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	<title>Horst von Petersdorff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-10T10:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Bernhard Kurt von Petersdorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Dezember]] [[1892]] in [[Posen]]; † [[12. Juli]] [[1962]] in [[Prien am Chiemsee]]) war ein deutscher [[Offizier]] und [[Sturmabteilung|SA]]-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Horst war der Sohn des [[Oberleutnant|Premierleutnants]] und [[Adjutant|Regimentsadjutanten]] im [[Grenadier-Regiment „Graf Kleist von Nollendorf“ (1. Westpreußisches) Nr. 6]] Axel [[Petersdorff (Adelsgeschlechter)|von Petersdorff]] (1861–1933) und seiner Ehefrau Elisabeth, geborene Fehlan (1866–1944). Der Vater war später General&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Otto Reichert, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker u. Ehrenkrook |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A&lt;br /&gt;
(Uradel) 1955 |Hrsg=Dt. Adelsarchiv |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] |Band=II |Nummer=11 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1955 |ISSN=0435-2408 |Seiten=277–278 |Online=https://d-nb.info/451802470 |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Träger des Ordens [[Pour le Mérite]]. In seiner Kindheit besuchte er die Vorschule in Koburg und das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische Gymnasium]] in Steglitz bei Berlin, Celle, Hannover und dann wieder in Steglitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=XIX. Jahresbericht des Gymnasiums zu Steglitz über das Schuljahr 904/1905. Schulnachrichten |Nummer=1905. Programm. No. 97 |Verlag=Druck von Emil Werner |Ort=Steglitz bei Berlin |Datum=1905 |Seiten=26 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/7285775 |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1911 trat Petersdorff als [[Fahnenjunker]] in das [[2. Garde-Regiment zu Fuß]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Nach dem Besuch der [[Kriegsschule]] [[Danzig]] wurde er im November 1912 zum [[Leutnant]] in seinem Stammregiment befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg und Revolutionszeit ===&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Petersdorff zunächst mit demselben Regiment an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt, zunächst als [[Zugführer]] der 8. [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] und später als [[Adjutant]] des II. Bataillons. Am 3. Oktober 1914 wurde er bei [[Cambrai]] schwer verwundet, als er einen Querschläger im rechten Oberarm erlitt. Nach längerer Karenzzeit kam er im Mai 1915 wieder an die Front. Im Winter 1917/1918 wurde Peterdorf als Offizier des [[Gardekorps]] in [[Flandern]] bei schweren Kämpfen an der Küste verwundet. Nach einer kurzen Behandlung in [[Wiesbaden]] ging er mit dem [[Asien-Korps]] nach [[Syrien]], wo er als [[Detachement]]sführer deutscher Truppenteile eingesetzt wurde. Dabei wurde er in der 2. Jordan-Schlacht leicht verwundet, bevor er im September 1918, wenige Wochen vor Kriegsende, wieder zum 2. Garde-Regiment zu Fuß an die Westfront kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg wurde Petersdorff mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse (1914),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gymnasium zu Berlin-Steglitz. 29. Jahresbericht über das Schuljahr 1914/15. Schulnachrichten |Nummer=1915. Programm. No. 85 |Verlag=Druck von Leonhard Simion |Ort=Steglitz bei Berlin |Datum=1915 |Seiten=37 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/6142788 |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Ehrenkreuz III. Klasse des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern (1915), dem Eisernen Kreuz I. Klasse (1916 an der [[Somme]]) und dem [[Eiserner Halbmond|Eisernen Halbmond]] ausgezeichnet. Für die Erstürmung der Hurtebise Ferme erhielt er im April 1917 das Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges schloss Petersdorff sich der als Reaktion auf die [[Novemberrevolution]] entstandenen [[Freikorps]]-Bewegung an: Im Dezember 1918 stellte er aus den MG-Kompanien des 2. Garde-Regiments zu Fuß sowie Freiwilligen des Gardekorps das nach ihm benannte &amp;#039;&amp;#039;Freikorps Petersdorff&amp;#039;&amp;#039; auf, das zunächst in [[Berlin]] zur Bekämpfung sozialistischer Revolutionäre zum Einsatz kam und später an den Grenzgefechten in [[Oberschlesien]] und im [[Baltikum]] beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Baltikum gehörte Petersdorffs Freikorps zur [[Eiserne Division|Eisernen Division]], mit der es unter anderem an der Befreiung von [[Jelgava|Mitau]] und [[Riga]] beteiligt war. Im Sommer 1919 trat er zur [[Baltische Landeswehr|Baltischen Landeswehr]] über. Im Herbst 1919 war das Freikorps Teil der [[Deutsche Legion (1919)|Deutschen Legion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
1922 nahm Petersdorff seinen Abschied aus der Armee im Rang eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]]. Anschließend verdiente er seinen Lebensunterhalt als Kaufmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1920er Jahre ließ Petersdorff sich in Berchtesgaden nieder, wo er mit [[Dietrich Eckart]] zusammenkam, auf dessen Vermittlung hin er im Oktober 1922 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] seines Heimatgaues Pommern eintrat. In der SA wurde er erstmals im Juni 1923 Mitglied, als er sich der SA in Berchtesgaden anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem vorübergehenden Verbot der NSDAP trat Petersdorff ihr zum 1. Oktober 1925 erneut bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 20.736).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/799479&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde er Mitglied der [[Sturmabteilung]] (SA). In Berchtesgaden hatte er einen Besitz (das Dürrecklehen) bei Vorband, den er zu einem Jugendheim für die werktätige Jugend ausbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 trat Petersdorff in den [[Johanniterorden]] ein, war Mitglied der Provinzialgenossenschaft Bayern, wurde nach dem Krieg 1954 Rechtsritter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gesamtliste der Mitglieder des Johanniter-Ordens nach dem Stand vom September 1957 |Hrsg=Balley Brandenburg des Ritterlichen Orden St. Johannis vom Spital zu Jerusalem |Verlag=Eigenverlag |Ort=Berlin |Datum=1957 |Seiten=85 |Online=http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=HEBIS&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fcbsopac.rz.uni-frankfurt.de%2FDB%3D2.1%2FCHARSET%3DUTF-8%2FIMPLAND%3DY%2FLNG%3DDU%2FSRT%3DYOP%2FTTL%3D1%2FCOOKIE%3DU203%2CK203%2CI251%2CB1999%2B%2B%2B%2B%2B%2B%2CSN%2CNDefault%2Blogin%2CD2.1%2CE55788243-0%2CA%2CH%2CR129.13.130.211%2CFY%2FSET%3D1%2FSHW%3FFRST%3D1&amp;amp;signature=25aYpBixEFRYAoEOAY9d6dkkPvS_DGBaJa2BoB8yLDY&amp;amp;showCoverImg=1 |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1931 war Petersdorff als Mitarbeiter der [[Oberste SA-Führung|Obersten SA-Führung]], zu dieser Zeit im Rang eines SA-Oberführers, an der Niederschlagung der [[Stennes-Revolte]] in Berlin beteiligt. Im Mai 1931 wurde Petersdorff dann als Nachfolger von [[Edmund Heines]] zum Führer des Berliner Gausturms ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Goebbels-Tagebücher Eintrag vom 29. April 1931.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon im Vorfeld schien die &amp;#039;&amp;#039;Bestallung&amp;#039;&amp;#039; nicht durchgehend sicher, die endgültige Ernennung des Hauptmann a. D. erfolgte zeitversetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Julius-Karl von Engelbrechten|J. K. von Engelbrechten]] |Titel=Eine braune Armee entsteht. Die Geschichte der Berlin-Brandenburger SA |Hrsg=Im Auftrage des Führers der SA.-Gruppe Berlin-Brandenburg SA-Obergruppenführer Dietrich von Jagow |Nummer=28. April 1931 f. |Auflage=1 |Verlag=Franz Eher Nachfolger |Ort=München, Berlin |Datum=1937 |Seiten=166 |Online=https://d-nb.info/579346544 |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Stellung verlor er bereits nach wenigen Wochen – offenbar infolge von Intrigen in der SA-Führung gegen ihn – wieder: An seiner Stelle wurde im August 1931 [[Wolf-Heinrich von Helldorff]] zum neuen Chef der [[SA-Gruppe Berlin-Brandenburg|Berliner SA]] ernannt. Petersdorff wurde in der Obersten SA-Führung zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Von der Reichstagswahl bis zur Reichspräsidentenwahl, Oktober 1930-März 1932 |Hrsg=Lothar Gruchmann, Christian Hartmann |Sammelwerk=Hitler. Schriften, Reden, Anordnungen |Band=IV |Auflage=1 |Verlag=K. G. Saur |Ort=München |Datum=1996 |ISBN=978-3-598-22001-2 |Seiten=46 |Online=https://www.google.de/books/edition/Reden_Schriften_Anordnungen/uQMQAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=SA+F%C3%BChrer+Horst+von+Petersdorff&amp;amp;dq=SA+F%C3%BChrer+Horst+von+Petersdorff&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:3 1 0 17 12541 34808 1938-05 SA-Oberführer Horst von Petersdorff Berlin 1938-05 Commemorative ceremony Riga Latvia German Freikorps in Baltic 1919 Eiserne Division Und doch banners nazi propaganda Narodowe Archiwum Cyfrowe PD.jpg|thumb| SA-Oberführer   Horst von Petersdorff bei einer NS-Propagandaveranstaltung in Berlin im Mai 1938, bei der an das Freikorps „[[Eiserne Division]]“ erinnert wurde, das 1919 Riga in Lettland zurückeroberte. Foto: Narodowe Archiwum Cyfrowe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Petersdorff um 1932 aus der NSDAP und der SA ausgetreten war, betrieb er ab 1936 seine Wiederaufnahme in die beide Organisationen. 1934 emigrierte er kurzzeitig nach Österreich, um dann spätestens seit 1936 wieder in Berlin-Halensee und Berchtesgaden zu leben. Am 29. Juni 1935&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil A. 1942. Teil A, Gräfliche Häuser des spätestens um 1400 nachgewiesenen ritterbürtigen deutschen Landadels und ihm gleichartiger Geschlechter (Deutscher Uradel) |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot;, erschienen bis 1942; Vorgänger d. GHdA ab 1951 |Auflage=115 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1941-11-22 |Seiten=194 |Online=https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/FHaGAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=SA+F%C3%BChrer+Horst+von+Petersdorff&amp;amp;pg=PA194&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; heiratete er Irene Gräfin von Bismarck (1888–1982), sein [[Stieffamilie|Stiefsohn]] wurde auf diese Weise der spätere Offizier und Politiker [[Heinrich von Einsiedel]] (1921–2007). Die Ehe wurde am 7. September 1944 wieder geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Petersdorff 1939 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] z.V. zum Wehrdienst einberufen: Er wurde zunächst als Kommandeur des III. Bataillons im Infanterieregiment 189 eingesetzt, mit dem er am [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] teilnahm. Als Kommandeur einer Vorausabteilung einer [[Division (Militär)|Division]] soll er dabei entscheidend zum Erfolg seines [[Korps|Armeekorps]] beigetragen haben und wurde auf Vorschlag von [[Walther von Brauchitsch]] von Hitler am 29. Juni 1940 mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 589.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1940 erwähnte ihn die SA-Zeitschrift  wiederum als Hauptmann und Oberführer der Gruppe Berlin-Brandenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die SA. Zeitschrift der Sturmabteilung der NSDAP |Hrsg=Schriftleitung: Oberste SA-Führung |Band=Aus Dienst und Leben der SA |Nummer=28 |Auflage=1 |Verlag=Frz. Eher Nachf. |Ort=München |Datum=1940-08-02 |Seiten=14 |Online=https://www.google.de/books/edition/Die_SA/dDvoAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=SA+F%C3%BChrer+Horst+von+Petersdorff&amp;amp;pg=RA7-PA21&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde Petersdorff zum Oberstleutnant befördert und führte das Reserve-Gebirgsjägerregiment 1. Eine von [[Alfred Rosenberg]] nach Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzuges]] von 1941 angeregte führende Tätigkeit Petersdorffs in seinem [[Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete|Ostministerium]] lehnten [[Adolf Hitler]] und [[Hermann Göring]] mit der Behauptung ab, Petersdorff wäre „zweifellos geisteskrank“, wofür es [[Herbert Michaelis (Historiker)|Herbert Michaelis]] zufolge „keine Anhaltspunkte“ gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Michaelis: &amp;#039;&amp;#039;Ursachen und Folge. Vom deutschen Zusammenbruch 1918 und 1945 bis zur staatlichen Neuordnung Deutschlands in der Gegenwart. Eine Urkunden- und Dokumentensammlung zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 17, 1979, S. 315.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Verwundungen im Osten wurde er zum [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Rüstungsministerium]] abkommandiert. 1943 schickte man ihn als Chef der deutschen Industriekommission in die [[Slowakischer Staat|Slowakei]] und nach [[Königreich Ungarn|Ungarn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1944 wurde Petersdorff im Zusammenhang mit dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] verhaftet. Am 15. September 1944 wurde er im Rang eines Oberstleutnants aus der [[Wehrmacht]] entlassen, um ihn vor dem [[Volksgerichtshof]] anklagen zu können. Petersdorffs [[Parteiausschluss|Ausschluss aus der Partei]] erfolgte am 3. Oktober 1944. Der Volksgerichtshof sprach ihn im Dezember 1944 frei. Dennoch kam er in [[Schutzhaft]] und anschließend als [[KZ-Häftling|Sonderhäftling]] in das [[KZ Buchenwald]]. Am 30. April 1945 wurde er zusammen mit über 140 [[Sippenhaftung|Sippen-]] und Sonderhäftlingen in [[Befreiung der SS-Geiseln in Südtirol|Südtirol befreit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mythoselser.de/niederdorf.htm Die Befreiung der Sonder- und Sippenhäftlinge in Südtirol]&amp;#039;&amp;#039;, Online-Edition Mythos Elser 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Horst heiratete am 29. Juni 1935 Irene Gräfin [[Bismarck (Adelsgeschlecht)|von Bismarck-Schönhausen]] (* 7. März 1888), von der er 1944 geschieden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebte zuletzt in Berchtesgaden, Haus Petersdorff, seine geschiedene Frau in Kanada und Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A. 1966 |Hrsg=[[Deutsches Adelsarchiv|Dt. Adelsarchiv]] e. V. |Sammelwerk=GHdA, von 1951 bis 2014; Vorgänger des heutigen GGH |Band=VIII |Nummer=38 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a. d. Lahn |Datum=1966 |ISSN=0435-2408 |Seiten=315–316 |Online=https://d-nb.info/456719385 |Abruf=2021-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv Berlin]]: Bestand Parteikorrespondenz, Film J 45, Bilder 555–599.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Hartmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler. Reden, Schriften, Anordnungen. Februar 1925 bis Januar 1933&amp;#039;&amp;#039;, Saur, München, 1992, S. 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=|NDL=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-07-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petersdorff, Horst von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Lettischen Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Halbmondes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petersdorff, Horst von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Petersdorff, Horst Bernhard Kurt von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Dezember 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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