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	<title>Horst Tüller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:05:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_T%C3%BCller&amp;diff=2087340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spürnase2013: /* Radsport-Karriere */</title>
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		<updated>2026-04-16T20:50:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Radsport-Karriere&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-39941-0001, Horst Tüller, Fritz Jährling.jpg|mini|Horst Tüller (links) und [[Fritz Jährling]] werden 1956 DDR-Meister im 100-Kilometer-Mannschaftsfahren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Tüller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1931]] in [[Wuppertal]]; † [[4. Juni]] [[2001]] in [[Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Sportler in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neues Leben, Berlin 2009, ISBN 978-3-355-01759-6, Seite 472&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Radrennfahrer]], der 1956 eine olympische Bronzemedaille in der [[Olympische Sommerspiele 1956/Radsport – Straßenrennen/Mannschaftswertung|Mannschaftswertung]] des Straßenrennens gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radsport-Karriere ==&lt;br /&gt;
Horst Tüller war gelernter Kaufmann und erfolgreicher [[Amateursport|Amateurfahrer]] in Wuppertal, wo er für den Verein SSV Springer Wuppertal startete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Interessengemeinschaft Radsport |Titel=Der Radsport |Nummer=4/1950 |Verlag=Sportdienst Verlag Zademack und Noster |Ort=Köln |Datum=1950 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit sieben Jahren begann er, Sport zu treiben, zunächst als Boxer, dann als Fußballer beim SSV Wuppertal. Mit sechzehn Jahren trat er einem Radsportverein bei und trainierte regelmäßig. 1951 hatte er das Eintagesrennen [[Rund um Düren]] gewonnen. Ebenfalls 1951 gewann er Rund um Solingen. Fast auf den Tag genau 25 Jahre zuvor hatte sein Vater dieses Rennen gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Präsidium der Sektion Radsport der DDR |Titel=Radsport-Woche |Nummer=8/1955 |Verlag=Sportverlag |Ort=Berlin |Datum=1955 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 gewann er das traditionsreiche Rennen [[Köln–Schuld–Frechen|Köln–Schuld–Köln]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Präsidium der Sektion Radsport der DDR |Titel=Radsport-Woche |Nummer=13/1954 |Verlag=Sportverlag |Ort=Berlin |Datum=1954 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rennen hatte er bereits 1949 (unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Großer Straßenpreis von Köln&amp;#039;&amp;#039;, aber bei identischer Strecke) als junger B-Fahrer gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Radsport |Nummer=10/1949 |Verlag=Sportdienst Verlag Zademack und Noster |Ort=Köln |Datum=1949 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1955 entschloss er sich nach einem einwöchigen Urlaub in [[Oberhof]] zu einem Wechsel in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], wo er von 1955 bis 1957 beim [[SC Einheit Berlin]] startete und beim [[Magistrat von Berlin|Magistrat]] arbeitete; die Hälfte des Gehaltes wurde in [[Mark (DDR)|Ostmark]] und die andere Hälfte in [[Deutsche Mark|Westmark]] ausgezahlt. Gleich im Sommer 1955 gewann Tüller bei den [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften]] die [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften 1956|Straßenmeisterschaft]] der DDR. 1956 nahm er an der [[Tour d’Egypte|Ägypten-Rundfahrt]] teil, bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1956|UCI-Straßenweltmeisterschaft]] nahm ihn sein Trainer nach zwei Stürzen aus dem Rennen. 1956 siegte er bei den [[DDR-Bahn-Radmeisterschaften 1956|DDR-Bahn-Radmeisterschaften]] mit [[Fritz Jährling]] als Partner im [[Zweier-Mannschaftsfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tüller wurde auch für die [[gesamtdeutsche Mannschaft]] nominiert und trat bei den [[Olympische Sommerspiele 1956/Radsport|Olympischen Spielen 1956 in Melbourne]] im [[Olympische Sommerspiele 1956/Radsport – Straßenrennen (Männer)|olympischen Straßenrennen]] an. Dort hielt er sich nicht an die Absprachen und machte einen Vorstoß, obwohl sein Mannschaftskollege [[Gustav-Adolf Schur|Täve Schur]] einen Vorsprung auf das Verfolgerfeld mit Tüller herausgefahren hatte. Letztlich kamen die Verfolger an Schur heran, Olympiasieger wurde der Italiener [[Ercole Baldini]] mit zwei Minuten Vorsprung auf vier Fahrer, Tüller belegte den vierten und Schur den fünften Platz. Trotzdem erhielten die beiden Fahrer Medaillen, da sie zusammen mit [[Reinhold Pommer]] den dritten Platz in der [[Olympische Sommerspiele 1956/Radsport – Mannschaftswertung Straße (Männer)|Mannschaftswertung im Straßenrennen]] belegten. In der DDR gewann Tüller eine Reihe von [[Eintagesrennen]] wie 1956 den Union-Pokal in [[Gera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1957 belegte Tüller den zweiten Platz bei der [[Ägypten-Rundfahrt]]. Danach entschloss er sich, eine [[Profi]]-Karriere zu starten und wechselte zurück in die Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren startete Tüller teilweise für das Schweizer Feru-Team und das deutsche [[Torpedo (Radsportteam)|Torpedo-Team]]. 1957 belegte er bei der Deutschen Straßenmeisterschaft den zweiten Platz hinter [[Franz Reitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/r/radsport/hst/57.html Deutsche Straßenmeisterschaft der Radprofis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Platzierung wiederholte er 1960 hinter [[Hennes Junkermann]]. 1958 gewann er in Köln sein einziges Profirennen. Zweimal nahm Tüller an der [[Tour de France]] teil, [[Tour de France 1958|1958]] belegte er den 58. Platz, [[Tour de France 1960|1960]] gab er auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Sergent, Guy Crasset, Hervé Dauchy: &amp;#039;&amp;#039;Mondial Encyclopedie Cyclisme. Band 3 P-Z&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben 2000 von der UCI ISBN 90-74128-74-2, Seite 1838&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches ==&lt;br /&gt;
1963 beendete Tüller seine Radsport-Karriere. Bereits 1961 war er nach [[West-Berlin]] gezogen, wo er zuerst zwei Lotto-Annahmestellen und später Waschsalons führte. Ende der 1970er Jahre begann Tüller mit dem Tennissport, hier spielte er noch jahrelang in der Berliner Verbandsliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Tüller stammte aus einer Radsportfamilie, sein Vater [[Ludwig Tüller]] war ebenfalls Radsportler. Beiden gelang es, sich in die Ehrenliste von Rund um Solingen einzutragen, mit einem Abstand von 25 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Präsidium der Sektion Radsport der DDR |Titel=Radsport-Woche |Nummer=45/1956 |Datum=1956 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Volker Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Sportler in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neues Leben, Berlin 2009, ISBN 978-3-355-01759-6&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Trott: &amp;#039;&amp;#039;Ich fuhr die Tour de France. (Frei nach Schilderungen des deutschen Teilnehmers Horst Tüller)&amp;#039;&amp;#039;. Birker &amp;amp; Hederich, Wuppertal, 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|16924}}&lt;br /&gt;
* {{Radsportseiten|18221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DDR-Meister im Straßenrennen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DDR-Meister im Zweier-Mannschaftsfahren&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tuller, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tüller, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Radrennfahrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spürnase2013</name></author>
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