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	<title>Hortus Deliciarum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:59:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hortus_Deliciarum&amp;diff=98126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Daronedur: /* Inhalt */ Rechtschreibung korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-15T14:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Inhalt: &lt;/span&gt; Rechtschreibung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herrad von landsberg.jpg|mini|hochkant|Selbstbildnis der Herrad von Landsberg im &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Garten der Köstlichkeiten“) ist eine von [[Herrad von Landsberg]] verfasste [[Enzyklopädie]] und die erste nachweislich von einer Frau abgefasste Enzyklopädie. Herrad, die zwischen 1167 und 1195 [[Abt|Äbtissin]] des [[Kloster Hohenburg|Klosters Hohenburg]] auf dem [[Odilienberg]] im [[Elsass]] war, erstellte und illustrierte die [[Manuskript|Handschrift]]. Sie vollendete die Arbeit im Jahr 1175 oder bald danach. Das Original der einzigartigen und äußerst wertvollen Handschrift verbrannte 1870 im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit 344 [[Miniaturmalerei|Miniaturen]] illustrierte Werk fasste in [[Latein|lateinischer Sprache]] das theologische und profane Wissen der damaligen Zeit zur Belehrung der Klosterfrauen zusammen. Die Handschrift bestand aus 324 Pergamentblättern, 255 in [[Papierformat#Historische europäische Formate|Großfolio]] und 69 in kleinerem Format.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hortus Deliciarum, Die Philosophie mit den sieben freien Künsten.JPG|mini|[[Allegorie#Bildliche Allegorie|Bildliche Allegorie]] „Die [[Philosophie]] thront inmitten der [[Sieben freie Künste|sieben freien Künste]]“, farbiges [[Faksimile]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bibliothèque du Grand Séminaire de Strasbourg calque du Hortus Deliciarum 02.jpg|mini|Kopie der Allegorie in der Ausgabe von A. Straub]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrads Enzyklopädie ist nach dem Zeugnis einer darin enthaltenen Kalendertafel und der bis zu [[Lucius III.|Papst Lucius III.]] geführten [[Liste der Päpste|Papstliste]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Papstliste ist abgedruckt bei Christian Moritz Engelhardt: &amp;#039;&amp;#039;Herrad von Landsperg, Äbtissin zu Hohenburg, oder St. Odilien, im Elsaß, im zwölften Jahrhundert; und ihr Werk: Hortus deliciarum. Ein Beitrag zur Geschichte der Wissenschaft, Literatur, Kunst, Kleidung, Waffen und Sitten des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; [Band 1.] J.&amp;amp;nbsp;G. Cotta’schen Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1818, S. 170–175 ({{Google Buch |BuchID=VTRKAAAAcAAJ |Seite=170 |Linktext=Scan}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht vor 1175, aber wohl auch nicht sehr lange danach abgeschlossen worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinsius&amp;quot;&amp;gt;Maria Heinsius: &amp;#039;&amp;#039;Der Paradiesgarten der Herrad von Landsberg. Ein Zeugnis mittelalterlicher Kultur- und Geistesgeschichte im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; Alsatia Verlag, Colmar/Paris/Freiburg im Breisgau 1968, {{DNB|456969195}}, S. 17–18 ({{Google Buch |BuchID=_GzsAAAAMAAJ |Hervorhebung=1175}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kostbare Handschrift wurde im Kloster Hohenburg sorgfältig aufbewahrt. Nach dem großen Brand von 1546, der die Klostergebäude fast völlig zerstörte, übergab die letzte Äbtissin Agnes von Oberkirch den Besitz des Klosters dem Bischof von Straßburg, und so kam der &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039; in das bischöfliche Archiv in [[Saverne|Zabern]]. Später befand sich die Handschrift im Kartäuserkloster in [[Molsheim]], wo im 17. Jahrhundert eine Abschrift des Textes hergestellt wurde. Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] kam die Handschrift in die Straßburger Distriktsbibliothek.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinsius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original verbrannte in der Nacht vom 24. auf den 25. August 1870&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinsius&amp;quot; /&amp;gt; bei der [[Belagerung von Straßburg]] während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] in der [[Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg|Universitätsbibliothek Straßburg]], wo es in dieser Zeit aufbewahrt wurde. Nur Nachzeichnungen, darunter ein von Christian Moritz Engelhart erstelltes [[Faksimile]] von 1818 (siehe [[#Literatur|Literatur]]), das auch [[Johann Wolfgang von Goethe]]s Aufmerksamkeit gewann,&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinsius&amp;quot; /&amp;gt; sind erhalten geblieben. Durch unermüdliche Gelehrtenarbeit ist es aber gelungen, aufgrund vorhandener Kopien und Abschriften einen großen Teil der Miniaturen und den begleitenden lateinischen Text so wiederherzustellen, dass es noch heute möglich ist, einen lebendigen Eindruck von diesem einzigartigen Zeugnis [[mittelalter]]licher [[Kulturgeschichte|Kultur-]] und [[Geistesgeschichte]] aus dem Elsass zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Heinsius: &amp;#039;&amp;#039;Der Paradiesgarten der Herrad von Landsberg. Ein Zeugnis mittelalterlicher Kultur- und Geistesgeschichte im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; Alsatia Verlag, Colmar/Paris/Freiburg im Breisgau 1968, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wichtigsten für die Wiederherstellung der Handschrift waren die in der [[Bibliothèque nationale de France|Französischen Nationalbibliothek]] in [[Paris]] aufbewahrten Kopien aus dem Nachlass des französischen [[Kunsthistoriker]]s [[Auguste de Bastard d’Estang]] (Jean-François-Auguste, comte de Bastard d’Estang; 1792–1883). Er hatte die Handschrift 1830 für mehrere Jahre entliehen und während dieser Zeit nicht nur eine Abschrift des Textes, sondern auch sorgfältige Nachbildungen vieler Miniaturen, teils in farbiger Wiedergabe, teils in Durchzeichnung der Umrisse angefertigt. Aufgrund dieser Arbeiten war es möglich, von den 344 Miniaturen des &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039; 254 wiederherzustellen, viele wenigstens in Umrisszeichnung. 1879 beauftragte die Gesellschaft für die Erhaltung der historischen Denkmäler des Elsasses den Straßburger [[Domherr]]n und [[Archäologe]]n A. Straub mit der Herausgabe, die 1899 durch G. Keller vollendet wurde und 113 Bildtafeln in Großfolio umfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinsius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese grundlegende Veröffentlichung findet eine sehr wertvolle und aufschlussreiche Ergänzung durch das von derselben Gesellschaft geförderte Werk des [[Bibliothekar]]s und [[Sélestat|Schlettstädter]] Archivdirektors Joseph Walter von 1952 (siehe [[#Literatur|Literatur]]). Es bietet eine Auswahl von 50 zum Teil mehrfarbigen Bildtafeln mit einleitendem Text und [[Ikonografie|ikonografischen]] Erklärungen. Auch ein Verzeichnis der ursprünglich vorhandenen 344 Miniaturen ist beigegeben. Besonders wertvoll ist es, dass es Joseph Walter in jahrelanger Forschungsarbeit gelungen ist, die in der Handschrift enthaltenen Auszüge aus Werken kirchlicher Schriftsteller größtenteils zu identifizieren und dadurch einen tieferen Einblick in die theologischen Grundgedanken des gesamten Werkes zu erschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinsius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hortus Deliciarum, Die Erschaffung der Engel.jpg|mini|hochkant|Die Erschaffung der [[Engel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hortus Deliciarum, Die Erschaffung Evas und das Verbot, vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen.jpg|mini|hochkant|Die Erschaffung [[Adam und Eva|Evas]] und das Verbot, vom [[Baum der Erkenntnis]] des Guten und Bösen zu essen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Sainte Odile 039.JPG|mini|hochkant|Die Tugendleiter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hortus Deliciarum, Das Gebäude der Kirche mit den Gläubigen.JPG|mini|hochkant|Darstellung der [[Kirche (Organisation)|Kirche]] („Regina Ecclesia“) mit den Gläubigen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039; stellt nicht nur eine Enzyklopädie, eine Zusammenfassung des gesamten Wissens der Zeit, sondern auch eine für den klösterlichen Unterricht bestimmte Sammlung von Auszügen aus der [[Bibel]] und dem kirchlichen Schrifttum dar. Es handelt sich aber keineswegs um eine bloße Aneinanderreihung zusammengetragenen Wissensstoffes. Beabsichtigt ist nichts Geringeres als eine Darstellung der universalen [[Kirche (Organisation)|Kirche]] und der in ihr verwirklichten Heilsgedanken Gottes, beginnend mit der Weltschöpfung, quer durch die Geschichte des [[Altes Testament|Alten Testamentes]] mit seinen geheimnisvollen Vorausdarstellungen des Christusgeschehens bis hin zu der Erscheinung [[Jesus Christus|Jesu Christi]] selbst. Christus steht im Mittelpunkt aller Betrachtungen, er ist die Quelle des wahren Lebens, der Spender aller geistlichen Gaben, und wenn die Kirche auf Erden auch nie vollendet und vollkommen ist, sondern vielen Kämpfen und Versuchungen ausgesetzt bleibt, so weist sie doch über sich selbst hinaus auf das [[Neues Jerusalem|himmlische Jerusalem]], das leuchtende Ziel der göttlichen [[Heilsgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang wird auch der Titel des Werkes verständlich: Herrads Lieblingsschriftsteller [[Honorius Augustodunensis]] bezeichnet in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Speculum ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; das [[Garten Eden|Paradies]] als &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum,&amp;#039;&amp;#039; als den Garten der geistlichen Ergötzungen, und sieht dieses durch Christus wieder erschlossene Paradies repräsentiert in der Kirche als dem Hause Gottes mit allen Schätzen göttlicher Weisheit und Erkenntnis, zusammengefasst in Jesus Christus, der die Kirche als seine Braut zur ewigen Vollendung führen wird. In diesen &amp;#039;&amp;#039;Paradiesgarten&amp;#039;&amp;#039; dürfen sich Herrads Schülerinnen ergehen und Speise des Lebens darin sammeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Heinsius: &amp;#039;&amp;#039;Der Paradiesgarten der Herrad von Landsberg. Ein Zeugnis mittelalterlicher Kultur- und Geistesgeschichte im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; Alsatia Verlag, Colmar/Paris/Freiburg im Breisgau 1968, S. 10&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilderhandschrift beginnt mit der Erschaffung der [[Engel]] und [[Luzifer]]s Herrlichkeit und Sturz, mit [[Schöpfung|Weltschöpfung]] und [[Sündenfall]]. Sie zeigt den Weg des menschlichen Elends in [[Brudermord]], [[Sintflut]] und [[Turmbau zu Babel]] und weist hin auf die Versuche der Menschheit vor Christus, sich aus eigener Kraft wieder aufzurichten. In diesem Zusammenhang erscheint die Wissenschaft in Gestalt der [[Sieben Freie Künste|Sieben Freien Künste]], es erscheinen die Vertreter der [[Philosophie der Antike]], [[Sokrates]] und [[Platon|Plato]]. Es wird aber auch gewarnt vor den verführerischen Mächten des [[Götzendienst]]es und [[Aberglauben]]s. Der göttliche Heilsratschluss fängt an mit der Berufung [[Abraham]]s, er geht weiter zur [[Zehn Gebote|Gesetzgebung auf dem Sinai]]. Im alttestamentlichen Gottesdienst ist [[Hohepriester#Theologische Deutung: Jesus als Hohepriester|Christi Priestertum]] vorgebildet. Den blutigen Opfern des Alten Bundes werden die geistlichen Opfer des [[Neues Testament|Neuen Testamentes]] gegenübergestellt, die in der Verleugnung von Selbstliebe und Eigenwillen, in der freudigen Darbringung von Dank und Lobpreis, in Gebet und Bekenntnis bestehen. Der [[Salomo|König Salomo]] erscheint als {{lang|la|„figura salvatoris“}} (Erlöserfigur) und die [[Königin von Saba]], die nach seiner Weisheit fragt, als Typus der {{lang|la|„ecclesia gentium“}}, einer Kirche, die aus den [[Heidentum|heidnischen]] Völkern zusammengerufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Bund der Gnade beginnt mit Jesus Christus. Seine [[Geburt Christi|Geburt]], die Anbetung durch die [[Heilige Drei Könige|Weisen aus dem Morgenland]], sein Leben von der [[Taufe Jesu|Taufe im Jordan]] bis zu seiner [[Passion Jesu|Passion]] wird ausführlich dargestellt. Auch die [[Wunder Jesu|Wunder]] und [[Liste der Gleichnisse Jesu|Gleichnisse des Neuen Testaments]] finden in Wort und Bild eine sorgfältige Deutung. Zahlreich sind die Illustrationen zur Leidensgeschichte und zu den Erscheinungen des auferstandenen Herrn – Letztere sind leider alle verloren gegangen. Mit der Aussendung der Apostel beginnt eine neue Phase der Heilsgeschichte, die Kirche aus den Völkern wird gesammelt und Christus entgegengeführt. Wie diese Kirche und jeder einzelne Christ mit den Versuchungen der Welt zu kämpfen hat, zeigt die ausführliche Darstellung des Kampfes der [[Tugend]]en mit den [[Laster]]n, eine ganze [[christliche Ethik]] im Anschluss an die [[Psychomachia]] des altkirchlichen Dichters [[Prudentius]]. Die Tugendleiter lässt erkennen, wie der Aufstieg zur Höhe zuletzt nur der selbstvergessenen Liebe gelingt. Die Kirche wird dargestellt als ein mit Türmen und Zinnen geschmückter Bau mit zwei Stockwerken. Unten befindet sich die [[Laie (Religion)|Laienwelt]], zu der neben Rittern und Frauen, Bauern und Handwerkern auch die ungelehrten [[Mönch]]e und [[Einsiedler]] gehören. Das obere Stockwerk repräsentiert die lehrende Kirche, und da erscheinen neben Aposteln und Päpsten, Bischöfen und Äbten auch einige Frauen in dem gleichen Gewand, in dem sich Herrad selber als „abbatissa Hohenburgensis“ (Hohenburger Äbtissin) dargestellt hat, wie sie sich mit einer [[Schriftrolle]] in der Hand der [[Maria (Mutter Jesu)|Jungfrau Maria]] und dem [[Johannes (Apostel)|Jünger Johannes]] als dem Patron der gottgeweihten Jungfrauen naht. Sie ist sich der Würde ihres kirchlichen Lehramts in der klösterlichen Gemeinschaft ganz unbefangen bewusst. Sie lebt in der Welt der mannigfaltigen symbolischen Beziehungen, wie der Geist des Mittelalters sie liebte, und es ist der ganz reale Bezug auf das Geheimnis der [[Offenbarung]] Gottes in Jesus Christus, der dieser Kunst die Kraft gibt, das biblische Zeugnis lebendig zu vergegenwärtigen und zugleich den ahnenden Blick des Beschauers auf eine übersinnliche Wirklichkeit zu lenken. Das gilt besonders auch von der großen Schau der [[Eschatologie|letzten Dinge]], die Herrad mit ihrer Zeitgenossin [[Hildegard von Bingen]], der Äbtissin von [[Kloster Rupertsberg|Rupertsberg]], teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Teil des &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039; beginnt mit der verführerischen Erscheinung des [[Antichrist]], seiner angemaßten Herrlichkeit und seinem Sturz. Zwei große farbige Blätter zeigen die [[Hure Babylon]] und die [[Mystische Hochzeit|Braut Christi]], von denen in der [[Offenbarung des Johannes]] die Rede ist. Es folgt eine figurenreiche Darstellung des [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gerichts]], der Zug der Seligen und der Verdammten, die [[Hölle]] mit ihren Straforten, die Seligkeit der Auserwählten und der neue Himmel und die neue Erde, die ganz mit Frühlingsblumen übersät ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Heinsius: &amp;#039;&amp;#039;Der Paradiesgarten der Herrad von Landsberg. Ein Zeugnis mittelalterlicher Kultur- und Geistesgeschichte im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; Alsatia Verlag, Colmar/Paris/Freiburg im Breisgau 1968, S. 12&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abschließenden Blätter des Hortus Deliciarum sind der Geschichte und damaligen Gegenwart des Klosters Hohenburg gewidmet. Man sieht den [[Merowinger|fränkischen]] [[Herzog]] [[Eticho]], wie er seiner Tochter [[Odilia]] und ihren Stiftsfrauen den Schlüssel des Klosters übergibt, dazu die Äbtissin Relindis, die das Kloster nach einer Zeit des Verfalls wiederhergestellt hatte, und schließlich Herrad selber mit 47 Klosterfrauen und 13 [[Novize|Novizinnen]], deren Namen angegeben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Heinsius: &amp;#039;&amp;#039;Der Paradiesgarten der Herrad von Landsberg. Ein Zeugnis mittelalterlicher Kultur- und Geistesgeschichte im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; Alsatia Verlag, Colmar/Paris/Freiburg im Breisgau 1968, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textbeispiel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid lightgrey; max-width:80em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding:0.5em; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Gebäude der [[Kirche (Organisation)|Kirche]] („Regina Ecclesia“) mit den Gläubigen, Textauszug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hortus Deliciarum, Das Gebäude der Kirche mit den Gläubigen, Textauszug.jpg|450px|zentriert|alt=Abbildung mit Textauszug aus „Hortus Deliciarum“, siehe folgende Tabelle]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;| Transkription des Textes&lt;br /&gt;
! Übersetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|lang=&amp;quot;la&amp;quot; style=&amp;quot;padding:0.5em;&amp;quot;| Prelati in ecclesia sunt apostoli episcopi abbates et presbyteri qui lavacro regenerationis et salutari doctrina predicationis spiritales filios cottidie in templo Domini id est ecclesia generant&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding:0.5em;&amp;quot;| Die Vorsteher ([[Prälat]]en) in der Kirche sind die [[Apostel]], die [[Bischof|Bischöfe]], die [[Abt|Äbte]] und die [[Priester (Katholizismus)|Priester]], die durch das Bad der Erneuerung (Wiedergeburt) und durch die heilbringende Lehre der Verkündigung täglich geistige Söhne im Tempel des Herrn, das ist die Kirche, hervorbringen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|lang=&amp;quot;la&amp;quot; style=&amp;quot;padding:0.5em;&amp;quot;| Subjecti in ecclesia sunt clerici monachi inclusi heremite milites et omnes laici viri et femine qui in templo Domini per obedientiam in suis ordinibus cottidie laborant et adventum Sponsi negociantes expectant&lt;br /&gt;
| Die Untergeordneten in der Kirche sind die Kleriker, die Mönche, die [[Inkluse]]n, die [[Eremit]]en, die Soldaten und alle [[Laie (Religion)|Laien]], Männer und Frauen, die täglich im Tempel des Herrn durch Gehorsam in ihrem Stand arbeiten und sich mühend die Ankunft des [[Mystische Hochzeit|Bräutigams]] erwarten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|lang=&amp;quot;la&amp;quot; style=&amp;quot;padding:0.5em;&amp;quot;| Papa portat frigium ex albo serica ceteri episcopi portant infulas&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding:0.5em;&amp;quot;| Der Papst trägt die [[Tiara|Papstkrone]] aus weißer Seide, die anderen Bischöfe tragen die [[Mitra|Mitren]].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildliche Darstellungen ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039; schöpft in vielen seiner bildlichen Darstellungen aus einer jahrhundertealten Überlieferung kirchlicher [[Buchmalerei]]. [[Ikonografie|Ikonografische]] Untersuchungen ergeben mancherlei Beziehungen zur [[Byzantinische Kunst|byzantinischen Kunst]], die im 12. Jahrhundert über [[Sizilien]] großen Einfluss auf das [[Abendland]] gewonnen hatte. Die Beziehungen zum italienischen Süden waren in der Zeit der [[Staufer|Hohenstaufen]] besonders lebendig, und doch eignet dem Werk auch eine große Frische und Originalität. Während Christus und seine Engel, die Apostel und Propheten im herkömmlichen feierlichen Gewand der [[Altchristliche Kunst|altchristlichen Kunst]] erscheinen, tragen die übrigen Gestalten der biblischen Geschichte zeitgenössische Bekleidung, und so bedeutet der &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039; zugleich ein unschätzbares Zeugnis für Kleidung und Einrichtung, Waffen, Geräte und Werkzeuge des 12. Jahrhunderts. Die Könige und ihre [[Schwertträger]], die vornehmen Frauen erscheinen im höfischen Gewand der Hohenstaufenzeit, die Kriegsleute in ritterlicher Rüstung mit [[Kettenrüstung|Panzerhemd]], Schwert und Schild und auch die [[Allegorie|allegorischen]] Gestalten der Tugenden und der Laster tragen über ihren lang herabwallenden Frauengewändern den [[Kettenrüstung|Kettenpanzer]]. Zur Veranschaulichung der [[Vanitas|Eitelkeit der Welt]], von der der [[Kohelet|Prediger Salomon]] redet, zeichnet Herrad das [[Rota fortunae|Glücksrad]] und ein entzückendes [[Marionette]]nspiel. Auch den [[Jesus von Nazaret#Wirken|Reden]] und [[Gleichnisse Jesu|Gleichnissen Jesu]] sind erläuternde Bilder beigegeben. Da liegt der [[Reicher Mann und armer Lazarus|arme Lazarus]] vor der Tür des reichen Mannes, da hebt der [[Barmherziger Samariter|barmherzige Samariter]] den Verwundeten sorgsam auf sein Pferd&amp;lt;ref&amp;gt;In {{B|Lk|10|34}} unbestimmt {{lang|grc|κτῆνος}}: Reittier, aber sicher kein Pferd; hier in Anpassung an das 12. Jh.&amp;lt;!-- ein Bild wäre gut --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wenn im [[Gleichnis von der königlichen Hochzeit]] einer der geladenen Gäste sich entschuldigt – „Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen.“ {{Bibel|Lk|14|20}} –, wird dies zum Anlass, in den Text das Bild eines bräutlich geschmückten Mädchens einzufügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Heinsius: &amp;#039;&amp;#039;Der Paradiesgarten der Herrad von Landsberg. Ein Zeugnis mittelalterlicher Kultur- und Geistesgeschichte im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; Alsatia Verlag, Colmar/Paris/Freiburg im Breisgau 1968, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was die Bildtechnik betrifft, so waren die Umrisse der Figuren mit der Feder aufgezeichnet, dann wurden die [[Lokalfarbe]]n, die Lichter und die Schatten aufgesetzt und endlich die [[Umriss|Konturen]] mit schwarzer oder brauner Tinte nachgezogen. Bevorzugt waren lebhafte Farben, Rot, Hellblau, Hellgrün, Kastanienbraun und Gold. Während die [[Perspektive]] nicht selten mangelhaft ist, überrascht die gute Zeichnung der Gewänder und die edle, natürliche Haltung der Figuren. Ein dem Gesamtwerk verwandtes Seitenstück ist nicht bekannt. An zeitgenössischer [[Buchmalerei]] aus dem Elsass ist zu wenig vorhanden, als dass von einem landschaftlich bedingten Stil der Miniaturen gesprochen werden könnte. Beachtlich ist jedoch die Verwandtschaft einiger [[Bleiglasfenster|Glasfenster]] im romanischen Teil des [[Straßburger Münster]]s mit den Miniaturen des &amp;#039;&amp;#039;Hortus Deliciarum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinsius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Miniaturen-Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;9&amp;quot; widths=&amp;quot;130&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Der Schoß Abrahams.JPG|Der Schoß [[Abraham]]s&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Josef wird von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft.JPG|[[Josef (Sohn Jakobs)|Josef]] wird von seinen Brüdern nach [[Ägypten]] verkauft&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Moses führt das Volk Israel durch das Rote Meer.JPG|[[Moses]] führt die [[Israeliten]] durch das [[Schilfmeer|Meer]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Der Tanz um das goldene Kalb.JPG|Der Tanz um das [[Goldenes Kalb|goldene Kalb]]&lt;br /&gt;
 Joshua is at the forefront of the left group, he charges the king of the Amalekites..jpg|[[Josua, der Sohn Nuns|Josua]] im Kampf mit dem König der [[Amalekiter]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Der Prophet Jonas wird vom Fisch bei Ninive ausgespien.JPG|Der [[Prophet]] [[Jona]] wird vom Fisch bei [[Ninive]] ausgespien&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Der Stammbaum Christi.JPG|[[Vorfahren Jesu|Der Stammbaum Christi]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Die Geburt Christi.JPG|[[Weihnachten|Die Geburt Christi]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Die Engel verkünden den Hirten die Geburt Christi.JPG|Die [[Engel]] verkünden den Hirten die Geburt Christi&lt;br /&gt;
 Hortus deliciarum baptism of Jesus.jpg|[[Taufe Jesu|Die Taufe Jesu]] im [[Jordan]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Jesus und die Samariterin am Jakobsbrunnen.JPG|Jesus und die Samariterin am [[Jakobsbrunnen]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Das Gleichnis vom Sämann.JPG|[[Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld|Das Gleichnis vom Sämann]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Jesus und die schlafenden Apostel am Ölberg.JPG|Jesus und die schlafenden [[Apostel]] am [[Ölberg (Jerusalem)|Ölberg]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Die Kreuzigung Jesu Christi.JPG|[[Kreuzigung Christi#Kreuzigung|Die Kreuzigung Jesu Christi]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum, Pfingsten und die Aussendung des Heiligen Geistes auf die Apostel.JPG|[[Pfingsten#Pfingsten im Neuen Testament|Pfingsten]] und die Aussendung des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] auf die Apostel&lt;br /&gt;
 Woman of the Apocalypse (Hortus deliciarum).jpg|[[Mondsichelmadonna|Die apokalyptische Frau]] aus der [[Offenbarung des Johannes]]&lt;br /&gt;
 Hortus Deliciarum - Hell.jpg|[[Hölle|Die Hölle]]&lt;br /&gt;
 Herrad von Landsberg whore babylon.jpg|[[Hure Babylon|Die Hure Babylon]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte und Entwicklung der Enzyklopädie#Systematische Kompendien aller Wissenschaften und Künste|Geschichte und Entwicklung der Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
Durch [[Deutsch-Französischer Krieg|Kriegs]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;verlust des Originals handelt es sich um Ausgaben nach den im 19. Jahrhundert angefertigten Abschriften und Kopien, vermehrt um Kommentare. Zu weiteren und online verfügbaren Ausgaben siehe [[#Weblinks|Weblinks]]. Zu Gesamt- und Einzeluntersuchungen siehe auch [[#Literatur|Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend ist die Ausgabe:&lt;br /&gt;
* Herrade de Landsberg: &amp;#039;&amp;#039;Hortus deliciarum,&amp;#039;&amp;#039; publié aux frais de la Société pour la conservation des monuments historiques d’Alsace. Reproduction héliographique. Texte explicatif commencé par le chanoine A. Straub, 1891, et achevé par le chanoine G. Keller. 1879–1899, {{OCLC|457899444}}; Schlesier &amp;amp; Schweikhardt, Strasbourg 1901, {{OCLC|227508814}} (französisch).&lt;br /&gt;
** Gerard Keller: &amp;#039;&amp;#039;Herrad von Landsberg – Hortus Deliciarum.&amp;#039;&amp;#039; Erklärender Text zur grossen&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; Ausgabe von Straub-Keller für die Historische Abteilung der Sondergruppe „Die Frau auf der Buchgewerblichen Weltausstellung Leipzig 1914“. 1914, {{OCLC|315135146}} (11 Blätter; in Maschinenschrift).&lt;br /&gt;
Weitere Ausgaben sind:&lt;br /&gt;
* [[Otto Gillen]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrad von Landsberg. Hortus Deliciarum.&amp;#039;&amp;#039; Pfälzische Verlagsanstalt, Neustadt/Weinstrasse 1979, {{DNB|800259386}}.&lt;br /&gt;
* Rosalie Green, Michael Evans, Christine Bischoff, Michael Curschmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herrad of Hohenbourg, Hortus deliciarum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studies of the Warburg Institute.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 36). Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Commentary.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Reconstruction.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1979, ISBN 0-85481-055-2 (englisch).&lt;br /&gt;
* Joseph Walter: &amp;#039;&amp;#039;Herrade de Landsberg. Hortus deliciarum.&amp;#039;&amp;#039; Recueil de 50 planches en couleurs selon l’original et vingt-huit en trois tons, avec texte d’introduction historique, littéraire et archéologique, suivi du catalogue complet des 344 miniatures et du commentaire iconographique des 50 planches. Editions F.-X. LeRoux, Straßburg/Paris 1952, {{OCLC|459283231}} (französisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Moritz Engelhardt: &amp;#039;&amp;#039;Herrad von Landsperg, Äbtissin zu Hohenburg, oder St. Odilien, im Elsaß, im zwölften Jahrhundert; und ihr Werk: Hortus deliciarum. Ein Beitrag zur Geschichte der Wissenschaft, Literatur, Kunst, Kleidung, Waffen und Sitten des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; [Band 1.] J.&amp;amp;nbsp;G. Cotta’schen Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1818 ({{Google Buch |BuchID=VTRKAAAAcAAJ |SeitenID=PR1 |Linktext=Scan}}). Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Systematische Auswahl vom Verfasser nach dem Codex verfertigter Nachbildungen.&amp;#039;&amp;#039; Ebenda, 1818 ({{Google Buch |BuchID=q-N7vilms84C |SeitenID=PP6 |Linktext=Scan}}).&lt;br /&gt;
* [[Otto Gillen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ikonographische Studien zum Hortus deliciarum der Herrad von Landsberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstwissenschaftliche Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Deutscher Kunstverlag, Berlin 1931, {{DNB|579968251}} (Kiel, Phil. Diss., 1929, [[u.d.T.]]: &amp;#039;&amp;#039;Ikonographische Studien zum Hortus deliciarum der Herrad von Landsberg mit besonderer Berücksichtigung des Jüngsten Gerichts.&amp;#039;&amp;#039; Sagan 1929, {{DNB|570653002}}).&lt;br /&gt;
* Maria Heinsius: &amp;#039;&amp;#039;Der Paradiesgarten der Herrad von Landsberg. Ein Zeugnis mittelalterlicher Kultur- und Geistesgeschichte im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; Alsatia Verlag, Colmar/Paris/Freiburg im Breisgau 1968, {{DNB|456969195}} ({{Google Buch |BuchID=_GzsAAAAMAAJ}}).&lt;br /&gt;
* Heinrich Reumont: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Glossen im „Hortus Deliciarum“ der Herrad von Landsberg.&amp;#039;&amp;#039; W. Reumont, Metz 1900, {{OCLC|457762616}} (Universität Strassburg, Diss., 1899; {{Google Buch |BuchID=urRAAQAAMAAJ}}).&lt;br /&gt;
* Hans-Georg Rott, Georg Wild (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hortus deliciarum. Der „Wonnen-Garten“ der Herrad von Landsberg. Eine elsässische Bilderhandschrift aus dem 12. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Braun, Mühlhausen/Elsass 1944, {{DNB|573765324}}.&lt;br /&gt;
* Heike Willeke: &amp;#039;&amp;#039;Ordo und Ethos im Hortus Deliciarum. Das Bild-Text-Programm des Hohenburger Codex zwischen kontemplativ-spekulativer Weltschau und konkret-pragmatischer Handlungsorientierung.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Hamburg 2004, {{URN|nbn:de:gbv:18-29639}} (Volltext).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hortus Deliciarum|Abbildungen aus dem Hortus Deliciarum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bacm.creditmutuel.fr/fr/hortus.html Hortus Deliciarum, Faksimile von Christian Moritz Engelhardt, 1818] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Herradis+%3CLandsbergensis%3E Editionen des Hortus] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?qs=&amp;amp;ts=Hortus+deliciarum&amp;amp;ps=&amp;amp;tags=&amp;amp;sprache=&amp;amp;objektart=alle&amp;amp;pagesize=20&amp;amp;sortierung=d&amp;amp;ejahr= Studien zum Hortus] im Opac der Regesta Imperii (3 Titel betreffen allerdings das gleichnamige Werk des Hermannus Werdinensis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilderhandschrift (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Mittellatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon oder Enzyklopädie (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handschrift der Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handschrift vernichtet oder verschollen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Buchmalerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauengeschichte (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Daronedur</name></author>
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