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	<title>Horst von Oetinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Saschawausk am 9. September 2025 um 20:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-09T20:09:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Horst Sylvester Ritter und Edler von Oetinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1857]] in [[Erfurt]]; † [[27. September]] [[1928]] in [[Baden-Baden]]) war ein deutscher Offizier. Er war unter anderem [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Horst war der Sohn des späteren preußischen [[Generalmajor]]s [[Günther von Oetinger]] (1821–1881) und dessen Ehefrau Franziska, geborene Klien (1824–1901).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1942], {{DNB|986919810}}, S. 127, Nr. 3121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Oetinger trat am 15. Februar 1877 als [[Fahnenjunker]] in das [[Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] ein. Dort wurde er am 15. September 1877 zum [[Fähnrich]] ernannt sowie am 12. Oktober 1878 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert und als solcher ab 1. April 1881 als [[Adjutant]] des [[Füsilier]]-[[Bataillon]]s verwendet. Zur weiteren Ausbildung folgte vom 1. Oktober 1887 bis 21. Juli 1890 die Kommandierung an die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] und seine zwischenzeitliche Beförderung zum [[Premierleutnant]] am 22. März 1888. Nach kurzzeitiger Rückkehr in den Truppendienst kommandierte man Oetinger vom 1. April 1891 für zwei Jahre zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] nach Berlin. Als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] übernahm er anschließend eine [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] in seinem Stammregiment. Am 14. November 1895 wurde Oetinger [[à la suite]] des Generalstabes gestellt und in den Nebenetat des Großen Generalstabes versetzt. Bis 1902 hatte Oetinger dann verschiedene Generalstabsverwendungen, so als [[Erster Generalstabsoffizier]] der [[1. Division (Deutsches Kaiserreich)|1. Division]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und in der gleichen Funktion beim [[V. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|V. Armee-Korps]] in [[Posen]]. Zwischenzeitlich am 25. März zum [[Major]] befördert, wurde Oetinger am 18. Oktober 1902 in das [[Füsilier-Regiment „Königin“ (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 86]] versetzt und dort einen Monat später zum Kommandeur des II. Bataillons in [[Flensburg]] ernannt. Mitte März 1905 wurde Oetinger dann wieder in den Großen Generalstab versetzt und gleichzeitig zum [[Generalkommando]] des V. Armee-Korps kommandiert. Nach seiner Beförderung zum [[Oberstleutnant]] am 15. September wurde Oetinger am 17. Oktober 1905 schließlich Chef des dortigen Generalstabes. Diese Stellung hatte er bis zum 30. April 1908 inne, um anschließend das Kommando über das in Berlin stationierte [[Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4]] zu übernehmen. Mit der Beförderung zum [[Generalmajor]] am 22. März 1912 erfolgte die Ernennung zum Kommandeur der 55. Infanterie-Brigade in [[Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Oetinger aufgrund einer Erkrankung zunächst bei den Offizieren von der Armee und dem [[Stellvertretendes Generalkommando|stellvertretenden Generalkommando]] des [[XIV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XIV. Armee-Korps]] zugeteilt. Nach seiner Gesundung ernannte man ihn am 22. August 1914 zum Kommandeur der Landwehr-Division Lüttich. Einen Monat später gab er das Kommando ab und übernahm als Kommandeur die [[20. Division (Deutsches Kaiserreich)|20. Division]], mit der er an den [[Stellungskämpfe]]n des [[X. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|X. Armee-Korps]] an der [[Aisne]] teilnahm. Am Geburtstag des Kaisers wurde Oetinger zum [[Generalleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1915 verlegte die Division an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] nach [[Galizien]] und beteiligte sich im Verbund mit der [[11. Armee (Deutsches Kaiserreich)|11. Armee]] an der [[Bug-Offensive]]. Ende August 1915 musste Oetinger das Kommando abgeben, da er an der [[Cholera|asiatischen Cholera]] schwer erkrankt war. Nach einem Aufenthalt im [[Feldlazarett]] [[Biała Piska|Bialla]] und der Wiederherstellung seiner Gesundheit wurde Oetinger dann Kommandeur der neu aufgestellten [[109. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|109. Infanterie-Division]]. Mit ihr kam er zunächst bei der [[8. Armee (Deutsches Kaiserreich)|8. Armee]] vor [[Jakobstadt]] zum Einsatz. In den folgenden Monaten konnten dort mehrere Angriffe russischer Streitkräfte erfolgreich abgeschlagen werden. Ende Oktober 1916 folgte die Verlegung auf den Balkan nach [[Rumänien]]. Anfangs bei den Grenzkämpfen im Vulkangebirge eingesetzt, kämpfte die Division mit Erfolg in der Schlacht am Szurduk und bei [[Târgu Jiu]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichsarchiv Band 11&amp;quot;&amp;gt;[[Reichsarchiv|Forschungsanstalt für Kriegs- und Heeresgeschichte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Weltkrieg 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsführung im Herbst 1916 und im Winter 1916/17.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1938, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 1. bis 5. Dezember 1916 wurde die rumänische Armee in der [[Schlacht am Argesch]] sowie nach der Verfolgung und der Einnahme von [[Bukarest]] nochmals bei [[Râmnicu Sărat|Rimnicul-Sarat]] geschlagen. Im Januar 1917 beteiligte sich Oetingers Division in der Schlacht an der Putna an der Eroberung der stark ausgebauten russischen Stellungen, drang dann gegen den [[Sereth]] vor, wies dort mehrfach Gegenstöße ab und ging in den Stellungskrieg über. Im Dezember 1916 wurde ihm der Stern zum [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 117 vom 30. Dezember 1916, S. 2743.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1917 gab Oetinger das Kommando ab und wurde zum Führer des [[IX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|IX. Armee-Korps]] ernannt. Mit dem Korps nahm er an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zunächst bei der [[1. Armee (Deutsches Kaiserreich)|1. Armee]], dann bei der [[2. Armee (Deutsches Kaiserreich)|2. Armee]] an den Kämpfen in der [[Siegfriedstellung]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichsarchiv Band 12&amp;quot;&amp;gt;[[Reichsarchiv|Forschungsanstalt für Kriegs- und Heeresgeschichte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Weltkrieg 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsführung im Frühjahr 1917.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1939, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[18. Armee (Deutsches Kaiserreich)|18. Armee]] führte Oetinger sein Korps zu Beginn der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive 1918]] in der Durchbruchsschlacht bei [[St. Quentin]]-[[La Fère]] gegen die feindlichen Stellungen und kämpfte sich bis an die [[Somme]] vor. Für die Erfolge seines Korps wurde Oetinger am 26. März 1918 der Orden [[Pour le Mérite]] verliehen, den ihm [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] auf dem Marktplatz in [[Ham (Somme)|Ham]] persönlich überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende September 1918 an war das Korps in [[Lothringen]] in den dortigen Stellungskämpfe bei der [[19. Armee (Deutsches Kaiserreich)|19. Armee]] im Einsatz. Von hier aus führte Oetinger nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] seine Truppen in die Heimat zurück und [[Demobilisierung|demobilisierte]] sein Korps in [[Bezirk Altona|Altona]]. Auf seinen Wunsch hin wurde Oetinger am 3. Februar 1919 zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt und erhielt am 20. Oktober 1919 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als General der Infanterie. Er war Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s.&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Oetingen heiratete am 5. Oktober 1888 in Berlin Helene Bender (* 1869).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1908.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1907, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1201828 S. 739.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot;&amp;gt;[[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1914, S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Komtur II. Klasse des [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offizier des [[Albrechts-Orden]]s&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Komtur II. Klasse des [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden|Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offizier des [[Ritterorden der hl. Mauritius und Lazarus|Ritterordens der Heiligen Mauritius und Lazarus]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweig: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2516-2, S. 523–524.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 88–89.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124397740X|VIAF=2516163513783011230003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oetinger, Horst von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Kommandeur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oetinger, Horst von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oetinger, Günther Horst Sylvester Ritter und Edler von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. September 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saschawausk</name></author>
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