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	<title>Horst Streckenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Horst Streckenbach Manfred Kohrs.jpg|mini|hochkant=1.2|Horst Streckenbach, genannt &amp;#039;&amp;#039;Tattoo Samy&amp;#039;&amp;#039; 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Streckenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. August]] [[1925]] in [[Weißwasser/Oberlausitz]] als Helmut Horst Streckenbach;&amp;lt;ref&amp;gt;Standesbeamtin der Großen Kreisstadt Weißwasser/O.L., Referat Soziales und Ordnung, Standesamt, Marktplatz, 02943 Weißwasser/O.L.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[27. Juni]] [[2001]] in [[Frankfurt am Main]]), genannt „Tattoo Samy“, war ein deutscher [[Tätowierer]] und [[Piercing|Piercer]]. „Samy“ Streckenbach gilt als bedeutend für die Entwicklung des [[Tätowierung|Tätowierens]] in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcel Feige |Titel=Piercing Intim |Verlag=Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf |Ort= |Datum=2004 |ISBN=3-89602-446-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von ihm ging die Benutzung von [[Autoklav]]en in Deutschland beim Tätowieren aus; er war der erste Tätowierer, der bereits 1976 im medizinischen Bereich arbeitete und nach einer [[Mammakarzinom]]-Operation eine [[Mamillenrekonstruktion]] vornahm. Der Vorgang wurde als „Streckenbach-Technik“ in die medizinische Literatur übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;  C. Kaufmann, J. Zander, K. Holzmann: &amp;#039;&amp;#039;Geburtshilfe und Frauenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 36. Jahrgang, Georg Thieme Verlag 1976, S. 10–13; S. 18 Abb. 14. [https://books.google.de/books?id=-t4EAQAAIAAJ&amp;amp;q=H.+H.+Streckenbach&amp;amp;dq=H.+H.+Streckenbach&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiMu6Prov_fAhUJmbQKHUyQCCkQ6AEIKzAB (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gilt er als „Vater des deutschen Intimschmucks“. Auf ihn geht der [[Barbell (Piercing)|Barbell]]-Piercingschmuck zurück. Streckenbach war „der erste Tätowierer, dessen Arbeit in der bildenden Kunst Anwendung fand“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Museum für Hamburgische Geschichte]], Sonderausstellung 2019/2020 Abteilung Streckenbach|Kohrs|Ulrichs.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Kohrs]]: &amp;#039;&amp;#039;Tätowierungen in der bildenden Kunst des späten 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Tattoo Kulture Magazine]] 42, Januar/Februar 2021, S.&amp;amp;nbsp;26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Horst „Samy“ Streckenbach wurde am 5. August 1925 im damals preußischen [[Weißwasser/Oberlausitz]] als Sohn des Steinarbeiters Gustav Wilhelm Oskar Streckenbach&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerbuch für den Stadt- und Landkreis Schweidnitz mit allen Gemeinden einschl. der Städte Striegau und Freiburg i. Schl. 1942&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Fabrikarbeiterin Frida Lisbeth Schmidt geboren. Die Ehe der Eltern wurde am 5. April 1926 im Standesamt [[Häslicht]] geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Häslicht, Nr. 4/1926.&amp;lt;/ref&amp;gt; Streckenbach wuchs in Häslicht auf. Im Alter von zehn Jahren ließ er sich von einem Mitschüler ein Herz auf den Arm tätowieren und begann im Alter von 14 Jahren selbst mit der Tätowiererei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcel Feige]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Tattoo- und Piercing Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-89602-209-1, S. 283.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erlernte in Häslicht den Beruf des Kraftfahrzeugschlossers und wurde 1943 in die [[Wehrmacht]] eingezogen. Nach dem Einsatz an verschiedenen Fronten wurde Streckenbach in Italien eingesetzt. Er wurde insgesamt fünfmal verwundet und verlor zuletzt durch eine Blendgranate für 65 Tage die Sehkraft. Im Mai 1944 geriet er an der Westfront in US-amerikanische Gefangenschaft. Durch eine Operation in einem Militärhospital in [[Neapel]] erlangte er seine Sehkraft wieder zurück und wurde über Nordafrika in die USA transportiert. Dort durchlief er verschiedene Kriegsgefangenenlager; zuletzt in [[Burbank (Los Angeles County)|Burbank]], Kalifornien. In dieser Zeit lernte er den jungen [[Lyle Tuttle]] kennen,&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kohrs: &amp;#039;&amp;#039;Horst H. Streckenbach der vergessene Pionier.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Tattoo Kulture Magazine]] Issue {{Webarchiv|url=https://tattoo-kulture.de/?p=128 |wayback=20201024172810 |text=No.32 |archiv-bot=2025-06-28 08:14:10 InternetArchiveBot }} vom 12. April 2019, S. 28–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; und es entwickelte sich eine Freundschaft, die bis zu seinem Tod hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tattoo Kulture Magazin: &amp;#039;&amp;#039;Interview von Manfred Kohrs mit Lyle Tuttle 25./26. Oktober 2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1946 wurde er in englische Kriegsgefangenschaft überführt und kam in ein Lager in Schottland. Anfang 1948 wurde er entlassen und lernte [[Les Skuse]] (1912–1973) kennen, der Streckenbach näher mit dem Tätowieren vertraut machte. Gegen Ende 1948 kehrte Streckenbach nach Deutschland zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Magazin des National Tattoo Club of the World, Ausgabe November-Dezember 1979, S. 6–14: &amp;#039;&amp;#039;Featured Artist of the Month – TATTOO SAMY&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erste Wohnanschrift ist ab 1948 die Bahnhofstraße 33 in [[Ehringshausen]] im [[Lahn-Dill-Kreis]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Führerschein Klasse 2, ausgestellt vom Landrat Wetzlar am 25. Juni 1948.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Mai 1949 war er dort als Schlosser tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Bescheinigung des Arbeitsamtes Wetzlar vom 8. Juni 1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 24. Juni 1957 bis zum 19. September 1959 war er als Schlosser in der damaligen [[Küster (Unternehmen)|W. H. Küster GmbH beschäftigt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Entlassungsschein vom 19. September 1959. Archiv des Instituts für deutsche Tätowier-Geschichte. Sammlung [[Manfred Kohrs|Kohrs]]; NHS-MK-051-024&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. August 1959 heiratete Streckenbach die Kellnerin Ella Fuchs (geb. am 7. Februar 1910 in Oelsnitz/Erzgeb.; gest. 12. August 1983 in Frankfurt/Main).&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbeurkunde Nr. 4594 vom 19. August 1983 / Stadt Frankfurt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. November 1959 schrieb er einen Brief an [[Christian Warlich]], in dem er sich für eine Übernahme von Warlichs Gaststätte mit Tätowierstube bewarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Originalbrief Sammlung William Robinson, in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum für Hamburgische Geschichte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Ergebnis ist nicht bekannt. Zu dieser Zeit war Streckenbach im Kreis [[Aschaffenburg]] ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Anschrift auf dem Warlich-Briefumschlag: &amp;#039;&amp;#039;Sommerau Nr. 33 1/3 über Aschaffenburg Ufr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend zog er in die Betgasse 14 in Aschaffenburg, wo er ein Gewerbe &amp;#039;&amp;#039;Ausführung von Tätowierungen&amp;#039;&amp;#039; betrieb, das er am 15. Oktober 1964 abmeldete.&amp;lt;ref&amp;gt;Gewerbeabmeldung des Gewerbeamtes Aschaffenburg, o. Nr., 15. Oktober 1964&amp;lt;/ref&amp;gt; Am selben Tag meldete er zusammen mit seiner Ehefrau Ella in Frankfurt/Main in der Kurt-Schuhmacher-Straße 2 ein Gewerbe mit gleichlautendem Zweck an.&amp;lt;ref&amp;gt;Gewerbeanmeldung des [[Stadtkämmerei|Rechneiamtes]] Frankfurt AZ: III/34/343 595929/60.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem „Studio für modernen Haut- und Körperschmuck“ war Streckenbach bis 1990 tätig. In seiner Wohnung, die sich unmittelbar über dem Studio befand, lebte Streckenbach bis zu seinem Tod im Jahr 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Tätowierer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Horst Streckenbach Tattoo Samy 1979.jpg|mini|hochkant=1.0|Horst Streckenbach, genannt &amp;#039;&amp;#039;Tattoo Samy&amp;#039;&amp;#039;, in seinem Studio in Frankfurt am Main, 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Tätowierer Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts begann er ohne weitere Ausrüstung mit der einfachen Handstecherei.&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Samy Streckenbach neben [[Christian Warlich]] und [[Karl Finke (Tätowierer)|Karl Finke]] in Hamburg zu den wenigen bekannten praktizierenden Tätowierern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seinen besonderen Ruf erlangte Samy“ laut dem Schriftsteller Marcel Feige, „weil er alles anders machte als die anderen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Feige: &amp;#039;&amp;#039;Das Tattoo- und Piercing Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Stil war anfangs von traditionell maritimen Motiven geprägt. Über mehrere Jahre lang war Streckenbach der einzige deutsche Tätowierer, der auch im Ausland tätowierte. Streckenbach war „zweimaliger Weltmeister seines Fachs“.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Tätowierungen in Deutschland: eine kultursoziologische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; S. 51. [http://books.google.de/books?id=h44SAQAAIAAJ&amp;amp;q=horst+streckenbach&amp;amp;dq=horst+streckenbach&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=8__ZTbbIIcP0sgbmgc33Ag&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAA (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;G. S.: &amp;#039;&amp;#039;Blümchen zieren den Frauenhals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 30. Oktober 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er persönlich hat das in einer Folge der Talkshow &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Meiser (Talkshow)|Hans Meiser]]&amp;#039;&amp;#039; berichtigt. Er führte dort aus: „Ich war nicht zweimal Weltmeister, sondern Tätowierer des Jahres.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Meiser: &amp;#039;&amp;#039;Tattoos, Kunst am eigenen Körper&amp;#039;&amp;#039; RTL 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streckenbach der „Techniker“ ===&lt;br /&gt;
Streckenbach baute seine [[Tätowiermaschine]]n bis zuletzt selber. Von den gängigen Modellen, die [[Samuel O’Reilly]] sich hatte patentieren lassen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcel Feige]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Tattoo- und Piercing Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; unterschieden sie sich beispielsweise durch die Antriebsart. So setzte Streckenbach auf Rotation (Antrieb durch einen Elektromotor, der mittels [[Exzenter]] die Dreh- in eine Hubbewegung umwandelt) statt durch Magnetspulen (die durch das Prinzip des [[Wagnerscher Hammer|Wagnerschen Hammers]], ähnlich wie bei einer [[Türklingel]], direkt eine Hubbewegung erzeugen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gelernte Kraftfahrzeugschlosser Streckenbach setzte von Beginn an auf eine Tätowiermaschine mit einem rotierenden Antrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Samuel M. Steward]]: &amp;#039;&amp;#039;Bad Boys and Tough Tattoos.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London / New York, ISBN 0-918393-76-0, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Manfred Kohrs]], der bei Streckenbach das Tätowieren erlernt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;M. Carstens: &amp;#039;&amp;#039;Tätowieren – eine besondere Kunst / Manfred Kohrs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung|HAZ]].&amp;#039;&amp;#039; Ausg. Ost, S. 2, 23. April 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte die „Urmaschine“ bis zur finalen Version im Jahr 1978 weiter. Auch das Zubehör zu den Maschinen sowie weitere Ausrüstung für sein Studio fertigte Streckenbach in seiner Werkstatt an, die dem Studio angegliedert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbandsarbeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:David Yurkew Samy Streckenbach 1979 Bild Manfred Kohrs.jpg|mini|Horst Streckenbach (rechts) auf der Tattoo Convention in [[Blackpool]], 1979 (links David Allen Yurkew)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 forcierte Streckenbach eine Einladung seines Mentees Manfred Kohrs, der alle in Deutschland gewerblich gemeldeten Tätowierer zu einem Informationstreffen nach [[Hannover]] eingeladen hatte. Zweck dieses Treffens war die Gründung einer nationalen Vereinigung, um anschließend technische und hygienische Standards einzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Paaß: &amp;#039;&amp;#039;Nadel rein Nadel raus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tattoo Kulture Magazine]].&amp;#039;&amp;#039; No. 29, 20. Januar 2019, S.&amp;amp;nbsp;79.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Streckenbach engagierte sich auch stark in internationalen Vereinigungen; insgesamt 38-mal besuchte er allein die USA.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcel Feige]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Tattoo- und Piercing Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde er stets von seiner Ehefrau begleitet, die auch administrative Aufgaben übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabrina Ungemach: &amp;#039;&amp;#039;ALTE LIEBE ROSTET NICHT – Manfred Kohrs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tattoo Kulture Magazine]].&amp;#039;&amp;#039; No. 22, 29. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er engagierte sich zunächst im [[National Tattoo Club of the World]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der National Tattoo Club of the World wurde 1984 durch Mitgliederbeschluss umbenannt in {{Webarchiv|url=http://www.nationaltattooassociation.com/history.html |wayback=20120916055216 |text=National Tattoo Association, N.T.A. }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie bei der [[European Tattoo Artist Association]] (E.T.A.A.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste „Convention“ des National Tattoo Club of the World wurde vom 24. bis 25. Januar 1976 in [[Houston]] (Texas) abgehalten. Als einzige Deutsche waren Streckenbach und Kohrs zu dieser Veranstaltung angereist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mississippi Gulf Coast’s Observer.&amp;#039;&amp;#039; Volume 13, Issue 3, September 2012, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nächste Convention, 1978 in Sacramento, besuchte Streckenbach in Begleitung von [[Peter Anton von Arnim]], der ihn in den Folgejahren mehrfach begleitete. Vom 23. bis 25. März 1979 wurde die Convention im Cosmopolitan Hotel in [[Denver]] (Colorado) abgehalten. Nach diversen Vorträgen von [[Terry Wrigley]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.terrystattoostudio.com/about-us/ Terry’s Tattoo Studio] (englisch); {{Internetquelle |titel=Terry Wrigley (1932–1999) |url=https://www.tattooarchive.com/history/wrigley_terry.php |werk=Tattoo Archive |sprache=en |abruf=2018-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Peter Tat 2 Poulos, Diane Poulos, [[Don Ed Hardy]], Bob Shaw,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Bob Shaw (1926–1993) |url=https://www.tattooarchive.com/history/shaw_bob.php |werk=Tattoo Archive |sprache=en |abruf=2018-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Big Walt Kilkucki, Painless Jeff Baker, [[David Yurkew]] und [[Arnold Rubin]] und Jan Stussy präsentierte Streckenbach eine Show mit tätowierten Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nationaltattooassociation.com/history.html |wayback=20120916055216 |text=National Tattoo Association – Full History }} (englisch), Absatz 11: After the speakers were finished Tattoo Samy of Frankfurt Germany did a slide presentation of Tattooed People.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streckenbach und der Präsident der E.T.A.A., Terry Wrigley, veranstalteten vom 17. bis 19. Oktober 1980 in Frankfurt am Main die erste professionelle [[Tattoo Convention]] in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kohrs: &amp;#039;&amp;#039;European Tattoo Artist Association 1980 Frankfurt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Tattoo Kulture Magazine]] 51, 28. Mai 2023, S. 12–17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Piercing ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Piercing-Barbell.jpg|mini|Barbell mit Außengewinde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streckenbach stach bereits 1953 als einziger bekannter Piercer [[Intimpiercing]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcel Feige]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Tattoo- und Piercing Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-89602-209-1, S. 282 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alana Abendroth: &amp;#039;&amp;#039;Bodymodification: Körpermodifikationen im Wandel der Zeit: Tattoos, Piercings, Scarifications.&amp;#039;&amp;#039; UBOOKS 2009, ISBN 978-3-86608-600-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einer seiner frühen Reisen in die USA lernte er 1975 [[Jim Ward]] kennen, der seit 1967 mit [[Piercing]]s experimentierte. Streckenbach hatte aufgrund seiner Mechanikerausbildung nicht nur seine eigenen Tätowiermaschinen konstruiert, sondern auch Körperschmuck aus einem Metallstift und Kugeln mit Gewinde angefertigt. Davon inspiriert, arbeitete Ward an der Weiterentwicklung des heute als [[Barbell (Piercing)|Barbell]] bekannten [[Piercingschmuck|Standardpiercingschmucks]]. Wards Lebensgefährte [[Doug Malloy]] setzte 1978&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kohrs, Marcus Strohner: [https://www.bmxnet.org/2022/h-h-streckenbachs-welt-des-piercings-und-des-fetischs/ &amp;#039;&amp;#039;H.H. Streckenbachs Welt des Piercings und des Fetischs&amp;#039;&amp;#039;] Eine Dokumentation in Form von Publikationen, Fotografien &amp;amp; Beiträgen aus der Tattoo-Collection-Kohrs. Am 17. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Streckenbach das erste dokumentierte Zungenpiercing; das von Kohrs gefertigte „Barbell NO.1“. Berichte darüber erschienen 1983 im Magazin [[PFIQ|Piercing Fans International Quarterly]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Piercing Fans International Quarterly.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 18 und Nr. 19, 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Phillipp Schaab: Interview mit Manfred Kohrs &amp;#039;&amp;#039;Wie das Piercing in Deutschland Bekanntheit erlangte.&amp;#039;&amp;#039; In: [[TätowierMagazin]] Ausgabe 07/20 (#293), S.&amp;amp;nbsp;81-81, vom 19. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 1970 ließ sich die Künstlerin [[Valie Export]] in Frankfurt von Streckenbach ein Strumpfband tätowieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kultur-online.net/inhalt/kunst-darf-provozieren-und-aggressiv-sein-%E2%80%93-valie-export-ist-achtzig &amp;#039;&amp;#039;Kunst darf provozieren und aggressiv sein – Valie Export ist achtzig&amp;#039;&amp;#039;] kultur-online.net vom 17. Mai 2020. Abgerufen am 1. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Der eigene Körper wird schmerzhaft und dauerhaft mit einem Strumpfband – einem Fetisch männlicher Sexualfantasien – markiert, um damit Funktionalisierung und soziale Rolle der Frau als Sexualobjekt zu entlarven sowie ihre gesellschaftliche Bestimmung durch den Mann zu reflektieren.“ Der Vorgang wurde von dem Fotografen [[Gunter Rambow]] dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Cwojdzinski: &amp;#039;&amp;#039;Die Tätowierung als Medium. Eine medienwissenschaftliche Verortung von Tattoos und ihrer medialen Strategien.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Köln 2020, S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Das ist ein Kunstwerk, das so lange lebt wie ich. Für mich ist das Strumpfband ein Symbol der Versklavung, von der man sich lösen muss.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Trenkler: [https://www.thomastrenkler.at/interviews/valie-export-ich-wollte-raus/ &amp;#039;&amp;#039;VALIE EXPORT: “Ich wollte raus”&amp;#039;&amp;#039;]. Am 14. April 2015 auf thomastrenkler.at (Auszug aus &amp;#039;&amp;#039;Ich fiel in eine Welt – Gespräche über die Kunst und das Leben&amp;#039;&amp;#039;. Brandstätter Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-85033-607-9)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1971 traf Streckenbach anlässlich der 4. &amp;#039;&amp;#039;experimenta&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt auf [[Timm Ulrichs]], der sich als „erstes lebendes Kunstwerk“ die Signatur &amp;#039;&amp;#039;timm ulrichs 1940 – …&amp;#039;&amp;#039; tätowieren ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Samy tätowierte sieben Häute.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung|HAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Januar 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mkg-hamburg.de/fileadmin/user_upload/MKG/Ausstellung/Aktuell/MKG_Tattoo_Beglleitheft_DE_neu.pdf |titel=Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Begleitheft zur Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Tattoo&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Februar bis 6. September 2015, Nr.&amp;amp;nbsp;31. |abruf=2015-06-06 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150427132347/http://www.mkg-hamburg.de/fileadmin/user_upload/MKG/Ausstellung/Aktuell/MKG_Tattoo_Beglleitheft_DE_neu.pdf |archiv-datum=2015-04-27 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-16 02:20:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für sein &amp;#039;&amp;#039;Mappenwerk internationale Standardmotive aus Muster- und Vorlagebüchern der Tätowierer&amp;#039;&amp;#039;, 1974, übernahm Timm Ulrichs auch Motive von Streckenbach. Im Rahmen der Ausstellung „Timm Ulrichs: Tätowier-Bilder“ (12. Januar – 9. März 1975) im [[Kunstverein Hannover]] fand am 26. Januar 1975 eine Tätowieraktion statt, auf der Streckenbach seinen späteren Schüler Manfred Kohrs vor laufender Kamera tätowierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Sprengel Museum Hannover (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Timm Ulrichs Die Druckgrafik.&amp;#039;&amp;#039; 2003, ISBN 3-89169-183-1, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. Januar 1975 berichtete der NDR in der Sendung Nordschau-Magazin über das „Happening im Kunstverein Hannover. ‚Sammy‘ aus Frankfurt über seine Kunst und das Tätowieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vollinformation des NDR – Produktionsnummer 0007750128, NDR HH Medienbegleitkarte 12.12.2008 St. (1, 2)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf sein rechtes Augenlid ließ sich Ulrichs 1981 von Streckenbach die Worte „The End“ tätowieren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goethe.de/de/kul/mol/20885263.html |titel=Tattoo-Kunst in Deutschland Die grosse Freiheit auf der Haut |autor=Michael Kohler |werk=Goethe Institut |datum=2016-12 |abruf=2018-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/kultur/ausstellung-timm-ulrich-die-kunst-der-egomaie-1.1038245-7 sueddeutsche.de: THE END, Augenlid-Tätowierung, 1970/16. Mai 1981]&amp;lt;/ref&amp;gt; – der Abspann für den ultimativ letzten Film.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Sticht, Timm Ulrichs: &amp;#039;&amp;#039;Pionier der Konzeptkunst.&amp;#039;&amp;#039; nw-news.de, 31. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zu dieser Arbeit wurde 1997 ein Foto als Inkjekt-Print auf Leinwand 150 × 150 cm in einer Auflage von 25 nummerierten und signierten Exemplaren sowie der Videofilm &amp;#039;&amp;#039;THE END: Farbe, stumm, 6 Min. 8 Sek., in 3 Teilen: Visueller Text, 1966, Anthologie aus 60 »End«-Einstellungen und Schlussbildern klassischer Spielfilme und Tätowieraktion&amp;#039;&amp;#039;, erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Fietzke, Hubertus Müll, 1990/97 Foto: Foto-Hoerner, Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Letzte Jahre ==&lt;br /&gt;
Streckenbach wurde zu Beginn der 1970er Jahre vom Finanzamt als [[Künstler]] anerkannt und eingestuft; dementsprechend musste er nur einen verringerten Umsatzsteuersatz entrichten. Ende der 1980er Jahre wurde ihm dieser günstige Status aber rückwirkend aberkannt, und Streckenbach sollte Steuern in Höhe von über 100.000 [[Deutsche Mark|Mark]] nachzahlen. Sein Tattoo-Studio in Frankfurt musste daraufhin Bankrott erklären. Auf der Frankfurter Convention im Mai 2000 initiierten einige Freunde, darunter Lyle Tuttle und [[Deutsche Organisierte Tätowierer|Herry Nentwig]], eine Spendenaktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcel Feige]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Tattoo- und Piercing Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Elf Monate später verstarb Horst Streckenbach im Alter von 75 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption – Forschung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MHG2019 Streckenbach Kohrs Ulrichs.jpg|mini|hochkant=1.2| Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Christian Warlich]] auf St. Pauli&amp;#039;&amp;#039; im MHG 2019]]&lt;br /&gt;
{{Zitat| Streckenbach ist einer der Tätowierer, ohne die die Geschichte der Tätowierung in Deutschland nicht denkbar wäre.|[[Marcel Feige]]}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|Samy Streckenbach war ein wahrer Pionier der Tattoo und Piercing-Szene; man kann ihn geradezu als Avantgardisten bezeichnen. |[[Manfred Kohrs]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Horst H. Streckenbach der vergessene Pionier.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Tattoo Kulture Magazine]] Issue {{Webarchiv|url=https://tattoo-kulture.de/?p=128 |wayback=20201024172810 |text=No.32 |archiv-bot=2025-06-28 08:14:10 InternetArchiveBot }} vom 12. April 2019, S. 28–40.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Streckenbachs Tod rettete [[Herry Nentwig]] Teile dessen Nachlasses vor der Vernichtung und bewahrte die Objekte über Jahre im Keller auf. Im Jahr 2018 übernahm Manfred Kohrs diesen Nachlass und wertet ihn zusammen mit [[Ole Wittmann]] im [[Institut für deutsche Tattoo-Geschichte]] wissenschaftlich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tattoo Kulture Magazine]] vom 15. Juli 2019: Issue No.33: Manfred Kohrs: &amp;#039;&amp;#039;Herry Nentwig, Hüter des verlorenen Schatzes.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgewählte Objekte wurden im Rahmen der Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli&amp;#039;&amp;#039; (2019/20) im [[Museum für Hamburgische Geschichte]] in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Streckenbach-Kohrs-Ulrichs Aufbruch in eine neue Ära&amp;#039;&amp;#039; gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://shmh.de/de/tattoolegenden-christian-warlich-auf-st-pauli |titel=Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli |autor=Stiftung Historische Museen Hamburg |werk=Ruhr-Universität Bochum Wortmarke |datum=11. April 2018 |zugriff=2019-07-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190729132631/https://shmh.de/de/tattoolegenden-christian-warlich-auf-st-pauli |archiv-datum=2019-07-29 |offline=ja |archiv-bot=2023-06-01 06:18:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der historische Nachlass Streckenbachs wird im Institut für deutsche Tätowiergeschichte wissenschaftlich aufgearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://idtg-ev.de/projekte/ &amp;#039;&amp;#039;Erschließung des Nachlasses von Horst Streckenbach&amp;#039;&amp;#039;] idtg-ev.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Samuel M. Steward]]: &amp;#039;&amp;#039;Bad Boys and Tough Tattoos.&amp;#039;&amp;#039; [[Routledge (Verlag)|Routledge]] London &amp;amp; New York 1990, ISBN 0-918393-76-0.&lt;br /&gt;
* Matthias Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Tätowierungen in Deutschland: eine kultursoziologische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, 1993, ISBN 3-88479-774-3.&lt;br /&gt;
* [[Sprengel Museum Hannover]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Timm Ulrichs Die Druckgrafik&amp;#039;&amp;#039;. 2003, ISBN 3-89169-183-1.&lt;br /&gt;
* Stefan Richter: &amp;#039;&amp;#039;PRIVATE PORTRAITS.&amp;#039;&amp;#039; Stefan Richter, Reutlingen 2017, ISBN 978-3-00-055393-6.&lt;br /&gt;
* François Chauvin: &amp;#039;&amp;#039;Mondial du tatouage Hors Collection Loisirs.&amp;#039;&amp;#039; Hachette Pratique 2018, ISBN 978-2-01-625602-2, S. 15.&lt;br /&gt;
* [[Paul-Henri Campbell]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tätowierung|Tattoo]] &amp;amp; Religion. Die bunten Kathedralen des Selbst.&amp;#039;&amp;#039; (Interviews), Heidelberg 2019, ISBN 978-3-88423-606-2.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verlag [[Das Wunderhorn]] |url=http://www.wunderhorn.de/content/buecher/pool/978_3_88423_606_2/index_ger.html |titel=Tattoo &amp;amp; Religion · Verlag Das Wunderhorn |abruf=2019-02-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190209124020/http://www.wunderhorn.de/content/buecher/pool/978_3_88423_606_2/index_ger.html |archiv-datum=2019-02-09 |offline=ja |archiv-bot=2023-06-01 06:18:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Julia Cwojdzinski: &amp;#039;&amp;#039;Die Tätowierung als Medium. Eine medienwissenschaftliche Verortung von Tattoos und ihrer medialen Strategien.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Köln 2020. [https://e-publications.khm.de/frontdoor/index/index/docId/225  PDF (7696KB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur mit fehlerhaften Angaben ===&lt;br /&gt;
* Susanna Kumschick: &amp;#039;&amp;#039;Tattoos zeigen. Darstellungsformen von Tätowierungen in der kuratorischen Theorie und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; transcript Verlag, Bielefeld 2021, ISBN 978-3-8376-6075-3.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Auf Seite 81: „Timm Ulrichs wiederum ließ sich 1981 von Horst Heinrich Streckenbach …“; es muss heißen: Helmut Horst Streckenbach. Amtliche Quelle: Standesamt Häslicht, Kreis Schweidnitz Nr. 4/1926 (deu); S.&amp;amp;nbsp;162/163 Nr. 20. Kostrza (województwo dolnośląskie Kostrza (pol)).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Marcel Feige: &amp;#039;&amp;#039;Das Tattoo- und Piercing-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf Verlag, Berlin 2000.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Seite 281–285: Kurzbiografie &amp;#039;&amp;#039;Streckenbach, Horst&amp;#039;&amp;#039;. [[Reichswehr]] statt  [[Wehrmacht]]; die Aussage erste Tattoostube Ende der 40er Jahre in Frankfurt ist falsch; im Interview einige Falschangeben: &amp;#039;&amp;#039;Eslich&amp;#039;&amp;#039; statt [[Häslicht]] etc.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.myvirtualpaper.com/doc/GulfCoastObserver/current/2012090601/36.html#36 Mississippi Coast Observer vom September 2012, S. 36.] Abgerufen am 31. Oktober 2012&lt;br /&gt;
* [https://tattoo-spirit.de/tsp/hall-of-fame-sammy-streckenbach/ &amp;#039;&amp;#039;Sammy Streckenbach.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 25. Juli 2014&lt;br /&gt;
** [http://www.runningthegauntlet-book.com/2018/11/07/voices-from-the-past-part-4/ Voices from the Past—part 4]: [[Doug Malloy]] im Interview mit Tattoo Samy am 18. September 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-12-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Streckenbach, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tätowierer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piercing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Streckenbach, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tattoo Samy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Tätowierer und Piercer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. August 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißwasser/Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juni 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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