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	<title>Horst Kopkow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:37:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Kopkow&amp;diff=397795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-03-01T08:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Kopkow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1910]] in [[Szczytno|Ortelsburg]]; † [[13. Oktober]] [[1996]] in [[Gelsenkirchen]]) war ein deutscher [[Schutzstaffel|SS-Führer]] und [[Kriminalrat]]. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Kopkow bei der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] und später im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) im Bereich der [[Spionageabwehr]] tätig. Nach 1945 stand er im Dienst des [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Geheimdienstes [[Secret Intelligence Service|MI6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben bis 1945 ==&lt;br /&gt;
Horst Kopkow wurde als jüngstes von sechs Kindern in [[Ostpreußen]] geboren. Er schloss eine Ausbildung als Apotheker ab, trat zum 1. August 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 607.161)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/22341547&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1932 der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 46.034). 1934 begann er seine Tätigkeit als Kriminalkommissaranwärter bei der Gestapo in [[Olsztyn|Allenstein]]. In seinem SS-Personalbericht wird er als „gefestigt(er), ehrgeizig(er) Streber“ mit einer „gute(n) Aufnahmefähigkeit“ sowie „gute(r) allgemein(er) Bildung“ charakterisiert, der die Eignung zum SS-Hauptsturmführer hat. In seinem Lebenslauf vom 16. Oktober 1936 stellte er noch vor Angaben zur Schulbildung heraus, er „selber habe im Jahre 1935 die Reihen der evangelischen Kirche verlassen, da ich die christliche [[Weltanschauung]] grundsätzlich ablehne“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1937 zog er mit seiner Frau Gerda, geborene Lindenau, und seinen zwei Kindern infolge seiner Versetzung nach [[Berlin]]. Am 1. Februar 1939 wurde er [[Kriminalkommissar]] mit dem Auftrag, „feindliche Spione und Saboteure“ zu enttarnen. 1940 wurde [[SS-Hauptsturmführer]] Kopkow [[Referatsleiter]] IV A 2 (Sabotagebekämpfung) im neugebildeten [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA). Seine Beförderung zum [[Kriminalrat]] erfolgte am 1. November 1941 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Die Hauptarbeit Kopkows war die Bekämpfung von Sprengstoffdiebstählen und -anschlägen und Eisenbahnsabotage, die europäische Widerstandsbewegungen in den besetzten Ländern verübt hatten. Im Spätsommer 1942 übernahm er die Leitung der „Sonderkommission [[Rote Kapelle]]“. Anfang 1944 erhielt er die Leitung über die im Herbst 1943 gegen die Widerstandstätigkeit der [[Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]] gebildete Gestapo-Sonderkommission „[[Nationalkomitee Freies Deutschland]] Berlin (NKFD)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Neumann, Susanne Reveles, Bärbel Schindler-Saefkow: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Arbeiterwiderstand 1942–1945. „Weg mit Hitler – Schluß mit dem Krieg.“ Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung. Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen e.&amp;amp;nbsp;V., Berlin 2009, ISBN 978-3-00-027768-9, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der SS erreichte Kopkow 1944 den Rang eines Sturmbannführers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee330&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopkow war auch bei Ermittlungen zu den [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentatsversuchen gegen Hitler im Sommer 1944]] tätig. Einer seiner Ermittlungsschwerpunkte richtete sich dabei gegen die des Widerstandes verdächtigen Kreise im Reichsaußenministerium, den diplomatischen Missionen im Ausland, dem Oberkommando der Wehrmacht, dem Amt Ausland/Abwehr und innerhalb der Luftwaffe. Als besondere Konzentrationspunkte dieser &amp;quot;verdächtigen&amp;quot; Personen hatte er die Führungskräfte der Abwehr, die im Ausland befindlichen diplomatischen Mitarbeiter und auch deren Hilfskräfte an den Botschaften/Gesandtschaften ausgemacht. Ab August wurden über 200 Personen aus dem Ausland unter Vorspiegelung einer Berichterstattung bei ihrer Vorgesetzten-Institution zurückgerufen, ohne Haftbefehl eingesperrt und harten Verhören unterzogen. Unter ihnen befanden sich General [[Hans Speidel]], eingesetzt in Paris, Vizekonsul [[Hans Bernd Gisevius]] aus Bern, [[Enno von Rintelen]] aus Rom, der Abwehroffizier Kurt Diedrich aus Madrid und viele Weitere.&amp;lt;ref&amp;gt; Archiv des Auswärtigen Amtes, Bestand R 901 &amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus war er bis zum Kriegsende für die Folterung und den Tod hunderter [[alliierte]]r Agenten sowie ausländischer und deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Kopkow gelang es bei Kriegsende unterzutauchen, wurde jedoch von einem anderen Angehörigen der Gestapo an die britischen Behörden verraten. Am 29. Mai 1945 nahm ihn die britischen Militärpolizei gefangen und brachte ihn nach [[London]]. Dort befragte ihn in den folgenden vier Jahren der britische Geheimdienst [[Security Service|MI5]] nach seinen Kenntnissen der sowjetischen Spionage. Freigegebenen Unterlagen der [[CIA]] zufolge verriet Kopkow zahlreiche Ermittlungsdetails zur Roten Kapelle, half sowjetische Spionageaktivitäten zu bekämpfen und Fehlinformationen zu streuen.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Breitman: [http://www.archives.gov/iwg/declassified-records/rg-263-cia-records/rg-263-report.html#augsburg &amp;#039;&amp;#039;Historical Analysis of 20 Name Files from CIA Records&amp;#039;&amp;#039;], April 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Wissen wurde teilweise an US-Stellen weitergegeben, gleichzeitig schützten die Briten ihn vor möglichen [[Kriegsverbrecher]]untersuchungen. Im Juni 1948 wurde Kopkow schließlich offiziell für tot erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Geheimdienstberichten des MI5, die erst 2004 freigegeben wurden, ist Horst Kopkow mit falscher Identität zwischen 1949 und 1950 in Westdeutschland freigelassen worden. Er nannte sich von da an Peter Cordes, arbeitete weiter für den [[Secret Intelligence Service|MI6]] und kehrte zu seiner Familie zurück. Er arbeitete danach als Geschäftsführer bei einem Textilunternehmen. In seinen letzten Jahren litt Kopkow an der [[Parkinson-Krankheit]]. Er starb 1996 an Lungenentzündung in einem Krankenhaus in [[Gelsenkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; 16048). 2. Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* [[Andrej Angrick]], [[Klaus-Michael Mallmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Gestapo nach 1945. Karrieren, Konflikte, Konstruktionen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Forschungsstelle Ludwigsburg]] der Universität Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14). [[Wolfgang Scheffler (Historiker)|Wolfgang Scheffler]] zum Gedenken. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-20673-5.&lt;br /&gt;
** Rezension von Clément Millon in: &amp;#039;&amp;#039;[[Francia (Zeitschrift)|Francia]].&amp;#039;&amp;#039; H. 3, 2010 [http://www.perspectivia.net/content/publikationen/francia/francia-recensio/2010-3/ZG/angrick-mallmann_millon Online] in französischer Sprache.&lt;br /&gt;
* [[Michael Wildt]]: &amp;#039;&amp;#039;Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger Edition, Hamburg 2002, ISBN 3-930908-75-1&lt;br /&gt;
* [[Andrea Riedle]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein Polizeigewahrsam besonderer Art&amp;quot;. Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin 2023, ISBN 978-3-941772-54-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2099-1719284,00.html Times (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13810462X|LCCN=no/2018/83464|VIAF=88167876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kopkow, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Secret Intelligence Service)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agent (Nachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kopkow, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cordes, Peter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Spion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ortelsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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