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	<title>Horst von Sanden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:40:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_von_Sanden&amp;diff=1159665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. September 2025 um 10:11 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-22T10:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sanden-horst-von-in-trommsdorff-paul-der-lehrkoerper-der-TH-hannover-1831-1931-hannover-1931-s010.jpg|mini|Horst von Sanden, um 1931]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sanden Dissertation Titelblatt.png|miniatur|Titelblatt der Dissertation von Sandens]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Georg Julius Alfred von Sanden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1883]] auf [[Gielgudyszky|Gut Nieder-Gielgudyszky]], [[Suwałki|Gouvernement Suwalki]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[19. März]] [[1965]] in [[Erlangen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Das [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] gibt Erlangen als Sterbeort an. In anderen Quellen (wie [[Deutsche Biographische Enzyklopädie|DBE]]) wird auch für ihn das nahe [[Behringersmühle]] ([[Landkreis Forchheim]]) genannt, wo seine Ehefrau verstorben ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Mathematiker]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sanden entstammte einem [[Ostpreußen|ostpreußischen]] [[Adel]]sgeschlecht, das 1796 in den preußischen Adelsstand erhoben worden war (siehe: [[Sanden]]), und war der Sohn des [[Kurt von Sanden (Politiker)|Kurt von Sanden]] (1842–1901), Verwalter des Gutes Nieder-Gielgudyszky, und der &amp;#039;&amp;#039;Olga Mielke&amp;#039;&amp;#039; (1855–1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1893 bis Ostern 1903 besuchte er das humanistische Gymnasium in [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]], das er mit dem [[Abitur]] abschloss. Anschließend studierte er ab dem Sommersemester 1904 an der [[TH München]], [[TH Danzig]] und schließlich der [[Universität Göttingen]]. 1908 wurde Sanden  in [[Göttingen]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;„Die Bestimmung der Kernpunkte in der Photogrammetrie“&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=58459}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein [[Doktorvater]] war [[Carl Runge]]. 1911 [[Habilitation|habilitierte]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tilitzki&amp;quot;&amp;gt;[[Christian Tilitzki]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Universitätsphilosophie in der Weimarer Republik und im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Akademie, Bd. 1, 2002, ISBN 978-3-05-003647-2, S. 225 in Fußnote 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Sanden sich und wurde [[Privatdozent]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Sanden heiratete 1912 Luise Hütterott. Dieser Ehe entstammen vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1918 war Sanden Assistent am dortigen Institut für [[Angewandte Mathematik]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er von 1914 bis 1918 aktiver Heeressoldat, seit 1915 als Oberleutnant der Reserve. Nach Kriegsende wurde er 1918 Professor für Mathematik und [[Mechanik]] an der [[Technische Universität Clausthal|Bergakademie Clausthal]]. Im Jahr 1922 wurde er als ordentlicher Professor für [[darstellende Geometrie]] und praktische Mathematik an die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technische Hochschule Hannover]] berufen. Zwischen 1927 und 1929 war dort [[Irmgard Lotz]] seine Assistentin.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea E. Abele, Helmut Neunzert, [[Renate Tobies]]: &amp;#039;&amp;#039;Traumjob Mathematik! Berufswege von Frauen und Männern in der Mathematik&amp;#039;&amp;#039;, Birkhäuser, 2004, ISBN 978-3-7643-6749-7, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929/30 war Sanden Dekan der Fakultät für Allgemeine Wissenschaften, von April 1934 bis März 1937 Rektor der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]]. Unter seiner Ägide wurde der Assistentenvertrag des Chemikers [[Günther Schiemann]] aus rassistischen Gründen nicht mehr verlängert, was den Beginn von dessen Entfernung aus der Hochschule darstellte. Von ihm stammt der für die Veröffentlichung von Michael Jung über die Geschichte der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] titelgebende Ausspruch „Voll Begeisterung schlagen unsere Herzen zum Führer“.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Jung: &amp;#039;&amp;#039;Voll Begeisterung schlagen unsere Herzen zum Führer.&amp;#039;&amp;#039; Die Technische Hochschule Hannover und ihre Professoren im Nationalsozialismus. S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.957.023)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36330926&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Jung: &amp;#039;&amp;#039;Voll Begeisterung schlagen unsere Herzen zum Führer.&amp;#039;&amp;#039; Die Technische Hochschule Hannover und ihre Professoren im Nationalsozialismus. S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tilitzki&amp;quot; /&amp;gt; und war nebenamtlich Führer des Flugwachkommandos 1/9 der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler|Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und zum nationalsozialistischen Staat]]. Im Wintersemester 1934/35 hielt er vor rund 80 Hörern eine [[Wehrtechnik|wehrtechnische]] Vorlesung mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Theorie, Technik und Einsatz der Marineartillerie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Bayer, Frank Sparing, Wolfgang Woelk: &amp;#039;&amp;#039;Universitäten und Hochschulen im Nationalsozialismus und in der frühen Nachkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;, Steiner, 2004, ISBN 978-3-515-08175-7, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente er von August 1939 bis April 1941 in einem Nachrichtenregiment der Luftwaffe. 1945 wurde sein Vermögen beschlagnahmt, 1949 wurde er jedoch als [[Entnazifizierung|entlastet]] eingestuft. Seine [[Emeritierung]] erfolgte zum 1. April 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] 1. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tilitzki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1957: Großes Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bestimmung der Kernpunkte in der Photogrammetrie.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Göttingen. Dieterich, Göttingen 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über Mechanik&amp;#039;&amp;#039; Lehrbuch.  FRIEDR. VIEWEG &amp;amp; SOHN,· BRAUNSCHWEIG 1. Auflage, 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum 1831–1981&amp;#039;&amp;#039;. Festschrift zum 150-jährigen Bestehen der Universität Hannover, Bd. 2, Stuttgart 1981, S. 265.&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2004, S. 144 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]. Adelige Häuser B.&amp;#039;&amp;#039; Band XVIII. Band 95 der Gesamtreihe, Starke, Limburg (Lahn) 1989, ISBN 3-7980-0700-4, S. 365.&lt;br /&gt;
* Willibald Reichertz: &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche als Dozenten an der Technischen Hochschule Hannover (1831–1956).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Familienkunde.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3/2007, Band XVIII (55. Jahrgang). Degener &amp;amp; Co, Insingen 2007, S. 109–120.&lt;br /&gt;
* [[Paul Trommsdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lehrkörper der Technischen Hochschule Hannover 1831–1931.&amp;#039;&amp;#039; Technische Hochschule Hannover, Hannover 1931, S. 10.&lt;br /&gt;
* Michael Jung: &amp;#039;&amp;#039;Voll Begeisterung schlagen unsere Herzen zum Führer. Die Technische Hochschule Hannover und ihre Professoren im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; BOD, Norderstedt 2013, ISBN 978-3-8482-6451-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116780614}}&lt;br /&gt;
* [https://lbssbb.gbv.de/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Sanden%2C+Horst+von Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/von-sanden.horst Horst von Sanden] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren und Präsidenten der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116780614|LCCN=n87823953|VIAF=42597771}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sanden, Horst von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Clausthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Sanden|Horst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sanden, Horst von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sanden, Horst Georg Julius Alfred von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut [[Gielgudyszky]], [[Suwałki|Gouvernement Suwalki]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Behringersmühle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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