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	<title>Horst Ludwig Meyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:39:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Ludwig_Meyer&amp;diff=193660&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:3100:2C55:6C00:4130:9715:E0B3:B315: /* Leben */ ein Gefecht ist was anderes - Kombatanten waren auch nicht beteiligt</title>
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		<updated>2025-03-30T11:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; ein Gefecht ist was anderes - Kombatanten waren auch nicht beteiligt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Ludwig Meyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1956]] in [[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]]; † [[15. September]] [[1999]] in [[Wien]]) war ein mutmaßlicher [[Terrorismus|Terrorist]] der [[Rote Armee Fraktion]] (RAF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meyer erlernte den Beruf des Starkstromtechnikers. Von 1975 bis 1979 arbeitete er als [[Elektroinstallateur]], dann als Kioskverkäufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1984 verschwand er mit seiner damaligen Ehefrau [[Barbara Meyer]]. Nach Aussagen von Barbara Meyer hielt er sich seit 1987 vorübergehend im [[Libanon]] auf. Das [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|BKA]] rechnete ihn zur Kommandoebene der [[Rote Armee Fraktion#Dritte Generation|dritten Generation der RAF]]. Er wurde verdächtigt, an den bis heute nicht vollständig aufgeklärten Morden an [[Karl Heinz Beckurts]] und dem [[MTU Aero Engines|MTU]]-Chef [[Ernst Zimmermann (Manager)|Ernst Zimmermann]] beteiligt gewesen zu sein. Das [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] hatte seit Mitte der 1990er Jahre laut verschiedenen Zeitungsberichten Zweifel, dass der steckbrieflich gesuchte Meyer tatsächlich „zum Kreis der Illegalen“ gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-14806130&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=14806130 |Titel=„Fast wie beim Duell“ |Autor=Georg Bönisch, Georg Mascolo |Jahr=1999 |Nr=38 |Datum=20. September 1999 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://jungle-world.com/artikel/1998/32/34752.html |titel=Existenzielle Reflektionen über RAF-Mitglieder |autor=Wolf-Dieter Vogel |werk=Jungle World |datum=1998-08-05 |zugriff=2016-07-02  |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160702212324/http://jungle-world.com/artikel/1998/32/34752.html |archiv-datum=2016-07-02  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1999, ein Jahr nach Auflösung der RAF, geriet Meyer zusammen mit [[Andrea Klump]] in eine Polizeikontrolle in Wien. Dort waren beide polizeilichen Ermittlungen zufolge seit 1995 wohnhaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Butz Peters: &amp;#039;&amp;#039;Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF&amp;#039;&amp;#039;; ISBN 3-87024-673-1; S. 725–733.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Anwohner hatte zuvor der Polizei ein auffälliges Paar gemeldet, das sich an einer Straßenecke aufhielt. Das Duo versuchte bei der Kontrolle durch eine Polizistin zu flüchten, Meyer entriss dieser dabei Dienstpistole und Autoschlüssel. Später eröffnete er das Feuer auf herbeigerufene österreichische Beamte der Sondereinheit [[WEGA (Sondereinheit)|WEGA]] und wurde bei der folgenden Schießerei getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Sulzbacher |url=https://www.derstandard.de/story/2000117471943/das-letzte-gefecht-der-raf-fand-in-wien-statt |titel=Das letzte Gefecht der RAF fand in Wien statt |werk=Der Standard |datum=14. Mai 2020 |sprache=de-AT |abruf=2023-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klump beschuldigte Meyer, den [[Bombenanschlag in Budapest am 23. Dezember 1991]] auf einen mit 29 [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Juden]] – vorwiegend Familien mit kleinen Kindern – und zwei Begleitern besetzten Reisebus geplant und durchgeführt zu haben. Seine DNA wurde in den für die Tat angemieteten zwei PKW – beide vom Typ [[Fiat Tipo (Typ 160)|Fiat Tipo]] – sowie in der konspirativen Wohnung im XI. Bezirk von Budapest gefunden. Er mietete sich dort im Frühjahr 1991 ein, nachdem er mit gefälschten Papieren unter dem Namen „Winfried Robert Georg Hamdaker“ nach Ungarn eingereist war.&amp;lt;ref&amp;gt;Fekete, Gy. Attila, &amp;quot;Der Terrorist reiste mit deutschen Papieren&amp;quot; in der Tageszeitung Népszabadság am 28. Dezember 1991 in ungarischer Sprache&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Wohnung wurden zwei weitere DNA-Spuren sichergestellt; von denen konnte eine Andrea Klump zugeordnet werden, die Identität der dritten Person ist bis heute ungeklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://index.hu/bulvar/hirek/67477/ &amp;quot;Die Täter des Anschlags am Flughafen Ferihegy 1991 sind identifiziert&amp;quot; veröffentlicht am 19. September 2001 in ungarischer Sprache, aufgerufen am 26. August 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Juden befanden sich auf dem Ausreisetransit aus der Sowjetunion nach [[Israel]]. Ein mit [[Autobombe|Sprengstoff am Fahrbahnrand abgestellter PKW]] wurde durch Fernzündung zur Explosion gebracht. Auf Grund eines Konstruktionsfehlers entfaltete die Explosion nicht die volle Wirkung. Die Insassen eines dem Bus vorausfahrenden Polizeifahrzeuges wurden schwer und vier jüdische Businsassen leicht verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ex-terroristin-klump-legt-teilgestaendnis-ab,10810590,10202828.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ex-Terroristin Klump legt Teilgeständnis ab&amp;#039;&amp;#039;, Berliner Zeitung, 13. August 2004 |wayback=20141026043941 |archiv-bot=2023-06-01 05:19:41 InternetArchiveBot}}; {{Webarchiv |url=http://www.generalbundesanwalt.de/de/showpress.php?newsid=126 |text=Pressemeldung der Generalbundesanwaltschaft vom 10. September 2003. |wayback=20141017092111 |archiv-bot=2022-11-16 01:53:50 InternetArchiveBot}}; siehe ferner [[Michael Sontheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Natürlich kann geschossen werden&amp;quot;. Eine kurze Geschichte der Roten-Armee-Fraktion&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Verlagsanstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04470-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=in&amp;amp;dig=2004%2F03%2F02%2Fa0169&amp;amp;cHash=59c0abd5d4 Klump &amp;#039;&amp;#039;muss erneut vor Gericht&amp;#039;&amp;#039;, Die Tageszeitung]2. März 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Meyers Todesjahr verübte eine Gruppe „Aktionsgruppe horst ludwig meyer, respektive raf, 4. Generation“ einen Anschlag mit [[Molotowcocktail]]s auf die österreichische Botschaft in [[Kopenhagen]]. Diese Gruppe hat jedoch wahrscheinlich nichts mit der RAF gemein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14977377.html Urenkel der Raf?], Der Spiegel 43/1999, abgerufen am 12. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Horst Ludwig Meyer (Dornhaldenfriedhof).jpg|mini|Urnengrab auf dem Dornhaldenfriedhof in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Meyer wurde auf dem [[Dornhaldenfriedhof]] in Stuttgart-Degerloch beigesetzt, auf dem sich auch das Gemeinschaftsgrab von [[Andreas Baader]], [[Jan-Carl Raspe]] und [[Gudrun Ensslin]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-03-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meyer, Horst Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meyer, Horst Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Terrorist der RAF&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1956&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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