<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Horst_R%C3%B6der</id>
	<title>Horst Röder - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Horst_R%C3%B6der"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_R%C3%B6der&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T15:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_R%C3%B6der&amp;diff=1548186&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-30048-22 am 26. Oktober 2025 um 00:00 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_R%C3%B6der&amp;diff=1548186&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-26T00:00:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-19650-0016, Leipzig, DHfK, Diskuswerfen.jpg|mini|Horst Röder 1953 beim Training an der [[Deutsche Hochschule für Körperkultur|DHfK]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Fritz Heinz Röder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1933]] in [[Halle (Saale)]]) ist ein deutscher Sportwissenschaftler. Wegen seiner Beteiligung am [[Staatliches Doping in der DDR|DDR-Zwangsdoping]] wurde er 1999 verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der in Naumburg aufgewachsene gelernte Maler studierte von 1951 bis 1954 an der [[Deutsche Hochschule für Körperkultur|Deutschen Hochschule für Körperkultur]] (DHfK) in Leipzig. 1955 wurde er DDR-Meister im [[Zehnkampf]]. Bei den U.I.E.-Sportwochen, der [[Universiade]] des Ostblocks, belegte er 1955 den vierten Platz im Zehnkampf, 1957 wurde er Sechster. Von 1954 bis 1958 war er Assistent an der DHfK, nach einem Auslandsstudienjahr in Moskau legte er Ende 1960 seine Dissertationsarbeit „Der Trainer als sozialistische Erzieherpersönlichkeit im Leistungssport der DDR“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Röder |Titel=Der Trainer als Erzieherpersönlichkeit im Leistungssport der Deutschen Demokratischen Republik: ein Beitrag zur pädagogischen Untersuchung des Auftrages und der Aufgaben, der Stellung und Bedeutung des Trainers im System der sozialistischen Körpererziehung |Datum=1961 |Online=https://katalog.ub.uni-leipzig.de/Record/0-1425179258 |Abruf=2022-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 14 Jahren Tätigkeit im Bundesvorstand des [[Deutscher Turn- und Sportbund|Deutschen Turn- und Sportbundes]] (DTSB) wurde er 1974 zum Vizepräsidenten gewählt. Ab 1971 hatte er eine Professur für Theorie und Praxis des Trainings an der DHfK inne. Röder war Chef de Mission der DDR-Delegationen für die [[Olympische Winterspiele 1976|Winterspiele 1976]] und [[Olympische Winterspiele 1980|1980]] sowie für die [[Olympische Sommerspiele 1976|Sommerspiele 1976]], [[Olympische Sommerspiele 1980|1980]] und [[Olympische Sommerspiele 1988|1988]]. Ende Januar 1990 wurde er seines Amtes als DTSB-Vizepräsident enthoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1990/pdf/19900129.pdf/ASV_HAB_19900129_HA_014.pdf |titel=Der DDR-Sport sorgt sich ums Geld |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1990-01-29 |abruf=2022-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution]] war er bis 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Gesundheitsförderung in Berlin. In Veröffentlichungen auf einer von ihm erstellten Internetseite (www.sport-ddr-roeder.de) stellte Röder seine Sichtweise des Leistungssports in der DDR dar. Er beklagte darin unter anderem in der Zeit nach der Wende „eine extreme Verleumdung und Kriminalisierung des Sports der DDR“ und „ein Zerrbild des DDR-Sports aus Halbwahrheiten und Wahrheiten, aus Lügen und Erfindungen“, für das er Politik, Medien und Justiz verantwortlich machte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sport-ddr-roeder.de/fragen_antworten_zwischenbilanz.html |titel=Fragen und Antworten zum Sport und Leistungssport |werk=sport-ddr-roeder.de |abruf=2022-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahrbuch 2020 der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Sportwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; werden Röders Veröffentlichungen mit den Worten eingeordnet, dass diese „außer bekannten, unbestreitbaren Fakten nichts ‚Neues‘“ brächten. Es fehle „vor allem jegliche kritische (auch selbstkritische) Auseinandersetzung mit den Defiziten und Fehlentwicklungen des DDR-Sports“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Buss |Titel=Zur Geschichte der Sportwissenschaft in der DDR 1945 bis 1969 - eine Entwicklungsskizze |Hrsg=Jürgen Court, Arno Müller, Wolfgang Buss |Sammelwerk=Jahrbuch 2020 der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Sportwissenschaft e.V. |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=2020 |ISBN=9783643148179 |Seiten=14, 15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 veröffentlichte Röder das Buch &amp;#039;&amp;#039;Bewegtes Leben&amp;#039;&amp;#039;, in dem er seine Erinnerungen an den Sport der DDR niederschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Horst Röder |url=http://www.erinnerungsbibliothek-ddr.de/roeder3.htm |titel=Bewegtes Leben |werk=Erinnerungsbibliothek DDR e.V. |datum=2005 |abruf=2022-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verurteilung wegen Zwangsdoping ==&lt;br /&gt;
Wegen seiner Beteiligung am [[Staatsplanthema 14.25|staatlich verordneten Doping im DDR-Leistungssport]] wurde Röder am 22. Oktober 1999 zu einer einjährigen [[Freiheitsstrafe]] zur  [[Bewährung (Deutschland)|Bewährung]] verurteilt. Er wurde angeklagt, &amp;quot;in der Zeit von 1977 bis 1989 vorsätzlich anderen zu deren begangenen Straftaten, nämlich in 137 Fällen die Gesundheit von Menschen geschädigt zu haben, Hilfe geleistet zu haben&amp;quot;. 28 Sportlerinnen (Schwimmen und Leichtathletik) hatten Strafantrag gegen ihn gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/sport/horst-roeder-wegen-beihilfe-zum-ddr-doping-verurteilt/99834.html Horst Röder wegen Beihilfe zum DDR-Doping verurteilt], [[Der Tagesspiegel]], 22. Oktober 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1970: [[GutsMuths-Preis|GuthsMuths-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/horst-roeder |titel=Röder, Horst |werk=Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |abruf=2022-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1976: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/ddr-presse/ergebnisanzeige/?purl=SNP2532889X-19760910-0-4-0-0 |titel=Von der Ehrung für die Olympiamannschaft der DDR. Hohe staatliche Auszeichnungen verliehen. Vaterländischer Verdienstorden in Gold |werk=[[Neues Deutschland]] |datum=1976-09-10 |seiten=4 |zugriff=2018-04-10 |kommentar=online bei ZEFYS – Zeitungsportal der [[Staatsbibliothek zu Berlin]], kostenfreie Anmeldung erforderlich |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980: Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Amrhein: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898-2005&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=horst-roeder|lemma=Röder, Horst|autor=[[Volker Kluge]]|band=2|idNum=2873}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sport-ddr-roeder.de/ |text=Homepage von Horst Röder |wayback=20210128183536}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roder, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zehnkämpfer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (DHfK Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportfunktionär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doping in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Röder, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Röder, Horst Fritz Heinz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sportwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-30048-22</name></author>
	</entry>
</feed>