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	<title>Horst Haasler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Haasler&amp;diff=298956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Bezeichnung der Universität berichtigt; kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2024-11-05T09:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bezeichnung der Universität berichtigt; kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Haasler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1905]] auf [[Andreewo|Gut Burental]]/[[Landkreis Tilsit-Ragnit]], [[Ostpreußen]]; † [[20. Mai]] [[1969]] in [[Westum (Emsdetten)|Westum]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Horst Haasler gehörte in [[Ostpreußen]] zu den Nachfahren der [[Salzburger Exulanten]]. Nach dem Besuch der Schulen in [[Andreewo|Burental]] und [[Berlin-Steglitz]] sowie dem Abitur 1924 am Gymnasium in [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] studierte Haasler Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]]. Es folgten völkerrechtliche Studien an den Universitäten in [[Universität Lettlands|Riga]] und [[Universität Dijon|Dijon]]. Von 1928 bis 1932 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Professor [[Walther Schücking]] am [[Walther-Schücking-Institut für internationales Recht|Institut für internationales Recht]] der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] tätig. Nach dem Referendarexamen 1930 an der dortigen Universität und dem Assessorexamen 1932 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] arbeitete Haasler als Rechtsanwalt in [[Neman|Ragnit]] und Tilsit. Von 1939 bis 1945 nahm er als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haasler kam nach dem Kriegsende als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] nach [[Niedersachsen]] und war seit 1946 als Rechtsanwalt in [[Greene (Einbeck)|Greene]] tätig. Später zog er in den [[Landkreis Harburg]], eröffnete eine Rechtsanwaltspraxis in [[Meckelfeld]] und erhielt 1949 auch die Zulassung als Notar. Daneben betätigte er sich seit 1949 in der Interessengemeinschaft der Vertriebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Haasler beantragte am 27. Mai 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.987.566).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12760225&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt:  {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 war er zudem der [[Sturmabteilung|SA]] beigetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haasler war 1950 Mitbegründer des GB/BHE und 1950/51 stellvertretender Landesvorsitzender der Partei in Niedersachsen. Nach dem Eklat um die Nichtwahl von [[Eva Gräfin Finck von Finckenstein]] in den Bundesvorstand auf dem Bundesparteitag 1954 verließ Haasler am 12. Juli 1955 mit einem Großteil der Führungsriege die Partei. Am 20. März 1956 wurde er Mitglied der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Haasler war von 1951 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 2. Februar 1955 Mitglied des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]] (2. Wahlperiode) und dort von 1951 bis 1953 Vorsitzender der GB/BHE-Fraktion. Zudem war er  Vorsitzender des Ausschusses für Vertriebenenfragen zwischen dem 28. Juni 1951 und dem 22. Oktober 1953. Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte er von [[Bundestagswahl 1953|1953]] bis 1957 an. Er war über die Landesliste Niedersachsen ins Parlament eingezogen. Ursprünglich für den GB/BHE gewählt verließ er am 12. Juli 1955 mit der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;K.O.-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; um [[Waldemar Kraft]] und [[Theodor Oberländer]] die Vertriebenen-Fraktion und schloss sich am 15. Juli 1955 als Gast der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion|CDU/CSU-Fraktion]] an. Nachdem er der CDU beigetreten war, wurde er am 20. März 1956 auch ordentliches Mitglied der Fraktion. Von 1953 bis zum 15. März 1955 war Haasler Vorsitzender der GB/BHE-Fraktion im Deutschen Bundestag gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan A. Glienke: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter&amp;#039;&amp;#039;. Abschlussbericht zu einem Projekt der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen im Auftrag des Niedersächsischen Landtages. Herausgegeben vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Durchgesehener Nachdruck der ersten Auflage. Hannover 2012, S. 45 ([http://www.landtag-niedersachsen.de/download/29627/bericht_historische_kommission.pdf online als PDF)].&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 135.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestage.de/02_mdb/bundestag/h/haasler-1953088HorHaa-mdb.htm Bundestage.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103039119X|VIAF=295329078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haasler, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haasler, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (GB/BHE, CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Andreewo|Gut Burental]], Landkreis Tilsit-Ragnit, Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Mai 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Westum (Emsdetten)|Westum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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