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	<title>Horst Seefeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F055340-0015, Bonn, Pressekonferenz zur Europawahl.jpg|mini|Horst Seefeld (2. von links), 1979]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Seefeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. November]] [[1930]] in [[Berlin]]; † [[10. Januar]] [[2018]] in [[Bretten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.horstseefeld.eu/files/Tod/Nachruf_EP.pdf |titel=Nachruf des Europäischen Parlaments |werk=horstseefeld.eu |zugriff=2019-03-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.europa-union.de/ueber-uns/meldungen/aktuelles/die-europa-union-trauert-um-ihr-ehrenpraesidiumsmitglied-horst-seefeld |titel=Die Europa-Union trauert um ihr Ehrenpräsidiumsmitglied Horst Seefeld |datum=2018-01-11 |sprache=de |abruf=2025-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und langjähriges Mitglied des [[Europaparlament]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privat ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur machte Horst Seefeld eine kaufmännische Lehre als [[Speditionskaufmann]] und blieb in dem Beruf bis 1955, bevor er als Politiker tätig wurde. Er war verheiratet, hatte zwei Kinder und wohnte in Bretten in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
1947 wurde Seefeld Mitglied der SPD und war ab 1955 Geschäftsführer der SPD [[Karlsruhe]] und Sekretär beim [[SPD Baden-Württemberg|SPD-Landesverband Baden-Württemberg]], wobei er gleichzeitig Mitglied im Bundesvorstand der [[Jusos]] war, u. a. auch stellvertretender Bundesvorsitzender, sowie deren Bundessekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde er 1967 in das Pressereferat im [[Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur|Bundesverkehrsministerium]] berufen, wo er bis 1969 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1969 bis 1980 war er Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] sowie zugleich von 1970 bis 1989 Mitglied des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]]. Im Europäischen Parlament wurde Horst Seefeld 1984 dessen Vizepräsident bis 1989, wobei er auch Mitglied des Präsidiums der [[Europa-Union Deutschland]]s war. Von 1976 bis 1980 wählte man ihn zum Präsidenten des Deutschen Rates der [[Europäische Bewegung Deutschland|Europäischen Bewegung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mittag 2009: 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Verdienst ==&lt;br /&gt;
Als Horst Seefeld 1989 als Parlamentarier aus dem Europäischen Parlament ausschied, wurde er wegen seines Engagements zu dessen Ehrenmitglied gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Verkehrsexperte]] setzte sich Seefeld immer wieder für eine gemeinsame europäische [[Verkehrspolitik]] und den Abbau nationaler Wettbewerbsbeschränkungen auf dem Verkehrsmarkt ein. Im Rahmen dieses Engagements war er maßgeblich an der Untätigkeitsklage beteiligt, die das Europäische Parlament 1983 gegen den [[Rat der Europäischen Union|Rat der Europäischen Gemeinschaften]] vor dem [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshof]] erhob. Der Rat wurde schließlich dazu verurteilt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|61983CJ0013|Urteil vom 22. Mai 1985 Rs. 13/83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Dienstleistungsfreiheit]] auf dem Gebiet des internationalen Verkehrs sicherzustellen und die Bedingungen für die Zulassung von Verkehrsunternehmern zum Verkehr innerhalb eines Mitgliedstaats, in dem sie nicht ansässig sind, festzulegen. Dieses Urteil war nicht nur ein Meilenstein auf dem Weg zur Dienstleistungsfreiheit, mit ihm wurde auch zum ersten Mal anerkannt, dass das Parlament befugt ist, gegen die Untätigkeit des Rates mit einer Untätigkeitsklage vorzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Als Sonderberater des Verkehrskommissars der EG, [[Karel Van Miert]] und Mitglied der siebenköpfigen Arbeitsgruppe „Verkehr 2000+“ war er von 1989 bis 1991 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1989 bis 2006 war Horst Seefeld in verschiedenen Institutionen des internationalen Verkehrswesens in Europafragen u.&amp;amp;nbsp;a. beratend tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1981: [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1986: Großes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
* [[Mérite Européen]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Senator-Lothar-Danner-Medaille]] in Gold (Stifter: [[Bund gegen Alkohol im Straßenverkehr]]),&lt;br /&gt;
* Friedland-Gedächtnis-Medaille in Silber (Stifter: [[Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands]])&lt;br /&gt;
* Goldene Ehrennadel des [[VdK]]&lt;br /&gt;
* Goldene Ehrennadel des [[Bund Deutscher Berufs-Kraftfahrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*EU Nr. 4.5.1. Verkehrspolitik: Allgemeines – [[EG-Vertrag]] Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe f) und Titel V.&lt;br /&gt;
* {{EU-Verordnung|1992|881|titel=des Rates vom 26. März 1992 über den Zugang zum Güterkraftverkehrsmarkt in der Gemeinschaft für Beförderungen aus oder nach einem Mitgliedstaat oder durch einen oder mehrere Mitgliedstaaten}} In: Amtsblatt Nr. L 95 vom 9. April 1992 S. 1–7.&lt;br /&gt;
* Jürgen Mittag: &amp;#039;&amp;#039;Vom Honoratiorenkreis zum Europanetzwerk: Sechs Jahrzehnte Europäische Bewegung Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Europäische Bewegung Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009; Seiten 12–28. {{Webarchiv | url=http://www.europaeische-bewegung.de/index.php?id=8548#c27788 | wayback=20120118111035 | text=Online}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.horstseefeld.de/ Website von Horst Seefeld]&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1513}}&lt;br /&gt;
* [https://www.europarl.europa.eu/pdf/paad/Repertoire%20sommaire%20Seefeld.pdf Depositum Horst Seefeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Europäischen Bewegung Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105612901|VIAF=477126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seefeld, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Europäischen Bewegung Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seefeld, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB, MdEP, Vizepräsident des Europaparlaments (1984–1989)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bretten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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