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	<title>Horstdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horstdorf&amp;diff=376746&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref.</title>
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		<updated>2025-11-08T21:11:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Horstdorf&lt;br /&gt;
| Alternativname        = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Oranienbaum-Wörlitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/49/8/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/25/44/O&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 61&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = &lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.51&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 550&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/sachsenanhalt/ |titel=Oranienbaum-Wörlitz-Horstdorf |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=CityPopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2011-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06785&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034904&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung = Lage in Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horstdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Oranienbaum-Wörlitz]] im [[Landkreis Wittenberg]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Horstdorf liegt südlich des [[Elbe]]-Ufers im [[Biosphärenreservat Mittelelbe]]. Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich der [[Wörlitzer Park]] inmitten des [[Dessau-Wörlitzer Gartenreich]]es, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der Regentschaft von Fürst [[Leopold III. (Anhalt-Dessau)|Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau]] geschaffen wurde. Das Gebiet um Horstdorf ist flach und wird von zahlreichen Gräben und Bächen durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horstdorf ist mit seiner über fünf Kilometer langen Straße als [[Straßendorf]] eines der längsten Dörfer Europas, das in seiner Art erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 18. und 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Laubenhaus Horstdorf 18 Jahrhundert.png|mini|Laubenhaus aus dem 18. Jahrhundert in Horstdorf]]&lt;br /&gt;
Die offizielle Gründung des Ortes erfolgte am 21. Juni 1706 mit der Ausstellung eines [[Erbzins]]briefes durch Fürst [[Leopold I. (Anhalt-Dessau)|Leopold I.]] von Anhalt-Dessau.&amp;lt;ref&amp;gt;Ines Pinkert, Dorit Schulze: &amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Horstdorf, 1708–2008. Die Geschichte der Gemeinde Horstdorf&amp;#039;&amp;#039;. Horstdorf 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgegangen war die [[Entwässerung|Trockenlegung]] des weitläufigen Morastes rund um den Münsterberg in der Holzmarke Kapen durch den Ausbau des Kapengraben (1706 bis zum Leiner See, 1707 bis [[Kakau (Oranienbaum-Wörlitz)|Kakau]] und 1708 bis zur Preußischen Grenze). Der von Fürst Leopold I. erteilte Erbzinsbrief wurde mehrmals von seinen Nachfolgern bestätigt: 1747 durch Fürst [[Leopold II. Maximilian (Anhalt-Dessau)|Leopold II.]], 1758 durch [[Leopold III. (Anhalt-Dessau)|Leopold III.]] und 1817 durch [[Leopold IV. (Anhalt-Dessau)|Leopold IV.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Horstdorf,Kirche und Kriegerdenkmal.jpg|mini|Die Kirche in Horstdorf, davor das Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
„Am 15. nach [[Trinitas]]“ (also am 15. Juni) 1711 wurde der Friedhof eingeweiht und nach mehrjähriger Bauzeit am 4. März 1714 die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] gegen [[Preußen]] und [[Sachsen]] zogen mehrfach Truppen durch den Ort. Im Jahr 1806 berichtete [[Pfarrer]] [[Georg Heinrich Christian Lippold]] über die Beraubung der Kirche durch französische Truppen. Um den 2. Mai 1809 zogen Truppen des preußischen Offiziers [[Ferdinand Baptista von Schill]] (1776–1809) vom preußischen Wittenberg nach Dessau durch den Ort.&lt;br /&gt;
[[Datei:Horstdorf Anhaltischer Meilenstein.jpg|mini|Anhaltischer Meilenstein an der L 133]]&lt;br /&gt;
Horstdorf gehörte nach dem Aussterben der Fürstenhäuser [[Fürstentum Anhalt-Zerbst|Anhalt-Zerbst]], [[Fürstentum Anhalt-Köthen|Anhalt-Köthen]] und [[Fürstentum Anhalt-Bernburg|Anhalt-Bernburg]] von 1863 bis 1918 zum [[Herzogtum Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 errichtete die Gemeinde eine neue Backsteinkirche in der Ortsmitte, nachdem beim Einläuten des Pfingstfestes 1835 der Glockenturm zusammengebrochen war. 1878 folgte dann der Bau eines Pfarrhauses neben dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Laut einem Bericht von [[Friedrich Graf (Heimatforscher)|Friedrich Graf]] beging die Gemeinde am 21. Juni 1908 bei schönstem Wetter das 200-jährige Jubiläum des Ortes. In dieses Jahr fiel auch die Einweihung des Schulhauses für Klassen. Um 1920 wurde das Kriegerdenkmal zwischen Kirche und Schule eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde 1933 in Horstdorf eine sogenannte [[Hitler-Eiche|Hitlereiche]] gepflanzt, an deren Wurzeln die Namen der örtlichen Mitglieder der NSDAP vergraben werden. Die Eiche wurde, laut einem Bericht des Bürgermeisters Seidig vom 13. November 1945 an das Landratsamt Köthen, entfernt und die vorgefundenen Namen an die russische Kommandantur Oranienbaum (Major Tschagen) übersandt. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges trafen am 21. April 1945 zunächst amerikanische Truppen im Ort ein. Der Einmarsch der russischen Truppen erfolgte dann um den 5. Mai 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Dittmer: &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Frieden in Oranienbaum. Berichte aus der Heimat in kriegerischen Zeiten&amp;#039;&amp;#039; (= Oranienbaumer Hefte, Nr. 9). Arbeitskreis Geschichte Oranienbaums (AGORA), Oranienbaum 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge verhaftete der [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] mindestens sieben Männer aus Horstdorf und deportierte sie in [[Speziallager]] der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration in Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lager-muehlberg.de/content/Liste_Horstdorf.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verhaftungen in Horstdorf&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 14. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der DDR wurde der Ort am 9. Juni 1950 dem [[Landkreis Köthen]] zugeordnet. Im Zuge der Zentralisierung und der Liquidation des Landtages Sachsen-Anhalt erfolgte am 25. Juli 1952 die Zuordnung zum Kreis Gräfenhainichen im Bezirk Halle. 1971 schloss die Schule im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 2004 gehörte Horstdorf zur [[Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum. Kakau, Griesen, Brandhorst, Horstdorf, Oranienbaum&amp;#039;&amp;#039;. WEKA, Informationsschriften- und Werbefachverlag, Mering, 2. Aufl. 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach langer Pause wurde im Juni 1995 die Tradition eines jährlichen Dorffestes mit Reitturnier wiederbelebt. In den Jahren 1995/1996 wurde die Kirche restauriert. Sie wird seitdem als Kirche und Gemeindezentrum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisgebietsreform]] wurde Horstdorf am 1. Juli 2007 nach Auflösung des [[Landkreis Anhalt-Zerbst|Landkreises Anhalt-Zerbst]] in den [[Landkreis Wittenberg]] eingegliedert. Um die Zugehörigkeit zum Landkreis wurde im Ort lange gestritten. Bei einem ersten Bürgerentscheid am 26. November 2006 stimmte eine knappe Mehrheit für die Eingemeindung in die Stadt [[Dessau-Roßlau]]. Bei einem erneuten Bürgerentscheid am 7. Oktober 2007 gab es eine große Mehrheit für den Verbleib im Landkreis Wittenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2011 wurde Horstdorf in die neue Stadt Oranienbaum-Wörlitz eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2011.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Horstdorf, Denkmal.jpg|mini|Kriegerdenkmal in Horstdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegerdenkmal ==&lt;br /&gt;
Beim [[Kriegerdenkmal]] handelt es sich um eine Stele auf Feldsteinfundament mit einer Tafel, auf der die Namen und Sterbedaten der gefallenen Einwohner des Ortes aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verewigt sind. Diese wurde wahrscheinlich zwischen 1921 und 1925 mit einem Festgottesdienst durch Pfarrer Wohlhaupt eingeweiht. Am 31. Oktober 1994 wurden rechts und links zwei weitere Tafeln mit den Namen sowie Geburts- und Sterbejahren der gefallenen Horstdorfer des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und denen in dessen direkter Folge Verstorbenen angebracht. Es befinden sich insgesamt 68 Namen auf dem Denkmal, wobei allein 49 Namen und Daten für den Zeitraum von 1939 bis 1949 vermerkt sind.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
* Horstdorf wird im Westen von der &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;133&amp;#039;&amp;#039; nach [[Dessau-Roßlau]] über [[Vockerode]] (ehemals [[Bundesstraße 107]]) gestreift. Der Ostteil der Gemeinde liegt an der Landesstraße L131 von [[Oranienbaum]] nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]. Die Autobahnanschlüsse &amp;#039;&amp;#039;Vockerode&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dessau-Ost&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 9|A 9]] sind jeweils 9 km entfernt.&lt;br /&gt;
* Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Dessau-Roßlau &amp;#039;&amp;#039;([[Dessau Hauptbahnhof|Dessau Hbf]])&amp;#039;&amp;#039; bzw. in [[Coswig (Anhalt)]]. Der Bahnhof [[Wörlitz]] an der [[Bahnstrecke Dessau–Gohrau-Rehsen|Bahnstrecke Dessau–Wörlitz]] wird nur in der Sommersaison bedient. Der ehemalige Haltepunkt im Westen Horstdorfs wird seit 1973 als Wohnhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Graf: &amp;#039;&amp;#039;Horstdorf. Ein ortsgeschichtlicher Abriß zum 200jährigen Bestehen am 21. Juni 1908&amp;#039;&amp;#039;. Buchdruckerei Oranienbaum, Oranienbaum 1908.&lt;br /&gt;
* Ines Pinkert, Dorit Schulze: &amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Horstdorf, 1708–2008. Die Geschichte der Gemeinde Horstdorf&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Gemeinde Horstdorf. Horstdorf 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Oranienbaum-Wörlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oranienbaum-Wörlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1706]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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