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	<title>Horst Sindermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Sindermann&amp;diff=110095&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gloser: /* Wendezeit und Tod */ Eine wichtige Verlinkung erg.; das gesamte PB trat zurück, nicht einzelne Mitglieder; weniger Passivkonstruktionen</title>
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		<updated>2026-04-01T13:43:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wendezeit und Tod: &lt;/span&gt; Eine wichtige Verlinkung erg.; das gesamte PB trat zurück, nicht einzelne Mitglieder; weniger Passivkonstruktionen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-M1030-0315, Horst Sindermann.jpg|mini|Horst Sindermann, 1976]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Herbert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hermann Wentker]] |Titel=Sindermann, Horst |Sammelwerk=Neue Deutsche Biographie |Band=24 |Datum=2010 |Seiten=457–458 |Sprache=de |Online=https://www.deutsche-biographie.de/sfz122025.html |Abruf=2023-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sindermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1915]] in [[Dresden]]; † [[20. April]] [[1990]] in [[Berlin]]&amp;lt;!--Wikipedia:Meinungsbilder/Schreibweisen von Berlin „...wenn bekannt ist, in welchem Teil die betreffende Person geboren oder gestorben ist“ --&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). Von 1973 bis 1976 war er Vorsitzender des [[Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik|Ministerrates]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], von 1976 bis 1989 Präsident der [[Volkskammer]], ferner Mitglied des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros der SED]]. In mehreren Funktionen war er aktiv an Propagandaarbeiten und [[Zensur in der DDR|Zensurmaßnahmen]] der Kulturlandschaft beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter der Abteilung Agitation beim [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|Zentralkomitee der SED]] erfand Sindermann 1961 die Bezeichnung „[[antifaschistischer Schutzwall]]“ für die [[Berliner Mauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Kubina: &amp;#039;&amp;#039;Die SED und ihre Mauer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Klaus-Dietmar Henke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mauer. Errichtung, Überwindung, Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-423-24877-8, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben bis 1945 ==&lt;br /&gt;
Horst Sindermann wurde am 5.&amp;amp;nbsp;September 1915 als Sohn des sächsischen [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Funktionärs und Landtagsabgeordneten [[Karl Sindermann]] geboren. Sein Bruder [[Kurt Sindermann]] war von 1929 bis 1933 [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|sächsischer Landtagsabgeordneter]] der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Nach der [[Volksschule]] besuchte Sindermann ein [[Realgymnasium]], bis er kurz vor dem Abitur aus politischen Gründen der Schule verwiesen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Könau: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mz.de/deutschland-und-welt/politik/zum-100-geburtstag-von-horst-sindermann-der-mann-mit-dem-halleschen-stil-3067089 Zum 100. Geburtstag von Horst Sindermann: Der Mann mit dem halleschen Stil.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 14 Jahren trat er 1929 dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) bei, dessen [[Unterbezirk]] Dresden er 1932/33 leitete. Von 1932 bis März 1933 arbeitete er als Angestellter in der Dresdner Niederlassung der [[Deutsche Vertriebsgesellschaft für Russische Oel-Produkte|Deutschen Vertriebsgesellschaft für russische Ölprodukte]] (DEROP).&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWW-DDR&amp;quot;&amp;gt;{{WWW-DDR|id=horst-sindermann|lemma=Sindermann, Horst|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]], [[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3310}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde er im Juni 1933 inhaftiert und zu acht Monaten Gefängnis verurteilt, weil er sich dem [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] angeschlossen hatte. Im September 1934 wurde Sindermann Politischer Leiter des im Untergrund weiteragierenden KJVD in Dresden. Im März 1935 wurde er erneut verhaftet, schwer gefoltert und wegen Vorbereitung zum [[Hochverrat]] zu sechs Jahren im [[Justizvollzugsanstalt Waldheim|Zuchthaus Waldheim]] verurteilt, die er in [[Einzelhaft]] verbringen musste. Danach war er in den [[Konzentrationslager]]n [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] und [[KZ Mauthausen|Mauthausen]] bis 1945 in „[[Schutzhaft]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWW-DDR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere in SBZ und DDR ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0001680 003 Horst Sindermann am Pult der Dimitroff-Ehrung.jpg|mini|hochkant|Sindermann bei der Gedenkfeier für [[Georgi Dimitroff]] am 4. Juli 1949 in Leipzig]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Befreiung aus dem [[KZ Ebensee|Außenlager Ebensee]] durch die [[United States Army|US-Armee]] am 7. Mai 1945 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und 1946 durch die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] Mitglied der SED. Sindermann arbeitete ab Sommer 1945 als stellvertretender Chefredakteur des KPD-Organs &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Volkszeitung (1945–1946)|Sächsische Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in Dresden, dann von April 1946 bis 1947 als Chefredakteur der SED-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Volksstimme (1945–1962)|Volksstimme]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Chemnitz]]. Zwischenzeitlich bekam er Probleme mit [[Otto Grotewohl]], den er wegen seiner Ehe mit einer früheren [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NS]]-Funktionärin kritisierte. 1948 wurde er Erster Sekretär der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Kreisleitung|SED-Kreisleitung]] in Chemnitz, zum Ende desselben Jahres wechselte er in gleicher Funktion nach Leipzig. Das Politbüro der SED berief ihn 1949 in das Kleine Sekretariat, wo er als Stellvertreter des Generalsekretärs [[Walter Ulbricht]] für Organisations- und Kaderfragen zuständig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zentrale Parteikontrollkommission]] ermittelte 1950 gegen Sindermann, weil er angeblich in Verhören kommunistische Genossen an die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verraten hatte, doch wurde in dem Verfahren seine Unschuld festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Martyrium und [[Machtmissbrauch]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 1.&amp;amp;nbsp;März 2016, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem musste er aus dem Sekretariat der Partei ausscheiden und wurde nach [[Halle (Saale)]] versetzt. Dort war Sindermann von 1950 bis 1955 Chefredakteur der SED-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung|Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039;, zugleich gehörte er der SED-Landesleitung [[Sachsen-Anhalt]] bzw. ab 1952 der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Bezirksleitung|SED-Bezirksleitung]] [[Bezirk Halle|Halle]] an. Von 1951 bis 1953 absolvierte er ein Fernstudium an der [[Parteihochschule „Karl Marx“]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1954 und 1963 war Sindermann Leiter der Abteilung für Agitation und Propaganda beim ZK der SED. Von 1963 bis 1971 war er Erster Sekretär der SED-[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Bezirksleitung|Bezirksleitung]] im [[Bezirk Halle]]. 1967 wurde er als Vollmitglied ins [[Politbüro]] der SED aufgenommen, dem er bereits ab 1963 als Kandidat angehört hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1989 war er Abgeordneter der [[Volkskammer]]. Im Machtkampf zwischen Walter Ulbricht und [[Erich Honecker]] unterstützte er letzteren. Nach der Verdrängung Ulbrichts von der Parteispitze wurde Sindermann am 14. Mai 1971 zum Ersten Stellvertreter des Ministerratsvorsitzenden [[Willi Stoph]] ernannt. Von 1972 bis 1989 gehörte er dem [[Nationaler Verteidigungsrat der DDR|Nationalen Verteidigungsrat der DDR]] an. Als nach Ulbrichts Tod Stoph zum Vorsitzenden des [[Staatsrat der DDR|Staatsrats]] aufstieg, wurde Sindermann am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1973 selbst Vorsitzender des DDR-Ministerrates. In dieser Position war er jedoch weitgehend machtlos. Die alleinige Verantwortung für Wirtschaftsfragen wurde seinem Ersten Stellvertreter [[Günter Mittag]] übertragen, der zuvor Sekretär für Wirtschaft im ZK der SED gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1986-0813-054, Berlin, 25. Jahrestag zur Errichtung der Mauer.jpg|mini|Sindermann (vorn, 3. v. r.) bei der Feier zum 25. Jahrestag der Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;antifaschistischen Schutzwalls&amp;#039;&amp;#039; in [[Ost-Berlin]], 1986]]&lt;br /&gt;
[[File:Wandlitz Waldsiedlung - Haus 3 - DSC00001.jpg|mini|[[Waldsiedlung (Bernau bei Berlin)|Waldsiedlung Wandlitz]], das einst von Sindermann sowie von [[Hermann Matern]] bewohnte „Haus 3“]]&lt;br /&gt;
Obwohl Sindermann als treuer Erfüllungsgehilfe Honeckers galt, musste er sein Amt 1976 räumen. Grund war eine Art Rochade an der Staatsspitze: Da Honecker zusätzlich zur Parteiführung das Amt des Staatsratsvorsitzenden beanspruchte, verlangte Willi Stoph als Ersatz für dieses erneut den Vorsitz des Ministerrats. Sindermann wurde mit der Position des Präsidenten der Volkskammer abgefunden. Diese erhielt er in der konstituierenden Sitzung der Volkskammer am 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1976. Bis 1989 war Sindermann als Volkskammerpräsident zwar protokollarisch der dritte Mann im Staat, ansonsten aber mit wenig einflussreichen Aufgaben betraut. Zusätzlich war er Stellvertretender Vorsitzender des Staatsrats.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sturz und Tod ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution in der DDR]] trat am 8. November 1989 auf der Tagung des ZK der SED das gesamte Politbüro der SED zurück. Dem daraufhin neu gewählten Politbüro gehörte Sindermann nicht an. Am 13. November wählte ihn die Volkskammer als Präsidenten ab, drei Tage später legte er das Amt des Stellvertretenden Staatsratsvorsitzenden nieder. Am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1989 schloss ihn die SED aus. Im Januar 1990 kam Sindermann in [[Untersuchungshaft]]. Die Staatsanwaltschaft sowie ein Ausschuss der Volkskammer ermittelten gegen ihn wegen des Verdachts, seine Privilegien missbraucht zu haben. Aus Krankheitsgründen wurde er im Februar aus der Haft entlassen, zu einer Anklageerhebung kam es vor seinem Tod nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13500234.html |wayback=20160519203816 |text=Gestorben&amp;amp;nbsp;- Horst Sindermann}}, &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 23.&amp;amp;nbsp;April 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft gab er dem Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; ein Interview, in dem er bekannte: „Wir sind vom Volk davongejagt worden, nicht von einer ‚Konterrevolution‘. Wir würden uns doch lächerlich machen, wenn wir [[Bärbel Bohley]], Pfarrer [[Rainer Eppelmann|Eppelmann]] und andere zu ‚Konterrevolutionären‘ erklären wollten. Der gewaltfreie Aufstand paßte nicht in unsere Theorie.“ Das Interview erschien zwei Wochen nach seinem Tod, nach Angaben der Redaktion hatte er den Text noch [[Autorisierung|autorisiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Harenberg: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498194.html &amp;#039;&amp;#039;Wir sind keine Helden gewesen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine [[Autobiografie]] blieb unvollendet, sie endet mit der Nachkriegszeit 1945/46.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Sindermann: &amp;#039;&amp;#039;Vor Tageslicht. Autobiografie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Horst Sindermann.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Horst und Inge Sindermann auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
Sindermann starb am 20. April 1990 im Alter von 74 Jahren an einem [[Herzinfarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Kaiser |Titel=Sohn des Volkskammerchefs jagt Schwarzarbeiter |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1991-12-12 |ISSN=0931-9085 |Seiten=28 |Online=https://taz.de/Sohn-des-Volkskammerchefs-jagt-Schwarzarbeiter/!1690477/ |Abruf=2023-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Urne und die seiner Ehefrau Inge wurden auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau Ingeborg (1915–2007; „Inge“) war eine geborene Locke. Sein Sohn Thomas Sindermann (* 1956) war Leiter der Ost-Berliner Mordkommission. Sein Sohn Michael Sindermann (* 1945 † 2025) war Journalist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.abschied-nehmen.de/traueranzeige/michael-sindermann&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Stiefsohn war der Schauspieler [[Peter Sindermann]] (* 1939 † 1971 bei Flugzeugabsturz). Seine Enkel sind der Ex-Handballspieler, Reality-TV-Darsteller und Modedesigner [[Eric Sindermann]] sowie der Schauspieler [[Andreas Sindermann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chinas großer Sprung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Internationale Reihe&amp;#039;&amp;#039;). Dietz-Verlag, Berlin 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erfolgreich voran auf dem Kurs des VIII. Parteitages: ausgewählte Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frieden und Sozialismus, Staatsdoktrin der DDR. Ausgewählte Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1980&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alles für das Volk, alles mit dem Volk. Ausgewählte Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vor Tageslicht. Autobiografie.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Egon Krenz]]. Das Neue Berlin, 2015, ISBN 978-3-360-01871-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=horst-sindermann|lemma=Sindermann, Horst|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]], [[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3310}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|457|458|Sindermann, Horst Herbert|Hermann Wentker|12996218X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12996218X}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000009800|Horst Sindermann}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498194.html Spiegel-Interview, 7. Mai 1990]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/8f64a92d-ee9e-4c41-bd63-47025d7c8b8d/ Nachlass Bundesarchiv NY 4594]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm10982119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung Halle&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des Ministerrates der DDR&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12996218X|LCCN=n81041776|VIAF=49267314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sindermann, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungschef der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekretär des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Oktoberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des José-Martí-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propaganda (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sindermann, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sindermann, Horst Herbert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED), MdV, Präsident der Volkskammer der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. April 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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