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	<title>Horst Muys - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Muys&amp;diff=1314169&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Donar15: /* Frühe Jahre und Karrierestart in Köln */</title>
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		<updated>2026-02-06T10:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Frühe Jahre und Karrierestart in Köln&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Horst Muys - grave3.jpg|mini|hochkant|alternativtext=|Grab-Plakette]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Alfred Muys&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1925]] in [[Mülheim an der Ruhr]]; † [[20. Juli]] [[1970]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Karnevalist]], Sänger von Kölner [[Karnevalsschlager]]n, [[Büttenrede|Büttenredner]] und [[Krätzche (Musik)|Krätzchensänger]]. Er arbeitete mit zahlreichen Künstlern zusammen, etwa mit [[Willy Millowitsch]] in dessen [[Millowitsch-Theater|Theater]] und mit [[Günter Eilemann]] in dessen Trio; mit [[Lotti Krekel]] sang er 1969 den Karnevalshit &amp;#039;&amp;#039;Ene Besuch im Zoo&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Karrierestart in Köln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horst Muys - grave1.jpg|alternativtext=|mini|hochkant|Muys Grab auf dem [[Melaten-Friedhof]] (2018)]]&lt;br /&gt;
Horst Muys wurde 1925 in Mülheim an der Ruhr geboren und wuchs in [[Duisburg]] auf. Er ließ sich in [[Berlin]] nach eigenen Worten unter anderem bei [[Gustaf Gründgens]] zum Schauspieler ausbilden. Seine ersten Engagements hatte er in [[Straßburg]] und [[Münster]], nach dem Krieg zog er nach Köln und gehörte ab 1945 zu dem Ensemble, mit dem [[Willy Millowitsch]] sein [[Millowitsch-Theater]] neu aufbaute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 1992 157&amp;quot;&amp;gt;„Horst Muys.“ In: [[Gérard Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kölsche Starts.&amp;#039;&amp;#039; Wienand Verlag, Köln 1992, ISBN 3-87909-286-9. S. 156–163; hier S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1951 spielte er im [[Günter Eilemann|Eilemann-Trio]], wo er als „Komiker am [[Kontrabass|Bass]]“ erfolgreich war. Zugleich hatte er auch Kontakte zum Kölner [[Rotlichtmilieu|Milieu]] und wurde mehrfach wegen Schulden, Prügeleien, Trunkenheit und Unterhaltsentzug verhaftet; Eilemann musste ihn oft in „Spelunken des Milieus auslösen“, da Muys zu viel Geld verspielt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 1992 158&amp;quot;&amp;gt;„Horst Muys.“ In: Gerhard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Kölsche Starts.&amp;#039;&amp;#039; Wienand Verlag, Köln 1992, ISBN 3-87909-286-9. S. 156–163; hier S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge im Kölner Karneval ===&lt;br /&gt;
In den 1950er und 1960er Jahren wurde Muys durch Lieder und Reden im [[Kölner Karneval]] bekannt, und ab 1961 trat er als Einzelredner und Sänger auf. Er hatte mehrere kleine Rollen in Filmen und auf Kölner Bühnen und trat regelmäßig zur Karnevalssession als „Gilb des Kölner Karnevals“ auf, wobei seine Auftritte in der Regel in Form von Dialogen mit dem Publikum als [[Extempore|Extemporés]] stattfanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 1992 158&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine frivolen Witze überanstrengten gelegentlich die Moralvorstellungen seiner Zeit. 1968 verließ der Kölner Oberbürgermeister [[Theo Burauen]] empört den Sitzungssaal, worauf Muys wenig später vom [[Festkomitee Kölner Karneval|Festkomitee]] mit einem Auftrittsverbot bestraft wurde. In der Folge kam es zu Protesten der Anhänger Muys, und er wurde von dem damaligen [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag]]spräsidenten Nordrhein-Westfalens, dem SPD-Politiker [[John van Nes Ziegler]], demonstrativ an [[Weiberfastnacht]] in den Düsseldorfer Landtag geholt. Bereits im November 1969 durfte Muys wieder im Kölner Karneval auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 1992 160&amp;quot;&amp;gt;„Horst Muys.“ In: Gerhard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Kölsche Starts.&amp;#039;&amp;#039; Wienand Verlag, Köln 1992, ISBN 3-87909-286-9. S. 156–163; hier S. 160–161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muys sang populäre [[Evergreen]]s wie &amp;#039;&amp;#039;[[Heidewitzka, Herr Kapitän]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Heimweh nach Köln]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ich bin ene kölsche Jung&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls in den 1960ern gründete er mit Harry Fey das Duo [[Die Wildsäue]], das durch besonders frivole Lieder, Witze und Geschichten bekannt wurde, und arbeitete gemeinsam mit Wolfgang Reich im [[Senftöpfchen]]-Theater, wo [[Fred Kassen]] sich durch das erotische Theater neue Besucher erhoffte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 1992 162&amp;quot; /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem vom Kölner Liedermacher [[Hans Knipp]] komponierten Lied &amp;#039;&amp;#039;Ene Besuch em Zoo&amp;#039;&amp;#039;, das er im Duett mit [[Lotti Krekel]] sang, gelang ihm 1969 der Einzug in die Hitparaden. Muys wurde vom ZDF für die Sendungen &amp;#039;&amp;#039;Schlagerkonfetti&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Narren nach Noten&amp;#039;&amp;#039; engagiert, zudem sollte er ab September 1970 neben [[Trude Herr]] in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Die Perle Anna&amp;#039;&amp;#039; von [[Otto Hofner]] im Millowitsch-Theater auftreten. Er starb jedoch im Juli des Jahres.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://dokumente.stadt-koeln.de/dx4webservice001/show?UUID=4aec8c66-83d6-4f1a-b6ec-d574a49baf85 |titel=Sterbeurkunde Nr. 1361 vom 23. Juli 1970, Standesamt Köln Altstadt |werk=LAV NRW R Personenstandsregister |hrsg= |datum= |sprache= |zugriff=2021-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muys’ kurzes, turbulentes Leben war auch von Schicksalsschlägen geprägt, deren schwerster der Unfalltod seines zehnjährigen Sohns war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 1992 162&amp;quot;&amp;gt;„Horst Muys.“ In: Gérard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Kölsche Stars.&amp;#039;&amp;#039; Wienand Verlag, Köln 1992, ISBN 3-87909-286-9. S. 156–163; hier S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine 1959 geschlossene Ehe wurde später geschieden. Es folgten Spielschulden, Schlägereien und [[Alkoholkrankheit|Alkoholmissbrauch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Björn Thomann: [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/M/Seiten/HorstMuys.aspx &amp;#039;&amp;#039;Horst Muys (1925–1970), Humorist&amp;#039;&amp;#039;.] „Portal Rheinische Geschichte“ des [[Landschaftsverband Rheinland|LVR]]-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte, Stand 11. Februar 2014, abgerufen am 29. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachleben ===&lt;br /&gt;
Muys starb im Juli 1970 eine Woche nach seinem 45. Geburtstag in einem Kölner Krankenhaus an einem [[Magendurchbruch]]. Bei seiner Beisetzung auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] erwiesen ihm fünf- bis siebentausend Trauergäste die letzte Ehre. Die Kosten für die Beerdigung übernahm das Tonstudio Cornett. Unter den Gästen befanden sich entsprechend seinem Lebensstil neben Kollegen wie Lotti Krekel, [[Gerhard Jussenhoven]] und Wolfgang Reich auch Freunde aus dem Kölner Milieu, und neben den Schleifen von Millowitsch und anderen Karnevalsgrößen gab es im Grabschmuck auch eine der [[Prostituierte]]n der Friesenstraße sowie eine der „[[Lesbe]]n vom Café Wüsten an der Hohe Pforte“. Die Grabrede wurde von [[Thomas Liessem]] gesprochen. und die Kapelle [[Hardy van den Driesch]] spielte das Lied &amp;#039;&amp;#039;Ene Besuch im Zoo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 1992 163&amp;quot;&amp;gt;„Horst Muys.“ In: Gérard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Kölsche Stars.&amp;#039;&amp;#039; Wienand Verlag, Köln 1992, ISBN 3-87909-286-9. S. 156–163; hier S. 162–163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein geplanter Gedenkbrunnen wurde nicht umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt 1992 163&amp;quot; /&amp;gt; Sein Weggefährte Knipp schrieb 1989 für die [[Kölsch (Sprache)|kölsche]] Musikgruppe [[Bläck Fööss]] das Lied &amp;#039;&amp;#039;D’r leeve Jung&amp;#039;&amp;#039;, das dem Karnevalsoriginal ein Denkmal setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2015 wurde bekannt, dass die Stadt Köln das Grab von Horst Muys nach 45 Jahren entfernen lassen wollte, da die [[Grabnutzungsrecht|Nutzungsfrist]] abgelaufen und es in dieser Zeitspanne auch kein Ehrengrab geworden war. Durch eine Spendenaktion konnte das verhindert werden. Die restaurierte Grabstätte wurde im Februar 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=„Kölsche Jung“: Grabstätte von Karnevalssänger Horst Muys wurde neu gestaltet |Sammelwerk=Kölnische Rundschau |Online=https://www.rundschau-online.de/region/koeln/karneval/-koelsche-jung--grabstaette-von-karnevalssaenger-horst-muys-wurde-neu-gestaltet-29621236 |Abruf=2018-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-koeln.de/artikel/05315/index.html &amp;#039;&amp;#039;Karneval auf Melaten&amp;#039;&amp;#039;.] Artikel auf der Website der Stadt Köln, abgerufen am 23. Okt. 2020&lt;br /&gt;
* [http://www.kölner-karneval.de/buettenredner/horst-muys/ &amp;#039;&amp;#039;Horst Muys („D’r leeve Jung“)&amp;#039;&amp;#039;.] Artikel auf koelner-karneval.de&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/name/nm2749043/ &amp;#039;&amp;#039;Horst Muys&amp;#039;&amp;#039;.] Liste der Fernsehauftritte in der IMDB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135167434|VIAF=80004771}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muys, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagersänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialektsänger (Kölsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Karneval)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büttenredner (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muys, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Muys, Horst Alfred (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schlagersänger und Kölner Karnevalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Donar15</name></author>
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