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	<title>Horst Korber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Korber&amp;diff=776343&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gloser: /* Weblinks */ Vorbei</title>
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		<updated>2026-05-01T06:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Vorbei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C0826-0014-003, Berlin, Passierschein-Abkommen, Verhandlungen.jpg|mini|Horst Korber (links) mit [[Dietrich Spangenberg]], 1964]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldfriedhofdahlelm ehrengrab Korber, Horst.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Korber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1927]] in [[Stadtroda]]; † [[2. Juli]] [[1981]] in [[Berlin]] ([[West-Berlin|West]])) war als deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) in verschiedenen Ressorts im [[Senat von Berlin]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Jena]] begann Korber dort ein Jurastudium. Im Jahr 1949 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete]] er mit Hilfe des Studenten [[Horst Grabert]] nach West-Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Grabert: &amp;#039;&amp;#039;Wehe, wenn du anders bist. Ein politischer Lebensweg für Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Stekovics, Dößel 2003, ISBN 3-89923-040-X, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Korber beendete sein Studium 1953 an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] mit dem zweiten [[Staatsexamen]]. Er begann 1957 eine Tätigkeit in der Berliner Senatsverwaltung, wo er 1963 [[Ministerialrat|Senatsrat]] in der [[Senatskanzlei (Berlin)|Senatskanzlei]] wurde. Große Bekanntheit erlangte Korber als Unterhändler für die [[Passierscheinabkommen]] mit der [[DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/vertragsunterzeichnung-zum-zweiten-passierscheinabkommen-zwischen-der-ddr-und-westberlin/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vNDk2MTE |titel=Aktuelle Kamera: Vertragsunterzeichnung zum zweiten Passierscheinabkommen zwischen der DDR und Westberlin - hier anschauen |sprache=de |abruf=2025-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1967 wechselte er als [[Staatssekretär|Senatsdirektor]] in die Senatsverwaltung für Justiz. Noch im gleichen Jahr wurde er nach dem Rücktritt von Berlins [[Regierender Bürgermeister|Regierendem Bürgermeister]] [[Heinrich Albertz|Albertz]] von dessen Nachfolger [[Klaus Schütz]] zum Senator für Familie, Jugend und Sport berufen. Nach dem Wahlsieg der [[SPD Berlin|Berliner SPD]] von [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1971|1971]] wechselte Korber als Senator ins Justizressort, nach dem erneuten Wahlsieg der SPD [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1975|1975]] Senator für „Arbeit und Soziales“ zu werden. Nach dem Rücktritt von Klaus Schütz 1977 blieb Korber Senator, wechselte jedoch ins Ressort für Bundesangelegenheiten. Nach dem Wahlsieg der SPD [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1979|1979]] war Korber der einzig vorgeschlagene Senator, der nicht gewählt wurde und schied aus dem Senat aus. Zwei FDP Abgeordnete hatten ihm wegen „Filz“ (als Senator muss er mit sich selbst als Präsident die Subventionen des Landessportbundes verhandeln) öffentlich die Unterstützung verweigert, zwei SPD Abgeordnete in geheimer Wahl ebenfalls. Bei der [[Bundestagswahl 1980]] wurde er in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gewählt, dem er bis zu seinem Tode im Juli 1981 angehörte. Der [[Landessportbund Berlin]] hat nach seinem früheren Präsidenten einen Sportkomplex am Olympiastadion Horst-Korber-Sportzentrum benannt, wo eine Gedenktafel an ihn erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] bestattet. Sein Grab ist als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab der Stadt Berlin]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 wurde durch eine Studie Göttinger Wissenschaftler bekannt, dass während Korbers Amtszeit als Senator für Familie, Jugend und Sport ein vom [[Landesjugendamt]] gefördertes [[Resozialisierung]]s-Experiment des Sexualpsychologen [[Helmut Kentler]] stattfand, bei dem straffällig gewordene Jugendliche in die Obhut alleinstehender [[Homosexualität|homosexueller]] und [[Pädophilie|pädophiler]] Pflegeväter kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zwischenbericht. „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe. Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes“&amp;#039;&amp;#039; der [[Stiftung Universität Hildesheim]] vom 31. Oktober 2022 ([https://www.uni-hildesheim.de/media/fb1/sozialpaedagogik/Forschung/Aufarbeitung_-Jugendhilfe_Berlin-_Kentler/Zwischenbericht_Kentler.pdf PDF]). Der Zwischenbericht erwähnt Korber nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist, ob Korber selbst oder Mitarbeiter des ihm unterstellten Landesjugendamtes Kentler die Erlaubnis erteilt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bild.de/regional/berlin/kindesmissbrauch/kinder-durch-paedophile-betreut-49039166.bild.html |titel=Studie deckt Skandal-„Experiment“ auf. Berliner Senat vermittelte Jugendliche an Pädophile |werk=bild.de |datum=2016-12-02 |abruf=2016-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Breunig]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 218.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 446.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1031089381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Berliner Justizsenatoren&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Berliner Arbeitssenatoren&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031089381|VIAF=295959915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Korber, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitssenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator für Bundesangelegenheiten (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendsenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizsenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialsenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senatsrat (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Korber, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadtroda]], [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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