schulboote der Marine (Bundeswehr)#Klasse 369|KW&amp;amp;nbsp;19]]&amp;#039;&amp;#039;) ausgestellt. Es wurde 1952 gebaut und diente anfänglich den [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Streitkräften]] zur Überwachung der [[Weser]], ab 1957 der [[Bundesmarine]]. Seit 1985 ist es das Kameradschaftsheim der &amp;#039;&amp;#039;Marinekameradschaft Horumersiel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wangerland.de/poi/kuestenwachboot-19 |titel=Küstenwachboot 19 |hrsg=Wangerland Touristik GmbH |abruf=2025-11-10 |kommentar=auch [https://static.et4.de/FoP/FopMeta.aspx?ortn=Default&amp;amp;h=p_100122226&amp;amp;e=wangerland-website&amp;amp;type=POI&amp;amp;mkt=de&amp;amp;rcd=true&amp;amp;fn=Kuestenwachboot19&amp;amp;mbu=https%3A%2F%2Fmeta.et4.de%2F&amp;amp;QRUrl=https%3A%2F%2Fwww.wangerland.de%2Fpoi%2Fkuestenwachboot-19 PDF]; 187&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Horumersiel Strasse.jpg|Hauptstraße im Ort&lt;br /&gt;
Datei:Ausschnitt Horumersiel Hafen 1962.jpg|Skizze des Alten Hafens (noch im Ort), 1962&lt;br /&gt;
Datei:KW 19 00062.jpg|Ausgestelltes Küstenwachboot &amp;#039;&amp;#039;KW 19&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Horumersiel Hafen 2.jpg|Hafen mit Sieltor des Wangertiefs&lt;br /&gt;
Datei:Hohenstief mit Schöpfwerk.jpg|Zufluss des Hohenstiefs zum Wangertief am [[Schöpfwerk Wangerland]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rettungsstation der DGzRS ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo DGzRS neu.svg|75px|rechts|DGzRS-Logo]]&lt;br /&gt;
Die heutige Station Horumersiel der [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] liegt am Wangersiel im Wanger Außentief mit dem Yachthafen. Die ursprüngliche Station lag weiter nördlich im ehemaligen [[Sielhafen]], der zwischen 1960 und 1965 zugeschüttet und umgestaltet wurde. Für die [[Seenotrettung]] hat die DGzRS für die freiwilligen Helfer ein [[Seenotrettungsboot]] stationiert.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seenotrettungsstation Horumersiel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1935 und 1939 fuhren Sonderzüge im Urlaubsverkehr [[Deutsche Marinebahnen#Marinebahn Hohenkirchen–Schillig|über die Marinebahn]]; diese Strecke wurde 1949 demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horumersiel ist durch Buslinien der [[Weser-Ems Bus]] mit Wilhelmshaven sowie Jever verbunden. In den Sommer- und Herbstferien verkehrt zusätzlich eine Urlauberbuslinie, die über verschiedene Streckenabschnitte der beiden anderen Linien nach Jever verkehrt. Viele Fahrten, besonders am Wochenende, verkehren jedoch nur als [[ÖPNV-Sonderformen#Anruf-Sammel-Taxi|Sammeltaxi]]. Horumersiel liegt im Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Ems-Jade|Verkehrsverbundes Ems-Jade]]. Urlauber mit Gästekarte können die Linienbusverkehre kostengünstig nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.urlauberbus.info/ &amp;#039;&amp;#039;Per Urlauberbus durch Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;] auf www.urlauberbus.info, abgerufen am 23. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ausbau der digitalen Infrastruktur installiert das Joint Venture - &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Glasfaser Nordwest&amp;#039;&amp;#039; seit Anfang 2021 in zwei Ausbauschritten 400 Glasfaseranschlüsse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.presseportal.de/pm/148788/4876084 |titel=Glasfaser Nordwest kündigt Ausbau von 400 Glasfaseranschlüssen in Horumersiel an |sprache=de |abruf=2021-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Pekol]] (1888–1958), [[Omnibus]]-Hersteller und [[Verkehrsunternehmen|Verkehrsunternehmer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ostfriesische Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erhard Ahlrichs]]: &amp;#039;&amp;#039;Horumersiel – Vom Sielort zum Nordseeheilbad&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Gemeinde Wangerland, Isensee-Verlag, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-130-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://horumersiel-schillig.de/ Website Horumersiel-Schillig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wangerland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4305939-9|LCCN=n93110812|NDL=|VIAF=143218962}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Friesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Wangerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1542]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tosi F</name></author>
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