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	<title>Horst W. Janson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T06:13:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_W._Janson&amp;diff=1800312&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-09T09:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst W. Janson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (als Autor meist &amp;#039;&amp;#039;H. W. Janson&amp;#039;&amp;#039;, außerdem &amp;#039;&amp;#039;Peter Janson&amp;#039;&amp;#039;, vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Horst Woldemar Janson&amp;#039;&amp;#039;; * [[4. Oktober]] [[1913]] in [[Sankt Petersburg]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[30. September]] [[1982]]) war ein deutsch-amerikanischer [[Kunsthistoriker]], [[Kurator (Museum)|Kurator]] und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Horst Janson war ein Sohn des Kaufmanns Friedrich Janson (1875–1927) und der Helene Porsch (1879–1973), er hatte einen Bruder. Seine Eltern waren beide in [[Riga]] geboren. Die [[Oktoberrevolution]] veranlasste die Familie 1917 zum Wechsel nach Deutschland. In Hamburg besuchte Janson das [[Wilhelm-Gymnasium (Hamburg)|Wilhelm-Gymnasium]], das er 1932 mit dem Abitur abschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Gymnasium Hamburg, 1881-1981&amp;#039;&amp;#039;. Höwer Verlag, Hamburg 1981, ISBN 3-922995-00-4, S. 288. (Abiturklasse „Ostern 1932 / Klasse IAd 2 (Lüssenhop)“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte 1932 in München und ab 1933 in Hamburg, bei [[Erwin Panofsky]] bis zu dessen Emigration. Dem Nationalsozialismus stand Janson ablehnend gegenüber und änderte seinen Vornamen Horst als Reaktion auf das [[Horst-Wessel-Lied]] in Peter ab. Aus politischen Gründen emigrierte er 1935 mit Unterstützung von [[Alfred Barr]] in die USA und setzte sein Studium an der [[Harvard University]] fort; die Eltern und ein Bruder, der 1943 fiel, blieben in Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Harvard University legte Janson 1938 die Magisterprüfung ab. Dort war er 1936 bis 1937 Assistent am Fine Arts Department, am [[Worcester Art Museum]] von 1936 bis 1938 außerplanmäßiger Professor und Lehrbeauftragter, sowie von 1938 bis 1941 Lehrbeauftragter an der [[Iowa State University]]. 1941 heiratete er Dora Heineberg. Im selben Jahr wurde Janson 1941 zum Assistenzprofessor an die [[Washington University in St. Louis]] berufen. Mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039; The Sculptured Works of [[Michelozzo di Bartolommeo]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Janson 1941 oder 1942 promoviert. Sein Sohn Anthony wurde 1943 geboren; im selben Jahr erhielt Janson die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Washington University gehörte er dem Art Collection Committee an, das sich 1945 zur Aufgabe stellte, die umfangreiche Kunstsammlung umzugestalten. Janson war seit 1944 Kurator der Sammlungen; er war die treibende Kraft für die Auswahl und den Ankauf moderner Kunst. Die Universität versteigerte nicht in die Sammlung passende Werke. Zu den veräußerten Werken gehörte mit 23.000 Dollar [[Frederic Remington]]s &amp;#039;&amp;#039; Dash for the Timber&amp;#039;&amp;#039; von 1889 als ertragreichstes, daneben weitere Werke aus dem 19. Jahrhundert von Künstlern wie [[Rosa Bonheur]], [[Dwight William Tryon]] oder [[Horatio Walker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ankauf von mehr als 40 Grafiken, Gemälden und Skulpturen, meist auf Jansons Vorschlag, begründete das Art Collection Committee 1945/46 die erste Sammlung moderner Kunst an der Universität in St. Louis. Dazu gehörten Werke von [[Georges Braque]], [[Theo van Doesburg]], [[Max Ernst]] und [[Joan Miró]]. Amerikanische Vertreter des [[Abstrakter Expressionismus|Abstrakten Expressionismus]] wie [[Jackson Pollock]] lehnte Janson ab, ebenso verzichtete er auf Werke der deutschen [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neuen Sachlichkeit]].&lt;br /&gt;
1949 wechselte Janson an die [[New York University]], wo er am Institute of Fine Arts lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janson publizierte eine Vielzahl von Aufsätzen über die [[Renaissance]] sowie zur modernen Kunst, darunter im [[Magazine of Art]]. Sein Hauptwerk war das 1962 veröffentlichte Buch &amp;#039;&amp;#039; History of Art&amp;#039;&amp;#039;, das bis 1982 eine Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren hatte und in 14 Sprachen veröffentlicht wurde. 1978 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janson starb am 30. September 1982, als er in einem Zug von Zürich nach Mailand unterwegs war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://arthistorians.info/jansonh Biografie] im [[Dictionary of Art Historians]] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Die Ausstellung „Exil und Moderne – H. W. Janson und die Sammlung der Washington University in St. Louis“ wurde 2005/2006 in Deutschland gezeigt. Ausstellungsorte waren die Opelvillen in [[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]], das [[Angermuseum]] in Erfurt, die [[St.-Annen-Kloster Lübeck#Kunsthalle St. Annen|Kunsthalle St. Annen]] in Lübeck und das [[Museum für Neue Kunst (Freiburg im Breisgau)|Museum für Neue Kunst]] in Freiburg. Die Ausstellung umfasste Werke von Künstlern wie Max Beckmann, [[Lyonel Feininger]] und [[Jean Hélion]] bis [[Jackson Pollock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Erhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Exil und Moderne – H. W. Janson und die Sammlung der Washington University in St. Louis&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 2004, ISBN 3-89904-139-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Janson, Horst Woldemar&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ulrike Wendland]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. Leben und Werk der unter dem Nationalsozialismus verfolgten und vertriebenen Wissenschaftler.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1999, ISBN 3-598-11339-0, S. 332–338.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Janson, Horst Woldemar&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. München: Saur, 1983, S. 565&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128565209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128565209|LCCN=n/79/86369|VIAF=91874639}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Janson, Horst W.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (New York University Institute of Fine Arts)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Janson, Horst W.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Janson, H. W.; Janson, Peter; Janson, Horst Woldemar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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