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	<title>Horst Laqua - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T07:28:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ckhl: /* Leistungen */ Statt Weblink auf nicht mehr existierende Seite, Hinweis auf seine Ehrenmitglieschaft aufgenommen.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leistungen: &lt;/span&gt; Statt Weblink auf nicht mehr existierende Seite, Hinweis auf seine Ehrenmitglieschaft aufgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laqua Portrait.jpg|mini|Horst Laqua, vor 2008]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Laqua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[28. März]] [[1943]] in [[Breslau]]) ist ein deutscher [[Augenarzt]]. Er war von 1984 bis März 2008 Leiter der Klinik für [[Augenheilkunde]] an der [[Universität zu Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==  &lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Hannover]] im Jahre 1962 begann Horst Laqua das Studium der Humanmedizin in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]]. 1964 wechselte er nach [[Universität Wien|Wien]], dann nach [[Universität Innsbruck|Innsbruck]] und schließlich 1965 nach [[Universität Göttingen|Göttingen]], wo er 1967 das Studium mit dem Medizinischen Staatsexamen beendete. Zum Ende seiner Medizinalassistenz promovierte Horst Laqua 1969 bei dem Göttinger Radiologen [[Hanno Poppe]] zu dem Thema „Frühveränderungen am Knochen ausgewachsener Hunde nach einmaliger Röntgenbestrahlung, dargestellt mit der [[Tetracyclin]]-Markierung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftlicher Werdegang == &lt;br /&gt;
1970 begann Horst Laqua seine [[Facharzt]]ausbildung für Augenheilkunde an der [[Universitätsmedizin Göttingen|Universitäts-Augenklinik in Göttingen]]. 1973 ging er als Ausbildungsstipendiat der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] an das [[Bascom Palmer Eye Institute]] (Teil der School of Medicine an der [[University of Miami]]) nach [[Miami]], [[Florida]] zu [[Robert Machemer]], dem Begründer der [[Vitrektomie]] (operative Glaskörperentfernung). Dort arbeitete er zunächst experimentell auf dem Gebiet der Glaskörper- und Netzhautpathologie. Nach zwei Jahren wissenschaftlicher Arbeit folgten eine [[Neuroophthalmologie|neuroophthalmologische]] Ausbildung und ein klinisches Jahr, in dem er die Durchführung der Vitrektomie erlernte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er Oberarzt in der [[Universitätsklinikum Tübingen|Universitäts-Augenklinik Tübingen]] und führte dort die Vitrektomie ein. 1978 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Tübingen mit der Arbeit: „Zellulärer Ursprung und klinische Bedeutung intraokularer Membranen bei experimenteller [[Netzhautablösung]]“. Nach seinem Wechsel als Oberarzt an die [[Universitätsklinikum Essen|Universitäts-Augenklinik in Essen]] 1979 wurde Horst Laqua 1982 dort zum (C3)-Professor auf Zeit berufen. Am 1. April 1984 folgte Horst Laqua einem Ruf auf den Lehrstuhl für Augenheilkunde der [[Universität zu Lübeck|Medizinischen Universität zu Lübeck]] und wurde zum Professor auf Lebenszeit ernannt. Einen späteren Ruf auf den Lehrstuhl für Augenheilkunde der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] lehnte er ab. 1990 wurde er zum Wissenschaftlichen Direktor am [[Medizinisches Laserzentrum|Medizinischen Laserzentrum]] in Lübeck ernannt. Er war Ärztlicher Direktor des Klinikums und von 1996 bis 1998 [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Medizinischen Fakultät der Universität zu Lübeck. Am 31. März 2008 wurde er nach 24-jähriger Leitung der Augenklinik des Universitätsklinikums pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Horst Laqua führte als einer der Ersten in Deutschland die Pars-plana-Vitrektomie und die Silikon-Öl-Chirurgie in die klinische Routine ein. Seine besondere Fähigkeit bestand insbesondere in der Beurteilung komplizierter Netzhautsituationen und in der Durchführung wiederanlegender Operationstechniken. In Zusammenarbeit mit Reginald Birngruber, dem späteren Leiter des Medizinischen Laserzentrums Lübeck, machte er die ophthalmologische Lasermedizin zu einem weiteren klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt der Lübecker Augenklinik. 1987 initiierte er in Lübeck-Travemünde die Gründung der Retinologischen Gesellschaft und war viele Jahre Mitglied des Vorstandes. Seit 2010 ist er Ehrenmitglied des eingetragenen Vereins.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://retinologie.org/about |titel=Über Uns |titelerg=Ehrenmitglieder der Gesellschaft |hrsg=Retinologische Gesellschaft e.V. |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigte er sich mit der Pathogenese und der chirurgischen Therapie der [[proliferative Vitreoretinopathie|proliferativen Vitreoretinopathie]], der Entwicklung der [[Photodynamische Therapie|Photodynamischen Therapie]], mit Laser-Technologien sowie der Entwicklung der [[Optische Kohärenztomografie|Optischen Kohärenztomographie]] für den vorderen Augenabschnitt. Laqua hat mehr als 320 Publikationen mitgezeichnet. Vier seiner Mitarbeiter haben einen Lehrstuhl für Augenheilkunde erhalten (Ursula Schmidt-Erfurth, Wien; Johann Roider, Kiel; Hans Hoerauf, Göttingen; [[Gerd Geerling]], [[Universitäts-Augenklinik Düsseldorf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uksh.de/Presse/Pressemitteilungen/Archiv+2008/Abschieds_Symposium+f%C3%BCr+Prof_+Horst+Laqua.html Abschieds-Symposium des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein für Prof. Horst Laqua] &lt;br /&gt;
* [https://www.thieme-connect.de/ejournals/abstract/10.1055/s-2008-1027298 Widmungsheft für Prof. Dr. med. Horst Laqua. Georg Thieme Verlag, Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde 2008; 225(3): 191]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Silicone Oil in the Treatment of Complicated Retinal Detachments: Techniques, Results, and Complications&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag 1990, ISBN 978-3642842689&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1354504631|LCCN=n90674336|VIAF=64507422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laqua, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laqua, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Facharzt für Augenheilkunde und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ckhl</name></author>
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