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	<title>Horst Jonas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Jonas&amp;diff=2336815&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-24T00:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Jonas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1914]] in [[Bremerhaven]]; † [[22. Juni]] [[1967]] in [[Berlin-Buch]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Er war [[Bürgermeister]] von Neubrandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jonas war Sohn des jüdischen Handelskaufmannes Salomon Jonas (1880 geboren in Osnabrück) und von dessen Frau Helene (1887 geboren in Borna).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitz 20001 154&amp;quot;&amp;gt;Axel Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Geduldet und vergessen: Die Jüdische Landesgemeinde Mecklenburg zwischen 1948 und 1990&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen 2001, ISBN 3-86108-773-1, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Horst Jonas verbrachte Kindheit und Jugend in [[Leipzig]]. Er besuchte die [[Volksschule]] und das Realgymnasium. Jonas erlernte den Beruf des Maschinenstrickers. 1929 trat er der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] und der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. 1932 trat er zum [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] und der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Herbst, Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Reinbek 1994, S. 160. Laut Herbst (2010) trat Jonas erst 1934 dem KJVD bei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] nahm Jonas am [[Antifaschismus|antifaschistischen]] Widerstandskampf teil. Er war Orgleiter des illegalen KJVD in Leipzig. Im Mai 1935 wurde er verhaftet und 1936 vom [[Oberlandesgericht Dresden]] wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu vier Jahren und drei Monaten [[Zuchthaus]] verurteilt. Er war von 1935 bis 1945 im Zuchthaus [[Zwickau]] und im Elbregulierungslager Dessau/Rosslau sowie in den Konzentrationslagern [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]], [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] und ab November 1944 [[KZ Buchenwald|Buchenwald]] inhaftiert. Im KZ Buchenwald gehörte er der [[Widerstand im KZ Buchenwald|illegalen Parteiorganisation der KPD]] an und war an der Befreiung des KZ Buchenwald beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 trat er wieder der KPD bei und wurde Organisationssekretär der KPD-Kreisleitung Erfurt. 1946 wurde er Mitglied der SED. 1946 trat er in den Dienst der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]] und war zunächst VP-Inspekteur in Ost-Thüringen. Von 1946 bis Oktober 1947 war er stellvertretender Leiter der Polizei in [[Thüringen]]. Von 1947 bis 1949 war er als Nachfolger von [[Hans Kahle (Parteifunktionär)|Hans Kahle]] Landespolizeichef von [[Land Mecklenburg|Mecklenburg]]. 1949 zogen seine Eltern nach Schwerin, die im südafrikanischen Exil überlebt hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitz 20001 154&amp;quot; /&amp;gt; 1947/48 war Jonas zudem Mitglied der Landesleitung Thüringen der SED. 1949 wurde er zum Leiter der Hauptabteilung Schulung der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]] berufen. Von 1950 bis 1953 wirkte er als Kulturdirektor an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] bzw. im VEB [[Leuna-Werke]] in [[Bitterfeld]]. 1952/53 war Jonas Mitglied der SED-Kreisleitung Leuna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Jonas, Horst 02.jpg|thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
1953 erhielt er im Zusammenhang mit den Ereignissen des [[Aufstand des 17. Juni|17. Juni 1953]] eine Parteistrafe (Rüge) wegen „Kapitulantentums“. Jonas wurde zur „Bewährung“ in die Produktion geschickt bzw. als Redakteur in der Lokalredaktion Quedlinburg der SED-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung|Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Hier begann er ein Fernstudium des Journalismus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christiane Baumann |Hrsg= |Titel=Die Zeitung &amp;quot;Freie Erde&amp;quot; (1952–1990). Kader, Themen, Hintergründe eines SED-Bezirksorgans. |Auflage= |Verlag= |Ort=Schwerin |Datum=2013 |ISBN=978-3-933255-42-6 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1956 bis 1961 war Jonas [[Chefredakteur]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Nordkurier|Freien Erde]]&amp;#039;&amp;#039;, des Organs der Bezirksleitung der SED in [[Bezirk Neubrandenburg|Neubrandenburg]]. Von 1961 bis 1963 wirkte er als Arbeitsdirektor bei der Bau-Union Neubrandenburg. Ab 1963 wirkte er als Bürgermeister von Neubrandenburg. Jonas war zudem seit 1956 Mitglied der Bezirksleitung Neubrandenburg der SED. Am 26. Februar 1967 trat Ilse Hoewe (zunächst amtierend) seine Nachfolge im Bürgermeisteramt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonas starb nach langer schwerer Krankheit kurz vor Vollendung seines 53. Lebensjahres im Klinikum Berlin-Buch an Krebs. Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Juni 1967 und 14. Juli 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo auch seine Frau Katja, geb. Rosenfeld, bestattet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1969 wurde die Horst-Jonas-Kaserne im Neubrandenburger Ortsteil [[Fünfeichen (Neubrandenburg)|Fünfeichen]] nach ihm benannt, am 6. Oktober 1972 wurde dem dort ansässigen Nachrichtenregiment-5 der [[Nationale Volksarmee|NVA]] der Ehrenname „Horst Jonas“ verliehen&lt;br /&gt;
* Gedenktafel auf dem Neubrandenburger Ehrenmal für die Unbeugsamen und Standhaften. &lt;br /&gt;
* im Neubrandenburger Stadtgebietsteil Südstadt ist die „Horst-Jonas-Straße“ nach ihm benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen|Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Bundes-Verlag, Berlin 1964, S. 165.&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das Deutsche who’s who&amp;#039;&amp;#039;. Teilband II. Arani-Verlag, Berlin-Grunewald 1965, S. 115.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6350). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16350-0, S. 160.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 362.&lt;br /&gt;
* Berit Olschewski: &amp;#039;&amp;#039;„Freunde“ im Feindesland. Rote Armee und deutsche Nachkriegsgesellschaft im ehemaligen Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz 1945–1953&amp;#039;&amp;#039;. BWV Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1690-3, S. 506.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=horst-jonas|lemma=Jonas, Horst|autor=Andreas Herbst|band=1|idNum=1593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|329252372}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-data.de/mv_lexikon.html?item=J&amp;amp;uid=103&amp;amp;mypost=nv&amp;amp;mypost=nv Eintrag in &amp;#039;&amp;#039;MV-Data. Die biografische Datenbank&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1247146723|VIAF=2892163939410501160008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jonas, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Neubrandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jonas, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD/SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Buch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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