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	<title>Hort von Balsthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-16T15:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Quinarius.jpg|mini|hochkant=1.25|Quinarius]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hort von Balsthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kelten|keltischer]] [[Depotfund]], der in den Jahren 1839/40 im [[Kanton Solothurn]] in der [[Schweiz]] gemacht wurde. Der Hort lag etwa 500&amp;amp;nbsp;m südwestlich der [[Holzfluh]], einem markanten Hügel bei [[Balsthal]]. Die Holzfluh soll in der [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Hallstattzeit]] sowie in der [[La-Tène-Zeit#Spätlatènezeit|Spätlatenezeit]] besiedelt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der geschätzten Fundmenge, die mehrheitlich verloren ging, sind allenfalls 10 % (17 Münzen) erhalten. Von den so genannten gallischen oder helvetischen [[Quinarius nummus|Quinaren]] sind neun Büschel-Quinare und acht [[NINNO]]-Quinare. Darunter befinden sich auch zwei antike Fälschungen (Münzen mit Kupfer- oder Bronzekern). Die Kombination dieser beiden Münztypen ist in Horten bisher selten. Die in Balsthal vertretenen Quinare kommen nur in jüngeren [[Oppida]] vor: [[Oppidum]] auf dem [[Basel|Basler]] Münsterhügel, in [[Bern]] im [[Engemeisterfeld]] und im [[Reichenbachwald]]. Die Vergleichsfunde lassen darauf schließen, dass die Münzen im 3. Viertel des 1. Jahrhunderts v. Chr. in Umlauf waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso verloren ging ein silbernes Hirschgeweih, das etwa 15&amp;amp;nbsp;cm lang gewesen sein soll. Wenn auch vergleichbare Gegenstände aus Silber fehlen, so gibt es bildliche und plastische Darstellungen sowie Funde von echten Hirsch[[geweih]]en. Das Hirschgeweih aus [[Bronze]] von [[Evreux]] ([[Département Eure]], [[Frankreich]]), konnte in den Kopf einer Statue eingesetzt werden und wurde in einem Heiligtum vergraben. In einer Grube bei [[Levroux]] ([[Département Indre]], Frankreich) war ein Hirschgeweih gemeinsam mit einer Statue, einer Münze, einer Form zum Gießen von Münz[[schrötling]]en und weiteren Objekten niedergelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung keltischer Depotfunde, in denen Münzen mit anderen, wertvollen Gegenständen vergesellschaftet vorkommen, hat gezeigt, dass es sich um Depots mit sakralem Charakter handelt. Dies gilt besonders für Depots mit Prestigeobjekten. Mit seinen über 150 Quinaren und einem Gegenstand aus massivem Silber gehört auch der Hort von Balsthal in diese Kategorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere römische Münzfunde im Kanton Solothurn stammen aus [[Breitenbach SO]], [[Erschwil]], [[Lostorf]], [[Matzendorf SO]] (2), [[Nuglar-St. Pantaleon]], [[Olten]] (2), [[Rüttenen]] und [[Selzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Suzanne Frey-Kupper|Susanne Frey-Kupper]]: &amp;#039;&amp;#039;DerSelzach und  keltische Hortfund von Balsthal. Ein sakrales Depot&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; 23, 1999, {{ISSN|0255-9005}}, S. 83–87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.muenzfunde.ch/downloads/articles/CH._SCHINZEL,_Der_r%C3%B6mische_M%C3%BCnzschatz_aus_der_D%C3%BCnnern_und_weitere_Hortfunde_aus_dem_Kanton_Solothurn.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Depotfund (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fund (Kelten)|Balsthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzfund|Balsthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Solothurn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balsthal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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